Author: Klaus Theiss

So können sich Studenten ein Auto finanzieren

Nur wenige Studenten besitzen einen eigenen Pkw. Besonders wenn sie in Großstädten studieren, ziehen sie es häufig vor, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Andererseits kann es in der Tat besser sein, wenn ein Auto zur Verfügung steht. Allerdings gibt es ein Problem: Vielen Studenten fehlt das Geld, um ein Auto zu kaufen. Meist bleibt nur der Autokredit für Studenten als Ausweg.

Wer als Student eine Kfz-Finanzierung abschließen möchte, steht häufig vor einer großen Herausforderung. Denn leider vergeben die Banken nur selten Kredite an Studenten. Andererseits ist es nicht unmöglich, als Student einen Kredit zu erhalten. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann ein Auto finanzieren.

Bedeutung des Einkommens für die Kfz-Finanzierung

Der entscheidende Knackpunkt bei der Kreditaufnahme als Student ist das Einkommen. Banken vergeben Autokredite sowie auch andere Kredite nur an Personen, die über ein nachhaltiges Einkommen verfügen. Immerhin bildet das Einkommen die Grundlage der Rückzahlung: Die Bank möchte als Kreditgeber die Gewissheit haben, dass der Studierende seinen Kredit zurückzahlen kann.

Unglücklicherweise werden die meisten studentischen Einnahmen nicht angerechnet. Weder Bafög noch Kindergeld helfen weiter. Die Banken ziehen ein festes Monatseinkommen vor, das sich auf ca. 1.000 Euro pro Monat beläuft. Doch mit einem Studentenjob sind solch hohe Einnahmen eher selten zu erzielen.

Kfz-Kredit mit einem Bürgen beantrangen

Die einfachste Lösung besteht darin, als Student den Autokredit nicht alleine aufzunehmen. Die Banken bestehen dann zumeist auf eine Absicherung. Früher wurde hierfür die Bürgschaft genutzt. Heute ist dies nicht mehr üblich, weil die Banken darin einen zu großen Aufwand sehen. Sie ziehen es vor, wenn es einen Mitantragsteller gibt.

Damit ist gemeint, dass der Kredit von zwei Personen aufgenommen wird. Typischerweise treten Eltern als Mitantragsteller in Erscheinung. Bei einem Ratenkredit ist dies problemlos möglich, sofern sie über eine ausreichende Bonität verfügen.

Wer die Rückzahlung des Kredits übernimmt, ist dem Kreditgeber im Grunde egal. Entscheidend ist, dass Monat für Monat die Kreditraten geleistet werden. Dementsprechend ist es durchaus möglich, dass der Student die Monatsraten aufwendet. Allerdings sollte sich der zweite Kreditnehmer der Tatsache bewusst sein, dass er ebenfalls haftet. Sollte der Student keine Monatsraten mehr leisten, muss er einspringen. Ein großes Vertrauen zwischen beiden Kreditnehmern ist deshalb wichtig.

Welche Bank biete tdenpassenden Kfz-Kreditan?

Geeignete Autokredite, die auch Studenten beantragen können, gibt es bei mehreren Banken. Passende Lösung ist üblicherweise ein Ratenkredit. Die dominierenden Anbieter mit den niedrigsten Zinsen sind überwiegend Direktbanken.

Ein Ratenkredit, der bei einer Direktbank aufgenommen wird, bietet gleich mehrere Vorzüge. Neben den attraktiven Kreditzinsen punktet er auch beim Ablauf. Gemeint ist der eigentliche Kreditantrag. Der ist schnell ausgefüllt und meist lässt die Kreditzusage nicht lange auf sich warten.

Eine Alternative kann der klassische Studentenkredit sein. Allerdings ist zu bedenken, dass Studentenkredite nicht zur Finanzierung von Autos angeboten werden. Ihr Zweck ist ein anderer: Der Student wird es ermöglicht, die monatlichen Kosten der Lebenshaltung abzudecken. Ein Pkw lässt sich somit nicht direkt finanzieren. Allerdings wäre es denkbar, das Geld vom Studentenkredit (der monatlich fortlaufend ausgezahlt wird) stets zum Tragen der Kreditrate aufzuwenden. Eine Kreditrechner bietet die Möglichkeit, sich eine Übersicht über die aufkommenden Kosten zu machen. www.kreditvergleich-kostenlos.net kann ich als Kalkulator verwendet werden, der Service ist kostenlos und bietet schnelle Informationen.

Am besten einen Gebrauchtwagen finanzieren

Ob und wie gut Autokredite für Studenten zugänglich sind, hängt unter anderem vom Kreditbetrag ab. Im Allgemeinen gilt: Je niedriger der Kreditbetrag, desto eher ist die Bank zu einer Finanzierung bereit. Folglich ist vom Neuwagenkauf abzuraten. Solch ein Autokauf wäre an hohe Kosten und somit an einen stattlichen Kreditbetrag gekoppelt.

Sinnvoller ist es, einen günstigen Pkw zu finanzieren. Studenten, die nach einer Kfz-Finanzierung suchen, sollten sich deshalb überwiegend im Bereich der Gebrauchtwagen umsehen. Allerdings sollte sich der Pkw in einem guten Zustand befinden. Schließlich hat er großen Einfluss auf die Unterhaltskosten. Ein Auto, das ständig in der Werkstatt steht, kann richtig teuer werden.

Im Internet bieten die zwei Riesen www.autoscout24.de und www.mobile.de eine enorme Auswahl an Gebrauchtwagen-Angebote.

Was ist mit Leasing?

Nie zuvor waren die Leasingangebote der Autohändler so attraktiv. Es locken tolle Autos in Verbindung mit niedrigen Leasingraten. Allerdings ist Leasing nichts anderes als eine kostspielige Form der Autofinanzierung. Schlussendlich zahlt der Leasingnehmer ausschließlich für die Nutzung des Fahrzeugs. Am Ende der Laufzeit wird der Pkw zurückgegeben.

Wer ein Auto finanziert, hat es am Ende abbezahlt und kann es weiterhin nutzen. Somit ist die klassische Kfz-Finanzierung deutlich günstiger. Im Übrigen ist Leasing nicht leichter zugänglich als ein Autokredit. Auch hier gelten strikte Bonitätsanforderungen, die nur wenige Studenten erfüllen.

Der Weg zum ersten Job nach dem Studium

Der Sinn und Zweck eines Studiums besteht darin, sich Fachwissen anzueignen und so auf eine bestimmte berufliche Laufbahn vorzubereiten. Den meisten Studenten ist dies jedoch gar nicht so sehr klar und meist wird ihnen erst gegen Ende des Studiums bewusst, dass es bald ernst wird. Allerspätestens dann kommt die Zeit, sich auf den Job vorzubereiten.

Doch nur den wenigsten Studierenden fällt es leicht, in das Berufsleben einzutreten. Kein Wunder, schließlich gilt es im Vorfeld zahlreiche Aufgaben zu meistern. Hierbei gilt: Je klarer die Zielrichtung und je früher im Studium auf den Job hingearbeitet wurde, desto besser die Chancen.

Die richtige Berufswahl treffen

Ein ganz entscheidendes Thema ist die eigentliche Berufswahl. Überraschend viele Studenten müssen gestehen, dass sie gar nicht so genau wissen, was sie machen wollen. Streng genommen ist dies sehr schade, schließlich sollte schon vor der Studienwahl einigermaßen klar sein, wohin die berufliche Reise geht.

Wer sich unschlüssig ist, sollte sich umfassend informieren. Quellen gibt es mehr als genüge. Am besten ist es natürlich, in die einzelnen Jobs reinzuschnuppern und sich selbst ein Bild zu machen. Im Anschluss fällt es meist leicht, eine Entscheidung zu treffen. Gefällt ein Job nicht, geht die Berufswahl weiter. Ansonsten ist es natürlich möglich, sich in Foren zu informieren, sich mit anderen Studierenden und Absolventen auszutauschen. Außerdem kann in bestimmten Fällen auch die Bundesagentur für Arbeit eine empfehlenswerte Anlaufstelle sein.

Praktika als große Chance nutzen

Den bereits angesprochenen Einblick in einzelne Berufe ermöglichen Praktika. Schade ist, dass nur wenige Studenten ihre Chancen richtig nutzen. Oft wird nur halbherzig nach guten Praktikastellen gesucht. Dabei sind die Möglichkeiten enorm: Wer einen Praktikumsplatz in einem guten Unternehmen erhält, kann hervorragende Kontakte knüpfen. Diese sind später hilfreich, um den ersten Job zu bekommen. Mit ein wenig Glück ist es dann gar nicht erforderlich, sich bei vielen Unternehmen zu bewerben – unter Umständen genügt schon eine einzige Bewerbung.

Übrigens geht es im Praktikum gar nicht so sehr darum, sich Fachwissen anzueignen. Viel wichtiger ist es, die angesprochenen Kontakte zu knüpfen. Ihr Wert wird gerne unterschätzt, dabei können sie so hilfreich sein. Hierbei geht es keineswegs nur um Kontakte zum jeweiligen Unternehmen, sondern vielmehr zu den Kollegen. Es ist schließlich denkbar, dass diese später ihre Jobs wechseln und sich dadurch ganz neue Türen öffnen. Außerdem war es nie so leicht, sich mit Menschen dauerhaft zu vernetzen. Soziale Netzwerke machen es leicht, mit ehemaligen Kollegen in Verbindung zu bleiben.

Potentielle Arbeitgeber finden

Die meisten Absolventen wissen nicht, wo sie sich bewerben sollen. Dabei geht es auch anders. Am besten ist es, sich bereits während der Studienzeit eine Liste potenzieller Arbeitgeber zu erstellen. Der Vorteil: Während des Studiums hat man viel Zeit, um sich umzusehen und über Unternehmen zu informieren. Alle potenziellen Arbeitgeber werden auf besagter Liste festgehalten. So ist später klar, wo es nach aktuellen Stellenanzeigen zu suchen gilt. Es wird keine Zeit verloren, zumal es ebenso möglich ist, Unternehmen zu notieren, bei denen man nicht arbeiten möchte.

Für die Suche nach potentiellen Arbeitgebern gibt es viele inspirierende Quellen. So ist es zum Beispiel sinnvoll, sich mit Studienkollegen auszutauschen. Wenn diese z.B. von einem tollen Praktikum berichten, könnte man sich dies notieren. Aber auch Jobmessen sind hilfreich, um potentielle Arbeitgeber zu finden. Zumal sich dort die Chance bietet, auch gleich erste Kontakte zu knüpfen.

Bewerbung schreiben

Die größte Herausforderung der meisten Absolventen ist das Schreiben der eigentlichen Bewerbung. Die Mehrheit tut sich mit dieser Aufgabe relativ schwer, was gleich verschiedene Gründe hat. Ein Grund besteht darin, dass es vielen Menschen schwer fällt, eigene Texte zu schreiben. Sie arbeiten mit den üblichen Floskeln, welche die Bewerbung nicht gerade glänzen lassen. Zudem kommt es auch heute noch vor, dass viele Absolventen nicht so genau wissen, wie eine Bewerbung aufgebaut ist.

Im Mittelpunkt der Bewerbung stehen zwei Dokumente, nämlich das Anschreiben und der Lebenslauf. Die Erstellung des Lebenslaufs gestaltet sich noch vergleichsweise einfach, schließlich ist es möglich, dieses Dokument tabellarisch aufzubauen. Anders verhält es sich beim Anschreiben, das überwiegend als Fließtext formuliert wird.

Fakt ist, dass sich beide Dokumente nicht von selbst schreiben. Zugleich sind sie von höchster Bedeutung – ein schlechtes Anschreiben führt unweigerlich dazu, dass Bewerber aussortiert werden. Deshalb ist es ratsam, sich mit dem Erstellen der Bewerbungsunterlagen Zeit zu lassen bzw. die geschriebenen Texte ruhig mehrfach zu überarbeiten. Eine vorherige Recherche darf nicht fehlen, damit am Ende klar ist, welche Inhalte in die Bewerbungsdokumente gehören.

Sich arbeitssuchend melden

Nicht immer finden Absolventen sofort nach dem Abschluss einen Job. Oft bleibt ihnen keine andere Wahl, als sich arbeitssuchend zu melden. So ist es immerhin möglich, finanzielle Unterstützung zu erhalten – und um beispielsweise damit Bewerbungsunterlagen zu bezahlen. Für einen sofortigen Anspruch auf Arbeitslosengeld II ist es erforderlich, sich bereits drei Monate vor Ende des Studiums mit der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung zu setzen.

Vorbereitung auf den Einsteig in das Berufsleben

Ist ein Job gefunden, beginnt die Vorbereitung. Häufig bedeutet dies, in eine andere Stadt ziehen zu müssen. Folglich wird es Zeit für die Wohnungssuche. Ebenso ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Absolventen für ihren ersten Job eine neue Garderobe zulegen müssen, weil beispielsweise Business-Kleidung am Arbeitsplatz getragen wird. Ergänzend wird dazu geraten, sich im Vorfeld noch intensiver mit dem neuen Arbeitgeber zu beschäftigen, um sich in der neuen Arbeitswelt möglichst schnell zurechtzufinden.