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Vechta ist …!
Eindrücke von Jung und Alt
Fotos: Johanna-Maria Jaromin
Weihnachten und Neujahr sind überstanden, gegebenenfalls sind auch die Erinnerungen daran erhalten geblieben und man kann stolz auf ein beinahe vollendetes erstes oder vorletztes Semester zurückblicken.
Neue Eindrücke von Vechta wurden gewonnen, alte wurden nochmal bestätigt und ein neues Image wurde erlangt: Unistadt Vechta!
Doch was genau bedeutet Vechta für uns?
Mithilfe von einigen Befragten aus unterschiedlichen Semestern bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:
Vechta ist eine süße Kleinstadt, die mit ihren freundlichen Bewohnern ein angenehmes Klima verkörpert. Man fühlt sich behütet, sicher und im Gegensatz zu Großstädten sind die Wohnungen recht günstig.
In den Läden wird man meistens mit einem Lächeln willkommen geheißen und selbst auf der Straße wird man oft freundlich gegrüßt.
Vechta ist für viele ein Ort, der nicht allzu weit weg von zuhause liegt und besonders die Familienmenschen unter uns aufatmen lässt. Kinder von Heimweh können jederzeit nach Hause fahren und gleichzeitig die Vorteile des Alleinlebens genießen. Auch die Adventszeit hat vielen imponiert und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Von dem kuscheligen Weihnachtsschmuck und den gemütlichen Verzierungen wurde man auf ein gelegentliches Tässchen oder sogar Fässchen Glühwein überredet. Man musste nicht einmal alleine trinken, denn Vechta ist ebenfalls als geselliges Fleckchen anerkannt, wo man schnell Kontakte knüpfen kann – und sei es am Bahnhof.
Auch die Uni konnte die Herzen vieler gewinnen. Zu ihren Stärken gehört, dass sie viel persönlicher ist, sehr gut betreut und außerdem ungewöhnlich gut unterstützt. Man hat sich während der Einführung in das Studium nie allein und im Stich gelassen gefühlt. Des Weiteren empfindet man es als sehr lobenswert, dass die Uni ihre Studenten verwöhnt. Weihnachtsfeiern, wöchentliche Unipartys, der Uniball und vieles mehr sind Erlebnisse, die viele nicht mehr missen wollen.
Doch während das verträumte Vechta für die Einen eine kleine Idylle ist, ist es für die Anderen der unspektakuläre Notfallplan. Abenteuerlustige Herzen sind von der andauernden Stille unterfordert. Ihr Tatendrang kann mit dem aktuellen Angebot in Vechta nicht gestillt werden. Viele würden es sehr begrüßen, wenn die Stadt gelegentlich etwas wildere Möglichkeiten bieten und somit die Jugend besser ansprechen würde. Aspekte, die die Jugend von heute prägen, sind in Vechta nur im klassischen, nicht jedoch im modernen Sinne wiederzufinden. Beispielsweise ist das Nichtvorhandensein eines H&M-Shops vielen Studentinnen ein Dorn im Auge, den Musikliebhabern unter uns dagegen fehlt eine Konzerthalle mit regelmäßigem populären Besuch.
Vechta bietet auch für viele keinen attraktiven Ort, um dort gegebenenfalls die Semesterferien zu verbringen, wofür zum Teil das eingeschränkte Semesterticket verantwortlich gemacht wird. Obwohl Vechta von attraktiven Städten umgeben ist, wird die Chance kaum genutzt, da es vielen durch die halben Weltreisen, die stark begrenzte Gültigkeit des Tickets und somit den Zusatzkosten, madig gemacht wird.
Last, but not least bleibt zu sagen, dass Vechta ein Ort ist, an dessen Universität sich der Testosteronspiegel gerne erhöhen darf und es kein besseres Plätzchen zum Studieren gibt, wo man(n) besser aufgehoben ist.
Was ist Vechta für dich?
von Johanna-Maria Jaromin

Bilderalbum
uniVista No. 18: Vechta im Winter [2]
uniVista | Campusmagazin Vechta (www.univista.de)
Titel: Vechta ist …!
Datum: 17. Januar 2011
Rubriken: Artikel,Johanna-Maria Jaromin,Leben,No 18 - Januar 2011
Adresse: http://www.univista.de/2011/01/17/vechta-ist/
Links im Artikel:[1] direkt zum Picasa-Webalbum - http://picasaweb.google.com/115273602157157978866/UniVistaNo18VechtaImWinter?feat=directlink
[2] Bild - https://picasaweb.google.com/115273602157157978866/UniVistaNo18VechtaImWinter