No 19 – Juni 2011
Inhaltsverzeichnis:
- [↓] PDF: Ausgabe 19 (PDF-Version)
- [↓] Uni: Vechta 21
- [↓] Freizeit: Der Blick durch die 3D-Brille
- [↓] Musik: Umsonst und draußen
- [↓] Musik: Hey Mr. DJ …
- [↓] Uni: Das Center für Neuropsychologische Diagnostik und Interventionen – CeNDI
- [↓] Studentisches: 3 … 2 … 1 … Meins!
- [↓] Interviews - uniVista im Gespräch: Balu & Du
- [↓] Kolumne: Struktur!
- [↓] Studentendinner: Seelachsfilet auf Blattspinat
- [↓] EinBlicke: Probieren geht über Studieren
- [↓] unterwegs: Immer wieder gerne
- [↓] Freizeit: Der Draußen-Mensch
- [↓] Technik: Schöne neue Technikwelt
- [↓] Band: What Time Is It? It’s Eli Eight!
- [↓] Gesellschaft: “Gefällt mir” – “gefällt mir – nicht mehr”
- [↓] Gesellschaft: 2051
- [↓] Perlen der Bibo: Rachegelüste und Mords-Pläne
- [↓] Perlen der Bibo: Zurück zur Beat Generation, dem Ursprung des Hipsters
- [↓] Perlen der Bibo: Mystisch, Märchenhaft
- [↓] Perlen der Bibo: Von einem Mann, der sich Zeit wünscht …
- [↓] Interviews - Single des Semesters: “Jeder Mensch an sich ist ein Künstler”
- [↓] Kreatives Forum: Die Schauende (zum Licht)
- [↓] Horoskop: Horoskop Juni 2011
- [↓] Rätselecke: Sudoku
- [↓] uniPlay: Mitbewohneraustausch
- [↓] Studentisches - Umfrage: Wie kommst Du durch den Prüfungsstress?
Vechta 21
Auf dem Weg in die Zukunft

Grafik: Jockers Architekten BDA
Das 21. Jahrhundert. Eine Zeit der Wende, der Veränderung und Innovation. Größer, schöner, besser. Nicht nur in Stuttgart hat die Zahl 21 eine große Bedeutung. Auch in dem von ca. 31.000 Einwohnern bewohnten Städtchen Vechta hält diese Devise Einzug. Allerdings mit weitaus weniger öffentlichem Aufregen. Hier erfreut man sich eher der Veränderungen, auch wenn sie hier und dort die Bäume und Büsche verdrängen. Neben dem großen 3D Kino, der zwei Kreisverkehre in Richtung famila Markt, der Gefängnismauer sowie der Parkplätze beim Bahnhof, erfreut sich nun auch die Universität Vechta an den Baumaßnahmen, die sich hier auftun. Nach der feierlichen Umbenennung und der Anschaffung größerer Schließfächer soll nun auch endlich ein neues Gebäude her, um die allgegenwärtigen Raumprobleme zu lösen!
Gemunkelt wurde viel, doch was ist wirklich wahr daran? So hörte man nicht zuletzt das Gerücht, dass das neue Gebäude unterirdisch erbaut werde, um die Kreuzung aufrecht zu erhalten. Da war die Hoffnung auf ein noch größeres Gebäude, als es mittlerweile in Planung ist, wohl all zu groß. Letztlich ist seit geraumer Zeit doch ersichtlich, dass es ohne Probleme auf dem Campus seinen Platz finden wird. An dieser Stelle “Herzliches Beileid” für die großen Optimisten unter uns. Neben dem Bibliotheksgebäude soll zum Wintersemester 2012 also ein Gebäude entstehen, das zwei Hörsäle und sechs Seminarräume beinhalten wird. Da bleibt nur zu hoffen, dass dieser Platz auch, wie von vielen erwartet, gut genutzt werden kann. Schließlich sollen laut Medienberichten künftig immer mehr Studierende an der Uni aufgenommen werden. Weiterhin wird gehofft, dass die neuen Räume mit Rollläden ausgestattet werden, die es ermöglichen, die Folien auf den Leinwänden auch bei strahlendem Sonnenschein zu erkennen. Doch in den schlappen 4.995.000 Euro, die das gesamte Vorhaben kosten soll, werden die wohl eingeplant sein.

Grafik: Kuhl | Frenzel
Hier wurde also bereits alles Grün vor Mensa und Bibo abgeholzt und der Zukunft entgegen gesteuert. Volle Kraft voraus. Vollkommen ohne Proteste. Doch dabei will es die Uni nicht belassen. Die Veränderung geht weiter und wird sich auch über das gesamte Campusgelände erstrecken. Unter dem Motto “Selbstbewusst-Forschend-Transparenz” wurde ein Material- und Farbkonzept entwickelt, welches künftig alle Gebäude von außen einheitlich kennzeichnen soll. Zentrum hierfür bildet zunächst die Fußgängerbrücke oberhalb der Universitätsstraße. Von hier ausgehend wird der Campus in vier Farbzonen entsprechend der neuen Akzentfarben aufgeteilt: lila, rot, orange und grün. Dem einen oder anderen wird sicherlich schon aufgefallen sein, dass z.B. das R-Gebäude einen neuen Anstrich bekam. Klein, aber fein erkennbar, leuchtet hier und dort bereits die Farbe rot auf.
Zudem ist eine übersichtliche Wegeführung auf dem Campusgelände und innerhalb der einzelnen Gebäude entstanden. Hierfür wurden Leitelemente in Form von in den Akzentfarben gestaltete Pfeiler im Kreis und in Intervallen zum Zentrum aufgebaut. Diese informieren die Studierenden über Entfernungen und Richtungen der jeweiligen Gebäude und sorgen somit für eine bessere Orientierung auf dem Campus. Kaum zu glauben, aber wahr, sind wir nun mitten drin im Wandel der Zeit, den sich so manch einer von uns wohl nie erträumt hätte!
Text: Jenniffer Malenz
Daten: Universität Vechta
Der Blick durch die 3D-Brille
Ein neues Kino kommt nach Vechta

Bild: Nina Gerlach
Juhuuuu! Ein Kinocenter in Vechta! So waren sicher die meisten Studentenreaktionen auf den Neubau nahe der Innenstadt! 1700 qm Grundfläche hat das neue Gebäude. Insgesamt 6 Kinosäle wird es geben, drei davon können Filme in 3D zeigen und auf dem Weg zum Bahnhof, den ja einige von uns wöchentlich antreten, hat sicher der eine oder andere schon mal einen Blick in einen der Säle geworfen. Aber was passiert mit der “alten” Schauburg? Seit 1933 schon gibt es das gute Stück! Wir kommen vom Lande, bei uns gibt es so etwas wie ein Kino nicht.
Als wir uns also vor unserem ersten Semester in Vechta Wohnungen angeschaut haben und so durch die Stadt geschlendert sind, liefen wir an der Schauburg vorbei und waren happy! Endlich ein Kino!
Die Baustelle zwischen Bahnhof und Pferd dagegen wurde von uns keines Blickes gewürdigt! Dann begann das Semester und am 17.11.2010 war es soweit, ca. eine Stunde vor Filmbeginn fanden wir uns vor der Schauburg ein. Bereits auf der Straße standen die Menschen und warteten auf den Einlass – Premierentag – “Harry Potter 7 (Teil 1)” … mehr braucht man wohl nicht zu sagen. Es war die Hölle los! Erstaunlich, dass es nicht zu Unfällen kam. Drinnen begann die Suche nach einem Sitzplatz, möglichst mit Sicht auf die “Leinwand”. Und in solchen Situationen merkt man es – wir sind verwöhnt! Wir können natürlich nur von uns sprechen, aber wir hätten doch gerne, dass man beim Warten vor dem Kino nicht beinahe von einem Auto überfahren wird, und dass es (fast) egal ist, wo man sitzt, dass man also von nahezu jedem Sitzplatz die Leinwand auch sehen kann, und nicht erst eine Lupe auspacken muss! Der Film an sich war natürlich super und wir freuen uns schon, den zweiten Teil im neuen Kinocenter schauen zu können.
Als wir uns also vor unserem ersten Semester in Vechta Wohnungen angeschaut haben und so durch die Stadt geschlendert sind, liefen wir an der Schauburg vorbei und waren happy! Endlich ein Kino!
Die Baustelle zwischen Bahnhof und Pferd dagegen wurde von uns keines Blickes gewürdigt! Dann begann das Semester und am 17.11.2010 war es soweit, ca. eine Stunde vor Filmbeginn fanden wir uns vor der Schauburg ein. Bereits auf der Straße standen die Menschen und warteten auf den Einlass – Premierentag – “Harry Potter 7 (Teil 1)” … mehr braucht man wohl nicht zu sagen. Es war die Hölle los! Erstaunlich, dass es nicht zu Unfällen kam. Drinnen begann die Suche nach einem Sitzplatz, möglichst mit Sicht auf die “Leinwand”. Und in solchen Situationen merkt man es – wir sind verwöhnt! Wir können natürlich nur von uns sprechen, aber wir hätten doch gerne, dass man beim Warten vor dem Kino nicht beinahe von einem Auto überfahren wird, und dass es (fast) egal ist, wo man sitzt, dass man also von nahezu jedem Sitzplatz die Leinwand auch sehen kann, und nicht erst eine Lupe auspacken muss! Der Film an sich war natürlich super und wir freuen uns schon, den zweiten Teil im neuen Kinocenter schauen zu können.
Infos
• 1700 qm Grundfläche
• 400 qm Foyer mit Fussbodenheizung
• 6 Kinos mit digitaler Projektion und Ton
• 3 Säle mit 3D Option!
• 2 Kartenkassen
• Arthouse-Saal für besondere Filme
• alle Säle vollklimatisiert!
Quelle: Schauburg / Central Kinobetrieb GmbH & Co. KG
Dann kann man in einem Foyer mit Fußbodenheizung warten, sich die Figur mit Hilfe von drei Süßigkeitenverkaufsstellen ruinieren und dank der breiteren Sitzreihen beim Futtern die Füße austrecken. Anschließend lässt es sich direkt an Ort und Stelle mit den Freunden noch genüsslich einen Cocktail schlürfen. Bleibt nur zu hoffen, dass man dann auch endlich Sitzplätze reservieren lassen kann. Das wäre doch absolut stressfrei!
Natürlich finden wir kleinere Kinos nach wie vor süß und es ist auch schade, dass die Schauburg und das Metropol dann die Vorführungen weitestgehend einstellen. Aber wenn man die Wahl hat, in welches Kino wird man wohl eher gehen?
Natürlich finden wir kleinere Kinos nach wie vor süß und es ist auch schade, dass die Schauburg und das Metropol dann die Vorführungen weitestgehend einstellen. Aber wenn man die Wahl hat, in welches Kino wird man wohl eher gehen?
von Carola Hoffmann und Lea Seefeld
Umsonst und draußen
Amusement für arme Heranwachsende
Der größte Stress dürfte mittlerweile für die meisten vorbei sein, im Geldbeutel herrscht aber aufgrund des erhöhten Frustbier- und Schokikonsums der letzten Wochen gähnende Leere. Unter erhöhtem Risiko und aus reiner Selbstlosigkeit haben wir in den letzten Jahren die zwei folgenden Amusementmöglichkeiten getestet und für gut befunden: Das Line-up stand zu Redaktionsschluss leider noch nicht fest, war bisher aber immer super. Viel Spaß ;o)
![]() © Rainer Sturm / PIXELIO
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Staatsforsten Open Air
Datum: 05.08. – 06.08.2011
Bakum / Büschel, Niedersachsen
Beginn: 15 Uhr
Bakum / Büschel, Niedersachsen
Beginn: 15 Uhr
Das Staatsforsten hat sich in den letzten 22 Jahren zum größten Open-Air-Festival in der Umgebung gemausert und bietet für jeden Musikgeschmack, von Rock, Metal über Jazz bis Hip Hop und Reggae, Gelegenheit sich auszutoben. Das Tolle am Staatsforsten ist außerdem, dass ihr, zugegeben mit einiger Ausdauer, eigentlich hinlaufen könnt.
Außerdem gibt uns das Festival jedes Jahr die Möglichkeit, der Kunst von regionalen, (noch) unbekannten, Bands zu frönen.
Campen ist auf dem Festivalgelände ab Freitag 12 Uhr möglich.
Außerdem gibt uns das Festival jedes Jahr die Möglichkeit, der Kunst von regionalen, (noch) unbekannten, Bands zu frönen.
Campen ist auf dem Festivalgelände ab Freitag 12 Uhr möglich.
Wutzrock-Festival
Datum: 26.08. – 28.08.2011
Hamburg, Moorfleeter Deich
Beginn: 18 Uhr
Hamburg, Moorfleeter Deich
Beginn: 18 Uhr
Auf dem Festivalgelände findet ihr zwei Bühnen, auf denen von Musik über Theater bis zu Poetry Slams vieles geboten wird. In den letzten Jahren waren Bands wie Die Sterne, Rantanplan oder I-Fire zu sehn.
Zusätzlich gibt es einen kleinen Markt, wo ihr Essen, Trinken und ganz viel unnützen, aber hübschen Kram erwerben könnt. ;o)
Als besonderen Tipp können wir empfehlen, am legendären Schlafsackwetthüpfen teilzunehmen. Bei Anreise mit dem Zug empfiehlt es sich, bequemes Schuhwerk zu tragen, da es die Autorin bisher noch nie geschafft hat, den Shuttlebus zu erreichen und deshalb immer zu Fuß vom Bahnhof zum Festivalgelände laufen musste.
Achja: Nehmt Anti-Mückenspray mit, da ein Teich in unmittelbarer Nähe vor sich hin schlummert. Ansonsten stehen ausreichend kostenlose Park- und Campingplätze zur Verfügung.
Zusätzlich gibt es einen kleinen Markt, wo ihr Essen, Trinken und ganz viel unnützen, aber hübschen Kram erwerben könnt. ;o)
Als besonderen Tipp können wir empfehlen, am legendären Schlafsackwetthüpfen teilzunehmen. Bei Anreise mit dem Zug empfiehlt es sich, bequemes Schuhwerk zu tragen, da es die Autorin bisher noch nie geschafft hat, den Shuttlebus zu erreichen und deshalb immer zu Fuß vom Bahnhof zum Festivalgelände laufen musste.
Achja: Nehmt Anti-Mückenspray mit, da ein Teich in unmittelbarer Nähe vor sich hin schlummert. Ansonsten stehen ausreichend kostenlose Park- und Campingplätze zur Verfügung.
von Freya Kuhn
Hey Mr. DJ …
... eine neue Playlist!
Hast du nicht den besten Job der Welt? Du, der Meister der Atmosphäre, der Wegweiser einer Party, hast die Macht, die Menschen wie Puppen tanzen zu lassen und das mit dem richtigen Knopfdruck, mit einer passenden Scheibe und dem richtigen Instinkt.
Nutze deine Macht, spüre den perfekten Moment und lass die Party explodieren. Natürlich, du wirst behaupten, dass man es nicht allen Gästen Recht machen kann, dass jeder etwas anderes braucht um sich in Ekstase zu tanzen. Doch lass dir helfen.
Von Semester zu Semester hat man nämlich das Gefühl, dass neben einzelnen Lichtblicken die Playliste einer Uniparty sich ständig wiederholt. Und wenn nach “Wannabe” von den Spice Girls nicht “Everybody” von den Backstreet Boys läuft, dann lief es schon davor. Und man braucht nicht lange zu warten und es werden eine halbe Stunde später, fast schon traditionell zu “Killing in the Name of” von Rage Against the Machines, die Köpfe gebangt.
Kann man es zum Beispiel erwarten, sich innerhalb drei Tracks zu fühlen wie in einem Berliner Electro-Schuppen und gehört ein Partyhitmix von Pur tatsächlich zu einer gelungenen Abendgestaltung für junge Menschen?
uniVista hat sich stichprobenartig informiert: Dazu haben wir uns auf den Weg gemacht und auf dem Campus rumlungernde Studenten gefragt:
Was ist an der Musikgestaltung gut? Was geht besser?
Nutze deine Macht, spüre den perfekten Moment und lass die Party explodieren. Natürlich, du wirst behaupten, dass man es nicht allen Gästen Recht machen kann, dass jeder etwas anderes braucht um sich in Ekstase zu tanzen. Doch lass dir helfen.
Von Semester zu Semester hat man nämlich das Gefühl, dass neben einzelnen Lichtblicken die Playliste einer Uniparty sich ständig wiederholt. Und wenn nach “Wannabe” von den Spice Girls nicht “Everybody” von den Backstreet Boys läuft, dann lief es schon davor. Und man braucht nicht lange zu warten und es werden eine halbe Stunde später, fast schon traditionell zu “Killing in the Name of” von Rage Against the Machines, die Köpfe gebangt.
Kann man es zum Beispiel erwarten, sich innerhalb drei Tracks zu fühlen wie in einem Berliner Electro-Schuppen und gehört ein Partyhitmix von Pur tatsächlich zu einer gelungenen Abendgestaltung für junge Menschen?
uniVista hat sich stichprobenartig informiert: Dazu haben wir uns auf den Weg gemacht und auf dem Campus rumlungernde Studenten gefragt:
Was ist an der Musikgestaltung gut? Was geht besser?

© Christian Steiner / PIXELIO
“Im Großen und Ganzen ok. Also, die aktuellen Charts finde ich in Ordnung. Aber wenn man den ganzen Abend da ist, hört man ein Lied um die 10 Mal und Schlager oder sowas muss ich auch nicht haben. Rock würde ich mir wünschen.” (Annika Peters, 4. Semester, Biologie/Designpädagogik)
“Am 6. April war ja Waldhof. Das fand ich sehr gut. Da war ja auch so viel Mischmasch. Katy Perry und Purhitmix. Also dieser Hitmix muss sein. Also auf Partys ruhig Charts und R&B und sowas. Diese Remixe stören mich manchmal, aber die finden ja manche ganz gut auf Unipartys, aber bin ich halt nicht so der Fan von.” (Sinja Vollriede, 4. Semester, Mathematik/Designpädagogik)
“Die Musik auf den Unipartys ab 3 Uhr ist ein Grund,um zu gehen. Ich würde sagen, da fehlt die gesunde Mischung. Da gibt es bestimmt nur eine Playlist. Da könnte man die 2 ‚Dancefloors‘ in der Wunderbar für Abwechslung nutzen.” (Andreas Hemmer, 6. Semester Sachunterricht/ Deutsch)
“Die Musik auf den Unipartys ist auch ein Grund, vor um 3 zu gehen. Auf jeder Uniparty ist die Musik auch wirklich gleich, gerade Waldhof. Und das ist irgendwann langweilig, sehr langweilig. Es ist ja auch immer so eine Sache, ob man diese Popsachen, die jetzt gerade IN sind auch so supertoll findet, wie David Guetta und so Sachen. Das ist eine Sache, wo viele sagen, das ist nicht mein Ding und deswegen nicht dort hingehen.” (Anne Stahmleder, 6. Semester Sachunterricht/Deutsch)
“Ich will mehr Grunge, mehr Rock, mehr Indie, mehr Reggae. Dass Musik nicht immer die Gleiche ist. Die aktuellen Lieder kenne ich nicht, aber es wiederholt sich halt auf jeder Uniparty alles wieder.” (Anonym)
Hey Mr. DJ, bitte betrachte dies nicht als Beleidigung, sondern als freundliche Unterstützung. Ob du sie annimmst und zukünftig alte Tracks in die Tonne und Neue auf die Tanzfläche rotzt, sei ganz dir selbst überlassen.
von Tobias Kunz
Das Center für Neuropsychologische Diagnostik und Interventionen – CeNDI
Forschung, Projekte und mehr
Seit einiger Zeit schon findet der aufmerksame Student kleine Hinweisplakate und Schilder, die auf das CeNDI verweisen. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Was hat das mit mir zu tun und war das schon immer da?

Worum handelt es sich dabei?
Im Center dreht sich seit der Gründung am 1. Universitätstag der Universität Vechta 2010 alles um neuropsychologische Diagnostik und Intervention. Beispielsweise werden dort Tests für die Diagnose kognitiver Dysfunktionen zur Verfügung gestellt, aber auch eigene Therapiemaßnahmen entwickelt, angewandt und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft. Demenz bildet dabei zwar einen Schwerpunkt der Arbeit, jedoch auch andere Personengruppen werden in den Blick genommen. Neben Alzheimer- werden daher auch Parkinsonpatienten sowie Menschen mit leichten kognitiven Störungen und kognitiv gesunde Menschen betrachtet. Besonders interessant für die Studenten ist, dass es nicht nur der wissenschaftlichen Arbeit dient, sondern auch der Lehre. Es richtet sich dabei vor allem an Studenten der sozialen Dienstleistungen, aber auch an andere Studiengänge und externe Interessierte mit einem reichhaltigen Angebot.
Was kann man dort machen?
Wie bereits erwähnt, befasst sich das CeNDI mit den Dimensionen des Messens und der Therapie kognitiver Veränderungen. Aus diesem Grund gibt es eine umfangreiche Testothek, in der sich verschiedene Tests und Fragebögen befinden, die sowohl besichtigt als auch ausgeliehen werden können. Für eine empirische Bachelor-, oder Masterarbeit sind die wissenschaftlich fundierten und zum Teil selbst mitentwickelten Tests – wie der DemTect, der PANDA oder das kulturfaire Demenz-Screeningverfahren EASY – eine gute Bereicherungsmöglichkeit. Wer also im Rahmen seiner Abschlussarbeit empirisch arbeiten möchte, kann hier wertvolle Materialien gewinnen.
Es gibt jedoch nicht nur Paper-&-Pencil-Tests. Auch computergestützte Verfahren können in Augenschein genommen werden. Neben den Tests gibt es zudem spezielle Trainingsverfahren, die im Rahmen verschiedener Projekte auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Beispielsweise wird das Trainingsprogramm „Neurovitalis“ mit der Wirksamkeit von Musiktherapie verglichen als Projekt an der Universität Vechta. Über weitere interessante Themen und Fragestellungen kann man sich auch auf der Infotafel direkt vor dem CeNDI in Raum R 127 informieren. Bisher wurde das CeNDI bereits rege genutzt und Betrieb ist vom Team ausdrücklich erwünscht.
Es gibt jedoch nicht nur Paper-&-Pencil-Tests. Auch computergestützte Verfahren können in Augenschein genommen werden. Neben den Tests gibt es zudem spezielle Trainingsverfahren, die im Rahmen verschiedener Projekte auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. Beispielsweise wird das Trainingsprogramm „Neurovitalis“ mit der Wirksamkeit von Musiktherapie verglichen als Projekt an der Universität Vechta. Über weitere interessante Themen und Fragestellungen kann man sich auch auf der Infotafel direkt vor dem CeNDI in Raum R 127 informieren. Bisher wurde das CeNDI bereits rege genutzt und Betrieb ist vom Team ausdrücklich erwünscht.
An wen kann ich mich wenden?
Derzeit wird das CeNDI von Frau Prof. Dr. Elke Kalbe geleitet, weshalb in ihren Seminaren auch vielfach Bezug dazu hergestellt wird. Für den ein oder anderen Interessierten könnte dies daher im Wahlbereich eine zusätzliche Option sein. Alternativ gibt es innerhalb der Vorlesungszeit von 9 bis 10 Uhr am Dienstag und von 15 bis 16 Uhr am Donnerstag offizielle Öffnungszeiten, in denen Frau Liesk oder Frau Henschel anzutreffen sind. Darüber hinaus und in der vorlesungsfreien Zeit können zusätzliche Termine persönlich abgesprochen werden. Dies gilt insbesondere auch für das Ausleihen von Tests oder die Benutzung der speziellen Räumlichkeiten des CeNDIs.
Team
Frau Prof. Dr. Elke Kalbe, Leiterin
Frau Jennifer Liesk, BA Gerontologie
Frau Johanna Henschel
Frau Dipl.-Psych. Annette Mayer
Frau Jennifer Liesk, BA Gerontologie
Frau Johanna Henschel
Frau Dipl.-Psych. Annette Mayer
CeNDI
Raum R 127
Tel.: 04441 15 732 / Fax: 04441 15 621
E-Mail: cendi[at]uni-vechta.de
Website: www.uni-vechta.de/cendi
Tel.: 04441 15 732 / Fax: 04441 15 621
E-Mail: cendi[at]uni-vechta.de
Website: www.uni-vechta.de/cendi
von Matthias Christ
3 … 2 … 1 … Meins!
Caféte wird zum Basar

Bild: Jendrik Bartels
Ernst blitzen braune Augen durch zu Schlitzen geformte Augenlieder, den Gegenüber fixierend ruft sie: “Dreizehn!”
“Ist doch gerade mal sieben wert.”
“Sagen wir zwölf!?”
“Schau die abgegriffenen Ecken an, acht.”
“Zehn und eine Waffel!”
“DEAL!”
So wechselte das Buch “Mehr Sex – Ein erotisches Stellenbuch” auf dem ersten Flohmarkt der Caféte die Besitzerin. Aus einer Idee des Caféten-Teams heraus entstanden, folgten viele Studenten der Einladung von Emily Drewing (AStA – Kulturreferentin) und Karina Kurz (Caféten-Team) zum “Bring and Buy”-Nachmittag am 13.04.11 in die Caféte. Selbst Kurzentschlossene fanden spontan einen Tisch, um ihre Waren feil zu bieten.
“Ist doch gerade mal sieben wert.”
“Sagen wir zwölf!?”
“Schau die abgegriffenen Ecken an, acht.”
“Zehn und eine Waffel!”
“DEAL!”
So wechselte das Buch “Mehr Sex – Ein erotisches Stellenbuch” auf dem ersten Flohmarkt der Caféte die Besitzerin. Aus einer Idee des Caféten-Teams heraus entstanden, folgten viele Studenten der Einladung von Emily Drewing (AStA – Kulturreferentin) und Karina Kurz (Caféten-Team) zum “Bring and Buy”-Nachmittag am 13.04.11 in die Caféte. Selbst Kurzentschlossene fanden spontan einen Tisch, um ihre Waren feil zu bieten.
Es lockten leckere Waffeln, sowie eine große Auswahl an Büchern, Kleidung, Schmuck, Dekoartikeln, Taschen und vielem mehr. Trotz oder gerade wegen kleiner schwarzer Mini-Buddhas war eine leichte, den Flohmarkt dominierende, weibliche Note nicht zu übersehen. Die komplette Sammlung aller Bruce Willis „Stirb langsam“-Filme suchte man(n) wohl vergebens. Dennoch sahen beide Veranstalterinnen den Versuch eines Flohmarktes von Studenten für Studenten durchaus geglückt. Alle vorherigen Befürchtungen seien zerschlagen worden. Im Gegenteil, man sei äußerst positiv überrascht von der großen Beteiligung an der kurzfristig organisierten Veranstaltung. “Wir sind zuversichtlich demnächst einen zweiten Flohmarkt auf die Beine zu stellen. Voraussichtlich mit veränderten Veranstaltungszeiten, um allen Studenten die Teilnahme zu ermöglichen”, so Emily in einem Interview. “Auch an der Beteiligung der männlichen Studenten müssen noch gearbeitet werden, vielleicht können wir sie ja mit PlayStation-Spielen locken?”
Auch die acht Verkäufer/innen zogen ein positives Resümee, welche durch den zeitweise erfolgten Ansturm aus dem Feilschen nicht mehr herauskamen. Besonders in den Pausen zwischen den Vorlesungen hieß es “volles Haus” in der Caféte. Selbst der ein oder andere Dozent sah sich nach neuen Büchern für seine Privatsammlung um.
Ob der Buddha (siehe Bild oben) ein neues Zuhause gefunden hat, ist leider nicht bekannt. Doch wer weiß, welche Fundstücke der nächste Flohmarkt bietet?
Ob der Buddha (siehe Bild oben) ein neues Zuhause gefunden hat, ist leider nicht bekannt. Doch wer weiß, welche Fundstücke der nächste Flohmarkt bietet?
von Jendrik Bartels
Balu & Du
Gemeinsam stark!
Balu & Du – Einige von Euch werden diesen Ausdruck bestimmt schon das ein oder andere Mal auf dem Campus aufgeschnappt haben. Doch was überhaupt ist Balu & Du? Um das herauszufinden, habe ich mich mit Anke getroffen, einer Studentin der Uni Vechta, die an diesem Projekt teilnimmt und ihr einige Fragen zu Balu & Du gestellt.

Grafik: Balu und Du e.V.
Hallo Anke. Meine erste Frage wäre: Was genau ist Balu & Du und wie läuft das ab?
Balu & Du ist ein Mentorenprojekt, bei dem die Studenten ein kleines Grundschulkind, im Alter zwischen 6 und 11 Jahren, an die Hand bekommen und es regelmäßig, meistens einmal in der Woche, betreuen und mit ihm den Nachmittag verbringen. Hier bringen wir ihnen auch informelle Sachen bei, wie beispielsweise wenn man ein Eis mit einem 5€-Schein bezahlt, wie viel Wechselgeld man zurück bekommt.
Warum heißt es Balu & Du?
Das kommt aus dem Dschungelbuch. Das zu betreuende Kind ist Mogli und wir Mentoren sind die Balus und im Film hat ja Balu dem Mogli auch alles gezeigt.
Wer organisiert Balu & Du?
Volker Hülsmann von der Caritas. Er begleitet auch das Seminar, damit wir in der Uni die Anrechnungspunkte dafür bekommen.
Wie bist du zu Balu & Du gekommen?
Wir haben das von unseren Tutoren in der Erstis-Woche gehört und haben uns dann dahinter geklemmt. Dann hatten wir ein Gespräch mit Volker, da das Projekt schon angefangen hatte, damit wir dann noch einsteigen konnten.
Wie werden die Kinder und Eltern darauf aufmerksam gemacht?
Das läuft über die Schulen. Hier wird ihnen gesagt, dass vor allem Kinder mit sozialschwachem Hintergrund gefördert werden, dass man mit ihnen ein bisschen Zeit verbringt und ihnen zeigt, wie man soziale Kontakte pflegen kann. Manchmal läuft das auch über das Jugendamt, aber das eher selten.
Was macht ihr so mit den Kindern?
Also wir haben schon öfter was gekocht oder was zu Essen vorbereitet. Letztens haben wir Erdbeerquark gemacht. Wir spielen Fußball oder wir gehen Trampolin springen. Manche von uns fahren dann mal in den Tierpark oder in die Stadt und zeigen den Kindern die Bremer Stadtmusikanten. Wir malen und basteln auch ganz viel.
Die Uniparty am 4. Mai 2011 war ja eine Spendenparty für Balu & Du. Wofür werden die Spenden denn verwendet?
Also wir haben jetzt vor ein oder zwei Ausflüge zu machen. Einmal wollen wir zusammen in den Tierpark Thüle fahren, mit allen Mentoren, mit den Kindern und mit Volker. Und wir haben vor, einen Indianderabend mit Lagerfeuer und Grillen zu machen. Dafür wird das Geld verwendet. Außerdem haben wir einen Bestand an Spielzeugen hier im Caritas-Haus, der aufgestockt wird.
Stimmt es, dass man sich die Teilnahme als Praktikum anrechnen lassen kann?
Ja.
Wie läuft das dann zum Beispiel mit dem Praktikumsbericht?
Das sind dann die Tagebucheinträge, die man jede Woche verfassen muss, nachdem man ein Treffen mit dem Kind hatte und eine Reflektion über das Projekt, was mir das gebracht hat und was ich denke was es dem Kind gebracht hat.
Läuft das nur ein Semester?
Nein, das läuft über zwei Semester. Also ein Jahr ist das Treffen und parallel dazu einmal in der Woche ein Begleitseminar.
Infos
• Balu und Du ist in allen Bachelorstudiengängen als Praktikum oder im Optionalbereich anrechenbar.
• Jeder Mentor erhält für die Praxisphase ein offizielles Zertifikat des Landes Niedersachsen für sein ehrenamtliches Engagement.
• Kontakt:
Volker Hülsmann
Gemeindecaritas, Integrationsberatung
Neuer Markt 30, 49377 Vechta
Tel. 04441/8707-637
E-Mail: huelsmann[at]caritas-sozialwerk.de
Er ist der Ansprechpartner der Caritas für dieses Projekt und wird gerne weiterhelfen.
Was hast Du persönlich aus dem Projekt jetzt schon mitgenommen und was soll den Kindern vermittelt werden?
Also für mich war es ganz wichtig zu merken, wie schwierig es doch ist, ein Kind zu motivieren im Gegensatz zu einer größeren Gruppe von Kindern und auf die speziellen Wünsche einzugehen. Das man nicht wie üblich vorm Fernseher sitzt, Computerspiele spielt, sondern dass man mal ein bisschen was Ausgefalleneres macht und sich etwas überlegt, was einen Lerneffekt hat, um das informelle Lernen mit einzubringen. Das war für mich ganz wichtig. Und für das Kind ist einfach wichtig, dass es mal eine Abwechslung hat zu dem Alltag zu Hause und wir auch was unternehmen. Wir haben mal zusammen gefrühstückt, sodass er auch etwas über gesunde Ernährung lernt.
Was würdest Du Interessierten noch sagen wollen?
Ich würde einfach sagen, dass viele Leute an dem Projekt teilnehmen sollten von der Uni und dass das ein bisschen mehr publik gemacht werden sollte. Auch sollten die Begleittreffen kein Hindernis sein an dem Projekt teilzunehmen, weil viele Sachen, die in den Situationen mit den Kindern als Problem erachtet werden, in dem Seminar geklärt werden. Also man bekommt immer Unterstützung.
Vielen Dank Anke, dass Du Dir die Zeit genommen hast!
Die Fragen stellte Lea Seefeld.
Struktur!
Nein Danke!
Liebe Studierende,
Hand aufs Herz! Was ist aus diesem Studium geworden? Eine Schule? Ein enger, akademischer Käfig, der uns keine Luft zu freiem Lernen lässt? Der Bachelor aus der Hölle, der uns seine eisigen Finger um den Hals legt! Ja, ist es so schlimm? Ich glaube, so schlimm kann es nicht sein, wenn wir uns jedes mal an den “How I Met Your Mother”-Folgen auf dem Laptop des Vordermannes ergötzen können oder wir uns an dem arhythmischen Stakkato der Leertaste laben dürfen, das die freundliche Kommilitonin aus der hinteren Reihe erschallen lässt, wenn sie sich neue Solitair-Karten gibt. Oder wenn man einem ausladenden Gespräch über den wochenendlichen Alkoholexzess beiwohnen darf . Oder wenn wir den verehrten Mitstudenten, die sich während der Vorlesung der “höheren Literatur” widmen, über die Schulter schauen können. Natürlich bevorzugt nichts aus den aktuellen Veranstaltungen. Am liebsten liest man dicke Wälzer mit möglichst buntem Einband. Oder “Twilight”. An solchem Lesen kann man sich zwar nicht irgendwie passiv beteiligen, hat aber wenigstens die nötige Absolution selber bei studiVZ oder Facebook neue Freunde zu adden und irgendeinem geistreichen Online-Game nachzugehen, in dem man einen virtuellen Bauernhof verwaltet. Hauptsache ist, der Dozent quasselt gegen eine Wand aus surfenden Zombies, deren einziger Höhepunkt des Seminars das Krakeln der eigenen Unterschrift in die Anwesenheitslisten ist. Tja, es ist nicht so, dass der Autor dieses Textes im Bezug auf vieles davon ein Kind von Traurigkeit ist, doch passen die gemachten Schilderungen für meinen Geschmack einfach zu oft . Die Wahrheit liegt vermutlich auf der Mitte. Aber ich glaube manchmal – in seltenen Momenten – dass ein bisschen Struktur und Disziplin den meisten von uns eigentlich ganz gut täte, nähme man sie ernst. Vielleicht ist es ja nicht die Struktur des Bachelors, die uns am lernen hindert, sondern eher die eigene Motivation? Vielleicht sollten wir einfach erst schauen, was wir (an uns?) selbst verändern können, um das Studieren für uns und andere leichter und effektiver zu gestalten, statt gleich die große Keule gegen das böse System zu schwingen.
Hand aufs Herz! Was ist aus diesem Studium geworden? Eine Schule? Ein enger, akademischer Käfig, der uns keine Luft zu freiem Lernen lässt? Der Bachelor aus der Hölle, der uns seine eisigen Finger um den Hals legt! Ja, ist es so schlimm? Ich glaube, so schlimm kann es nicht sein, wenn wir uns jedes mal an den “How I Met Your Mother”-Folgen auf dem Laptop des Vordermannes ergötzen können oder wir uns an dem arhythmischen Stakkato der Leertaste laben dürfen, das die freundliche Kommilitonin aus der hinteren Reihe erschallen lässt, wenn sie sich neue Solitair-Karten gibt. Oder wenn man einem ausladenden Gespräch über den wochenendlichen Alkoholexzess beiwohnen darf . Oder wenn wir den verehrten Mitstudenten, die sich während der Vorlesung der “höheren Literatur” widmen, über die Schulter schauen können. Natürlich bevorzugt nichts aus den aktuellen Veranstaltungen. Am liebsten liest man dicke Wälzer mit möglichst buntem Einband. Oder “Twilight”. An solchem Lesen kann man sich zwar nicht irgendwie passiv beteiligen, hat aber wenigstens die nötige Absolution selber bei studiVZ oder Facebook neue Freunde zu adden und irgendeinem geistreichen Online-Game nachzugehen, in dem man einen virtuellen Bauernhof verwaltet. Hauptsache ist, der Dozent quasselt gegen eine Wand aus surfenden Zombies, deren einziger Höhepunkt des Seminars das Krakeln der eigenen Unterschrift in die Anwesenheitslisten ist. Tja, es ist nicht so, dass der Autor dieses Textes im Bezug auf vieles davon ein Kind von Traurigkeit ist, doch passen die gemachten Schilderungen für meinen Geschmack einfach zu oft . Die Wahrheit liegt vermutlich auf der Mitte. Aber ich glaube manchmal – in seltenen Momenten – dass ein bisschen Struktur und Disziplin den meisten von uns eigentlich ganz gut täte, nähme man sie ernst. Vielleicht ist es ja nicht die Struktur des Bachelors, die uns am lernen hindert, sondern eher die eigene Motivation? Vielleicht sollten wir einfach erst schauen, was wir (an uns?) selbst verändern können, um das Studieren für uns und andere leichter und effektiver zu gestalten, statt gleich die große Keule gegen das böse System zu schwingen.
von Thomas Hülsmann
![]() © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO
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Tötet Struktur die Kreativität?
Nach 12 bis 13 Jahren Schule haben wir immer noch nicht genug? Wollen wir uns auch jetzt noch vorschreiben lassen, dass wir Mathe montags früh in den ersten beiden Stunden, Sport aber am Freitag Nachmittag haben?
Dank des Bachelors und Dank der damit verbundenen Ablaufpläne kommt es dem nämlich schon sehr nahe.
Als ich damals in die 1. Klasse kam, haben alle gesagt “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” Davon spürte ich in den vier Jahren Grundschulzeit nichts.
Dann kam ich in die 5. Klasse auf einem Gymnasium, wieder mit gut gemeinten Ratschlägen und “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” und wieder kann man von Ernst nicht reden. Natürlich wuchs der Notendruck und um meine Freizeit war es schlechter bestellt als noch zu Grundschulzeiten, aber tatsächlich ernst war es auch hier nicht.
Bereits schon vor der Zeugnisvergabe denkt man ja darüber nach, was man nun machen will. Studieren! Und natürlich, nach 2 Fehlschüssen fängt aber JETZT der Ernst des Lebens an!?
Kaum vorstellbar, bekommen wir doch nahezu vollständig vorgefertigte Stundenpläne, man bekommt genau gesagt, in welchem Semester man welchen Kurs, welches Seminar, welches Modul belegen soll. In den Kursen gibt es selbstverständlich eine Anwesenheitspflicht, natürlich gibt es zur Kontrolle dennoch eine Liste. Man muss sich also keine Sorgen machen, denn den Dozenten entgeht kein Fehltag!
Man sollte doch meinen, dass die Studenten erwachsen und selbstständig sind, aber nein, an der Uni sieht man das wohl anders. Wir werden nicht nur an die Hand genommen, sondern man legt uns gleich eine Kette an.
Freiheiten, die hat man als Bachelor-Student doch kaum. Wenn ich da höre, was Diplom-Menschen berichten, da kann ich nur neidisch zu hören.
Also bitte, etwas mehr Vertrauen wäre schon schön, schließlich wollen wir doch studieren, wir machen das freiwillig. Warum tut man also so, als sei das Zwang?
Dank des Bachelors und Dank der damit verbundenen Ablaufpläne kommt es dem nämlich schon sehr nahe.
Als ich damals in die 1. Klasse kam, haben alle gesagt “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” Davon spürte ich in den vier Jahren Grundschulzeit nichts.
Dann kam ich in die 5. Klasse auf einem Gymnasium, wieder mit gut gemeinten Ratschlägen und “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” und wieder kann man von Ernst nicht reden. Natürlich wuchs der Notendruck und um meine Freizeit war es schlechter bestellt als noch zu Grundschulzeiten, aber tatsächlich ernst war es auch hier nicht.
Bereits schon vor der Zeugnisvergabe denkt man ja darüber nach, was man nun machen will. Studieren! Und natürlich, nach 2 Fehlschüssen fängt aber JETZT der Ernst des Lebens an!?
Kaum vorstellbar, bekommen wir doch nahezu vollständig vorgefertigte Stundenpläne, man bekommt genau gesagt, in welchem Semester man welchen Kurs, welches Seminar, welches Modul belegen soll. In den Kursen gibt es selbstverständlich eine Anwesenheitspflicht, natürlich gibt es zur Kontrolle dennoch eine Liste. Man muss sich also keine Sorgen machen, denn den Dozenten entgeht kein Fehltag!
Man sollte doch meinen, dass die Studenten erwachsen und selbstständig sind, aber nein, an der Uni sieht man das wohl anders. Wir werden nicht nur an die Hand genommen, sondern man legt uns gleich eine Kette an.
Freiheiten, die hat man als Bachelor-Student doch kaum. Wenn ich da höre, was Diplom-Menschen berichten, da kann ich nur neidisch zu hören.
Also bitte, etwas mehr Vertrauen wäre schon schön, schließlich wollen wir doch studieren, wir machen das freiwillig. Warum tut man also so, als sei das Zwang?
von Carola Hofmann
Seelachsfilet auf Blattspinat

Melanie Heseding, Köchin im Mensateam Vechta
Foto: Jenniffer Malenz
Vorspeise
Spargelsuppe:
- 40 g Margarine
- 50 g Mehl
- 0,5 l Milch
- 0,2 l Spargelfond und 40 g Spargelstücke (beides aus der Dose) oder ca. 100 g frischen Spargel
- Salz, Zucker
Zunächst säuberst Du den frischen Spargel und schälst ihn anschließend. Die Schalen lässt Du mit 200 ml Wasser aufkochen und gießt den daraus entstehenden Spargelfond in eine Schale. 40 g des Spargels werden gewürfelt. Nun die Magarine in einen Topf geben, erhitzen und zerlassen. Dann gibst Du das Mehl hinzu und rührst die kalte Milch unter. Alles einmal aufkochen lassen. Anschließend den Spargelfond und die Gemüsebrühe hinzugeben und alles nochmals aufkochen. Mit Zucker und Salz abschmecken. Zum Schluss gibst Du die Spargelstücke hinzu.
Hauptspeise
Seelachsfilet auf Blattspinat mit Petersilienkartoffeln:
- 400g Blattspinat (aufgetaut)
- 90 g Butter
- 600 g Seelachsfilet
- 20 g Mehl
- 125 g Gemüsebrühe
- 125 ml Sahne
- 800 g Kartoffeln
- Zucker, Zitronensaft, Salz, Muskat, Petersilie, Pfeffer
Schäle die Kartoffeln und lasse sie in Salzwasser kochen. Nun lässt Du den Spinat ca. 5 Min. in 50g Butter dünsten. Danach schmeckst Du ihn mit Salz, Pfeffer und Muskat ab. Nun beträufelst Du den Fisch mit Zitronensaft und würzt ihn mit Salz und Pfeffer. Erhitze jetzt die restliche Butter und lasse den Fisch von beiden Seiten darin braten. Lege ihn auf den Spinat. Im verbleibenen Bratfett kannst Du nun das Mehl anschwitzen und alles mit Brühe aufkochen. Gib die Sahne dazu und schmecke alles mit Salz, Pfeffer und Zucker ab. Diese Sauce gib nun über den Fisch. Gieße die Karfoffeln ab und bestreue sie mit Petersilie.
Nachspeise
Quark mit Himbeergrütze:
für den Quark
- 500 g Quark
- 1 EL Zitronensaft
- 50 g Zucker
- 1 TL Vanillezucker
- 2 EL Milch
für die Himbeergrütze
- 60 g Himbeeren
- 10 g Zucker
- 1 TL Zitronensaft
- 3 EL Wasser
Quark, Zitronensaft mit Zucker, Vanillezucker und der Milch verrühren. Himbeeren mit Wasser und Zitronensaft zum Kochen bringen und mit Zucker abschmecken. Die kalte Himbeergrütze über den Quark geben.
Guten Appetit wünschen das Studentenwerk Osnabrück und die uniVista Redaktion!
Ausarbeitung: Melanie Heseding
Text: Jenniffer Malenz
Probieren geht über Studieren
Mourne Grange - Ein Paradies für Praktikanten

Bild: Nina Gerlach
Alles begann 1940 in Aberdeen, Schottland, als der Wiener Kinderarzt Karl König nach seiner Freilassung aus einem Internierungslager die erste Camphill Community gründete, die Camphill Community for Children in Need of Special Care. Angelehnt an die Waldorfpädagogik, erhielten dort Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen eine angemessene Schulausbildung und in Ergänzung dazu verschiedene Musik- und Bewegungstherapien.
Die erste Camphill-Dorfgemeinschaft entstand fünfzehn Jahre später in Yorkshire, im Norden von England. Das “Dorf” bot Wohn- und Arbeitsplätze für 130 Erwachsene mit “besonderen Bedürfnissen”. Seit 1955 wurden immer mehr Camphill Communities gegründet, mittlerweile gibt es in zwanzig verschiedenen Ländern insgesamt über hundert Communities. Eine davon ist Mourne Grange.
Die erste Camphill-Dorfgemeinschaft entstand fünfzehn Jahre später in Yorkshire, im Norden von England. Das “Dorf” bot Wohn- und Arbeitsplätze für 130 Erwachsene mit “besonderen Bedürfnissen”. Seit 1955 wurden immer mehr Camphill Communities gegründet, mittlerweile gibt es in zwanzig verschiedenen Ländern insgesamt über hundert Communities. Eine davon ist Mourne Grange.
Mourne Grange liegt, versteckt zwischen den Hügeln der namengebenden Mourne Mountains, in einer sagenhaft schönen Idylle, an der Südküste Nordirlands. Mourne Grange ist eine Camphill Community, in der erwachsene Menschen mit Behinderungen leben und arbeiten. Das Dorf im Dorf bietet alles, was man zum Leben braucht. Wohnräume, familiäre Atmosphäre, eine Bäckerei, eine Wäscherei, ein Café und vieles mehr. In insgesamt acht verschiedenen Häusern leben die Dörfler in Verhältnissen, wie in einer Großfamilie, zusammen mit den Sozialarbeitern und deren Familien.
Die Tagesabläufe der Dörfler in Mourne Grange gestalten sich immer gleich. Um ihnen einen normalen Alltag zu ermöglichen, ist Regelmäßigkeit und eine konsequent feste Aufgabenverteilung wichtig. Der Tag beginnt mit einer gemeinsamen halben Stunde innerhalb der Häuser, in der gesungen und zum Teil auch gebetet wird. Danach wird gefrühstückt, bevor die Bewohner zu ihrer jeweiligen Arbeit aufbrechen. Jeder Dörfler hat die Möglichkeit einer Arbeit nachzugehen, die seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entspricht. Ganz verschiedene Arbeitsplätze bieten hier die Weberei, Wäscherei, Holzwerkstatt und die verschiedenen Bereiche der Lebensmittelherstellung, wie etwa das Landbuilding, die Farm, die Bäckerei oder die Foodprocessing. Gearbeitet wird von morgens um 9 Uhr bis mittags um 12:30 Uhr und nachmittags nach dem Lunch von 14 bis 18:30 Uhr.
Die biologisch-dynamisch hergestellten Lebensmittel werden an die Häuser verteilt, denn die Bewohner von Mourne Grange leben überwiegend von dem, was sie selbst produzieren. Die Lebensmittel und Produkte, die nicht verzehrt werden, können von Besuchern des Dorfes im Store oder in dem kleinen Café mit angeschlossenem Laden, die ebenfalls Arbeitsmöglichkeiten bieten, erworben werden.
Die Tagesabläufe der Dörfler in Mourne Grange gestalten sich immer gleich. Um ihnen einen normalen Alltag zu ermöglichen, ist Regelmäßigkeit und eine konsequent feste Aufgabenverteilung wichtig. Der Tag beginnt mit einer gemeinsamen halben Stunde innerhalb der Häuser, in der gesungen und zum Teil auch gebetet wird. Danach wird gefrühstückt, bevor die Bewohner zu ihrer jeweiligen Arbeit aufbrechen. Jeder Dörfler hat die Möglichkeit einer Arbeit nachzugehen, die seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten entspricht. Ganz verschiedene Arbeitsplätze bieten hier die Weberei, Wäscherei, Holzwerkstatt und die verschiedenen Bereiche der Lebensmittelherstellung, wie etwa das Landbuilding, die Farm, die Bäckerei oder die Foodprocessing. Gearbeitet wird von morgens um 9 Uhr bis mittags um 12:30 Uhr und nachmittags nach dem Lunch von 14 bis 18:30 Uhr.
Die biologisch-dynamisch hergestellten Lebensmittel werden an die Häuser verteilt, denn die Bewohner von Mourne Grange leben überwiegend von dem, was sie selbst produzieren. Die Lebensmittel und Produkte, die nicht verzehrt werden, können von Besuchern des Dorfes im Store oder in dem kleinen Café mit angeschlossenem Laden, die ebenfalls Arbeitsmöglichkeiten bieten, erworben werden.
In ihrer Freizeit können die Dörfler Hobbies nachgehen. Es gibt Gesangsgruppen, Musikgruppen, Töpferkurse und Malkurse. Seit 2007 gibt es zusätzlich das sogenannte Healthcenter, in dem sich verschiedene Therapieräume, ein Eurythmieraum und ein Maleratelier befinden.
An den Wochenenden, besonders am Sonntag, werden oft und gerne Ausflüge unternommen. Dann macht sich das ganze Haus zusammen auf den Weg, um ins Kino zu gehen, ein Restaurant zu besuchen oder andere Dinge gemeinschaftlich zu erleben. Die Nähe zu Gott finden die Dörfler in der kleinen dorfeigenen Kapelle, wer jedoch einer Gemeinde außerhalb der Camphill Community angehört, wird jeden Sonntag mit dem Auto zu seiner Kirche gefahren.
Außer den Sozialarbeitern und deren Familien und den Dörflern leben und arbeiten in Mourne Grange viele Co-Worker. Junge Freiwillige, die hier einen Freiwilligendienst absolvieren. Sie leben in den verschiedenen Häusern, in denen sie verschiedenen Aufgaben zugeteilt werden und selbstverständlich gehen auch sie einer Arbeit im Dorf nach. Natürlich haben auch sie freie Tage.
An den Wochenenden, besonders am Sonntag, werden oft und gerne Ausflüge unternommen. Dann macht sich das ganze Haus zusammen auf den Weg, um ins Kino zu gehen, ein Restaurant zu besuchen oder andere Dinge gemeinschaftlich zu erleben. Die Nähe zu Gott finden die Dörfler in der kleinen dorfeigenen Kapelle, wer jedoch einer Gemeinde außerhalb der Camphill Community angehört, wird jeden Sonntag mit dem Auto zu seiner Kirche gefahren.
Außer den Sozialarbeitern und deren Familien und den Dörflern leben und arbeiten in Mourne Grange viele Co-Worker. Junge Freiwillige, die hier einen Freiwilligendienst absolvieren. Sie leben in den verschiedenen Häusern, in denen sie verschiedenen Aufgaben zugeteilt werden und selbstverständlich gehen auch sie einer Arbeit im Dorf nach. Natürlich haben auch sie freie Tage.

Grafik: Nickshanks, Wikimedia
Bearbeitung: Alexander Dressler
Bearbeitung: Alexander Dressler
In Mourne Grange leben und arbeiten die Menschen friedlich miteinander. Stress und Hektik sind Fremdwörter in dem kleinen Dorf. Menschen mit besonderen Bedürfnissen haben hier die Gelegenheit, ein ganz normales Leben zu führen, ihre körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen treten völlig in den Hintergrund.
2008 habe ich im Rahmen meines schulischen Sozialpraktikums vier Wochen lang in Mourne Grange gelebt. Obwohl ich mit der Waldorfpädagogik vertraut und mir Anthroposophie nicht fremd ist, war die Lebensweise der Menschen in Mourne Grange etwas völlig Neues für mich.
2008 habe ich im Rahmen meines schulischen Sozialpraktikums vier Wochen lang in Mourne Grange gelebt. Obwohl ich mit der Waldorfpädagogik vertraut und mir Anthroposophie nicht fremd ist, war die Lebensweise der Menschen in Mourne Grange etwas völlig Neues für mich.
Ich habe Mourne Grange als eine sehr positive Erfahrung mitgenommen. Mich hat es erstaunt, wie friedlich und stressfrei man miteinander leben kann. Als ich nach dem Praktikum zurück nach Deutschland in die Stadt kam, spürte ich den Kontrast der Lebensarten nur zu deutlich. Ich habe diese Zeit vor allen Dingen genutzt, um die Erfahrung zu machen, wie es ist, mit körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen zusammen zu leben. Ich persönlich habe in Mourne Grange nur gute Erfahrungen gemacht und hatte ein tolle Zeit.
Ich denke, Mourne Grange könnte für viele Studenten eine interessante Praktikumsstelle sein. Sowohl für Studenten der Sozialen Arbeit, als auch der Gerontologie. Auch Anglistikstudenten sind in Mourne Grange gut aufgehoben. Es wird ein gut verständliches Englisch gesprochen, nicht nur von den Sozialarbeitern. Außerdem sind die Erfahrungen, die man in einer Camphill-Einrichtung machen kann, einmalig.
Der Tagesablauf der Praktikanten in Mourne Grange gestaltet sich in etwa gleich, wie der der Co-Worker, man lebt in einem der Häuser und wird einer Arbeit im Dorf zugeteilt.
Also: Probieren geht über Studieren.
Der Tagesablauf der Praktikanten in Mourne Grange gestaltet sich in etwa gleich, wie der der Co-Worker, man lebt in einem der Häuser und wird einer Arbeit im Dorf zugeteilt.
Also: Probieren geht über Studieren.
von Nina Gerlach
Immer wieder gerne
Vier mal Osna im subjektiven Blick
Von sachlich bis ironisch – von nüchtern bis völlig überzogen. uniVista war unterwegs für Euch! Wo? In Osnabrück! Was wir dort gemacht haben? Einen netten Tag verbracht!
Sightseeing! Doch aus welcher Sicht? – Die Genderanalyse
In diesem Artikel befasse ich mich nicht mit trockenen Informationen über Sehenswürdigkeiten, sondern viel eher damit, wie unterschiedlich die Erlebnisse von Mann und Frau aufgenommen werden.
Neun Uhr, Vechtaer Bahnhof. Während Ina und ich uns in der morgendlichen Frische bereits sehr motiviert und voller Vorfreude den Tag schön ausmalten, genoss Tobi sein erstes Frühstück – Kaffee und Zigaretten – während Matthias noch in meditativer Haltung seinen Vorabend zu verarbeiten schien.
Auf der Zugfahrt wurde die Stimmung dann langsam aber sicher schließlich lebhafter und wir ergründeten die tiefsinnige Frage, woran man erkennt, dass Mädchen mit Brüdern aufgewachsen sind oder Jungs die Ehre hatten von Schwestern umgeben zu sein.
In Osnabrück angekommen überkam uns Frauen der plötzliche Hunger und eine innere Stimme in uns schrie nach Backfactory. Nachdem die Herren überzeugt wurden, führte uns das weibliche Bauchgefühl dann anschließend, entgegen der männlichen Technik in Form eines iPads, ins Zentrum der Osnabrücker Altstadt, dessen ästhetische Pracht aus weiblicher Sicht geradezu bejubelt wurde. Interessant fand ich jedoch den Unterschied in der Schrittgeschwindigkeit zwischen uns Mädchen und unseren Begleitern. Wir Frauen waren den Schlendrianen stets weit voraus.
Während wir nun unsere Ziele abklapperten und das Dargestellte auf uns wirken ließen, wurde der Unterschied am deutlichsten. Frauen haben den unerklärlichen Drang ihren emotionalen Zustand in die Welt hinauszuschreien. Gelegentlich ertönte also ein entzücktes Quieken, fiel ein „Oh! Ist das süüüß!“ oder es liefen ein paar Tränen über die Wangen, da der Modeladen Zara gerade Sonderschlussverkauf hatte, man selbst jedoch, natürlich, nicht mit dem nötigen Kleingeld dienen konnte.
Zur Sicht der Männer kann ich nicht wirklich viel sagen, jedoch unterschreibe ich als Fakt, dass das männliche Geschlecht eher schwierig zu begeistern ist und sie sich ihrer Umwelt nicht so dringend mitteilen müssen. Was mich jedoch sehr positiv überrascht hat ist, dass Ina und mir, während unseres Ausflugs kein Wunsch abgeschlagen wurde, Tobi und Matthias, trotz gelegentlich fehlender Begeisterung, alles sehr lieb mitgemacht und geduldig ertragen haben, außerdem sehr zuvorkommend waren.
Neun Uhr, Vechtaer Bahnhof. Während Ina und ich uns in der morgendlichen Frische bereits sehr motiviert und voller Vorfreude den Tag schön ausmalten, genoss Tobi sein erstes Frühstück – Kaffee und Zigaretten – während Matthias noch in meditativer Haltung seinen Vorabend zu verarbeiten schien.
Auf der Zugfahrt wurde die Stimmung dann langsam aber sicher schließlich lebhafter und wir ergründeten die tiefsinnige Frage, woran man erkennt, dass Mädchen mit Brüdern aufgewachsen sind oder Jungs die Ehre hatten von Schwestern umgeben zu sein.
In Osnabrück angekommen überkam uns Frauen der plötzliche Hunger und eine innere Stimme in uns schrie nach Backfactory. Nachdem die Herren überzeugt wurden, führte uns das weibliche Bauchgefühl dann anschließend, entgegen der männlichen Technik in Form eines iPads, ins Zentrum der Osnabrücker Altstadt, dessen ästhetische Pracht aus weiblicher Sicht geradezu bejubelt wurde. Interessant fand ich jedoch den Unterschied in der Schrittgeschwindigkeit zwischen uns Mädchen und unseren Begleitern. Wir Frauen waren den Schlendrianen stets weit voraus.
Während wir nun unsere Ziele abklapperten und das Dargestellte auf uns wirken ließen, wurde der Unterschied am deutlichsten. Frauen haben den unerklärlichen Drang ihren emotionalen Zustand in die Welt hinauszuschreien. Gelegentlich ertönte also ein entzücktes Quieken, fiel ein „Oh! Ist das süüüß!“ oder es liefen ein paar Tränen über die Wangen, da der Modeladen Zara gerade Sonderschlussverkauf hatte, man selbst jedoch, natürlich, nicht mit dem nötigen Kleingeld dienen konnte.
Zur Sicht der Männer kann ich nicht wirklich viel sagen, jedoch unterschreibe ich als Fakt, dass das männliche Geschlecht eher schwierig zu begeistern ist und sie sich ihrer Umwelt nicht so dringend mitteilen müssen. Was mich jedoch sehr positiv überrascht hat ist, dass Ina und mir, während unseres Ausflugs kein Wunsch abgeschlagen wurde, Tobi und Matthias, trotz gelegentlich fehlender Begeisterung, alles sehr lieb mitgemacht und geduldig ertragen haben, außerdem sehr zuvorkommend waren.

Bild: Tobias Kunz
Natürlich durfte während des Trips die Anmerkung von uns Frauen nicht fehlen, dass es doch seeehr kalt wäre, woraufhin die Männer auf sensible Weise damit konterten, dass dagegen andere bereits ihre Badeutensilien anziehen würden. Mit einem Sixpack Bier auf der Zugrückfahrt, strahlte dann auch der männliche Part unserer Reisetruppe wieder über beide Wangen.
Ich fand den Ausflug wirklich sehr schön und möchte mich an dieser Stelle sehr für den tollen Tag bei Ina, Matthias und Tobias bedanken.
Immer wieder gerne!
Ich fand den Ausflug wirklich sehr schön und möchte mich an dieser Stelle sehr für den tollen Tag bei Ina, Matthias und Tobias bedanken.
Immer wieder gerne!
von Johanna-Maria Jaromin
On the road …
Der Winter schien es auf uns abgesehen zu haben und gab sich alle Mühe die letzte Wärme aus uns herauszupressen. Die lange Zugfahrt in der Enge einer winzigen Zelle hatte seine Wirkung nicht verfehlt und alle waren trotz der beißenden Kälte froh endlich rauszukommen. Nun aber ging es weiter. Ein langer Marsch erwartete uns, auf dem viele wegen Hunger oder Müdigkeit zurückbleiben werden. Der Weg war beladen mit ihren kleinen Geschäftchen, verwinkelten Gassen und den Orten, die ihren großen Transportmaschinen vorbehalten waren. Schließlich erblickten wir jedoch unser Ziel. Erst nur schemenhaft, dann immer klarer. Es war eine dieser Glaubensstätten ihrer Religion, die ich bisher immer so gemieden hatte. Mit ihrem Gerede über Heil und Erlösung konnte ich noch nie etwas anfangen und wenn man mir das Zeug aufzwingen wollte, noch viel weniger. Aber was sollte ich machen? Es war zu spät, um jetzt irgendetwas zu bereuen. Ich musste die Konsequenzen für meine Taten übernehmen. Als wir reinkamen, waren unsere Vorgänger bereits durch die Mangel gedreht worden und schienen wie leblose Marionetten nur noch der Stimme der Ansagerin zu folgen. Ein Wunder, dass ihnen noch nicht der Sabber aus dem Mund lief. Glücklicherweise war unser Programm erst für den späteren Nachmittag vorgesehen. Die Anstrengungen des Weges, die Entkräftung durch den Schlafentzug und der ständige Hunger jedoch, ließen mich alles nur noch verschwommen und traumartig wahrnehmen. Mein Herz pochte heftig und es war das einzige Geräusch, das ich noch wahrnahm. Alles verlangsamte sich und schien wie eine einzige klebrige Masse zu sein, die sich immer weiterzog, je weiter wir in den Komplex hineingingen. Sie zeigten uns als erstes, wahrscheinlich zur Einschüchterung, die Gräber derer, die vor uns da waren und die nicht gehorcht hatten. Einer meiner Kameraden verlor die Nerven. Sein Totenlicht war quasi bereits entzündet. Nach einer halben Ewigkeit erreichten wir das Heiligtum des Komplexes: den Altar. Jeder, der hier ankam, war zu allem bereit. Es gab weder Hoffnung noch konnte man Gnade erwarten. Einige wimmerten und flehten um Erbarmen, denn sie wollten nur noch zurück zu ihren Familien. Aber wir alle wussten, dass das nie mehr geschehen würde an der Schwelle zur Ewigkeit. Sie trieben uns immer tiefer und tiefer hinein und wir sahen Dinge, die keiner von uns so schnell vergessen wird. Keiner wird mehr der Gleiche sein, wenn er hier herauskommt. Die erdrückende Atmosphäre und die ewigwährende Melodie, die uns von Anfang an begleiteten, wurden zu immer schwereren Lasten. Alles was uns blieb, war die Verzweiflung, dass unser Leiden sich noch länger hinziehen wird und dies nur der Beginn unserer Reise war. Die Glücklichen verloren den Rest ihres Verstandes schnell, über die Unglücklichen vermag ich nicht zu sprechen. Alles was blieb war, nur etwas länger durchzuhalten als die anderen und zu beten, dass dein ehemaliger Freund neben dir etwas früher aufgeben würde, als man selbst. Unsere mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnten Augen wurden durch das gleißende Licht der aufgehenden Sonne geblendet. Es fiel durch die bunten Fenster über dem infernalischem Instrument, das uns die ganze Zeit akustisch gemartert hatte. So erreichten wir das Ende – unser Ende. Nur eines stand fest zu diesem Zeitpunkt: Der nächste Zwischenstopp auf unserer Reise würde weit unangenehmer werden. So brachen wir auf, die Innenstadt von Osnabrück zu erkunden.
von Matthias Christ

Bild: Tobias Kunz
Universität
Eine fremde Stadt zu erkunden – ohne genau zu wissen, wo man ankommt oder was einem auf dem Weg erwartet – war mir schon immer die liebste Art zu reisen. Man lässt die Stadt auf sich wirken und kann somit einige Überraschungen erleben, die man bei einer durchdachten Stadtrundführung verpassen würde. Meine Mitreisenden waren zum Glück der gleichen Meinung. Im Zug stellte sich daher die Frage, wohin wir eigentlich gehen sollten, wenn wir in der niedersächsischen Stadt Osnabrück angekommen sind, gefolgt von dem Gedanken, ob überhaupt jemand einen Stadtplan dabei hat. Das Ergebnis war erst ein Schweigen, dann ein Lachen, sodass wir in Osnabrück angekommen, einfach unserem Bauchgefühl folgend, die Stadt erkundeten.
Die Überraschung ergab sich relativ schnell. An einer Hauptstraße entlanglaufend und in ein Gespräch vertieft, übersahen wir fast das Schloss, dass mitten in der Stadt platziert war. Der Blick auf das angebrachte Schild, welches auf der Außenmauer angebracht war, ließ uns vor Neid erblassen: Universität Osnabrück.
Wir durchquerten den Torbogen und befanden uns in einem Innenhof, der von dem gelben Schlossmauern umrahmt war. Glücklicherweise war der Eingang nicht verschlossen, sodass wir einen Blick in das Schloss erhalten konnten. Es folgte ein gläserner Aufzug, ein kleiner Schlosspark zum Hinterausgang und eine Aula, die mit ihren hohen mit Stuck verzierten Decken, an denen pompöse Kronleuchter hingen, eher an einen Ballsaal erinnerte. Anschließend wurde der gläserne Fahrstuhl ausprobiert, der uns in das oberste Stockwerk brachte, von wo aus man einen imposanten Blick über die Stadt Osnabrück erhalten konnte. Die Räume waren schon nicht mehr schlossähnlich, sondern erinnerten an den umgebauten Gebäudetrakt im 1. Stock des R-Gebäudes der Universität Vechta. Eine abgestellte Kaffeetasse mit dem Logo Studentenwerk Osnabrück, die man auch in Vechta zu Gesicht bekommt, war ein weiterer Beweis für eine gewisse Ähnlichkeit beider Universitäten und ließ uns erfreuen. Die Vorzüge einer kleinen Universität, wie in Vechta, wurden noch einmal aufgezählt, zu denen eindeutig eine gewisse persönliche Atmosphäre, das schnelle Zurechtfinden und das häufige Wiedertreffen von Personen zählten.
Doch eines konnten wir nicht abstreiten. Einen Tag in einem Schloss zu studieren, dass hatte schon etwas Besonderes. Abermals durchquerten wir den Torbogen und waren gespannt, wohin uns unser Bauchgefühl als nächstes leiten würde.
Die Überraschung ergab sich relativ schnell. An einer Hauptstraße entlanglaufend und in ein Gespräch vertieft, übersahen wir fast das Schloss, dass mitten in der Stadt platziert war. Der Blick auf das angebrachte Schild, welches auf der Außenmauer angebracht war, ließ uns vor Neid erblassen: Universität Osnabrück.
Wir durchquerten den Torbogen und befanden uns in einem Innenhof, der von dem gelben Schlossmauern umrahmt war. Glücklicherweise war der Eingang nicht verschlossen, sodass wir einen Blick in das Schloss erhalten konnten. Es folgte ein gläserner Aufzug, ein kleiner Schlosspark zum Hinterausgang und eine Aula, die mit ihren hohen mit Stuck verzierten Decken, an denen pompöse Kronleuchter hingen, eher an einen Ballsaal erinnerte. Anschließend wurde der gläserne Fahrstuhl ausprobiert, der uns in das oberste Stockwerk brachte, von wo aus man einen imposanten Blick über die Stadt Osnabrück erhalten konnte. Die Räume waren schon nicht mehr schlossähnlich, sondern erinnerten an den umgebauten Gebäudetrakt im 1. Stock des R-Gebäudes der Universität Vechta. Eine abgestellte Kaffeetasse mit dem Logo Studentenwerk Osnabrück, die man auch in Vechta zu Gesicht bekommt, war ein weiterer Beweis für eine gewisse Ähnlichkeit beider Universitäten und ließ uns erfreuen. Die Vorzüge einer kleinen Universität, wie in Vechta, wurden noch einmal aufgezählt, zu denen eindeutig eine gewisse persönliche Atmosphäre, das schnelle Zurechtfinden und das häufige Wiedertreffen von Personen zählten.
Doch eines konnten wir nicht abstreiten. Einen Tag in einem Schloss zu studieren, dass hatte schon etwas Besonderes. Abermals durchquerten wir den Torbogen und waren gespannt, wohin uns unser Bauchgefühl als nächstes leiten würde.
von Ina Bushuven
Wer Tiere mag, liebt oder lustig findet …

Bild: Tobias Kunz
… und vom Studium zu überhitzt ist, sollte den Weg zum Osnabrücker Stadtrand einschlagen. Hinter dem Krankenhaus gelegen, findet sich eine Ansammlung von merkwürdigen, verrückten und allseits bekannten Tieren, die das tun, was Tiere halt so hinter Gittern tun: Sinnlos im Kreis laufen, uns Menschen mitleidig anschauen und fressen. Natürlich sind die knapp 2500 Tiere nicht nur für die Bespaßung da, man kann auch viel Wissenswertes aus der Welt der Tiere lernen. Zum Beispiel warum Nacktmulle so hässlich sind und was für eine Aufgabe sie sonst noch auf dem Planeten haben. Fakt ist, dass sie in einem unterirdischen Teil des Zoos der Öffentlichkeit dargeboten werden, den es in dieser Form nur in Osnabrück gibt. Leider sieht man größtenteils nur Schatten und Stroh. Das soll natürlich alles nicht abschrecken. Auf einem Gebiet von fast 24 Hektar gibt es auch sehr schöne Dinge zu entdecken für groß und klein. Aber mal ehrlich, zu erkennen dass Affen sich fast genauso dämlich benehmen wie man selbst oder einen lieblichen Löwen den Kopf zu streicheln, ist doch immer wieder ein Erlebnis wert.
Außerdem sind wir alle Studenten. Und der positive Effekt, den Tiere auf unser emotionales Befinden ausüben, ist jedem bekannt. Zumindest weiß man am Ende des Ausflugs : Hier ist jemand noch ärmer dran, als man selbst.
Irgendwie ironisch: Der Zoo weist in einem Sonderteil auf die ökologisch bescheidenen Umstände hin, die der Mensch zum Beispiel durch Landwirtschaft erzeugt und somit den Tieren ihren Lebensraum nimmt. Da schaut man dann doch schon etwas besorgter den Elefanten beim Rumtröten zu. Aber immerhin bringt einen der lustige Nacktmull wieder zum Lächeln.
Außerdem sind wir alle Studenten. Und der positive Effekt, den Tiere auf unser emotionales Befinden ausüben, ist jedem bekannt. Zumindest weiß man am Ende des Ausflugs : Hier ist jemand noch ärmer dran, als man selbst.
Irgendwie ironisch: Der Zoo weist in einem Sonderteil auf die ökologisch bescheidenen Umstände hin, die der Mensch zum Beispiel durch Landwirtschaft erzeugt und somit den Tieren ihren Lebensraum nimmt. Da schaut man dann doch schon etwas besorgter den Elefanten beim Rumtröten zu. Aber immerhin bringt einen der lustige Nacktmull wieder zum Lächeln.
von Tobias Kunz
Der Draußen-Mensch
Ohne grün, seh ich schwarz

Bild: Carolin Makus
Meine erste eigene Wohnung ist etwas ganz Besonderes! Denn sie hat keinen Garten. Einst aufgewachsen im Brandenburgischen Dschungel, sozialisiert worden von Fliederbüschen, Fichten und Finken, finde ich mich nun an einem bisher unerforschten Ort wieder: Drinnen. Das Parkett ist nun meine Wiese, der Kaktus mein Nadelwald. Doch es besteht noch Hoffnung. Die Antwort auf das Fehlen der privaten Oase lieferten Städteplaner und Architekten schon längst. Sie legten städtische Parks an und das ist schön. Schön, im Sinne von “Wenn keine Schokolade im Haus ist, dann trinke ich eben einen Kakao.” Und da wird nun einmal gerade wieder Sommer, also greife ich zurück auf den Kakao unter den Grundstücken. Denn diese Jahreszeit gilt es zu nutzen! Ist sie doch in Mitteleuropa viel mehr der kurze und unauffällige Übergang vom Frühling in den gold-grauen Herbst. Nach vierwöchigem Park-Dasein hat man bereits eine Menge gelernt: Wo Blumen wachsen, nerven dich Bienen. Wo keine Blumen wachsen, erleichtern sich Hunde. Orange und gelbe Decken sind schlecht, dunkelblaue Decken sind gut. Wer auf Käfer und Minifliegen nicht verzichten möchte, bleibe bei Orange und Gelb. Ein Baum spendet Schatten, aber auch Überraschungen von oben. Power-Walker machen Staub, Gitarristen gute Laune. Es ist stets zu windig für Federball und immer zu hell zum Lernen. Ohne Sonnenbrille sieht man weiße Ringe, mit Sonnenbrille hat man abends weiße Ringe im Gesicht. Und so gehe ich stets schlauer aus dem Park heraus, als ich hinein ging, zurück in meine Wohnung, der der Garten fehlt. Mir fehlt er auch.
von Carolin Makus
Schöne neue Technikwelt
Was jeder will, aber keiner braucht
Immer häufiger in Vorlesungen findet man Notebooks, Netbooks, Tabletops oder Smartphones. Die kleinen Helfer gelten als Unterstützung im Studium und Leben im Allgemeinen. Wenn man jedoch mal gerade nicht damit herumspielt, so können diese Geräte wirklich nützlich sein. Daher soll dieser Artikel ein wenig Licht in den Technikdschungel bringen. Was bringt wirklich etwas? Was ist nur Geldverschwendung? Wer macht solche Preise?!
Note- & Netbooks
Das Wissen zum Aufklappen
Das Wissen zum Aufklappen
Das Note- bzw. Netbook ist mittlerweile der Klassiker und gern benutzter Allzweck-Helfer gegen Vorlesungs- und Seminarprobleme. Was ist jedoch beim Kauf zu beachten?
Groß, Touch oder HD?
Eine der wichtigsten Sachen bei der Kaufentscheidung ist das Display. Zum einen ist ein großes Display für Übersicht gerade bei der Arbeit mit vielen Fenstern vorteilhaft. Zum anderen bedeutet ein größeres Display aber auch mehr Gewicht und mehr Platzverbrauch. Netbooks sind für den flexiblen Uni-Einsatz sicherlich vorteilhaft und können auch mal nach Füchtel mitgenommen oder bequem im B1 benutzt werden. Um eine Hausarbeit oder eine Powerpoint-Präsentation darauf zu erstellen, bedarf es jedoch etwas mehr Geduld. Damit jedoch nicht genug, auch die Wahl zwischen einem mattem oder einem glänzendem Display ist sehr entscheidend. Bietet das glänzende Display kräftigere Farben und ein dadurch schärfer wirkendes Bild, spiegelt das matte Display in der Sonne nicht so sehr. Bei einigen Netbooks ist das Display sogar touchfähig. Das macht das Arbeiten zwar leichter im Vergleich zu einem sonst üblichen Touchpad, jedoch aufgrund mangelnder Auslegung auf diese Technologie, ist der Zugewinn für den häufig hohen Aufpreis nicht sonderlich hoch. Wenn man sich in diese Richtung orientieren möchte, sollte man lieber zu den stärker darauf ausgelegten Tabletts greifen.
Lang, länger, am längsten
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Akkulaufzeit. Wer in Vechta schon einmal auf die Suche nach einer Steckdose gegangen ist , der weiß, wie wichtig die Akkulaufzeit sein kann. Denn was bringt alle Technik, wenn das teure Gerät keinen Saft hat? Man sollte beim Akku daher ruhig etwas mehr investieren. Auch vier Stunden können sehr schnell vergehen. Häufig sind die Netbooks in Sachen Akkulaufzeit den Notebooks überlegen, wodurch sie als mobiler Begleiter weitere Pluspunkte sammeln.
Leistung
Die Prozessorgeschwindigkeit ist meist nicht so erheblich. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Internet oder kleine Spiele funktionieren meist auch mit weniger leistungsstarken Geräten. Man sollte jedoch darauf achten, dass Windows 7 problemlos läuft. Allerdings kann es auf einigen Netbooks zu Problem bei der Wiedergabe von YouTube HD Videos kommen aufgrund der Leistung.
Zubehör und anderes
Bei Netbooks wird häufig auf ein CD/DVD-Laufwerk verzichtet. Dies kann bei der Installation von Programmen oder der Neuinstallation des Betriebssystems zu Schwierigkeiten führen. Allerdings sind viele Programme heute auch als Download verfügbar, sodass vielfach zumindest mithilfe eines USB-Sticks eine Installation ermöglicht wird. Für die Hobbyfotographen kann es dazu noch interessant sein, ob ein SD-Kartenleser integriert ist, um Bilder einfach von der Kamera auf das tragbare Gerät zu übertragen. Wichtig für die nächste Nachtsession kann außerdem eine beleuchtete Tastatur sein. Diese kleine Nettigkeit kann sich spätestens bei der nächsten Hausarbeit bezahlt machen.
Kosten – Nutzen
Und was kostet das alles? Die einfachsten Netbookmodelle fangen bereits bei 200 € an. Nach oben sind je nach Ausstattung kaum Grenzen gesetzt. Notebooks hingegen sind schon teurer. Sie fangen meist bei 300€ an und übertreffen nach oben hin sogar die Netbooks. Durchschnittlich muss man jedoch mit 400-500 € rechnen.
Die Frage bleibt jedoch, was so ein Gerät letztendlich für das Studium bringt. Um flexibel zu sein, ist ein Netbook die bessere Variante. Vernünftig größere Arbeiten durchzuführen ist jedoch auf einem größeren Notebook-Display angenehmer. Für Hausarbeiten, egal auf welchem Gerät oder für Powerpoint-Präsentationen ist ein tragbares Gerät jedoch definitiv sinnvoll. Innerhalb der Vorlesung kommt man jedoch immer noch gut mit Stift und Papier zurecht.
von Matthias Christ
What Time Is It? It’s Eli Eight!
„Ticket For A Timemachine“
Wer kennt es nicht? Samstagabend, man möchte einen Ausgleich zur frustrierenden Woche schaffen und das Party-Tier in einem zum Brüllen bringen – doch mit welcher Musik? Eli Eight ist meine Antwort!
Hinter Eli Eight stecken drei kreative Jungs, Mitte zwanzig und aus dem Umkreis Stade bei Hamburg, die sich 2007 zusammengefunden haben, um ihre Leidenschaft zur Musik ausleben zu können.
Während sie anfangs noch in Genres, wie Alternativ- und Punkrock herumirrten, lösten sie sich 2010 und einige Veränderungen später von ihren musikalischen Kinderschuhen, um ein neues, herangereiftes Konzept zu präsentieren.
Das aktuelle Musikangebot hält eine Kombination aus mehreren unterschiedlichen Einflüssen bereit, die spielerisch zu einem abenteuerlichen Ganzen zusammengesetzt werden. Aufregende Rhythmuswechsel, neue Musikstrukturen, das Experimentieren und Entdecken von Instrumenten stehen nun im Vordergrund und bieten dem Hörer ein spannendes Erlebnis.
Hinter Eli Eight stecken drei kreative Jungs, Mitte zwanzig und aus dem Umkreis Stade bei Hamburg, die sich 2007 zusammengefunden haben, um ihre Leidenschaft zur Musik ausleben zu können.
Während sie anfangs noch in Genres, wie Alternativ- und Punkrock herumirrten, lösten sie sich 2010 und einige Veränderungen später von ihren musikalischen Kinderschuhen, um ein neues, herangereiftes Konzept zu präsentieren.
Das aktuelle Musikangebot hält eine Kombination aus mehreren unterschiedlichen Einflüssen bereit, die spielerisch zu einem abenteuerlichen Ganzen zusammengesetzt werden. Aufregende Rhythmuswechsel, neue Musikstrukturen, das Experimentieren und Entdecken von Instrumenten stehen nun im Vordergrund und bieten dem Hörer ein spannendes Erlebnis.

Bild: Eli Eight
Es werden einem viele neue Eindrücke geboten, der musikalische Horizont wird auf eine futuristische Ebene erweitert und man wird aus dem tristen Alltag in eine irreale Scheinwelt entführt, die sich bei genauerem Hinschauen, trotz allem, mit realen alltäglichen Themen beschäftigt.
Auch wenn der Name Eli Eight nicht sofort bei jedem ein Bild vor Augen aufleuchten lässt, darf die Band bereits stolz auf einige Erfolge zurückblicken.
2007 machten sie auf sich aufmerksam durch Wettbewerbe und Events, waren sehr bald in ihrer Umgebung recht gefragt und hielten bald darauf viele Gigs, unter anderem, in Hamburg, Hannover, Zeven, Stade, Buxtehude und Cuxhaven. Bekannt für ihre energiegeladenen Shows und ihrer wilden Lebensfreude auf der Bühne, konnten sie sich außerdem beim Newcomerband-Contest Local Heroes in die Herzen der Zuschauer und somit ins Niedersachsenfinale spielen. Ihren persönlichen Höhepunkt erreichten sie bis jetzt auf dem Cuxhavener Festival Deichbrand, dessen Bühne in den vergangenen Jahren bereits von Berühmtheiten, wie z. B. Madsen, H-blockx, Tomte, Mando Diao, Jan Delay und vielen anderen geschmückt wurde. Ebenso nahmen sie, als neuste Aktivität, erfolgreich am Bandcontest der Hamburger Morgenpost teil, bei dem sie das stolze Halbfinale erreichten.
Es wäre eine Schande, wenn ich nicht erwähnen würde, dass sie dieses Jahr, als neuste Aktivität, eine EP mit vier neuen Songs unter dem Namen “Ticket For A Timemachine” herausgebracht haben, die man sich freundlicherweise kostenlos auf ihrer Myspace-Homepage anhören kann (www.myspace.com/elieight).
Auch die Konzertgänger unter euch kommen nicht zu kurz, da auch Eli Eight eine außerordentliche Vorliebe für Liveauftritte hegt und mit ihrer neuen EP ein Comeback für 2011 vorgesehen hat.
Wer sich nun also mit Bands wie Angels und Airwaves, U2 und 30 Second to Mars identifizieren kann, sollte sich die Chance auf jeden Fall nicht entgehen lassen!
Falls nun wiedermal die Frage aufkommen sollte, was man an einem unorganisierten Samstagabend mit sich und seiner Zeit anstellen könnte, bietet diese frische Band eine attraktive Antwort, schaut rein!
Auch wenn der Name Eli Eight nicht sofort bei jedem ein Bild vor Augen aufleuchten lässt, darf die Band bereits stolz auf einige Erfolge zurückblicken.
2007 machten sie auf sich aufmerksam durch Wettbewerbe und Events, waren sehr bald in ihrer Umgebung recht gefragt und hielten bald darauf viele Gigs, unter anderem, in Hamburg, Hannover, Zeven, Stade, Buxtehude und Cuxhaven. Bekannt für ihre energiegeladenen Shows und ihrer wilden Lebensfreude auf der Bühne, konnten sie sich außerdem beim Newcomerband-Contest Local Heroes in die Herzen der Zuschauer und somit ins Niedersachsenfinale spielen. Ihren persönlichen Höhepunkt erreichten sie bis jetzt auf dem Cuxhavener Festival Deichbrand, dessen Bühne in den vergangenen Jahren bereits von Berühmtheiten, wie z. B. Madsen, H-blockx, Tomte, Mando Diao, Jan Delay und vielen anderen geschmückt wurde. Ebenso nahmen sie, als neuste Aktivität, erfolgreich am Bandcontest der Hamburger Morgenpost teil, bei dem sie das stolze Halbfinale erreichten.
Es wäre eine Schande, wenn ich nicht erwähnen würde, dass sie dieses Jahr, als neuste Aktivität, eine EP mit vier neuen Songs unter dem Namen “Ticket For A Timemachine” herausgebracht haben, die man sich freundlicherweise kostenlos auf ihrer Myspace-Homepage anhören kann (www.myspace.com/elieight).
Auch die Konzertgänger unter euch kommen nicht zu kurz, da auch Eli Eight eine außerordentliche Vorliebe für Liveauftritte hegt und mit ihrer neuen EP ein Comeback für 2011 vorgesehen hat.
Wer sich nun also mit Bands wie Angels und Airwaves, U2 und 30 Second to Mars identifizieren kann, sollte sich die Chance auf jeden Fall nicht entgehen lassen!
Falls nun wiedermal die Frage aufkommen sollte, was man an einem unorganisierten Samstagabend mit sich und seiner Zeit anstellen könnte, bietet diese frische Band eine attraktive Antwort, schaut rein!
von Johanna-Maria Jaromin
“Gefällt mir” – “gefällt mir – nicht mehr”
Facebook im Kreuzverhör
![]() © Alexander Klaus / PIXELIO
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Mit 16 Jahren habe ich das erste Mal durch eine Freundin, die einen Schüleraustausch in Amerika gemacht hat, von Facebook erfahren. Zwei Jahre später war es um mich geschehen, ich war ein offizielles Mitglied bei Facebook, doch mein Profil blieb meistens unbearbeitet, da ich mich höchstens einmal in der Woche einloggte. 2010 wendete sich das Blatt. Ein regelrechter “Facebook-Boom” ließen mich viele Freundschaftseinladungen bestätigen. Ich erfuhr einige Geheimnisse, die auf die Pinnwand gepostet wurden, über Menschen, die schon längst meiner Vergangenheit angehörten.
Facebook, die Website zur Unterhaltung, die im Februar 2004 erstmals zugänglich war und heute allein in Deutschland mittlerweile von nahezu 16 Millionen Menschen genutzt wird, entstand an der Harvard University und war ursprünglich nur für die dortigen Studenten vorgesehen, schreibt die Internetseite Wikipedia. Heute hat Facebook nach eigenen Angaben 600 Millionen aktive Mitglieder weltweit.
Trotz den Vorzügen, die solch ein weltweites Internetportal mit sich bringt, z.B. den schnellen und unkomplizierten Kontakt zu Menschen weltweit herzustellen, überzeugt mich Facebook dennoch in einigen Punkten nicht.
Trotz den Vorzügen, die solch ein weltweites Internetportal mit sich bringt, z.B. den schnellen und unkomplizierten Kontakt zu Menschen weltweit herzustellen, überzeugt mich Facebook dennoch in einigen Punkten nicht.
Fragt man einen Jugendlichen, was er macht, wenn er Hunger hat, so müsste neben seiner Antwort, die lauten würde, etwas zu essen, auch noch der Satz folgen, dass er es bei Facebook postet. Es folgen zehn angeklickte “Gefällt mir” und einige unbedeutende Kommentare. Nicht alles, was bei Facebook geschrieben wird “gefällt mir nicht”. Doch die öffentliche Selbstdarstellung hat meiner Meinung nach oft den Beigeschmack einer narzisstischen Selbstvermarktung.
Die am 31.05.2010 erschienene Tageszeitung (taz) schrieb, dass ein stetig gewachsener Unmut der Facebook-Nutzer zu bemerken sei. Zu wenig Mitspracherecht, zu wenig Privatsphäre, zu viele Datenpannen.
Selbst das Löschen seines Facebook-Accounts ist bereits so kompliziert, dass es spezielle Internetseiten mit Anleitungen dafür gibt. Die Suchphrase “How Delete Facebook” gehört mittlerweile zu den zehn meistgesuchten Begriffen bei Google. Dennoch ist der Zuwachs des sozialen Netzwerkes Facebookzuwachs auf der Überholspur. Facebook wurde in den USA im vergangenen Jahr sogar öfters besucht als Google.com.
Zu diesem Ergebnis kam eine Analyse des Marktforschungsunternehmens Experian Hitwise, die im Internet veröffentlicht wurde. Außerdem war Facebook wie schon im Jahr 2010 zuvor der meistgesuchte Begriff.
Ein weiterer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach die ständige Sucht nach Ablenkung, die wir zulassen, sie sogar einladen. Wir funken permanent E-Mails, Anrufe, Postings, sodass man Zeit für sich ohne Unterbrechungen nur noch selten einhält. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass man lieber Zeit über das Internet mit Menschen verbringt, als sie tatsächlich zu treffen.
Die am 31.05.2010 erschienene Tageszeitung (taz) schrieb, dass ein stetig gewachsener Unmut der Facebook-Nutzer zu bemerken sei. Zu wenig Mitspracherecht, zu wenig Privatsphäre, zu viele Datenpannen.
Selbst das Löschen seines Facebook-Accounts ist bereits so kompliziert, dass es spezielle Internetseiten mit Anleitungen dafür gibt. Die Suchphrase “How Delete Facebook” gehört mittlerweile zu den zehn meistgesuchten Begriffen bei Google. Dennoch ist der Zuwachs des sozialen Netzwerkes Facebookzuwachs auf der Überholspur. Facebook wurde in den USA im vergangenen Jahr sogar öfters besucht als Google.com.
Zu diesem Ergebnis kam eine Analyse des Marktforschungsunternehmens Experian Hitwise, die im Internet veröffentlicht wurde. Außerdem war Facebook wie schon im Jahr 2010 zuvor der meistgesuchte Begriff.
Ein weiterer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach die ständige Sucht nach Ablenkung, die wir zulassen, sie sogar einladen. Wir funken permanent E-Mails, Anrufe, Postings, sodass man Zeit für sich ohne Unterbrechungen nur noch selten einhält. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass man lieber Zeit über das Internet mit Menschen verbringt, als sie tatsächlich zu treffen.
In dem Film “The Social Network” aus dem Jahre 2010, wird die Entstehungsgeschichte des Internetportals Facebook teilweise kritisch beleuchtet, da neben der eigentlichen Entwicklung des Internetnetzwerkes, Verrat, Gier und das Streben nach Macht und Geld mitunter im Vordergrund stehen.
Ein Leben ohne Facebook ist für die meisten Nutzer dennoch undenkbar geworden. Und ja ich gebe auch zu, dass der schnelle Kontakt zu Menschen über die ganze Welt verteilt, oder nur zu Freunden in nächster Umgebung, von unglaublichem Vorteil ist. Dennoch sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er von sich preisgibt, denn das Internet hat ein unendliches “Gedächtnis”! Es ist die Frage, wie man seine Lebenszeit nutzt, ob man unmittelbar einen Abend unter Freunden genießt oder über Facebook mittelbare Erlebnisse austauscht!
Ein Leben ohne Facebook ist für die meisten Nutzer dennoch undenkbar geworden. Und ja ich gebe auch zu, dass der schnelle Kontakt zu Menschen über die ganze Welt verteilt, oder nur zu Freunden in nächster Umgebung, von unglaublichem Vorteil ist. Dennoch sollte jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er von sich preisgibt, denn das Internet hat ein unendliches “Gedächtnis”! Es ist die Frage, wie man seine Lebenszeit nutzt, ob man unmittelbar einen Abend unter Freunden genießt oder über Facebook mittelbare Erlebnisse austauscht!
von Ina Bushuven
2051
Das Jahr der begrenzten Möglichkeiten schon heute?
Wenn man das Studium beginnt, so hört man meist dies: “Kind, das ist für deine Zukunft!” Mama, Papa, Oma, Opa und wer sonst noch das Beste für einen will, alle sagen, wie wichtig Ausbildung für das spätere Leben sei. Aber was denken die Studenten eigentlich, wo es hingehen soll? Wo stehe ich in 20, 30 oder 40 Jahren? Was habe ich für Aufgaben, wie sieht mein Alltag aus im Jahr 2051? Viele gehen ins Studium ohne klares Ziel. Einige haben zumindest eine Richtung, andere lassen alles auf sich zukommen. Nicht selten werden diese Pläne jedoch während des Studiums komplett umgeworfen. Der Studiengang, das Praktikum und das Thema der Abschlussarbeit sind Wegweiser, aber keine Sicherheiten, sollten aber dennoch gut bedacht werden. Wie die Zukunft aussieht ist jedoch völlig offen.

© Gerd Altmann / PIXELIO
Verantwortung
Die kleinen Verspätungen von 30 Minuten in der Vorlesung sind nicht mehr möglich. Zehn Minuten nach Beginn klingelt der Chef das erste Mal durch: “Frau/Herr zukünftige/r Arbeitnehmer/In, wo stecken Sie?” Beim zweiten Mal kommt dann schon kein Anruf mehr, sondern gleich das Kündigungsschreiben indem man sehr bedauert, dass die Kooperation nicht weiter fortgesetzt werden kann. Der ein oder andere mag sich in dieser Zeit gerne an die schönen Zeiten der Anwesenheitspflicht erinnern.
Mutti und Vati sind auch mittlerweile tot und man muss sich um seinen Kram selber kümmern. Die eigene Wohnung, die man nahe an seinem neuen, mittlerweile sechsten, Arbeitsplatz bewohnt, will auch ab und an gereinigt werden. Die Mensa ist auch schon lange vergessen, aber die Küche mit den neusten Fertigprodukten von Maggi lädt zum Verweilen ein und nicht selten wird in kochkünstlerischer Manier das Wasser im neuen Mikro-Wasserkocher erhitzt. Alles alleine, natürlich! Das alles auch noch neben der mittlerweile üblichen 50-Stunden-Woche, in der man täglich mit dem Schicksal anderer Menschen jongliert.
Mutti und Vati sind auch mittlerweile tot und man muss sich um seinen Kram selber kümmern. Die eigene Wohnung, die man nahe an seinem neuen, mittlerweile sechsten, Arbeitsplatz bewohnt, will auch ab und an gereinigt werden. Die Mensa ist auch schon lange vergessen, aber die Küche mit den neusten Fertigprodukten von Maggi lädt zum Verweilen ein und nicht selten wird in kochkünstlerischer Manier das Wasser im neuen Mikro-Wasserkocher erhitzt. Alles alleine, natürlich! Das alles auch noch neben der mittlerweile üblichen 50-Stunden-Woche, in der man täglich mit dem Schicksal anderer Menschen jongliert.
Hoffnung
Wenigstens hat man seine Liebe von damals noch. Zumindest das Gefühl, da sie/er leider doch mehr Freiraum braucht und sich noch nicht binden will. Bestimmt ändert sich das nach der Amerika-Tour. Aber es gibt ja auch genug neue Optionen! Ob es die nette Inderin oder der ansprechende Puerto Ricaner ist, beide wären ein guter Fang als ausländische Fachkräfte, die zu gutverdienenden Zugpferden der deutschen Wirtschaft geworden sind.
Alternativ könnte man mal wieder ein Blinddate auf dem allgegenwärtigen Facebook machen. Online – versteht sich – per Videokonferenz. So schlimm ist es ja auch gar nicht, immerhin hat man so genug Zeit all den Dingen nachzugehen, die man schon immer machen wollte. Obwohl die auch nicht günstig sind und die Miete ist auch schon wieder im Rückstand …
Alternativ könnte man mal wieder ein Blinddate auf dem allgegenwärtigen Facebook machen. Online – versteht sich – per Videokonferenz. So schlimm ist es ja auch gar nicht, immerhin hat man so genug Zeit all den Dingen nachzugehen, die man schon immer machen wollte. Obwohl die auch nicht günstig sind und die Miete ist auch schon wieder im Rückstand …
Begrenztheit
Doch nicht alles ist schlecht! Der Freigeist von damals ist man immer noch. Nur feiern ist eher was für die jungen Leute. Man kann ja nicht jeden Monat rausgehen! Vor allem das Aufstehen ist nicht mehr so einfach wie früher, also lieber mal einen Abend ruhig verbringen. Die Technik ist leider im Gegensatz zu früher auch viel weniger anwenderfreundlich. Häufig benutzt man daher noch sein altes Smartphone, anstelle der Bildschnittstelle des weltweiten Datennetzes oder genießt einen faulen Fernsehabend. Ah, Entspannung!
Wenn man später einmal Kinder hat, wird man ihnen auf jeden Fall raten zu studieren. Sonst wird nichts aus ihnen und ihr Leben wird trist und grau. So haben sie alle Möglichkeiten der Welt, ihr Leben lebenswert zu gestalten.
von Matthias Christ
Rachegelüste und Mords-Pläne

© Diogenes Verlag AG, Zürich
“Der Besuch der Alten Dame” – das weckt in einigen vielleicht Erinnerungen an den letzten Besuch der Großeltern und damit auch an Stress beim Putzen, Waschen, Bügeln, Kochen und Backen! Doch vielleicht kennt der ein oder andere auch das Werk “Der Besuch der Alten Dame” von Dürrenmatt? Ich selbst, bekennende Krimi-Horror-Thriller-Verabscheuerin, habe diese Tragikomödie bereits mehrere Male gelesen, zugegeben nicht immer ganz freiwillig, aber ich finde es gut!
Dürrenmatt berichtet von dem Leben in der Kleinstadt Güllen. Hier lebt Alfred Ill. Clair Zachanassian, die Besucherin, ist als junges Mädchen und schwanger von Alfred von hier fort gegangen und hat es in der weiten Welt zu Reichtum und zahlreichen Ehemännern gebracht! Ihre Erscheinung ist wahrhaft unbeschreiblich. So reist sie mit dem Zug an und bringt einen Sarg mit. Sie wird von einigen ihrer Ex-Ehemännern begleitet. Diese sind “kastriert und geblendet!”.
Einmalig mit welchen Mitteln dem Kaufmann Alfred klar gemacht wird, dass er “in der Scheiße” sitzt. Stellt man sich die Szene einmal bildlich vor dem eigenen Auge vor, wie ein Gast mit dem Zug anreist, und einen Sarg mitbringt. Was wird der arme Alfred dabei wohl gedacht haben? Clair schafft es, ihm unmissverständlich aber dennoch gut verschlüsselt mitzuteilen, dass er ihren Besuch nicht überleben wird. Sie will sich an Alfred Ill. rächen, der damals die Vaterschaft geleugnet hatte, und sie somit unehrenhaft, allein und mittellos die Stadt verlassen musste. Überraschend ist auch, dass die ganze Stadt bei ihrem Theater mitspielt, doch Clair hat schon im Voraus dafür gesorgt, dass sie die Fäden der Stadt in der Hand hält. Einzig und allein der Lehrer der Stadt erkennt die Gefahr, in der Alfred Ill. schwebt, doch helfen kann auch er ihm nicht. Unvergessen bleibt auch die Hetzjagd auf den entlaufenen Panther, auch hier wieder in deutlicher Analogie zu Alfred, den Clair in Jugendtagen Panther nannte …
Friedrich Dürrenmatt schreibt sein Theaterstück “Der Besuch der alten Dame” 1956. Das Rachemotiv der Clair Zachanassian ist sehr deutlich hervorgehoben, das Werk thematisiert die Annahme, dass man sich mit Geld alles kaufen kann. Und gerade dieses Thema ist es auch, was mich an diesem Buch so fasziniert!
Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame
Signatur: CQYd8699 = 416766
Signatur: CQYd8699 = 416766
von Carola Hofmann
Zurück zur Beat Generation, dem Ursprung des Hipsters
Da der Begriff des “Hipsters” in den letzten Jahren für optisch grausame und anstrengend künstlerisch betuliche Szenegestalten verwendet wurde, lohnt es sich den eigentlichen Ursprung des Begriffes näher zu betrachten. Jack Kerouac beschrieb 1958 auf 160 Seiten in seinem Prosawerk “The Subterraneans” (Krampfhafte deutsche Übersetzung: “Bebop, Bars und weißes Pulver”) eine berauschende Welt innerhalb der Straßen von San Francisco, angereichert mit vernebelten Alkoholgemütern und verschrobenen Weltanschauungen. Er schildert mit gewaltigen Wortschöpfungen die ausufernden Partys der damaligen Beat Generation (wie schon in seinem früheren Werk “Unterwegs”) sowie von mitreisender Jazzmusik heraufbeschworene Ekstasen. Hauptsächlich dreht sich alles jedoch um eine simple Geschichte: Mann findet Frau, Mann verliert Frau.
Die ist jedoch mit einem solch mitreisendem, aggressivem Schreibstil verfasst, dass man schnell selbst das Bedürfnis verspürt zur Flasche zu greifen oder dem Protagonisten die Leber zu retten. Da Kerouac stets einen autobiografischen Schreibstil pflegte, sollte die Identifikation mit den geschilderten Tatsachen nicht schwer fallen. Diese sind nach fünf Jahrzehnten noch immer aktuell für eine jede halbwegs gescheiterte Gestalt. Dass die Figuren der Geschichte Proust zitieren, statt studiVZ-Gruppen, vermindert keineswegs das Lesevergnügen. Vielleicht bleibt nach der Lektüre auch stets ein Lächeln auf den Lippen, wenn man einem “Hipster” im restaurierten Szeneviertel begegnet.
Jack Kerouac: The Subterraneans
Signatur: 46658
Signatur: 46658
von Tobias Kunz
Mystisch, Märchenhaft

© Philipp Reclam jun. Verlag GmbH, Stuttgart
“Mein Name ist XY, ich interessiere mich für Fantasy und bin abhängig von romantischen Romanen.”
“Hallo XY!”
Wer sich in diesem Dialog wiedererkennt, der sollte sich diese Perle auf jeden Fall nicht entgehen lassen! Auch wenn es sich hierbei um ein älteres Werk aus der Romantik handelt, wird Joseph von Eichendorffs Novelle sicherlich nicht enttäuschen.
Wie es zu der Zeit damals so üblich war, handelt es sich auch in dieser netten Geschichte um einen abenteuerlustigen Reisenden, der sich für eine Weile in einer idyllischen Gegend irgendwo in Italien niederlässt. Er lernt viele nette Leute kennen und verliebt sich natürlich Hals über Kopf in ein hübsches Mädel mit roten Apfelbäckchen, dass ihn ebenfalls begehrt. Was die Geschichte jedoch so interessant macht, ist, dass das kleine Örtchen – in dem viel gefeiert wird – nicht das zu sein scheint, als was es am Anfang der Handlung ausgegeben wird. Sehr bald geschehen etliche mysteriöse, Dinge, die dem Leser gelegentlich auch ein Schaudern über den Rücken laufen lassen. Ein unheimlicher Ritter taucht auf, dessen Charakter und Erscheinungsbild man in heutiger Zeit als Freak bezeichnen würde. Die gerade erst erblühende Liebe zwischen dem Reisenden und dem Mädchen, scheint durch das Buhlen einer weiteren Grazie gefährdet zu werden und last but not least verhalten sich alle seltsam und alles andere als vertrauenswürdig.
“Das Marmorbild” ist eines meiner persönlichen Highlights und mit neunundvierzig Seiten, ohne Zusatzmaterial, leicht und schnell gelesen.
Joseph von Eichendorff: Das Marmorbild
Signatur: CLSei239 = 353258
Signatur: CLSei239 = 353258
von Johanna-Maria Jaromin
Von einem Mann, der sich Zeit wünscht …
... und Zeit erhält

© S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main
Nach ihrem Besteller “P.S. Ich liebe Dich” zieht Cecelia Ahern auch mit ihrem neusten Roman “Zeit deines Lebens” die Leser in ihren Bann.
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Lou, einem Mann mittleren Alters, der sehr erfolgreich in einer Firma tätig ist, die ihren Standort in Irlands Hauptstadt Dublin hat. Dort erhält er für seinen Fleiß und seine Mühe viel Anerkennung und Lob. Seine Familie hingegen leidet unter seiner stetigen Abwesenheit. Davon jedoch wenig beeindruckt, vermeidet Lou den Kontakt zu ihnen und nutzt lieber sein gutes Aussehen für die ein oder andere Bettgeschichte.
An einem Morgen jedoch entscheidet Lou sich dem Obdachlosen, namens Gabe, der täglich vor seiner Firma steht, einen Job als Postzusteller anzubieten, was schon bald sein ganzes Leben verändern sollte. Zunächst ganz sympathisch, kommt ihm Gabe mehr und mehr suspekt vor. Er schafft es, sich in kurzer Zeit beim Chef beliebt zu machen, freundet sich mit seiner Familie an und gibt Lou mehr und mehr das Gefühl, dass er und nicht Gabe der “Versager” ist. Dennoch fühlt er sich hin- und hergerissen zwischen dem Mitleid für diesen Mann und dem Unwohlgefühl, wenn Gabe da ist. Ganz davon abgesehen, dass dieser Mensch an 2 Orten gleichzeitig sein konnte! Doch schon bald kommt Lou Gabes Geheimnis auf die Spur. Eine Möglichkeit, sich tatsächlich zu teilen! Überwältigt von diesem Wunder, beginnt nun eine Reise durch die beiden Leben Lous.
Herzergreifend, mit viel Wahrheit, aber auch Fiktion, schildert die junge Autorin eine Geschichte, die von mangelnder Zeit, mangelndem Interesse für andere und dem anhaltenden Verlangen stetig aufzusteigen handelt, das heute viele Leben bestimmt.
Eine Hommage an das Leben und die Liebe, die einzig wahre Erfüllung bringt.
Cecelia Ahern: Zeit deines Lebens
Signatur: 417185
Signatur: 417185
von Jenniffer Malenz
“Jeder Mensch an sich ist ein Künstler”
Einsamkeit ist unsere Gemeinsamkeit
Meine Mission: Eine Quelle in Vechta ausfindig zu machen, an der ein recht seltenes Gut anzutreffen ist – der nette, männliche Uni-Single. Einige gehobene Sektgläser später und angetrieben von dem Gedanken, einsame, weibliche Single-Herzen von ihrem Leid zu erretten, brachten mich meine tödlichen Stöckelschuhe wacklig, jedoch entschlossen zur Uni-Party in die Wunderbar, wo ich ihn auch schließlich für Euch erspähen konnte. An all die Frauen da draußen, die gnadenlos der Schlagfertigkeit, einem frechen Humor, der Feierlust, dem politischem Engagement und einer sportlichen Ader verfallen könnten … hier ist Euer Mann: umsonstkaffee[at]gmx.de
![]() © Nimkenja / PIXELIO
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Name:
(wollte anonym bleiben, da es auf den Charakter ankommt)
Geschlecht:
Männlich
Alter:
Knackige 22 Jahre alt
Geburtsdatum:
15. Mai 1989, Stier
Studiengang:
Politik und Geschichte
Augenfarbe:
Blau
So sieht er aus:
Groß,schlank, brünett, voller Lockenkopf, nicht zu kurze Haare
Image:
Freundlicher, keinesfalls langweiliger, frecher Nerdbrillenträger
Hobbys:
Ich spiele Basketball, Fußball, treffe mich gern mit Freunden Hinzu kommt die Wunderbar, die ich sehr gerne mag und Bier, noch mehr Bier … feiern.
SSo sollte sie sein:
Politisch interessiert, evtl. auch engagiert, jung und dynamisch
So sollte sie aussehen:
Gesund, selbstbewusst, einfach toll
Dein Lebensmotto:
Jeder Mensch an sich ist ein Künstler, deswegen hat es jeder Mensch an sich, an sich, an sich.
Liebe Grüße an …
… alle lieben Politikstudenten und Politikstudentinnen, besonders an den lieben Olli, weil er einfach ein toller Mann ist.
Zum Schluss ein paar Worte an die Single-Frauen:
Wir sehen uns ;o)
Die Fragen stellte Johanna-Maria Jaromin.
Horoskop Juni 2011
Für das folgende Horoskop hat unsere Spezialabteilung für Astrologie (uniVista ASTRA) wieder den exklusiven Langzeittrend für alle Sternzeichen ermitteln können. Die folgenden Angaben entbehren wie immer jeder wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Grundlage, beanspruchen aber uneingeschränkt die einzige astrologische Wahrheit zu verkünden. Jedes andere Horoskop ist falsch und verachtenswert. Daher solltest Du, geneigter Leser, die folgenden Zeilen umso aufmerksamer aufnehmen, denn sie sind so wahr, dass man eher von einer Prophezeiung Nostradamusscher Genauigkeit reden sollte, als von “Horoskopen”(Pah!). Lies nun von Deiner Zukunft:
Krebs
Nächstes Semester wäre es klug, alles etwas früher anzugehen. Gegen Ende erwarten Dich einige unerwartete Überraschungen, die zwar Deinen Zeitplan durcheinander werfen, aber nicht unbedingt negativ sein müssen!
Löwe
Lieber Löwe, der König der Tiere bringt Dir diesmal Glück. Das neue Semester hält für Dich neue Chancen bereit, nutze sie! In Freundschaft und Liebe musst Du lernen geduldiger zu sein, es kann nicht immer alles von heute auf morgen gehen!
Jungfrau
Warte nicht weiter darauf, dass Dir gebratene Tauben in den Hals fliegen. Jetzt ist die Zeit zu handeln! Im Grunde weist Du, was Du willst, Du musst es Dir nur noch nehmen! Für Dich gibt es jetzt kein “zu wagemutig”. Zeig den Leuten, was in Dir steckt und es wird ein spannendes Semester.
Waage
Die Erfahrung lehrt uns, dass das Leben niemals leichter wird. Im Gegenteil, die Aufgaben werden immer komplexer. Verliere Deine Ziele nicht aus den Augen, nutze die an Dich gestellten Aufgaben, um an ihnen zu wachsen.
Skorpion
Du hast gezeigt, dass Du Deine Ziele erreichen kannst, wenn Du willst. Mach weiter so und lass Deinen inneren Motor der Motivation nicht ausgehen. Tritt Problemen mutig in den Weg und vergiss nicht, dass Dich die Natur mit “Waffen” ausgestattet hat, mit denen Du Dich wehren kannst.
Schütze
Auch wenn es angenehm zu sein scheint, dass Dir vieles in den Schoß fällt, solltest Du erkennen, dass es sich nicht lohnt alles zu besitzen. Den wahren Wert erkennst Du erst, wenn Du darum kämpfst. Außerdem scheint die Liebe ein Auge auf Dich geworfen zu haben, bleib also wachsam und halte Augen und Ohren offen!
Steinbock
Mit dem Kopf durch die Wand? Im nächsten Semester empfiehlt es sich jedoch lieber einen Gang runterzuschalten und anderen den Vortritt zu lassen. In der Ruhe liegt die Kraft und Schadenfreude ist – nach landläufiger Meinung – die schönste Freude.
Wassermann
Nur weil es hier und dort Differenzen zwischen anderen und Dir gibt, brauchst Du Dich nicht zurückzuziehen. Deine Ideen werden Dich noch weit bringen, wenn Du sie besser verständlich machst und ausarbeitest. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!
Fische
Für Dich steht jetzt eine ruhige Zeit an. Dein Studium läuft super und Du hast endlich einmal wieder Zeit, um Dich zu entspannen und etwas Kraft zu tanken. Aber man muss sich ja nicht alleine erholen: Wie wäre es mal mit einem gemütlichen Abend mit Freunden?
Widder
Lieber Widder, nicht immer ist es ratsam, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen! Auch wenn Du mit deinen “Hörnern” bestens ausgerüstet bist, übe dich in Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft! Im Unileben läuft es für Dich sonst ganz gut, sofern Du nicht alles schleifen lässt.
Stier
Die nächste Zeit wird ganz schön wild für Dich! Das Studium, die Arbeit … das alles wird jetzt erst einmal sehr hektisch. Und dann wollen deine Freunde auch noch Zeit mit Dir verbringen. Wie sollst Du da eine ruhige Minute für Dich haben? Aber Du hast im Moment so viel Power in Dir, dass Du das locker packst!
Zwillinge
Das ist Dein Jahr! Dein Charme und Witz zieht andere magisch an und sorgen damit für Dein Seelenwohl. Die Finanzlage scheint für einen Studenten akzeptabel und exmatrikuliert wurdest Du auch nicht. Vor der Zukunft brauchst Du Dich deshalb wahrlich nicht fürchten!
von Thomas Hülsmann, Johanna-Maria Jaromin, Nina Gerlach, Matthias Christ, Carola Hofmann, Jenniffer Malenz und Lea Seefeld
Hintergrundbild: © Martin Kolb / PIXELIO
Mitbewohneraustausch
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![]() Irgendwo klingelte ein Telefon und Hannah begann danach zu suchen. Im Badezimmer fand sie ein Handy, das, wie sie wusste, keinem aus der WG gehörte, also ging sie ran. |
![]() Ein wenig später kam Susi von der Uni wieder und brachte die Post mit. Sie klopfte an Rüdigers angelehnte Tür und wollte ihm die Post wie üblich auf den Schreibtisch legen. Im Zimmer blieb sie verwundert stehen. Auf Rüdigers Bett lag ein Koffer mit Walki-Talkies, Headsets und Kameras. |
![]() Später am Nachmittag kam Hannes nach Hause. Unter dem Arm trug er ein Paket. |
![]() Als Rüdiger am Abend nach Hause kam und die drei mit all den gefundenen Dingen im Wohnzimmer warteten, blieb er vorsichtig an der Tür stehen. |
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Fotos: Nina Gerlach
Idee: Carola Hofmann Texte: Nina Gerlach und Carola Hofmann Kulissen: Carola Hofmann, Nina Gerlach und Lea Seefeld |
Wie kommst Du durch den Prüfungsstress?
Solangsam geht das Semester zu Ende. Der letzte Prüfungsstress ist angesagt. Doch so richtig motiviert bist Du für die letzten Meter noch nicht!? Hier sind Vorkehrungen gegen das sogenannte “Bulimie-Lernen”, bei dem der Lernstoff in kürzester Zeit gelernt, aber auch anschließend gleich wieder vergessen wird. uniVista hat bei Studenten nachgefragt, um zu wissen, wie man am besten durch die letzten Wochen kommt.
Die Fragen stellte Ina Bushuven
„Alles wird gut!“ Den Spruch habe ich mir auch auf meinen IPod gravieren lassen. Ist zwar schon das Motto vom Jahr 2010, aber es hat so gut funktioniert, dass ich es beibehalte.
Catharina Wasic, 4. Semester, BA Gerontologie
Motivation ist keine Frage des Alters sondern eine Lebenseinstellung.
Anne Heitmann, 2. Semester, BA Soziale Arbeit
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Andreas Limmer, 4. Semester, BA Soziale Arbeit
Folge deiner Intuition!“ Ein Rat meiner Mutter, der für mich als Kopfmensch sehr wichtig ist.
Anonym
Tue es einfach gleich! Eine Freundin von mir hat damit von Anfang an verhindert, dass ich irgendetwas aufschiebe.
Anonym
Der Theologe Franz von Assisi sagte einmal: „Tue erst das Notwendige, dann das Mögliche und eines Tages schaffst Du auch das Unmögliche.“ Ich habe nun fast alle Pflichtfächer (das Notwendige) belegt, belege jetzt alle Wahlpflichtfächer (das Mögliche) und hoffe, dass ich den Bachelor (das Unmögliche) auch schaffe.
Beata Komarnicka, 4. Semester, BA Soziale Arbeit
Meine Motivation ist eigentlich nur der Sommer, weil es dann nicht mehr so früh dunkel wird und es wärmer wird. Dann gehe ich auch lieber zur Uni.
„Mary Lu“, 2. Semester Erziehungswissenschaften / Designpädagogik













