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Worte der Vergangenheit aus dem Herz eines Kindes
Liest man erstmals die Zeilen dieses Buches, so entschwebt man alsbald in die Tragik eines scheinbar unbeschwerten Sommertages kleiner Kinder und fühlt sich direkt selbst in diese Szenerie versetzt. Unfassbar ehrlich, düster und magisch, wie es scheint, ist der Roman unserer Kindheit von Georg Klein völlig berechtigt zum Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2010 [1] in der Kategorie Belletristik gewählt worden.
Von Klein selbst als seelisch und emotional erfassend bezeichnet, stellt dieses Buch autobiografisch dar, wie die Kinder der frühen sechziger Jahre ihrer Fantasie freien Lauf lassen, sich fühlen und hingeben in einer Welt, die um sie herum stattfindet. Eine Welt, die sie festhält, ihnen so unheimlich spannend erscheint und ihnen viel mehr Freude bereitet, als es dem Erwachsenen möglich ist.
Wer also einen Einblick ins kindliche Erleben wünscht, dem lege ich diesen Roman ans Herz. Seine Sprache ist prägnant und zieht einen außergewöhnlich in ihren Bann.
Georg Klein: Roman unserer Kindheit
Signatur: CQYk6722 = 411051
von Jenniffer Malenz
Georg Klein (l.) liest auf der Leipziger Buchmesse aus seinem Roman vor
Foto: Jenniffer Malenz
uniVista | Campusmagazin Vechta (www.univista.de)
Titel: Worte der Vergangenheit aus dem Herz eines Kindes
Datum: 3. Mai 2010
Rubriken: Artikel,Jenniffer Malenz,No 15 - Mai 2010,Perlen der Bibo
Adresse: http://www.univista.de/2010/05/03/worte-der-vergangenheit-aus-dem-herz-eines-kindes/
Links im Artikel:[1] Leipziger Buchmesse 2010 - http://www.univista.de/2010/05/03/die-leipziger-buchmesse-2010/