Auch schon in der Einführungswoche geöffnet:
die Caféte im R-Gebäude
Foto: Alexander Dressler
Die Caféte im R-Gebäude ist Aufenthalts- und Lebensraum zugleich. In den letzten Semestern wurde viel über sie gemunkelt. Doch was steckt wirklich hinter den Gerüchten?
Du findest sie im hinteren Teil des R-Gebäudes – vorbei an R 002, durch die Tür und beim StudierendenServiceCenter an den netten Mitarbeitern vorbei mogeln, schon eröffnet sich das einmalige Sinneserlebnis. Der Duft von frischem Kaffee, der Klang alternativer Rockmusik und der Anblick vieler entspannter (junger) Menschen: Das ist die Caféte.
Die Caféte ist ein Aufenthaltsraum auch für Dozenten, Mitarbeiter der Uni und Externe; für einige Studierende ist sie bereits zum Lebensraum avanciert. Sie existiert bereits seit den Zeiten, als das R-Gebäude noch die Katholische Fachhochschule beheimate, Zeiten, die ein Großteil der Studierenden schon nicht mehr miterlebt hat.
Traditionsreich ist die Caféte besonders in der Wahrnehmung ihrer Hauptaufgabe: müde Menschen mit koffeinhaltigen Heißgetränken zu versorgen. Diese Aufgabe wird mit Bravour durch freundliche, motivierte Studierende erfüllt. Die Cafétenbelegschaft besteht vollständig aus Studierenden. Dazu zählt nicht nur diejenige Person, die Dir einen Kaffee verkauft, sondern auch das komplette Leitungsteam. In den letzten Semestern hielt sich hartnäckig das Gerücht, die Caféte würde lediglich für Studierende der Sozialen Arbeit öffnen. Hier liegt der Uni-Flurfunk jedoch verkehrt. Die Verteilung der Studiengänge – in der Belegschaft wie unter den Besuchern – ist umfangreich, obwohl sich unweigerlich insgesamt viele Sozialarbeiter in der Caféte finden. Doch sie öffnet zweifelsohne für alle. Diese bunte Durchmischung sorgt für das unvergleichliche Klima innerhalb der Caféte. Wo sonst kommt man dazu, mit dem Dozenten ungezwungen über Hausarbeitsthemen zu plauschen?
Schließlich besteht die Belegschaft aus sämtlichen Studiengängen der Uni Vechta und grundsätzlich sind alle Studierende befugt, eine Schicht zu übernehmen. Die Schichten sind heiß begehrt und werden gut bezahlt. Deshalb wird der Schichtplan für das laufende Semester wieder gut gefüllt sein. Die Caféte freut sich jederzeit über Nachwuchs, sollte also der Wunsch aufkommen, eine Schicht zu übernehmen, achte auf Aushänge in der Caféte. Dort erhältst Du die Möglichkeit, mit dem Leitungsteam Kontakt aufzunehmen, das Dir dann alle weiteren Informationen zukommen lassen wird.
Während des letzten Semesters wurde die Caféte wegen der Umbauarbeiten im R-Gebäude zum Seminarraum umfunktioniert. Ein weiteres Gerücht, das sich vernehmen ließ, besagte, die Caféte würde ihre Pforten für immer schließen. Doch das war und ist nicht der Fall! In der Zeit, in der die Umbaumaßnahmen stattfanden, wurden weiterhin Heißgetränke ausgegeben. Bei schönem Wetter fand man den kleinen Cafétenstand vor dem Gebäude, bei schlechtem wurde vor R 002 Position bezogen. Wenn das R-Gebäude in neuem Glanz erstrahlt, wird auch die Caféte wie immer für Euch da sein. Obwohl: Nicht ganz, denn Präsidium, Studienzentrum und Cafétenleitung planen einige Umgestaltungen, die vielversprechend klingen. Welche Pläne letztendlich umgesetzt werden, kannst Du ja in der nächsten Pause zwischen den Vorlesungen herausfinden. Das Cafétenteam ist von montags bis donnerstags von 8 – 18 Uhr und freitags von 8 – 16 Uhr für alle Stressgeplagten da, denen man mit einer Tasse frischen Kaffees ein Lächeln auf das müde Gesicht zaubern kann. Selbstverständlich wird nicht nur Kaffee ausgeschenkt. Kommt vorbei und Ihr werdet sehen.
von Pia Klein