Amara ist 16, Fritz ist 43. Amara ist Schülerin, Fritz Dirigent. Amara kommt aus Spanien, Fritz aus Wien. Amara ist Tochter, Fritz ist Vater. Amara ist auf der Suche nach der Liebe für´s Leben, Fritz auf der Suche nach der Liebe für ein paar Stunden… und sie treffen sich mitten in Berlin.
So beginnt die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und ein vor Gefühlen platzender Roman. Auf mehreren hundert Seiten führt Regina Faerber den Leser aus Sicht von Amara in die Kunst des Erwachsenwerdens und in die Träume einer ersten Liebe ein. Es ist das Hin und Her zwischen Familie und Freiheit, zwischen Gruppenzwang und Individualität, welches Amara in Verwirrung stürzt, Fragen aufwirft und das Miterleben ihrer Entwicklung so spannend macht.
Die Geschichte dieser beiden ungleichen Menschen ist so lebensnah und gleichzeitig so ungewöhnlich, dass das Lesen zum Vergnügen wird, auch für Leser die die Pubertät, zumindest nach eigenem Erkenntnisstand, bereits hinter sich gebracht haben.
Regina Faerber: Hölderlinstr. 11
Signatur: 5.2 A fae = 274864
von Anna Nehoss