Kennst Du das? Es ist ein schöner Freitagabend und das Date, auf das man schon so lange wartet, ist endlich zustande gekommen. Doch wohin soll es nun gehen? Welches Lokal macht den Abend perfekt und an welchem sollte man lieber vorbei gehen? Aber fürchte Dich nicht, denn hier kommt der kompetente und vollkommen subjektive uniVista-Restaurantführer für Vechta.
Dank knallharter und schonungsloser Recherche gibt es für Vechta-Neulinge, aber auch alte Hasen, eine Orientierungshilfe sortiert nach Anlässen und Gelegenheiten, die so eh nie auftauchen werden.
Fast, faster, the fastest
Mittag, 12:30 Uhr. In der Mensa gibt es mal wieder nichts für den eigenen Gaumen, außer den leckeren Pommes. Abwechslung ist gefragt an der Fast-Food-Front. Ein Restaurant, was jetzt definitiv angesteuert werden sollte, ist
Swen’s Diner [2]. Der 60er Jahre Gourmettempel versucht zahlungswillige Kunden mit einem Flair aus amerikanischen Diner und ausgewählten Fast-Food-Gerichten zu überzeugen. Nicht nur das Ambiente wirkt dabei stimmig, auch die schnelle Küche kann auf ganzer Linie überzeugen. Wer auf die Schnelle etwas essen möchte, das lecker schmeckt und dank Mittagstisch auch nicht so schwer im Geldbeutel liegt, findet hier seine Anlaufstelle. Vor allem sind die Schnitzelteller zu empfehlen, die sowohl reichlich, als auch von der Zusammenstellung einiges hermachen. Da das Restaurant in der Nähe des Combis liegt, ist es auch leicht mit dem lange aufgeschobenen Einkauf zu verbinden. Auch wenn der mit vollem Magen gar nicht so leicht fällt.
Die versteckte Perle
Was aber, wenn Schnitzel und Burger einem eh schon zum Hals heraushängen und man dringend Abwechslung sucht? Eine Alternative wäre das gut versteckte chinesische
Jade Garden [3] Auch hier gibt es unter der Woche einen Mittagstisch in Form eines reichhaltigen Buffets, das auf Bestellung frisch zubereitet wird. Eine freundliche Bedienung, asiatische Musik und der kleine Koiteich im Eingangsbereich sorgen für die passende Atmosphäre. Das Essen, besonders das Buffet, ist reichlich und auch der obligatorische Glückskeks ist natürlich mit von der Partie. Für Fans des chinesischen Essens sollte hier gesorgt sein. Lediglich Krupuk-Liebhaber sollten aufpassen, dass ihre Vorspeise nicht von allzu gierigen Mitessern mit einer allgemeinen Vorspeise verwechselt wird. Das Restaurant ist etwas versteckt über der Tappas-Bar in der Oldenburger Straße 4 im Innenhof bei der Bremer-Tor-Apotheke. Aber die Suche lohnt sich spätestens, wenn der nächste Elternbesuch ansteht. Für den kleinen Geldbeutel empfiehlt sich der China Imbiss
Wok [4], der gute Qualität schon ab ca. 5 € liefert.
Griechisch für Fortgeschrittene
Die
Alte Druckerei [5] am Visbeker Damm 1 ist besonders zu empfehlen. Das griechische Restaurant, welches nur abends geöffnet ist, bietet neben großen deftigen Portionen der griechischen Küche auch einen freundlichen Service und passende Atmosphäre. Ein Ouzo zu Beginn des Mahls sorgt für die Einstimmung des Magens und lässt so manchen Abend gleich viel lockerer werden. Die Gerichte werden frisch zubereitet und schmecken sehr lecker. Feinde von Fetakäse sollten jedoch bei der Wahl ihres Salates Vorsicht walten lassen. Ansonsten kann es passieren, dass man eine Überraschung erlebt. Wer hier isst, wird definitiv zufrieden nach Hause gehen und den gespendeten Euros nicht lange nachtrauern.
Pizza total
Natürlich gibt es auch jede Menge italienische Restaurants, die Pizza, Nudeln oder Lasagne anbieten. Sehr beliebt ist die
Pizzeria Spizzico [6], die das Essen vor den eigenen Augen zubereitet und gut besucht ist. Der etwas teure, aber stets zuverlässige Bringdienst des
Pizzablitzes [7] ist wiederum die ideale Lösung für gemütliche Sofakocher. Neben türkischen Spezialitäten, bieten jedoch auch das
SAZ [8] und der
Imbiss Istanbul [9] zu angemessenen Preisen ihre Pizzen an. All diese Pizzarefugien haben sich entlang der Großen bzw. Münsterstraße niedergelassen und sind damit alle gut zu erreichen.
Das Hoch-Preis-Segment
Ein echter Geheimtipp befindet sich etwas außerhalb. Das
Gut Welpe [10] am Golfplatz ist zwar nichts für den schmalen Geldbeutel am Monatsende, wenn man jedoch ein perfektes Essen genießen möchte, ist es die erste Wahl in Vechta. Die aus heimischen Betrieben stammenden Zutaten, werden alle sowohl ansprechend als auch wohlschmeckend zubereitet und serviert. Der Preis lohnt sich in jeden Fall. Alternativ, kann man auch die
Elmendorffburg [11] besuchen, die auf einer gut zusammengestellten Karte unter anderem ein sehr gutes Bruschetta anbietet.
von Matthias Christ