No 02 – Dezember 2006
Inhaltsverzeichnis:
- [↓] PDF: PDF-Version der 2. Ausgabe
- [↓] Interviews - uniVista im Gespräch: uniVista im Gespräch mit der Präsidentin der Hochschule Vechta
- [↓] Uni: Parkplatzromantik an der Uni Vechta
- [↓] Perlen der Bibo: Vom Wetter zur Wirklichkeit, von der Idee zum Interview
- [↓] Perlen der Bibo: Von Broilern und Bildzeitungen, von Mösen und Millionendeals
- [↓] Band - Interviews: Region Rock
- [↓] unterwegs: Brettorf
- [↓] Kolumne: Was ist das mit uns Frauen? -oder- Ansprechen und dann?
- [↓] Kultur: Mein Gott kanns besser als deiner (Teil 1)
uniVista im Gespräch mit der Präsidentin der Hochschule Vechta

“Ich befürworte die Studiengebühren,
wenn sie der Hochschule zu Gute kommen.”
wenn sie der Hochschule zu Gute kommen.”
Bild: Lea Weber
Die Präsidentin der Hochschule Vechta macht keinen Hehl daraus, dass sie für Studiengebühren ist.
Ein Grund für uns, nachzufragen.
Ein Grund für uns, nachzufragen.
Sie sind für Studiengebühren?
Das ist richtig. Ich habe da mit meiner Meinung nie hinter dem Berg gehalten Ich befürworte die Studiengebühren, wenn sie der Hochschule zu Gute kommen und denke auch, dass sie zur zukünftigen Finanzierung und Gestaltung der Hochschulen in Deutschland notwendig sind.
Die Einnahmen der Studiengebühren durch die Hochschulen könnten doch dazu führen, dass sich das Land aus der Finanzierung der Hochschulen zurückzieht oder diese Gelder gar dazu verwendet werden, Haushaltslöcher zu stopfen. Sehen Sie darin eine Gefahr?
Die Studiengebühren werden vollständig zur Verbesserung der Lehre und Forschung in der Hochschule verwendet Lediglich 0,1% der eingenommenen Gelder kommen in den Ausfallfond. Mit diesen Geldern kann die Bank die notwendige Sicherheit garantieren Da sie Kredite vergibt, ohne diese zu verlangen.
Der Zukunftsvertrag, welcher zwischen den Ländern und der LHK (Landeshochschulkonferenz, Anmerkung der Redaktion) geschlossen wurde und bis 2010 gilt, sichert, dass die Länder sich nicht aus der Finanzierung verabschieden oder auf die Mittel zugreifen. Die Gefahr sehe ich jedoch durchaus. Deshalb wurde von der LHK aus eine Arbeitsgruppe gebildet, deren Sprecherin ich bin, welche sich mit dieser Problematik auseinandersetzt und entsprechende Forderungen ausarbeitet.
Sollten die Gelder zweckentfremdet werden, bin ich auch gegen die Studiengebühren und würde protestieren.
Der Zukunftsvertrag, welcher zwischen den Ländern und der LHK (Landeshochschulkonferenz, Anmerkung der Redaktion) geschlossen wurde und bis 2010 gilt, sichert, dass die Länder sich nicht aus der Finanzierung verabschieden oder auf die Mittel zugreifen. Die Gefahr sehe ich jedoch durchaus. Deshalb wurde von der LHK aus eine Arbeitsgruppe gebildet, deren Sprecherin ich bin, welche sich mit dieser Problematik auseinandersetzt und entsprechende Forderungen ausarbeitet.
Sollten die Gelder zweckentfremdet werden, bin ich auch gegen die Studiengebühren und würde protestieren.
Sie halten die Studiengebühren für sozialverträglich?
Da es die Studienkredite gibt, welche an alle, unabhängig von ihren Eltern oder anderen Sicherheiten, vergeben werden, halte ich sie in der Tat für sozialverträglich Ohne diese Kredite wäre das nicht der Fall. Es ist jedoch zu beobachten, dass die jetzt immatrikulierten Erstsemester diesen Kredit nur in geringer Zahl in Anspruch genommen haben Ich möchte jeden dazu ermutigen, hiervon Gebrauch zu machen, wenn Bedarf besteht
Inwiefern halten Sie Ihre Aussage für gerechtfertigt, wenn man die Feststellung von Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW) dagegenstellt Zitat: „Wir wissen dank unserer Sozialerhebungen, wie es den Studierenden sozial und finanziell geht. Ein Viertel muss mit weniger als 600 Euro im Monat auskommen. Das sind sogar 40 Euro weniger, als die Familiengerichte derzeit als Orientierungswert für den studentischen Bedarf ansetzen.”
83 Euro monatlich für die Studiengebühren zurückzulegen, ist sicher eine Belastung für den Einzelnen. Das möchte ich ja gar nicht kleinreden. Nichtsdestotrotz haben Hochschulabsolventen immer noch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als andere und entsprechende Verdienstaussichten Für so eine Ausbildung sollte dann auch bezahlt werden
Ab welchem Betrag halten Sie die Gebühren für nicht mehr sozialverträglich?
(Hintergrund: 500€ seien „akzeptabel und zumutbar”, so Assenmacher an anderer Stelle.)
(Hintergrund: 500€ seien „akzeptabel und zumutbar”, so Assenmacher an anderer Stelle.)
(überlegt) Das ist schwer zu sagen. Die Sozialverträglichkeit hängt ja von Faktoren wie der Wirtschaftsentwicklung ab und das kann man heute noch nicht kalkulieren. Zukünftig werden die Studiengebühren sich sicher noch erhöhen. Wünschenswert wäre auch eine Staffelung, da ja auch die Verdienstaussichten in den einzelnen Studienrichtungen sehr unterschiedlich sind.
Werden Abiturienten aus so genannten bildungsferneren Schichten nicht an einem Studium gehindert durch die Studiengebühren ?
Der Anteil von Studierenden aus einkommensschwächeren Schichten betrug ohne Studiengebühren lediglich 12%. Die soziale Vermischung wird sich durch die Einführung der Studiengebühren nicht verändern

“Sollten die Gelder zweckentfremdet
werden, bin ich auch gegen die
Studiengebühren und würde protestieren.”
werden, bin ich auch gegen die
Studiengebühren und würde protestieren.”
Bild: Lea Weber
Also Status Quo?
Das Problem liegt woanders: Soziale Gerechtigkeit setzt für mich früher an. Es wäre viel wichtiger, Kindergärten beitragsfrei zu machen und mehr in die frühkindliche Bildung und Grundschulen zu investieren. Denn dort liegt die Ursache für die soziale Ungleichheit. Und überhaupt zeigt ein Blick ins Ausland – nehmen Sie zum Beispiel Österreich -, dass die soziale Schere nicht weiter auseinander geht durch Studiengebühren.
Stichwort Stipendien?
Ja, es befindet sich ein Stipendiensystem für die Hochschule im Aufbau. Die Vize- Präsidentin Frau Rieken ist daran umfassend beteiligt. Wir haben dafür auch extra eine neue Stelle geschaffen, welche sich darum kümmert. Auch Frau Kocar, unsere Gleichstellungsbeauftragte, ist an der Erarbeitung eines Fundraisingkonzepts für die Hochschule beteiligt.
Ich denke, dass es hier auch eines gesellschaftlichen Wandels bedarf, damit sich ein Wettbewerb entwickelt und es für Unternehmen und andere Institutionen attraktiv wird, Studenten zu unterstützen und sich finanziell an ihrer Ausbildung zu beteiligen. Das wird sicher nicht von heute auf morgen gehen. Doch wir sind da, denke ich, auf einem guten Weg.
Ich denke, dass es hier auch eines gesellschaftlichen Wandels bedarf, damit sich ein Wettbewerb entwickelt und es für Unternehmen und andere Institutionen attraktiv wird, Studenten zu unterstützen und sich finanziell an ihrer Ausbildung zu beteiligen. Das wird sicher nicht von heute auf morgen gehen. Doch wir sind da, denke ich, auf einem guten Weg.
In welcher Form haben die Studenten Einfluss auf die Verwendung der Studiengebühren?
Die Studierenden sind beteiligt an der Diskussion, wie die Studiengebühren eingesetzt werden und letztlich auch an den Entscheidungen. In der AG Studiengebühren sind zwei Studierende vertreten und in den beschließenden Kommissionen gibt es auch studentische Vertreter.
Besteht nicht die Gefahr, dass ein Institut oder eine Fachrichtung besonders gefördert wird, damit die Uni ein Aushängeschild hat?
Das ist nicht der Fall und das wird auch nicht so eintreten. Wir wollen das Studium für alle Studierenden verbessern und Ausgewogenheit ist da ganz wichtig. Des Weiteren halte ich Transparenz für ganz wichtig.

“Wie müssen bauen.”
Bild: Lea Weber
Was assoziieren Sie mit Seminararbeit?
Ich denke, dass die Seminararbeit im BA-Studiengang nicht den gleichen Umfang haben sollte wie zu meiner Zeit. Ich hatte ein ganzes Semester Zeit, mich mit einem Thema zu beschäftigen. Die Seminararbeit im BA-Studiengang kann aufgrund der Dichte der Prüfungsleistungen nicht so umfassend ausfallen. Das ist meine persönliche Meinung.
Wir wollten eigentlich auf etwas anderes hinaus (aber vielen Dank für Ihre Einschätzung), sprich: die Arbeit in einem Seminar.
Ein Seminar sollte eine kleine Gruppe sein, in der intensiv gearbeitet werde kann. Klar ist, dass ein Seminar keine Massenveranstaltung sein sollte.
Wie kann das gewährleistet werden bei so vielen Erstsemestern?
In der Vergangenheit ist uns das leider nicht immer gelungen. Besonders in den Bereichen Pädagogik und pädagogische Psychologie gab es in diesem Zusammenhang große Defizite. Das geht nicht an mir vorbei und wir arbeiten an der Verbesserung dieser Zustände.
Die Studiengebühren waren also hilfreich?
Da waren die Studiengebühren schon eine große Hilfe. Denn damit konnten wir die Vielzahl von Tutoren für die Einführungswoche bezahlen. Außerdem haben wir für den Studiengang Bachelor Soziale Arbeit so 32 SWS zusätzliches Lehrangebot finanzieren können.
Wie sehen Sie die Zukunft der Hochschule Vechta?
Der Standort Vechta hat sich in den vergangenen Jahren stabilisiert und die Existenz der Hochschule ist gesichert. In diesem Zusammenhang sind die steigenden Studierendenzahlen ein starkes politisches Argument. In Göttingen und Braunschweig sinken die Studierendenzahlen. Wohingegen Vechta seinen Zuwachs nahezu verdoppeln konnte.

Bild: Lea Weber
Und dieser Zuwachs ist nun beendet oder wie viele Studenten mehr verträgt die Uni derzeit?
Ich finde die Zahl 3500 schön, das habe ich immer gesagt. Aber eins steht fest: Wir müssen bauen! Die Qualität von Lehre und Forschung soll noch steigen. Als ich vor zwei Jahren mein Amt übernommen habe, war der Zustand der Lehre ja nicht der beste. Es gab viele vakante Professuren und Verwaltungen von Professuren, da die Existenz der HS Vechta damals ja noch in regelmäßigen Abständen in Frage stand.
Im WS 07/08 wird der Studiengang Bachelor soziale Arbeit einen NC haben?
Ja, das auf jeden Fall
Frau Assenmacher, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
Das Interview führten Stefanie Bruns, Sebastian Dargel und René Kohn.
Parkplatzromantik an der Uni Vechta

Angekündigt: Weltpolitik im November – alles und komplett, leicht gekürzt
Vec. Man stelle sich vor: Die Welt ist Vechta. Punkt. Oder besser: Ausrufungszeichen! Und Großes passiert hierzulande. Entscheidungen mit fragwürdigem Oberflächencharisma etwa werden getroffen, nun für alle sehbar und hörbar. Und das nenne ich jetzt Politik. Gerade noch die Studiengebühren eingeführt, mittlerweile die erste Riege, immerhin ganze 1000 Studierende, zur Kasse gebeten, und schon geschieht etwas. Dieses Etwas kommt ins Rollen. Auf dem Campus tut sich etwas. Sehbar, hörbar und spürbar. Auf jeden Fall etwas mit -bar. Und es fällt mir sonderbar etwas ein: Wunderbar, denke ich, denn hat nicht die Präsidentin erst kürzlich gemeint: Wir müssen bauen! Und was passiert, wenn so jemand so etwas sagt? Es wird gebaut! Und das im Eiltempo, denn: Wohin mit all denen, die sich neben dem Studium auch noch Mobilität in Form eines Autos leisten? All diese Fahrer müssen ihre Gefährte doch abstellen können, irgendwo unterkommen, einen Platz finden. Im Seminar? Nein. Das ist nebensächlich. Ein Parkplatz muss her. Eine entspannte Parkplatzsituation sorgt für entspannte Studenten, die sich morgens nicht mehr den Kopf machen müssen: Wo stehe ich heute? In meinem Studium? Nein, ganz örtlich gemeint. Wo nur stehe ich also in Vechta? Schon mal ein Seminartipp: Organisiert(e) Fahrgemeinschaften, denn die Plätze können schnell weg sein. Und wenn dann erst mal eine Großleinwand installiert ist, auf der, überdimensional groß, vertraute Dozenten wissenschaftliche Botschaften verkünden, ist das Gedrängel wieder in vollem Gange. Nicht, dass es am Ende heißt: Schon wieder keinen Platz im Autokino bekommen oder so ähnlich…
von René Kohn
Die Vier Wege, wies nicht geht
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Nicht zu dicht!
Diskretion! |
Obacht bei verschiedenen Parkrichtungen – Andere wollen auch raus oder rein, auf jeden Fall fahren können!
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NICHT zwei auf einmal!
Parken ist in den gekennzeichneten Flächen erlaubt! |
Tja…
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Sollten weitere Fragen und Probleme auftauchen, wendet euch an den Fahrlehrer eures Vertrauens oder an die parkerprobte Redaktion!
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Vom Wetter zur Wirklichkeit, von der Idee zum Interview
Fünfzehn Jahre im Gegensatz zu fünf Tagen. Fünfzehn Jahre sieht Vittorio Kowalski seine Jugendliebe Anni nicht mehr, welche wohnhaft in seinem Ferienort der Kindheit ist. Fünfzehn Jahre lang studiert er das Wetter in besagtem Ort und kann sich an jeden Tag erinnern. Überredet zu einem Auftritt bei “Wetten, dass…” wird er zwar Wettkönig, muss sich aber der Erinnerung stellen: Wie war das Wetter vor 15 Jahren, was überschattete die unbeschwerten Ferientage, dass er seine Jugendliebe so lange nicht mehr sah?
Dieser Roman ist kein simpler Liebesroman. Es ist ein Interview. Wolf Haas wird von einer Journalistin der “Literaturbeilage” an fünf Tagen über das imaginäre, oben beschriebene Buch interviewt. Dabei erfährt man nicht nur den Ablauf der „wahren Begebenheit”, auf der das Buch beruht, der Leser kriegt auch vieles über die Gedankenwelt und das Handwerk des Autors mit. Und dabei schafft er es, Spannung aufzubauen und den Leser wünschen zu lassen, das fiktive Buch in Händen halten zu können.
Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren (Gewinner des Wilhelm-Raabe Preises)
Signatur: 373 27
Signatur: 373 27
von Julia Stock
Von Broilern und Bildzeitungen, von Mösen und Millionendeals
Paprika ist Chefin einer Werbeagentur in Berlin. Sie ist stinkreich und absolut neurotisch. Soziale Kontakte sind ihr verhasst. Deshalb vermeidet sie diese, wo es nur geht. Wenn sie ihr luxuriöses Apartment dann doch mal verlassen muss, weil sich nicht alle Belange des täglichen Lebens in der Badewanne liegend und telefonierend erledigen lassen, führt sie stets Desinfektionsspray und eine Walther PKK mit sich, nur für alle Fälle.
Doch trotz ihrer Menschenfeindlichkeit, welche sie nicht zu verbergen sucht, dringen immer mehr Leute in ihre abgeriegelte Weh ein. Da sind zum einen ihre neuen Broiler Nachbarn Maik, mit ai und Mändy, welche einen Bärschenclubb betreiben und Paprikas schlimmste Albträume verkörpern. Zum anderen tritt Valmont in ihr Leben und verwickelt sie in eine Liebschaft, deren Folgen noch nicht absehbar sind.
Else Buschheuer: Ruf mich an
Signatur: CQYb 9612
Signatur: CQYb 9612
von Stefanie Bruns
Region Rock

In dieser Rubrik möchte uniVista lokalen Nachwuchsbands eine Plattform bieten, um auf sich und ihre Musik aufmerksam zu machen. Auftakt hierbei macht die Cloppenburger Band livin milk. Vier Musiker im Alter zwischen 24 und 29, die bereits auch überregional auf eine große Fangemeinde blicken können. livin milk beschreibt sich selbst als eine Metal-Rock Band mit einem Tropfen Melancholie. Alles andere als melancholisch waren die Jungs allerdings bei unserem Interview auf der Great Desaster Party in der Roten Schule Cloppenburg.
Ein Ohrenschmaus für Leute die auch gerne Incubus, Creed oder Disturbed hören…
Ein Ohrenschmaus für Leute die auch gerne Incubus, Creed oder Disturbed hören…
Wie kamt ihr zur Musik und besonders zu diesem Stil?
Toddy: Das hat sich einfach entwickelt.
Ben: Also, ich kann mal bei mir anfangen. Ich bin angefangen mit 6 Jahren Gitarre zu spielen, hab mit 12 die erste Band gehabt und dann viele verschiedene Bands durchgemacht und dann irgendwann mit unserem Ex Schlagzeuger, der nicht mehr dabei ist, haben wir diese Band gegründet. Wir hatten damals noch eine Sängerin und einen Keyboarder und haben dann irgendwann mit 3 Mann erstmal nur weitergemacht. Dann kam der Konz dazu. Ja, und der Stil hat sich so entwickelt. Wir wollten eigentlich ursprünglich ruhiger werden, weil wir früher auch schon mal heftigere Musik gemacht haben, wir wollten eigentlich ein bisschen mehr Rock machen.
Toddy: Kuschelrock.
Ben: Ja, Kuschelrock.
Jan: Und dann kam der Jan.
Ben: Nenenene, der kam viel später. Toddy wollte einfach nur wieder Musik machen, weil er… ihm war so langweilig, jahrelang. Und wie gesagt, Toddy ist zum Beispiel eigentlich Gitarrist. Und er hat mich angerufen: „Sag mal, ich will bei euch spielen.” „Gitarristen haben wir schon.” „Ja, dann spiel ich halt Bass.” Und jetzt spielt er halt Bass. Und sehr gut, muss ich dazu sagen. Der Stil hat sich entwickelt. Wir haben angefangen, ruhigere Musik zu machen. Dadurch hat sich das entwickelt, dass wir diese Dynamik haben: halt mit ruhigen Sachen, die auch aus den ursprünglichen Anfängen herkommen und jetzt halt mit den Mehr-Gas-Sachen, wo wir einfach Bock drauf haben und diese Dynamik, das macht eigentlich livin milk aus.
Konz: Ja, das bildet sich wahrscheinlich auch aus den ganzen verschiedenen Richtungen, die wir hören. Also, Toddy hört ja mehr so Deathmetal- und Grindcore… irgendwie Gebrüll.
Ben: Also, ich kann mal bei mir anfangen. Ich bin angefangen mit 6 Jahren Gitarre zu spielen, hab mit 12 die erste Band gehabt und dann viele verschiedene Bands durchgemacht und dann irgendwann mit unserem Ex Schlagzeuger, der nicht mehr dabei ist, haben wir diese Band gegründet. Wir hatten damals noch eine Sängerin und einen Keyboarder und haben dann irgendwann mit 3 Mann erstmal nur weitergemacht. Dann kam der Konz dazu. Ja, und der Stil hat sich so entwickelt. Wir wollten eigentlich ursprünglich ruhiger werden, weil wir früher auch schon mal heftigere Musik gemacht haben, wir wollten eigentlich ein bisschen mehr Rock machen.
Toddy: Kuschelrock.
Ben: Ja, Kuschelrock.
Jan: Und dann kam der Jan.
Ben: Nenenene, der kam viel später. Toddy wollte einfach nur wieder Musik machen, weil er… ihm war so langweilig, jahrelang. Und wie gesagt, Toddy ist zum Beispiel eigentlich Gitarrist. Und er hat mich angerufen: „Sag mal, ich will bei euch spielen.” „Gitarristen haben wir schon.” „Ja, dann spiel ich halt Bass.” Und jetzt spielt er halt Bass. Und sehr gut, muss ich dazu sagen. Der Stil hat sich entwickelt. Wir haben angefangen, ruhigere Musik zu machen. Dadurch hat sich das entwickelt, dass wir diese Dynamik haben: halt mit ruhigen Sachen, die auch aus den ursprünglichen Anfängen herkommen und jetzt halt mit den Mehr-Gas-Sachen, wo wir einfach Bock drauf haben und diese Dynamik, das macht eigentlich livin milk aus.
Konz: Ja, das bildet sich wahrscheinlich auch aus den ganzen verschiedenen Richtungen, die wir hören. Also, Toddy hört ja mehr so Deathmetal- und Grindcore… irgendwie Gebrüll.

Toddy: Komm, hör auf…
Konz: (lacht) Ja, das hör ich ja auch. Das entwickelt sich wahrscheinlich auch aus diesen verschiedenen Stilrichtungen, die wir auch hören.
Konz: (lacht) Ja, das hör ich ja auch. Das entwickelt sich wahrscheinlich auch aus diesen verschiedenen Stilrichtungen, die wir auch hören.
Wo kommt ihr eigentlich her? Wo würdet ihr sagen, kommt eure Band her?
Ben: Cloppenburg, also ich komm aus Cloppenburg. Obwohl ich ja in Ostfriesland geboren bin, muss ich dazu sagen.
Toddy: Ja, ich auch.
Ben: Ne, du nicht, wo bist du geboren? Toddy: Dodenhof. (Gelächter)
Ben: Hodendoof oder was? Toddy: Rothenburg Wümme.
Ben: Und Konz kommt aus Friesoythe wohl und Jan auch so da.
Jan: Petersdorf.
Ben: Petersdorf. Man fährt mit dem Auto, dann kommt so ein Schild „Petersdorf` und 200m kommt ein Schild „Petersdorf Ende”.
Toddy: Ja, ich auch.
Ben: Ne, du nicht, wo bist du geboren? Toddy: Dodenhof. (Gelächter)
Ben: Hodendoof oder was? Toddy: Rothenburg Wümme.
Ben: Und Konz kommt aus Friesoythe wohl und Jan auch so da.
Jan: Petersdorf.
Ben: Petersdorf. Man fährt mit dem Auto, dann kommt so ein Schild „Petersdorf` und 200m kommt ein Schild „Petersdorf Ende”.
Wie kamt ihr auf euren Namen? Sind das so Kühlschrankerlebnisse?
Ben: Also ich bin ja… ich darf ja nicht sagen, dass ich dagegen bin, gegen den Namen, oder? Beim Interview darf man das nicht. Wir hatten damals auch Smellin’ Feet zur Auswahl, aber das war alles zu punkig und livin milk…ja… ich würde heute den Namen mal gerne wechseln können.
Toddy: Das schreibt ihr aber nicht!
Ben: Doch, können sie ruhig. Das Ding ist einfach nur, der Name hat sich so etabliert und ist in den Köpfen der Leute hier in der Gegend. Da wir regional auch relativ bekannt sind, wäre es Quatsch, das zu machen. Den Namen haben wir jetzt 6 Jahre und deswegen ist es schwierig, aber ich sag mal so, die Red Hot Chili Peppers haben auch einen komischen Namen in dem Sinne, machen aber dementsprechend ganz andere Musik. Bei livin milk ist das das gleiche. Ich glaube, keiner assoziiert da in irgendeiner Weise lebende Milch raus, sondern livin milk ist einfach der Name und die Leute wissen…
Toddy: Das schreibt ihr aber nicht!
Ben: Doch, können sie ruhig. Das Ding ist einfach nur, der Name hat sich so etabliert und ist in den Köpfen der Leute hier in der Gegend. Da wir regional auch relativ bekannt sind, wäre es Quatsch, das zu machen. Den Namen haben wir jetzt 6 Jahre und deswegen ist es schwierig, aber ich sag mal so, die Red Hot Chili Peppers haben auch einen komischen Namen in dem Sinne, machen aber dementsprechend ganz andere Musik. Bei livin milk ist das das gleiche. Ich glaube, keiner assoziiert da in irgendeiner Weise lebende Milch raus, sondern livin milk ist einfach der Name und die Leute wissen…
Das ist keine lebende Milch.
Ben: Richtig. Und es ist ja auch wirklich so, dass man sich an den Namen gewöhnt hat und gar nicht mehr darüber nachdenkt, was es eigentlich heißt. livin milk ist die Musik, ist das Gefühl, das wir haben, wenn wir Musik machen, auf der Bühne stehen und einen abrocken. Auch bis zum Erbrechen. Wir geben einfach alles und das ist livin milk.
Wie seht ihr selbst eure Musik oder wie definiert ihr eure Musik?
Ben: Laut! Wie definieren wir unsere Musik? Also, wir wollen keine Botschaft rausbringen. Es gibt so viele Bands, die man auf MTV sieht, die wollen immer Botschaften in die Welt rausschreien, um die Welt zu verbessern oder sonst was. Wir wollen einfach nur Musik machen und Spaß dabei haben und nicht irgendwie jetzt dadurch was bewegen oder so was. Das einzige, was wir bewegen wollen, sind die Köpfe von den Leuten, wenn sie bei uns vor der Bühne stehen.
Habt ihr irgendwelche musikalischen Vorbilder?
Ben: Mich. (alles lacht)
Toddy: Wolfgang Petry. Ja, echt jetzt, ohne Scheiß.
Konz: Musikalische Einflüsse, weiß ich nicht. Korn, Nevermore, seit neuestem Biomechanical…
Toddy: Ja, Biomechanical!
Konz: Sehr geile Band, auf jeden Fall! Godsmack.
Jan: Godsmack würd ich auch sagen, Godsmack ist schon mal gut. Dann, was haben wir denn noch? Ja, Killswitch Engage, saugeile Band, Metallica auf jeden Fall.
Ben: Man hat verschiedene Bands, die man hört. Ich hör auch mal Eric Clapton, ich hör auch mal Seal. Eine der geilsten Balladen ist Frankie Goes To Hollywood mit Power Of Love, obwohl das da gar nicht in die Musik reinpasst. Man muss sich von vielen Sachen irgendwas ziehen, denk ich mal. Natürlich ist die Hauptmusik, die man hört, schon
Toddy: Wolfgang Petry. Ja, echt jetzt, ohne Scheiß.
Konz: Musikalische Einflüsse, weiß ich nicht. Korn, Nevermore, seit neuestem Biomechanical…
Toddy: Ja, Biomechanical!
Konz: Sehr geile Band, auf jeden Fall! Godsmack.
Jan: Godsmack würd ich auch sagen, Godsmack ist schon mal gut. Dann, was haben wir denn noch? Ja, Killswitch Engage, saugeile Band, Metallica auf jeden Fall.
Ben: Man hat verschiedene Bands, die man hört. Ich hör auch mal Eric Clapton, ich hör auch mal Seal. Eine der geilsten Balladen ist Frankie Goes To Hollywood mit Power Of Love, obwohl das da gar nicht in die Musik reinpasst. Man muss sich von vielen Sachen irgendwas ziehen, denk ich mal. Natürlich ist die Hauptmusik, die man hört, schon

Metal und da sind die Bands alle genannt, die die Jungs auch schon gesagt haben. Mich hat in meinem Gesang Creed damals sehr im Stil bewegt. Incubus auf jeden Fall. Ich wollte früher, als wir angefangen haben, immer nur hoch singen und ich konnte es eigentlich gar nicht, klang immer schrecklich, wie so im Stimmbruch. (singt hoch und laut ins Mikro). Aber irgendwann habe ich die erste Creed-Scheibe bekommen und hab mich dann umgewöhnt und dadurch ist das entstanden. Also Creed hat mich sehr gut geprägt, aber ansonsten, so wirklich Vorbilder? Braucht man Vorbilder? Man braucht keine Vorbilder, oder? livin milk klinkt wie livin milk. Punkt.
Ihr habt bereits einmal den „Rote Schule Bandcontesi` gewonnen…
Ben: Ja. (Pause) Das war die Frage!? (Gelächter) Lasst sie doch mal die Frage zu Ende fragen.
Wie schätzt ihr eure Chancen heute Abend ein?
Ben: Wir würden hier nicht spielen, wenn wir sagen würden „Wir haben keine Chancen”, ganz klar. Ich würde schon sagen, wir machen diesen Band Contest nicht nur unbedingt um zu gewinnen, sondern auch um Kontakte zu knüpfen mit Bands, Kontakte zu knüpfen mit den anderen Jugendzentren, um da mal zu spielen. EMP ist ja auch ein Name, der was sagt und das ist auch in der Biografie ganz gut, wenn da steht: „Bandcontest EMP mitgemacht”. Vielleicht auch einen guten Platz irgendwie, macht sich in der Band-Bio immer sehr gut. Aber, wenn wir jetzt nicht gewinnen, dann ist es auch kein Beinbruch für mich. Das Problem ist bei uns immer, wir haben nicht so viele Bekannte mehr hier…
Konz: Die sind alle weggezogen.
Ben: …und die sind alle weggezogen. Wir haben wohl einen Fankreis, aber nicht halt diese Bekannten. Wenn alle Kumpels aus der Gegend halt herkommen und dann da für einen stimmen oder so was. Aber wir versuchen einfach durch unsere Musikalität bei der Jury zu glänzen. Wie wir heute Abend gespielt haben, muss ich sagen, das war einer der besten in der letzten Zeit. Weil, hat wirklich auch auf der Bühne Spaß gemacht, hat gerockt. So, und wenn wir dadurch jetzt, weil keiner für uns stimmt, nicht gewinnen, dann haben wir Pech gehabt, aber für uns waren wir heut richtig geil.
Konz: Die sind alle weggezogen.
Ben: …und die sind alle weggezogen. Wir haben wohl einen Fankreis, aber nicht halt diese Bekannten. Wenn alle Kumpels aus der Gegend halt herkommen und dann da für einen stimmen oder so was. Aber wir versuchen einfach durch unsere Musikalität bei der Jury zu glänzen. Wie wir heute Abend gespielt haben, muss ich sagen, das war einer der besten in der letzten Zeit. Weil, hat wirklich auch auf der Bühne Spaß gemacht, hat gerockt. So, und wenn wir dadurch jetzt, weil keiner für uns stimmt, nicht gewinnen, dann haben wir Pech gehabt, aber für uns waren wir heut richtig geil.
Ist ein neues Album geplant?
Ben: Ja, wir wollen im Dezember wahrscheinlich ins Studio gehen, um wieder mal vier Songs aufzunehmen. Aber nicht so eine große Produktion wie letztes Mal, weil wir nicht so viel Geld haben (lacht). Die alten Songs von der aliengirl-Scheibe sind immer noch geil, aber die neuen Songs sind schon ein bisschen anders geworden, auch weil ein anderer Schlagzeuger dabei ist. Man hat heute wieder gehört, nach dem Auftritt: „Spielt doch noch mal Under my skin “. Der Hit von der Scheibe „aliengirl”. Aber wir wollten das bewusst heute nicht machen, weil ich finde das ein bisschen unfair gegenüber den anderen Leuten, da jetzt die Songs zu spielen, die alle schon kennen. Wir wollten aber mit den neuen Songs auftreten und damit was machen. Aber, wir wollen auf jeden Fall ins Studio. Wir MÜSSEN!
Konz: Dieses Jahr!
Ben: Dieses Jahr noch, we try!
Konz: Dieses Jahr!
Ben: Dieses Jahr noch, we try!
Wann und wo seid ihr das nächste Mal live zu sehen?
Ben: Nächste Woche in Nordenham, weil wir heute den ersten Platz gemacht haben! (Gelächter) Sonst sind dieses Jahr keine Gigs mehr geplant.
Konz: Siehe Aushang in der UNI!
Ben: (lacht): Ja, ne, das Ding ist auch, wenn wir im Dezember
Konz: Siehe Aushang in der UNI!
Ben: (lacht): Ja, ne, das Ding ist auch, wenn wir im Dezember

ins Studio gehen, werden wir keine Zeit mehr haben um uns die Programme wieder anzueignen oder durchzuspielen, weil wir die vier Songs, die wir aufnehmen wollen, die werden wir so ca. 1 – 2 Monate komplett auseinander nehmen. Also, die werden analysiert, jedes einzelne Instrument wird noch einmal durchgespielt und genau angepasst. Wenn man mit allen Mann spielt, ist es manchmal schlecht rauszuhören, was jeder einzelne genau spielt. Das werden wir jetzt 1 1/2 Monate machen und da wird auch wahrscheinlich keine Zeit sein, um großartig Gigs zu machen. Letztes Jahr haben wir das auch so gemacht. Da kamen auch Gigs bzw. Anfragen danach und da haben wir gesagt: „Ne, wir gehen ins Studio, da haben wir keine Zeit für”
Sekt oder Selters
Chucks oder Chanel?
Ben: Cuck Norris ist cool Hat bis zur Unendlichkeit gezählt, zweimal.
Konz: Und Chuck Norris kriegt bei Praktiker 20% – auch auf Tiernahrung.
Ben: Ich hab auch Chanel.
Jan: Auf jeden Fall eher Chucks als Chanel
Ben: Chucks sind geruchtstechnisch ja auch ein Problem. Ich sprüh meine Chucks auch immer mit Chanel ein.
Konz: Und Chuck Norris kriegt bei Praktiker 20% – auch auf Tiernahrung.
Ben: Ich hab auch Chanel.
Jan: Auf jeden Fall eher Chucks als Chanel
Ben: Chucks sind geruchtstechnisch ja auch ein Problem. Ich sprüh meine Chucks auch immer mit Chanel ein.
Durchtrieben oder durchdacht? Ben: Durchdacht
Konz: Durchdacht.
Toddy: Durchtrieben. (Gelächter)
Ben: Durchdacht, ich bin ein Perfektionist Ich bin der einzige, der die Leute immer nervt, wir müssen jetzt was machen.
Jan: Durchtrieben auf jeden Fall.
Toddy: Durchtrieben. (Gelächter)
Ben: Durchdacht, ich bin ein Perfektionist Ich bin der einzige, der die Leute immer nervt, wir müssen jetzt was machen.
Jan: Durchtrieben auf jeden Fall.
FlipFlops oder Filzpantoffeln?
(uneinig): Filzpantoffeln und FlipFlops.
Ben: Ich war letztens auf Malle, also FlipFlops. Ich würd sagen, ich ruf meine Mama kurz an oder frage das Publikum.
Ben: Ich war letztens auf Malle, also FlipFlops. Ich würd sagen, ich ruf meine Mama kurz an oder frage das Publikum.
Fusel oder Fanta?
Ben: Du kannst doch nicht nen Rocker fragen: Fusel oder Fanta? Also, ich bitte dich! Fusel mit Fanta. Fanta abgelehnt.

Laut oder leise?
Alle: LAUT! (Gebrüll)
Mann oder Maus?
Ben: Frau!
Jan: Mann mit Maus.
Ben: Ja, ich mit meiner Freundin. Maus auf jeden Fall, so am Computer spielen. Mit Männern. Also, wir spielen nicht mit Männern, also, nicht wie das jetzt klingen soll Ich bin raus.
Jan: Mann mit Maus.
Ben: Ja, ich mit meiner Freundin. Maus auf jeden Fall, so am Computer spielen. Mit Männern. Also, wir spielen nicht mit Männern, also, nicht wie das jetzt klingen soll Ich bin raus.
Matte oder Mecki?
Konz: Meckimatte.
Ben: Hat ihr das aus eurem Psychologiestudium?
uniVista:Nein, aus unserem Hirn?
Konz: Matte!
Ben: Hat ihr das aus eurem Psychologiestudium?
uniVista:Nein, aus unserem Hirn?
Konz: Matte!
Rucksack oder Reisebüro?
Ben: Reisebüro. Hallo! All inklusive. Ich nehm nen Koffer mit und meine Chaneldose.
Konz: Rucksack!
Ben: Ja, du bist ja auch nen Student
Konz: Rucksack!
Ben: Ja, du bist ja auch nen Student
Voll oder Verkehrstüchtig?
Ben: Total Betrunken. Also, es gibt Mitglieder der Band, die 9 Monate lang zu den Proben gebracht werden mussten. Namen werden nicht genannt. Also, verkehrstüchtig wohl eher, ich bin geschäftlich viel unterwegs.
Walzer oder Wegrennen?
Ben: Wegrennen? Meine Freundin will unbedingt, dass ich mal nen Tanzkurs mache.
Konz: Also ich hab den Silber…
Ben: Im Schwimmen?
Konz: Nein, ich hab nen Silberkurs im Tanzen gemacht
Ben: Momentan eher wegrennen!
Konz: Also ich hab den Silber…
Ben: Im Schwimmen?
Konz: Nein, ich hab nen Silberkurs im Tanzen gemacht
Ben: Momentan eher wegrennen!
von Melanie Ehlert, Britta Simon und Julia Stock
Bilderalbum
Brettorf
uniVista hat auch für diese Ausgabe keine Kosten und Mühen gescheut, um euch einen neuen Ort auf der Nordwestbahnroute näher zu bringen.
Weder Infektionskrankheiten noch elektrische Schiebetüren konnten uns davon abhalten, unsere Pflicht zu tun und uns innerhalb von einer halben Stunde vom inoffiziellen Hintern der Welt zum offiziellen chauffieren zu lassen, um ihn EUCH zu präsentieren. Ja, es gibt einen Ort an dem noch weniger geht als in Vechta an einem Regentag: Brettorf.
Weder Infektionskrankheiten noch elektrische Schiebetüren konnten uns davon abhalten, unsere Pflicht zu tun und uns innerhalb von einer halben Stunde vom inoffiziellen Hintern der Welt zum offiziellen chauffieren zu lassen, um ihn EUCH zu präsentieren. Ja, es gibt einen Ort an dem noch weniger geht als in Vechta an einem Regentag: Brettorf.
Nach kurzer Fahrt hält die Nordwestbahn in Richtung Bremen an diesem gottverlassenen Ort. Erste Impressionen schildet eine mitreisende Redakteurin mit folgenden Worten:

„Beschwingten Schrittes schreite ich durch die grüne Au und labe meinen Geruchssinn am frischgemähten Gras. Nie erblickte mein Auge schönere Landschaft, nie roch meine Großstadt geplagte Nase reinere Luft… doch nun zurück zu Brettorf. “
Die nackte Wahrheit ist in der Tat nicht ganz so idyllisch. Doch bevor wir uns auf den Weg in die unbekannten Straßen begeben, müssen wir sicherstellen, dass wir hier auch wieder weg kommen. Also wird der Fahrplan sorgfältig studiert und erstaunt stellen wir fest dass der „brettorfsche” Fluchtwunsch sehr groß sein muss, denn selbst um 22.52 Uhr fährt die NWB noch nach Vechta zurück. Weg kämen wir also auf jeden Fall. Wir machen uns auf… um zu finden, was zu finden ist, wenn etwas zu finden sei, um es zu finden, falls wir es finden sollten …Wir folgen einer langen, sehr langen Straße. Vereinzelt sind Häuser zu sehen, jedoch keine Bewohner. Hat Brettorf überhaupt Einwohner? Die Straße ist belebt, ein reger Durchgangsverkehr sorgt für einen gehobenen Geräuschpegel. Doch niemand hält an! (An dieser Stelle müsst ihr euch die Akte X Titelmusik denken!)

Nach einem langen, beschwerlichen Marsch erreichen wir das Industriegebiet Brettorfs. Es gibt also Arbeit. Aber uns drängt sich mittlerweile eine ganz andere Frage auf. „Was essen die Einwohner Brettorfs?” Trotz intensiver Suche finden wir keinen Supermarkt, keine Tankstelle, keinen kleinen Laden, kurz: NICHTS! Doch wovon leben die Einwohner dann? Etwa von Luft und Liebe? Essen sie sich gegenseitig? Würde das die fehlenden Einwohner erklären? Mittlerweile ist es kalt geworden, es dämmert. Feuchtigkeit und Kälte durchdringen unsere Kleidung. Sie schließt sich wie eine knöchrige Klaue um unsere Gliedmaßen und lässt uns in regelmäßigen Abständen erschauern. Unsere erschöpften Augen erblicken jedoch, kurz bevor wir aufgeben wollen, eine junge Einwohnerin.

ES GIBT LEBEN!
Sie versichert uns jedoch sogleich: „Ich wohne hier auch nicht freiwillig.” Was hat das zu bedeuten? Etwa, dass die Einwohner Brettorfs gezwungen werden, hier zu leben? Das wirft ein vollkommen neues Licht auf die leeren Straßen. Ein schauriges Licht …Auf die Frage nach etwas Essbarem antwortet sie: „Es gibt ein Restaurant”, wahrscheinlich in irgendeiner dunklen Gasse. Wir finden es jedenfalls nicht und sind uns auch nicht einmal mehr sicher, ob wir es finden wollen. Ebenso bleibt uns die Zuckerdose, der Dorfkrug, das Leben in Brettorf verborgen und wer weiß, welches dunkle Geheimnis noch… (Akte X Musik …)
von Britta Simon, Melanie Ehlert und Stefanie Bruns
Und so erreicht ihr Brettorf:
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Hin Mo.-Fr. 4.32h – 20.32h st. Sa. 6.32h – 16.32h st. + 18.32h, 20.32h So. 8.32h, 10.32h, 12.32h + 14.32h – 20.32h st. |
Zurück Mo.-Fr. 6.52h – 22.52h st. Sa. 8.52h – 11.52h st. + 12.58h – 18.58h st. + 20.52h, 22.52h So. 10.52h, 12.52h, 14.52h + 16.52h – 22.52h st. |
Was ist das mit uns Frauen? -oder- Ansprechen und dann?
Was ist das mit uns Frauen?
Ist es normal, immer zu warten bis es zu spät ist? Ich meine, da ist ein Typ… ein echt toller Typ, du findest ihn heiß… er ist nett, zuvorkommend, höflich… unter dem Strich alles, was ein Mann sein sollte. Er ist sogar in deinem Freundeskreis, du siehst ihn im Schnitt 3x die Woche, auch an den Wochenenden. Du verbringst fast komplette Nächte mit ihm, hängst an seinen Lippen, dein Bauch kribbelt, ein Lächeln huscht über dein Gesicht, wenn du an ihn denkst, du verlierst dich in seinen Augen… tagelang, wochenlang, monatelang und dann…. eines schönen Tages ist SIE da. Seine neue Freundin! Objektiv betrachtet ist SIE nichts, was du bist. SIE ist nicht hübsch, klug, witzig, originell, kreativ… nichts. Naja gut, … vielleicht ist sie doch hübscher, schlanker, eloquenter, intelligenter… ach egal SIE ist ein Nichts, du willst SIE hassen, aber SIE ist auch noch so verdammt nett! Aber SIE ist der Feind, daran gibt es nichts zu rütteln. Denn SIE ist einfach nur da wo du gern sein würdest, an seiner Seite. Wahrscheinlich kennst du SIE sogar und hast ihr bestimmt 20.000 x erzählt wie toll er ist. Und eines schönen, sonnigen Tages dachte SIE sich: „Den schau ich mir mal genauer an.”
Was ist das? Hatte man etwa monatelang keinen Sprechapparat? Keinen Körper mit dem man eindeutige Signale hätte senden können?
Was ist das? Hatte man etwa monatelang keinen Sprechapparat? Keinen Körper mit dem man eindeutige Signale hätte senden können?

Ist es die heutige Zeit, die uns allen das Leben so schwer macht? Ich meine die Steinzeit hatte doch was für sich! Da ist ein Typ der dir gefällt? Kein Problem! Du nimmst eine Keule, ziehst sie ihm über den Schädel und schleifst ihn in deine Höhle. Klingt doch einfach! Und wenn ich dann… wenn ich… wenn… und schon wieder denken wir nach, wir Frauen. Aber mal ganz ehrlich, bei 16% Männeranteil ist nicht viel mit Nachdenken, meine Damen! Da fällt mir gerade ein, das Ding mit der Höhle war in der Steinzeit auch nur den Männern vorbehalten, oder? Haben Männer auch diese Selbstzweifel? Bestimmt. Sie können doch gar nicht so anders sein… na ja…vielleicht doch.
von Melanie Ehlert
Ansprechen und dann?
Wenn man in einer Beziehung ist, dann ist eine Seite immer ganz besonders stolz, wenn sie die Aussage tätigen kann „Was wäre, wenn ich dich damals nicht angesprochen hätte?”.
Abgeklärte Kerle antworten darauf „Schatz, ich weiß es nicht aber es ist wundervoll, dass du es getan hast”, man küsst sich und schaut sich verliebt in die Augen. Toll. Nicht ganz so abgeklärt wäre die Antwort „Dann hätte ich heut ne andere.” Tja schade, schlechte Antworten werden immer bestraft und dumme sowieso, wahlweise mit Entzug von Matratzensport oder …nein kein oder, die Bestrafung zieht ja immer.
Aber um überhaupt dieses Gespräch führen zu können, muss man zuerst die angesprochene Situation im real-life erlebt haben. Dies wird nun am Beispiel unserer beliebten Unipartys durchgespielt, wo es immer wieder eben diese Situationen gibt, über die man sich am Mittag des nächsten Tages, wenn man gerade aufwacht, die Frage stellt „was wäre gewesen wenn?”.
Die Frau deiner Träume ist also endlich auch einmal auf einer Uniparty. Sie sieht, wie eigentlich immer, fantastisch aus. Wie stellt man es nun am besten an, mit ihr ins Gespräch zu kommen? Nun ja, erst einmal sollte der eigene Alkoholpegel eingeschätzt werden, denn wer zu voll ist, der wirkt, na sagen wir mal, eher abstoßend als anziehend. Ist diese erste Hürde bewältigt, sollte man überdenken, über was man reden will und auf gar keinen Fall mit irgendeinem Anmachspruch starten. „Du auch hier?” oder „Ist der Pulli aus Kamelhaar?” kommen weniger gut an. Auch, dass der Papa der jungen Dame irgendwelche Sterne geklaut haben soll, lassen sich Frauen ungern unterstellen.
Also Bauch rein und Brust raus, nicht von Freunden mit Tipps bombardieren lassen, denn der wirklich beste und sogar einfachste Weg ist es, einfach hingehen, lächeln und Fragen stellen. Frauen sind wie Männer (wenigstens einmal!!!), sie wissen schnell, ob sich ein tieferer Blick lohnt oder ob es mit euch gar nichts wird. Das gilt aber nicht nur für Unipartys. Wer Mut beweist, der wird belohnt, und wer noch ein bisschen mehr zu bieten hat als „heut war EW auch wieder langweilig, oder?”, kann unter Umständen das „was wäre gewesen wenn?” in ein „Ich hab dich zuerst angesprochen!” tauschen und sich selig noch einmal zur Seite drehen. Es ist schließlich erst 12 Uhr.
Abgeklärte Kerle antworten darauf „Schatz, ich weiß es nicht aber es ist wundervoll, dass du es getan hast”, man küsst sich und schaut sich verliebt in die Augen. Toll. Nicht ganz so abgeklärt wäre die Antwort „Dann hätte ich heut ne andere.” Tja schade, schlechte Antworten werden immer bestraft und dumme sowieso, wahlweise mit Entzug von Matratzensport oder …nein kein oder, die Bestrafung zieht ja immer.
Aber um überhaupt dieses Gespräch führen zu können, muss man zuerst die angesprochene Situation im real-life erlebt haben. Dies wird nun am Beispiel unserer beliebten Unipartys durchgespielt, wo es immer wieder eben diese Situationen gibt, über die man sich am Mittag des nächsten Tages, wenn man gerade aufwacht, die Frage stellt „was wäre gewesen wenn?”.
Die Frau deiner Träume ist also endlich auch einmal auf einer Uniparty. Sie sieht, wie eigentlich immer, fantastisch aus. Wie stellt man es nun am besten an, mit ihr ins Gespräch zu kommen? Nun ja, erst einmal sollte der eigene Alkoholpegel eingeschätzt werden, denn wer zu voll ist, der wirkt, na sagen wir mal, eher abstoßend als anziehend. Ist diese erste Hürde bewältigt, sollte man überdenken, über was man reden will und auf gar keinen Fall mit irgendeinem Anmachspruch starten. „Du auch hier?” oder „Ist der Pulli aus Kamelhaar?” kommen weniger gut an. Auch, dass der Papa der jungen Dame irgendwelche Sterne geklaut haben soll, lassen sich Frauen ungern unterstellen.
Also Bauch rein und Brust raus, nicht von Freunden mit Tipps bombardieren lassen, denn der wirklich beste und sogar einfachste Weg ist es, einfach hingehen, lächeln und Fragen stellen. Frauen sind wie Männer (wenigstens einmal!!!), sie wissen schnell, ob sich ein tieferer Blick lohnt oder ob es mit euch gar nichts wird. Das gilt aber nicht nur für Unipartys. Wer Mut beweist, der wird belohnt, und wer noch ein bisschen mehr zu bieten hat als „heut war EW auch wieder langweilig, oder?”, kann unter Umständen das „was wäre gewesen wenn?” in ein „Ich hab dich zuerst angesprochen!” tauschen und sich selig noch einmal zur Seite drehen. Es ist schließlich erst 12 Uhr.
von Sebastian Dargel
Mein Gott kanns besser als deiner (Teil 1)
Nicht nur nach Rom, sondern auch ins Paradies führen viele Wege. Doch welcher von ihnen ist der sicherste? Was passiert mit denen, die sich für einen entscheiden, der sich nach dem Tod als frustrierende Sackgasse entpuppt? Wird religiöses Engagement belohnt oder erwartet Gott Strenggläubige nach ihrem Lebensende knüppelschwingenderweise mit den Worten: „So, jetzt werde ich dir mal zeigen, was ich von Strebern halte!”
Fragen, die Freundschaften entzweien, die die Grundlage für enervierende Diskussionen bilden und manch einen dazu bringen, einen Völkermord für eine sinnvolle und ethisch wenig bedenkliche Sache zu halten. Dabei will Religion doch vor allem eins: Dem Menschen Halt geben, Werte und Normen vermitteln und begründen, und zeigen, wie man seinem Seelenheil näher kommt.
uniVista stellt euch die beliebtesten Strategien vor, im Jenseits einen Platz an der Sonne zu ergattern. (Natürlich gibts auch andere Ziele.)
Fragen, die Freundschaften entzweien, die die Grundlage für enervierende Diskussionen bilden und manch einen dazu bringen, einen Völkermord für eine sinnvolle und ethisch wenig bedenkliche Sache zu halten. Dabei will Religion doch vor allem eins: Dem Menschen Halt geben, Werte und Normen vermitteln und begründen, und zeigen, wie man seinem Seelenheil näher kommt.
uniVista stellt euch die beliebtesten Strategien vor, im Jenseits einen Platz an der Sonne zu ergattern. (Natürlich gibts auch andere Ziele.)

Buddhismus
Der Buddhismus hat ca. 375 Mio. Anhänge Verglichen mit anderen Religionen, wird de Buddhismus zumeist ausgesprochen positiv beurteilt.
Der Chef: -sessel bleibt leer. Es gibt keinen allmächtigen Gott und es wird nicht angenommen, dass unsere Existenz einem Schöpfer zu verdanken ist.
Der größte Held: ist Siddhartha Gautama, der 563 v. Chr. geboren wurde und den Buddhismus gegründet hat. Er schaffte es, sich von allen Fehlern und geistigen Hindernissen zu befreien, erlangte die Erleuchtung und wurde zur Buddha.
Erlaubt und verboten: Nicht erlaubt ist es, Tiere z töten. Deswegen müssen Buddhisten auf Fleisch verzichten. Ansonsten kommt vieles gut an, was sich auch in anderen Religionen bewährt: Spenden, mehrmals täglich beten und eine Fastenzeit einhalten.
Nach dem Tod: geht es wieder von vorne los. Nach dem Tod eines Lebewesens manifestieren sich die noch nicht erloschenen Kräfte in einer neuen Existenz, die nicht unbedingt menschlich sein muss. Zu was man wir( hängt davon ab, wie man sich in seinem vorherige Leben verhalten hat. Erst wenn man zum Buddha wir( kommt man in das Nirvana, einer Art Paradies, das m irdischen Begriffen nicht zu fassen ist.
Übrigens: Der dicke, grinsende Mann ist nicht de Religionsstifter Siddhartha Gautama, sondern ei chinesischer Mönch, der behauptete, die Erleuchtung erlangt und Buddha geworden zu sein. Sein Abbild gilt als Glückssymbol.

Christentum
Die größte Religion der Welt ist mit knapp 2 Mrd. Gläubigen das Christentum. Das Christentum ist monotheistisch und basiert auf dem Judentum.
Der Chef: Der christliche Gott ist ein einzelnes Wesen, das in drei Erscheinungen existiert: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Gott ist Schöpfer von Himmel und Erde, allmächtig und allwissend.
Der größte Held: Das kann nur Jesus Christus, der Messias, sein. Im Neuen Testament als Sohn Gottes bezeichnet, wurde er von einer Jungfrau geboren, um das Menschenschicksal zu teilen und ihre Herzen zu befreien. Er war nicht tot zu kriegen. Nicht lange nach seiner Kreuzigung stand er einfach wieder auf. In Zukunft wird er eine weitere Rolle spielen Er soll den Antichrist besiegen.
Erlaubt und Verboten: Die Katholiken haben ein paar mehr Regeln, Sünden und Pflichten als die Protestanten, deswegen werden hier nur die Gemeinsamkeiten aufgezeigt Vor allem sollte man sich an die zehn Gebote halten: ua. soll man nicht töten, stehlen oder eines anderen Frau begehren… Unterm Strich also Dinge, die man sowieso unterlasen sollte.
Nach dem Tod: Es gibt gleich zwei Möglichkeiten für die Seele, nachdem der Tod des Leibes eingetreten ist Entweder gelangt man zu Gott in den Himmel oder aber in die Hölle. Lediglich einer dieser Orte ist wirklich freundlich.
Übrigens: ‘Wir’ sind Papst!

Islam
Mit ca. 1,3 Mrd. Anhängern ist der Islam die zweitgrößte Weltreligion. Zum Christentum und jüdischen Glauben finden sich viele Parallelen.
Der Chef: Der Islam ist monotheistisch. Der Gott – Allah – hat keine Gestalt und kein Geschlecht Er wird als gütig und wohlwollend beschrieben, ein wichtiges Koran-Zitat lautet. „Wenn ein Gläubiger sich mir mit einem Schritt nähert, nähere ich mich mit 1000 Schritten.”
Der größte Held: ist Mohammed, der Gründer des Islam. Er hat von einem Erzengel den Koran erhalten und mit dessen Verbreitung begonnen
Erlaubt und Verboten: Im Koran stellen die Suren in Geschichtenform die Gesetze dar, an die sich Gläubige halten müssen Als schlimmste Sünden gelten Mord und Selbstmord. Auch verboten sind unter anderem Sex vor und außerhalb der Ehe, sowie alles, was die körperliche Integrität beeinträchtigt, wie zum Beispiel das Trinken von Alkohol oder Tattoos und Piercings.
Nach dem Tod: geht es vor Gericht und von da aus entweder ins Paradies oder, bis alle Sünden bestraft sind, in die Hölle. Im Paradies werden alle Wünsche erfüllt. Wirklich alle.
Übrigens: Dass ein Selbstmordattentäter nach seinem Ableben von 75 Jungfrauen erwartet wird, gilt unter Muslimen als Irrglaube und ist nichts weiter als radikalpolitisches Gewäsch. Im Koran steht, dass auch andere Religionen respektiert werden müssen.
Im zweiten Teil werden wir das Judentum und den Hinduismus vorstellen.
von Stefan Hirsch und Sebastian Dargel






