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Von Freunden und Feinden, von Leib und Leben
Dieses Buch ist sicher dem einen oder anderen aus seiner Schulzeit bekannt und vielleicht auch verhasst. Doch manchmal lohnt es sich, die alten Bücher noch mal raus zu holen und sie ohne Zwang und die Aussicht auf den nächsten Test neu zu entdecken. So auch hier:
In Die Outsider wird der Leser vom Ich-Erzähler Ponyboy in sein Leben auf der Eastside mitgenommen. Neben den pubertären Gefühlsschwankungen geht es dabei nicht selten um das bloße Überleben. Denn Ponyboy und seine Bande gehören zu den Greasern, welche sich blutige Auseinandersetzungen mit den Socs von der Westside liefern. Durch die Erzählperspektive kann sich der Leser sehr schnell mit dem Protagonisten und seinen Mitstreitern identifizieren, trotz der wirklich krassen Schicksale (Ponyboy und sein Bruder sind Vollwaisen).
Gebannt habe ich bei der zweiten Lektüre mit den Greasern gelitten und gelacht. Es war wie eine Zeitreise in die eigene Schul- und Jugendzeit. Eine Reise von hoher Intensität, welche sich auf jeden Fall lohnt.
Susan E. Hinton: Die Outsider
Signatur: 5.2 A hin = 272595
von Stefanie Bruns
uniVista | Campusmagazin Vechta (www.univista.de)
Titel: Von Freunden und Feinden, von Leib und Leben
Datum: 26. Januar 2009
Rubriken: Artikel,No 11 - Januar 2009,Perlen der Bibo,Stefanie Bruns
Adresse: http://www.univista.de/2009/01/26/von-freunden-und-feinden-von-leib-und-leben/