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Das Center für Neuropsychologische Diagnostik und Interventionen – CeNDI
Forschung, Projekte und mehr
Seit einiger Zeit schon findet der aufmerksame Student kleine Hinweisplakate und Schilder, die auf das CeNDI verweisen. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Was hat das mit mir zu tun und war das schon immer da?
Worum handelt es sich dabei?
Im Center dreht sich seit der Gründung am 1. Universitätstag der Universität Vechta 2010 alles um neuropsychologische Diagnostik und Intervention. Beispielsweise werden dort Tests für die Diagnose kognitiver Dysfunktionen zur Verfügung gestellt, aber auch eigene Therapiemaßnahmen entwickelt, angewandt und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Demenz bildet dabei zwar einen Schwerpunkt der Arbeit, jedoch auch andere Personengruppen werden in den Blick genommen. Neben Alzheimer- werden daher auch Parkinsonpatienten sowie Menschen mit leichten kognitiven Störungen und kognitiv gesunde Menschen betrachtet. Besonders interessant für die Studenten ist, dass es nicht nur der wissenschaftlichen Arbeit dient, sondern auch der Lehre. Es richtet sich dabei vor allem an Studenten der sozialen Dienstleistungen, aber auch an andere Studiengänge und externe Interessierte mit einem reichhaltigen Angebot.
Was kann man dort machen?
Wie bereits erwähnt, befasst sich das CeNDI mit den Dimensionen des Messens und der Therapie kognitiver Veränderungen. Aus diesem Grund gibt es eine umfangreiche Testothek, in der sich verschiedene Tests und Fragebögen befinden, die sowohl besichtigt als auch ausgeliehen werden können. Für eine empirische Bachelor-, oder Masterarbeit sind die wissenschaftlich fundierten und zum Teil selbst mitentwickelten Tests – wie der DemTect, der PANDA oder das kulturfaire Demenz-Screeningverfahren EASY – eine gute Bereicherungsmöglichkeit. Wer also im Rahmen seiner Abschlussarbeit empirisch arbeiten möchte, kann hier wertvolle Materialien gewinnen.
Es gibt jedoch nicht nur Paper-&-Pencil-Tests. Auch computergestützte Verfahren können in Augenschein genommen werden. Neben den Tests gibt es zudem spezielle Trainingsverfahren, die im Rahmen verschiedener Projekte auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Beispielsweise wird das Trainingsprogramm „Neurovitalis“ mit der Wirksamkeit von Musiktherapie verglichen als Projekt an der Universität Vechta. Über weitere interessante Themen und Fragestellungen kann man sich auch auf der Infotafel direkt vor dem CeNDI in Raum R 127 informieren. Bisher wurde das CeNDI bereits rege genutzt und Betrieb ist vom Team ausdrücklich erwünscht.
An wen kann ich mich wenden?
Derzeit wird das CeNDI von Frau Prof. Dr. Elke Kalbe geleitet, weshalb in ihren Seminaren auch vielfach Bezug dazu hergestellt wird. Für den ein oder anderen Interessierten könnte dies daher im Wahlbereich eine zusätzliche Option sein. Alternativ gibt es innerhalb der Vorlesungszeit von 9 bis 10 Uhr am Dienstag und von 15 bis 16 Uhr am Donnerstag offizielle Öffnungszeiten, in denen Frau Liesk oder Frau Henschel anzutreffen sind. Darüber hinaus und in der vorlesungsfreien Zeit können zusätzliche Termine persönlich abgesprochen werden. Dies gilt insbesondere auch für das Ausleihen von Tests oder die Benutzung der speziellen Räumlichkeiten des CeNDIs.
Team
Frau Prof. Dr. Elke Kalbe, Leiterin
Frau Jennifer Liesk, BA Gerontologie
Frau Johanna Henschel
Frau Dipl.-Psych. Annette Mayer
CeNDI
Raum R 127
Tel.: 04441 15 732 / Fax: 04441 15 621
E-Mail: cendi[at]uni-vechta.de
Website: www.uni-vechta.de/cendi [1]
von Matthias Christ
uniVista | Campusmagazin Vechta (www.univista.de)
Titel: Das Center für Neuropsychologische Diagnostik und Interventionen – CeNDI
Datum: 23. Juni 2011
Rubriken: Artikel,Matthias Christ,No 19 - Juni 2011,Uni
Adresse: http://www.univista.de/2011/06/23/das-center-fur-neuropsychologische-diagnostik-und-interventionen-cendi/
Links im Artikel:[1] www.uni-vechta.de/cendi - http://www.uni-vechta.de/cendi