Der HI-Virus reiht sich in unsere Jubiläumsserie ein. Vor nunmehr 25 Jahren wurde das Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS) erstmalig von französischen und amerikanischen Forschern fast zeitgleich als solches benannt. Sie waren es, die herausfanden, dass das Virus über Blut, Sperma, Vaginalsekret, Liquor und Muttermilch übertragen werden konnte. In der heutigen Zeit ist HIV ein immer wichtiger werdendes Thema, denn die Anzahl der Infizierten steigt von Jahr zu Jahr, und das nicht nur in den sog. Drittweltländern, sondern auch in den Industriestatten!!!
Schaut man zurück in die Geschichte, so trat die Krankheit zunächst einmal nur bei homosexuellen Männern auf, später aber auch bei Drogenabhängigen oder Empfängern von Blutkonserven. Das Virus zeigte sich in Form von Hauttumoren, die Kaposi-Sarkomen genannt werden und endete tödliche. Heutzutage existieren Medikamente auf dem Markt, die das Virus eine Zeit lang eindämmen können, aber nicht vollständig ausrotten. Ebenfalls ist es nicht 100% sicher, dass das Virus bei einer infizierten Person ausbricht. Es gibt HIV positive Menschen, bei denen das Virus still im Körper verharrt und keine weiteren Schäden anrichtet. Leider betrifft das nur wenige. Es wird immer wieder empfohlen sich regelmäßig testen zu lassen, um eine unbewusste Übertragung zu vermeiden.
Die Rote Schleife (“Red Ribbon”) symbolisiert die Solidarität der Menschen mit den Infizierten. Sie trat erstmals von Prominenten getragen auf, die diese im Gedenken an verstorbene Kollegen trugen.
Obwohl die Forschung schon Großes geleistet hat, steht die Entwicklung eines Medikamentes, das den HI-Virus erfolgreich bekämpft, nach wie vor aus.
von Jessica Barbato