Der Dalai Lama
Der Mann, der mit der Buddha flirtet

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Bildnachweis: buddhismus.at
Der Dalai Lama
Der Dalai Lama (aus dem Mongolischen: Ozean gleicher Lehrer). Wer ist das eigentlich? Jeder kennt ihn zumindest vom Namen. Nur, weil so oft von ihm gesprochen wird, heißt dies nicht, dass jeder auch Bescheid weiß von wem genau die Rede ist.
Dass z.B. der Dalai Lama das geistige Oberhaupt der Tibeter ist, ist nicht richtig. Der Dalai Lama ist lediglich ein in seiner Linie sehr angesehener, hoher Lama, den die Geschichte vor etwas mehr als 350 Jahren zum wichtigsten Politiker seines Landes machte und dessen Hauptziel es ist, die Harmonie unter den Religionen zu fördern.
Im tibetischen Buddhismus wird der Dalai Lama als ein Mensch angesehen, der aus Mitgefühl wieder in das Leben oder in die „gewöhnliche Existenz“ eingetreten ist, um anderen Wesen dienen zu können, obwohl er den Kreislauf der Wiedergeburt als erleuchtetes Wesen hätte verlassen können. Er verzichtete auf das Einkehren in das Nirvana und wird nun solange wiedergeboren, bis alle Menschen erlöst sind.
Der fast 72-jährige gilt als freundlich, humorvoll, spontan und sehr intelligent. Dalai Lama Tenzin Gyatso ist heute der 14. in seiner Anreihe.
1949 begann China mit der Eroberung Tibets und machte auch den damals erst 15-jährigen Dalai Lama, dem im November 1950 die Herrschaft Tibets übertragen wurde, zum Flüchtling. 50 Jahre verbrachte Dalai Lama in Indien im Exil. Dort versuchte er, eine demokratische Regierung aufzubauen, dass Leid der Tibeter innerhalb und außerhalb Tibets zu mindern, sowie internationale Unterstützung für die Sache Tibets zu gewinnen.
Sein Nachfolger müsste nach der Logik der Wiedergeburt von außerhalb Tibets kommen, da er die Arbeit des vorherigen Dalai Lamas fortsetzen müsste. Nachfolger müssen nicht unbedingt männlich sein. Der heutige Dalai Lama würde es sogar begrüßen, würde es einmal eine Nachfolgerin geben. Eine Frau sei attraktiver und nützlicher für den Buddhismus, für die tibetische Kultur, das tibetische Volk – warum nicht?
Sein Nachfolger müsste nach der Logik der Wiedergeburt von außerhalb Tibets kommen, da er die Arbeit des vorherigen Dalai Lamas fortsetzen müsste. Nachfolger müssen nicht unbedingt männlich sein. Der heutige Dalai Lama würde es sogar begrüßen, würde es einmal eine Nachfolgerin geben. Eine Frau sei attraktiver und nützlicher für den Buddhismus, für die tibetische Kultur, das tibetische Volk – warum nicht?
1989 erhielt der Dalai Lama für seinen unermüdlichen Einsatz mit gewaltlosen Mitteln durch Dialog eine Lösung für das Tibetproblem zu finden, den Friedensnobelpreis.
Zitat des Dalai Lama: Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.
von Mira Brink

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