Ich bin viele – Ein Hoch aufs Stalken

© Jörg Klemme, Hamburg / PIXELIO
Ich bin Safet, Eugen, Alex, Johanna und Stefan. Ich bin ein Dozent dieser Uni. Und ich bin der Dalai Lama.
Ich wohne an sechs verschiedenen Orten Deutschlands. Auf meinem Amazon-Wunschzettel wünsche ich mir weiter leben: Eine Jugend und Muttersterben.
Ich bin engagiert: bei der Caritas Krebsberatung, bei der Christlichen Arbeiterjugend Köln und beim Adventssingen.
Ich wohne an sechs verschiedenen Orten Deutschlands. Auf meinem Amazon-Wunschzettel wünsche ich mir weiter leben: Eine Jugend und Muttersterben.
Ich bin engagiert: bei der Caritas Krebsberatung, bei der Christlichen Arbeiterjugend Köln und beim Adventssingen.
Ich bin bei meinVZ und facebook.
Ich bin all das und gar nichts davon:
Ich bin Julia.
Ich wohne in Vechta.
Bei Amazon gibt es eine Buchbesprechung von mir.
Ich bin nicht christlich tätig.
Und ich bin bei studiVZ und xing.
Ich bin all das und gar nichts davon:
Ich bin Julia.
Ich wohne in Vechta.
Bei Amazon gibt es eine Buchbesprechung von mir.
Ich bin nicht christlich tätig.
Und ich bin bei studiVZ und xing.
Aber wenn ich mich selbst bei 123people.de suche, finde ich oben genanntes heraus. Unter anderem. Denn dort stehen auch meine Adresse und ein Teil meiner Telefonnummer… Aber auf Web 2.0 und Datenfreigabe wurde genug geschimpft. Ich habe auch keine Lust darauf, Euch mit erhobenem Finger zu ermahnen, Eure Daten vertraulich zu behandeln. Denn würdet Ihr dies tun, hätten die Menschheit und ich nichts mehr zu stalken! Was machen z. B meine Ex-Freunde gerade? er eine scheint immer noch zu Hause zu wohnen und ist unter seinem alten Spitznamen auch bei myspace zu finden.
Der Nächste wohnt – ach du liebe Güte, ich weiß, warum ich mit beiden Schluss gemacht habe – auch noch zu Hause, hat aber diese ganzen genannten politischen Bücherkommentare sicher nicht verfasst.
Und falls der nächste nicht wirklich gerade in Stäbelow (wo auch immer) wohnt, ist über ihn nichts herauszufinden. Nun gut, er hatte damals ja nicht einmal ein Handy.
Das langweilt Euch? Wie wäre es dann mit einer Recherche über DozentInnen oder HochschulmitarbeiterInnen? Ich sag nur schon mal vorab, um etwaige Enttäuschungen zu vermindern: Frau Assenmachers Profil verrät Euch nichts Neues. Und auch die Suche nach Herrn Kürschner ist kaum spannender.
Der Nächste wohnt – ach du liebe Güte, ich weiß, warum ich mit beiden Schluss gemacht habe – auch noch zu Hause, hat aber diese ganzen genannten politischen Bücherkommentare sicher nicht verfasst.
Und falls der nächste nicht wirklich gerade in Stäbelow (wo auch immer) wohnt, ist über ihn nichts herauszufinden. Nun gut, er hatte damals ja nicht einmal ein Handy.
Das langweilt Euch? Wie wäre es dann mit einer Recherche über DozentInnen oder HochschulmitarbeiterInnen? Ich sag nur schon mal vorab, um etwaige Enttäuschungen zu vermindern: Frau Assenmachers Profil verrät Euch nichts Neues. Und auch die Suche nach Herrn Kürschner ist kaum spannender.
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Wie aber Herr Klohn 1997 aussah und ob Frau Wienken sich immer noch über “Rückmeldungen, Anregungen und Ideen zu den in der Homepage angelegten Schwerpunkten” freut, könnt ihr unter web.archive.org herausfinden. Das ist eine “Waybackmachine”, die euch auf alte Internetseiten bringt, getreu dem Motto “take me back”.
Die Frage, die mir nun kommt, ist, ob DozentInnen auch nach Studierenden googeln. Haben sie Fake-studiVZ-Accounts? Falls das jemand von Euch erstalkt: schreibt es mir! Denn dann findet Ihr meine Emailadresse sicher auch heraus…
Die Frage, die mir nun kommt, ist, ob DozentInnen auch nach Studierenden googeln. Haben sie Fake-studiVZ-Accounts? Falls das jemand von Euch erstalkt: schreibt es mir! Denn dann findet Ihr meine Emailadresse sicher auch heraus…
Und nun? Seid Ihr immer noch da? uniVista weglegen und PC anschmeißen! Was könnte schon sozialer sein als rumzustalken? Ihr entdeckt Neuigkeiten über Euer (erweitertes) Netzwerk und könnt diese dann zur allgemeinen Erheiterung Eurer Freunde weitergeben.
Und zur Selbsterfahrung nutzt es auch: Ihr entdeckt schlimme Partybilder von Euch? Dann arbeitet an Euch… und schraubt Eure Schamgrenze runter…
Und zur Selbsterfahrung nutzt es auch: Ihr entdeckt schlimme Partybilder von Euch? Dann arbeitet an Euch… und schraubt Eure Schamgrenze runter…
von Julia Stock

