Wer bei dem Anblick von Modulen, Teilmodulen oder Modulabschlussprüfungen, Verlaufsplänen und Seminarreihenfolgen das blanke Entsetzen im Nacken spürt und sich mitunter fragt, ob ein Studium im BA-Studiengang wirklich die richtige Entscheidung war, den kann ich an dieser Stelle beruhigen. Denn einerseits sind solche Irrungen und Wirrungen vollkommen normal, andererseits wird insbesondere die Frage nach der richtigen Entscheidung mitunter auch während des Studiums nicht abreißen. Dennoch möchte uniVista in dieser und den folgenden Ausgaben ein wenig Licht ins Dunkle bringen und euch Leitfäden zur Verfügung stellen; in dieser Ausgabe zum Studiengang BA SKN.
Ziel ist der Erwerb des Bachelors, der sich in einer Regelstudienzeit von 6. Semestern festsetzt. Innerhalb dieses Zeitraumes ist eine Gesamtpunktzahl von 180 APs zu erreichen, dies gilt sowohl für den Bachelor mit als auch ohne Lehramtsoption. Entscheidet sich der Student für eine gleichwertige Fächerkombination, die sogenannte B/B Kombination, muss er in beiden Fächern jeweils 60 APs erreichen. Die APs ergeben sich durch Besuch und Abschluss der dem Fach zugeordneten Seminare und Vorlesungen. Sind diese 60 APs im jeweiligen Fach erreicht, ist es damit für den BA Studiengang abgeschlossen. Zusätzliche Veranstaltungen können besucht werden, werden jedoch nur unter Zusatzleistungen. Im Optionalbereich sind 50 APs zu erwerben. Diese setzen sich zusammen aus Erziehungswissenschaft (20 APs), Pädagogische Psychologie (10 APs), Praktika
(10 APs) und einem Wahlfach, in diesem Fall Soziologie, Politik oder Philosophie (10 APs). Um vom Bachelorstudiengang in den anschließenden Masterstudiengang zu wechseln – Voraussetzung, um in den Lehrerberuf einsteigen zu können -, ist momentan ein Gesamtdurchschnitt von 2,5 erforderlich, wobei der Durchschnitt in den beiden Hauptfächern auch 3,0 betragen kann. Bei der Fächerkombination A/C ändert sich lediglich die Wertung der beiden Unterrichtsfächer. Sie beträgt nun 80/40. Die Nebenfächer bleiben in der Wertung wie oben beschrieben.
Die meisten Institute bieten inzwischen so genannte Verlaufspläne an, die dem Studenten die Reihenfolge der zu belegenen Veranstaltungen aufzeigen. Somit ist ein Belegen der richtigen Veranstaltung zum richtigen Zeitpunkt gewährleistet. In vielen Fällen hängen diese Pläne am Schwarzen Brett des jeweiligen Faches. Ist dies nicht der Fall und die Internetpräsenz des jeweiligen Institutes auch eher dürftig, ist ein Nachfragen beim BA-Beauftragten des Faches möglich. Dieser ist im Vorlesungsverzeichnis ausfindig zu machen. Des Weiteren bietet die Universität den Studenten die Möglichkeit, zwei Mal pro Jahr eine Auflistung der erreichten Noten und APs per E-Mail zu erhalten. Dafür ist jedoch eine separate Anmeldung nötig, die beim Prüfungsamt eingereicht werden kann. Formblätter hängen dafür am Schwarzen Brett des Prüfungsamtes im E-Gebäude. Dort befindet sich ebenfalls die aktuelle Prüfungsordnung zum Nachlesen. In einigen Fächern existieren so genannte fachspezifische Anlagen zur allgemeinen Prüfungsordnung. Diese können entweder im Internet heruntergeladen werden oder sind im Sekretariat des jeweiligen Institutes erhältlich.
Abschließend möchten wir „alten Hasen” euch an dieser Stelle einen schönen Start ins Studium wünschen und hoffen, dass die momentane Aufregung bald einer gesunden Gelassenheit weicht, denn wie drückte man es bei unserer Ankunft 2003 aus: Sie sind jetzt Studenten des Bachelorstudienganges – beweisen Sie Mut zur Lücke. In diesem Sinne: Viel Erfolg!
von Britta Simon