Esens – Die kleine Stadt der großen Bären

Weiter geht‘s nicht
Endstation Esens
Endstation Esens
Fotos: Melanie Ehlert, Julia Stock, Björn Franke
Die frische Luft, die durch den kleinen Ort zieht, schmeckt nach Meer. Wir sind mitten in Esens, der letzten Station auf der Semesterticketroute, wenn man gen Norden zieht. Der Weg ist weit, aber er lohnt sich, denn der charmante Ort mit seinen gerade 7000 Einwohnern bietet mehr als man erwartet. Das ist natürlich ein Verdienst der Nordseetouristen, aber dazu später mehr. Als wir aus dem Zug steigen, sind wir zuallererst im Niemandsland. Das Ballungszentrum von Esens, oder nennen wir es Innenstadt, ist noch ein paar Gehminuten vom Bahnhof entfernt.
Auffallend in Esens, welches auch einen eigenen Wikipedia-Artikel sein Eigen nennen darf, ist die Dichte an Bärenskulpturen, die an vielen Straßenecken zu bewundern sind. Mal bunt bemalt, mal im Anzug. Esens legt Wert auf seine Bären, denn es ist das Wappentier des Ortes, wie wir auf einer nett gemachten Infotafel erfahren. Überhaupt sind es die Kleinigkeiten, die dieses Städtchen liebenswert machen: Das unterirdische Flüsschen, welches durch Glaspflastersteine zu sehen ist, die Innenstadt, die mit kleinen Geschäften zum Stöbern einlädt und die Restaurants mit ihren kulinarischen Spezialitäten. Aber aufgepasst, wo es so angekündigt ist, bekommt man auch wirklich keine Pommes! Großartige Sehenswürdigkeiten dürfen wir nicht erwarten, es ist eher das Urlaubsflair, das uns entspannen lässt. Ein lohnenswerter Spaß sind die Scooter, die man vor dem Museum („Holarium“) finden kann und die wesentlich interessanter sind als die 3D-Illusionenausstellung selber. Hier kann man für kurze Zeit noch mal Kind sein, wie zwei unserer Redakteure feststellen. Wir merken schon, dass Esens eher eine Durchgangsstation zum Meer ist. Ein zweites Mal werden wir aber doch auf Esens treffen: wenn wir von der Nordsee zurück zum Bahnhof wollen. Also verscherzen wir es uns lieber nicht mit den durchweg netten Einwohnern und genießen das Meer.
Auffallend in Esens, welches auch einen eigenen Wikipedia-Artikel sein Eigen nennen darf, ist die Dichte an Bärenskulpturen, die an vielen Straßenecken zu bewundern sind. Mal bunt bemalt, mal im Anzug. Esens legt Wert auf seine Bären, denn es ist das Wappentier des Ortes, wie wir auf einer nett gemachten Infotafel erfahren. Überhaupt sind es die Kleinigkeiten, die dieses Städtchen liebenswert machen: Das unterirdische Flüsschen, welches durch Glaspflastersteine zu sehen ist, die Innenstadt, die mit kleinen Geschäften zum Stöbern einlädt und die Restaurants mit ihren kulinarischen Spezialitäten. Aber aufgepasst, wo es so angekündigt ist, bekommt man auch wirklich keine Pommes! Großartige Sehenswürdigkeiten dürfen wir nicht erwarten, es ist eher das Urlaubsflair, das uns entspannen lässt. Ein lohnenswerter Spaß sind die Scooter, die man vor dem Museum („Holarium“) finden kann und die wesentlich interessanter sind als die 3D-Illusionenausstellung selber. Hier kann man für kurze Zeit noch mal Kind sein, wie zwei unserer Redakteure feststellen. Wir merken schon, dass Esens eher eine Durchgangsstation zum Meer ist. Ein zweites Mal werden wir aber doch auf Esens treffen: wenn wir von der Nordsee zurück zum Bahnhof wollen. Also verscherzen wir es uns lieber nicht mit den durchweg netten Einwohnern und genießen das Meer.
![]() ![]() ![]() Fotos: Melanie Ehlert, Julia Stock, Björn Franke
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Der Weg zum Meer
Die Stadt hat ja einiges zu bieten, doch die meisten zieht es doch nach Esens, weil sie Meer sehen wollen. Das ist auch ohne weiteres möglich, nur nicht in Esens. Jedenfalls nicht direkt.
Doch es fahren regelmäßig Busse nach Bensersiel direkt zum Hafen. Dort angekommen ist es möglich eine Fahrt mit der Fähre zu machen. Aber auch ein Strandspaziergang hat seinen ganz eigenen Charme. Wer nach kurzem Fußmarsch bis zum Meer gekommen ist fi ndet einen schönen Sandstrand an dem auch so manches Strandgut angespült wurden ist. Das lässt das Entdeckerherz natürlich hochschlagen. Von der klassischen Muschel bis hin zum Hühnergott
Ist alles zu finden und auch die Erbauer von Burgen kommen auf ihre Kosten. Aufgrund der Nähe zu Esens lohnt sich auch ein Kurztrip ans Meer um die Seele baumeln zu lassen.
Doch es fahren regelmäßig Busse nach Bensersiel direkt zum Hafen. Dort angekommen ist es möglich eine Fahrt mit der Fähre zu machen. Aber auch ein Strandspaziergang hat seinen ganz eigenen Charme. Wer nach kurzem Fußmarsch bis zum Meer gekommen ist fi ndet einen schönen Sandstrand an dem auch so manches Strandgut angespült wurden ist. Das lässt das Entdeckerherz natürlich hochschlagen. Von der klassischen Muschel bis hin zum Hühnergott
Ist alles zu finden und auch die Erbauer von Burgen kommen auf ihre Kosten. Aufgrund der Nähe zu Esens lohnt sich auch ein Kurztrip ans Meer um die Seele baumeln zu lassen.
Und so erreicht ihr Esens:
| Ihr kommt mit der NWB über Bramsche und Sande nach Esens, alternativ über Delmenhorst und Sande. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, von Vechta mit dem Bus (ja, mit dem Bus!) nach Ahlhorn zu fahren, und dort in die NWB nach Sande umzusteigen, von wo ihr nach Esens kommt. Allerdings kostet der Bus etwas. Schaut am Besten auf: Bahn.de |
von Sebastian Dargel und Stefanie Bruns
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