No 20 – Dezember 2011
Inhaltsverzeichnis:
- [↓] PDF: PDF-Version der 20. Ausgabe
- [↓] AStA informiert: “iSemesterticket”?! Das WIR gewinnt!
- [↓] Studium: Anwesenheitspflicht, Baby!
- [↓] Geschenkideen: 20 Last-Minute-Geschenke
- [↓] Freizeit: 2012 – BESSER, HÄRTER, LÄNGER
- [↓] Studium: Auf der anderen Seite des Tisches
- [↓] Studentisches: Neues Semester, neues Ich!
- [↓] Auf ein Wort - Interviews: Livin‘ la Vida loca – Livin‘ a crazy life
- [↓] Studentendinner: Überbackene Tomate-Mozzarella-Kartoffelpuffer mit Basilikumdip
- [↓] Gesellschaft: Nachbarn
- [↓] Gesellschaft: “Eine unendliche Geschichte!”
- [↓] Kolumne: Einzimmerappartement oder WG?
- [↓] Leben: Wie bewältige ich meinen Alltag?
- [↓] Band: Selig in der Verkleidung: Blessed in Disguise
- [↓] Kreatives Forum: Wörterkopf
- [↓] Test: Hat Eure Liebe eine zweite Chance verdient?
- [↓] Perlen der Bibo: 8000 km
- [↓] Perlen der Bibo: Auch hässliche Perlen können glänzen!
- [↓] Perlen der Bibo: Fesselnd, amüsant und anspruchsvoll
- [↓] Perlen der Bibo: Emails: vertraut, geliebt, verlangt
- [↓] Horoskop: Horoskop Dezember 2011
- [↓] Rätselecke: Suchbild
- [↓] uniPlay: Saubermachen
“iSemesterticket”?! Das WIR gewinnt!
Laut “Vechta für Studenten” (10/2011) einer der am häufigsten gesuchten Begriffe im Suchfeld auf deren Homepage. Zu kaum einem anderen Thema gehen beim AStA mehr E-Mails ein. Im Jahr 2009 wurde eine Abstimmung über diesen Aufhänger studentischer Meinungsdiversifikation an die studentischen Wahlen gekoppelt. Verbunden mit der Hoffnung eine höhere Wahlbeteiligung zu erzielen.
Beim Thema Semesterticket scheiden sich die Geister, – und das völlig zu Recht! Schließlich kommen die Studentinnen und Studenten der Uni Vechta nicht alle geschlossen aus Berlin, Hamburg, München, oder Oberhammelwarden. Wir kommen aus den unterschiedlichsten Ecken in Niedersachsen, Deutschland, Europa, dem Emsland und der ganzen Welt! Hey, ist das nicht toll?! (Das ist es in der Tat!) Am Liebsten wollen wir jetzt auch noch überall hinreisen: Osnabrück, Oldenburg, Bremen, Hamburg, Hannover, Berlin, Köln, München, Malle oder Malediven … Warum auch nicht?! Der letztgenannte Punkt verkompliziert die Angelegenheit in punkto Semesterticket jedoch entscheidend!
Klar, wir wollen alle mobil sein, und das dann nach Möglichkeit günstig! Die einfachste Lösung wäre doch, jede Studentin, jeder Student, bastle sich unter Einbindung des PPOI (personal point of interest) das ultimative iSemesterticket zusammen, bestelle vor Semesterbeginn beim iAmt und die Sache wäre ein für alle Mal appgehakt. Wäre Sie?! Leider nicht.
Das Prinzip “iSemesterticket” ist in der Realität vorhanden. Die Deutsche Bahn zum Beispiel bietet es in Form sogenannter “Job-Tickets” an. Das Maß an Vergünstigung ist mit dem des Semestertickets jedoch in keiner Weise zu vergleichen.
Beim Semesterticket gilt das Solidaritätsprinzip: Alle Studierenden beziehen das Ticket zum Einheitspreis. Nur so lassen sich erhebliche Vergünstigungen erzielen.
Wintersemester 2011/12
Ein Blick auf die Rückseite des Studierendenausweises und vor euch seht ihr den Gültigkeitsbereich des aktuellen Semestertickets. In diesem Jahr gab es unter den Studierenden eine Urabstimmung, wobei 61% für eine umfangreiche Erweiterung des Semestertickets stimmten.
Sommersemester 2012
Die Erweiterung wird zum Sommersemester 2012 umgesetzt. Zusätzlich werden ab dann alle Regionalbahnen, Regionalexpresszüge und S-Bahnen in Niedersachsen, die Züge der metronom Eisenbahngesellschaft, die Züge der Regio-S-Bahn und der Stadtbus Vechta ohne Aufpreis nutzbar sein.
Urabstimmung 2012
Findet ihr spitzenmäßig?! Passt euch nicht in den Kram?! Eure Meinung ist gefragt! Schon für Anfang Januar 2012 ist die nächste Urabstimmung geplant. Es geht dann um das Semesterticket für das Wintersemester 2012/13 und das Sommersemester 2013! Bei Fragen oder Anregungen zum Semesterticket wendet euch an den AStA. Aktuelle Infos zum Semesterticket findet ihr unter www.asta-vechta.de/information/semesterticket oder immer auf dem Laufenden, dank “AStA Vechta”, jetzt auch bei facebook.
von Maurice Mathéus
![]() © Erich Westendarp / PIXELIO
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Anwesenheitspflicht, Baby!
Nach den Beschlüssen des Senats gilt nun folgendes ...

© berwis / PIXELIO
- In den Lehrveranstaltungen der Universität besteht grundsätzlich keine Anwesenheitspflicht.
Juhu! Die Anwesenheitspflicht ist abgeschafft! Das Volk jubiliert, der Pöbel grölt…
Wie die meisten von euch schon mitbekommen haben, ist die Anwesenheitspflicht NATÜRLICH NICHT abgeschafft. Denn nach diesem ersten wohlklingenden Teil des Beschlusses kommen folgende fette ABERS:
Wie die meisten von euch schon mitbekommen haben, ist die Anwesenheitspflicht NATÜRLICH NICHT abgeschafft. Denn nach diesem ersten wohlklingenden Teil des Beschlusses kommen folgende fette ABERS:
- Die regelmäßige aktive Teilnahme ist verpflichtend an denjenigen Lehrveranstaltungen, die
- durch aktive Teilnahme bestimmt sind: Seminare mit Referaten, Übungen im Labor, Projektveranstaltungen, fach- und schulpraktische Veranstaltungen
- teilnahmebeschränkt sind.
- Eine Anwesenheitspflicht besteht während des Praktikums bzw. während der Praxisphasen und bei Exkursionen.
- Für die Erfüllung der Anforderungen des Kontaktstudiums (z. B. tutorielle Begleitung von Lehrveranstaltungen auch in Form von E-Learning-, Internetforen) ist die regelmäßige aktive Teilnahme verpflichtend.
De facto bleibt also im Großen und Ganzen alles beim Alten
Die meisten Seminare weisen nämlich mindestens eine der oben aufgeführten “Ausnahmen” auf. Gerade Referate werden in den meisten Seminaren gehalten. Nur die großen “Massen”-Veranstaltungen (Psycho I und II, VWL …) bleiben also von der Anwesenheitspflicht ausgenommen. Da dort ohnehin meistens nicht geprüft wurde, ist auch hier keine große Veränderung festzustellen.
Was man nun davon hält, sei jedem selbst überlassen. Es ist wohl jedem klar, dass es Anwesenheitspflicht gibt, wenn die Biologen wieder Frösche aufschneiden- die Tiere sollen ja nicht umsonst verkommen sein. Wenn Exkursionen geplant werden, braucht man Planungssicherheit-OK haben wir verstanden. Wenn es eine Teilnehmerbeschränkung gibt, ist es ja auch irgendwie nicht in Ordnung wenn man wegbleibt, weil man ja irgendwelchen anderen interessierten Kommilitonen den Platz wegnimmt. Und es ist doch wohl einleuchtend, dass man den geliebten Mitstudenten unterstützt, wenn er sein mühsam zusammengestückeltes Referatsfeuerwerk abbrennt… Oh, dann haben wir ja alles abgedeckt. Worüber beschwert ihr euch eigentlich?
von Thomas Hülsmannn
20 Last-Minute-Geschenke
Eine Anregung für alle, die mal wieder zu spät sind!

© S. Hofschlaeger / PIXELIO
Wer kennt das nicht? Weihnachten steht kurz vor der Tür. Doch mal wieder hat man bis zur Letzten Minute gewartet, war zu beschäftigt um die passenden Geschenke sorgfältig auszuwählen, zu kaufen und kunstvoll zu verpacken. Hier findet ihr nun 20 Last-Minute-Geschenke.
- Der Klassiker: ein selbst gemaltes Bild – allerdings sollte man dann schon ein Händchen für Pinsel und Farbe haben, oder drei Jahre alt sein …
- Geschenke für die Küche – Kräutersalze, Kräuteröle, Marmelade, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
- Und natürlich auch Geschenke für das Badezimmer – zum Beispiel Badesalze, Seifen und Co.
- Leckere und selbst gebackene Plätzchen – Rezepte bekommt man bei Oma, oder im Internet.
- Gutschein für ein Verwöhn-Frühstück am Tag danach – wenn sich Mutti am Weihnachtsabend in der Küche mal wieder selbst übertroffen hat und kaum etwas von dem Abend hatte, wird sie sich über einen Gutschein für ein leckeres Frühstück freuen.
- Buchgutscheine – Dank der Internetshops kann man diese jetzt direkt am heimischen PC ausdrucken.
- Wie wäre es mit dem altbekannten Gutscheinheftchen: 1x Spülmaschine ausräumen, 1x Müll runterbringen usw.?
- Immer wieder gern verschenkt – Fotocollagen mit den schönsten Urlaubserinnerungen, Schnappschüssen und Landschaftsaufnahmen – entweder in einem Fotogeschäft, an einem Automaten – wie man sie in namhaften Elektrofachgeschäften und Drogerien findet – oder aber auch am heimischen PC.
- Massagegutscheine, Essenseinladungen und Co lassen sich mit etwas Kreativität auch schön gestalten und basteln.
- Tierpatenschaften und Spenden für einen wohltätigen Zweck lassen sich ebenfalls Dank des Internets schnell tätigen. Für Tierliebhaber und sozial engagierte Menschen genau das Richtige.
- Auch Lose der Aktion Mensch bekommt man nahezu an jeder Ecke (Banken).
- Kleber, Brett, Besteck, Scherben, Glitter, Farbe, Steinchen und und und – mit etwas Zeit und Geschick lässt sich aus nahezu allem ein Kunststück basteln.
- Fresskörbchen, Wellnesspaket oder auch Cocktailequipment – was immer man auch zu Hause hat, wird themengerecht zusammen gepackt und mit etwas Geschenkpapier, Geschenkband und Schleifchen macht auch das was her.
- Für einen selbst unbrauchbare Geschenke, die man zum letzten Geburtstag bekommen hat, wieder verwerten – man sollte sie nur nicht gerade der Person unter den Baum legen, von der man es bekommen hat.
- Selbstgebastelter Schmuck, dafür benötigt man jedoch ein paar Perlen und zumindest Gummiband und zum Beispiel Sicherheitsnadeln.
- Wer mit Nadel und Faden umgehen kann und ein paar Stoffreste oder verwertbare Klamotten hat, der kann auch etwas nähen. Zum Beispiel Puppenkleider für die Cousine oder Kulturbeutel für die Mutter.
- Kinokarten, Konzert- oder Opernkarten und Theaterkarten lassen sich ebenfalls am PC erstellen oder direkt bestellen und ausdrucken.
- Wenn man wirklich dafür einsteht und es rechtfertigen kann, dann wäre es auch denkbar, sich gegen den Konsum zur Wehr zu setzen und Geschenke abzulehnen – logische Schlussfolgerung: Man verschenkt auch nichts.
- Ok, jetzt wird es langsam grenzwertig, aber was spricht dagegen, ein gut erhaltenes Buch, eine noch original verpackte DVD oder CD zu verschenken?
- Für Härtefälle gibt es ja dann auch noch die Tankstellen, die mit zahlreichen Pralinenpackungen, Blumensträußen und Gutscheinen aushelfen können.
Hoffentlich konnten wir euch etwas helfen. Bei allen Geschenken gilt: Wenn man etwas zumindest liebevoll einpackt, dann macht das schon einmal mehr her, als ein langweilig verpacktes Paket.
von Carola Hofmann
2012 – BESSER, HÄRTER, LÄNGER

© rafiki / PIXELIO
Jahresende: Beim Zappen durch die TV-Ödnis, in welcher jeder zweite Sender einen Rückblick präsentiert, stellt ein mancher fest, dass man die letzten 365 Tage irgendwie verpennt hat.
Grund genug 2012 wachsam zu sein. Solltest du kein Anhänger Nostradamus-geprüfter Mayatheorien sein, welcher dem Weltuntergang im Dezember entgegen zittert, kannst du dich auf eine handerlesene Auswahl besonderer Ereignisse freuen
Politische Stürze und wirtschaft-liche Plagen?
Mit Sicherheit können wir im Zuge der anhaltenden Eurokrise weiterhin kaum durchschaubare Wirtschaftsunverständlichkeiten genießen. Ob die Götter von gestern ihren Schuldenberg abbauen und die Euro – Rettungsbeschlüsse greifen, wird das nächste Jahr zeigen. Eventuell richtet sich die Aufmerksamkeit dann auch auf den nächsten Krisenfall: Italien. Ob Berlusconis Rücktritt ein Segen für das Land ist? Müssen andere Regierungschefs das Zepter weiterreichen? Im Mai dürfen die Franzosen abstimmen, ob Sarkozy weiterhin das Land regiert oder sich eher familiären Aufgaben widmet. Weitere Wahlen finden im März 2012 in Russland und in der Slowakei statt. Wem das alles nicht spannend genug ist, freut sich sicherlich auf den November. Dann wird sich entscheiden ob Obama mit Amerika noch immer kann.

© HAUK MEDIEN ARCHIV / Alexander Hauk / www.bayernnachrichten.de / PIXELIO
Politik ist langweilig und Sport viel aufregender?
Am 08. Juni ist es soweit. Die Deutschlandfahnen dürfen wieder im Winde flattern und Public Viewing gehört knapp einen Monat lang zur Tagesordnung. Die Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine wird offenbaren, ob Löws Jungs endlich ein Titel vergönnt ist. Ein früheres Ausscheiden würde sich aber womöglich positiv auf die Klausurergebnisse auswirken.
Weitere Sportgroßereignisse 2012 sind neben der Handball-Europameisterschaft (ab 15. Januar in Serbien) die Olympischen Spiele in London (ab 27. Juli) sowie zum ersten Mal seit Menschengedenken, die Olympischen Winterjugendspiele in Österreich (ab 13. Januar)
Du betreibst Sport lieber auf Tanzflächen?
Anerkannte Popnudeln wie Madonna, Coldplay und Noel Gallagher finden dieses Jahr den Weg in bedeutende deutsche Großstädte. Wem das zu unspektakulär oder zu weit weg ist, der möge sich am 27. und 28. Juli zum Appletree Garden Festival in Diepholz begeben. Auf den Bühnen sind sicher wieder talentierte deutsche Jungbands und erfahrene, betrunkene Skandinavier zu bewundern.
Die kompromisslosesten Musikhörer können übrigens am 26. Mai “unseren Star für Baku” anfeuern, welcher beim 57. Eurovision Song Contest in Aserbaidschan für Deutschland singt.
Und was passiert in Vechta?
Wer das Campusleben ernst nimmt, darf gespannt der Eröffnung des Neubaus neben der Bibliothek entgegenblicken. Ellenbogenfreies Studieren 2012. Vielleicht erkennt man auch erste Maßnahmen für “Ellenbogenfreies Essen”. Die Sanierung der Mensa scheint notwendig zu sein.
Kulturelle Höhepunkte tauchen noch in keinem Terminkalender auf. Vom 16. bis 21. August findet jedoch wieder der “heilige” Stoppelmarkt statt. 1999 kreischte wenigstens noch Whitney Houston in das Mikrofon. Die Highlights der letzten Jahre waren eher penetrante Partymasochisten wie Mickie Krause. Ob es 2012 eine Überraschung geben wird? Madonna ist doch sowieso in Deutschland.
Was auch kommen mag, genießt das nächste Jahr mit sämtlichen Sinnen, damit euch beim TV Rückblick 2012 nichts unbekannt vorkommt. Hoch die Tassen und ein letzter überlegenswerter Rat: Ein geeigneter Einsatz für eine verlorene Wette, wäre die Teilnahme am vierten Unilauf im Juni. Überlegt es euch. Ansonsten guten Rutsch und so.
von Tobias Kunz
Auf der anderen Seite des Tisches
Aus dem Alltag einer Arbeitsvermittlerin SGB II

© Rainer Sturm / PIXELIO
Endlich nach fünf Jahren hatte ich das Diplom nun in der Tasche. Doch statt in die große weite Welt führten mich meine ersten Wege als Absolventin aber ins Arbeitsamt. Ich wurde Kundin, wie es so schön heißt, des Jobcenters. Das brachte vollkommen neue Herausforderungen mit sich. Es galt Anträge auszufüllen und Nachweise einzureichen. Mein Wortschatz erweiterte sich um Begriffe wie Eingliederungsvereinbarung, Meldeversäumnis, Weiterbewilligungsantrag u.v.m.
Nach über einem Jahr in den Mühlen dieser Bürokratiemaschine bekam ich dann doch endlich einen Job. Dieser führte mich nach Hamburg und wieder ins Arbeitsamt. Denn ich hatte einen Vertrag als Arbeitsvermittlerin im Bereich SGB II (umgangssprachlich Hartz IV) angeboten bekommen. Zwar waren mir die Begrifflichkeiten durch meine eigene Zeit als Kundin nicht mehr ganz so fremd, trotzdem war alles neu. Denn auf der anderen Seite des Tisches bekommen die Verwaltungsvorgänge eine ganz neue Bedeutung. Doch zunächst wurde ich von meinem Arbeitgeber in einen Schulungsmarathon geschickt und lernte neben den gesetzlichen Grundlagen weitere neue Worte, wie erwerbsfähiger Hilfebedürftiger (jetzt: erwerbsfähiger Leistungsberichtigter), Mehrbedarf, Passiv-leistungen etc. und, dass es für all diese Begrifflichkeiten natürlich auch Abkürzungen gibt (das interne Abkürzungsverzeichnis ist über 20 Seiten stark).
Nach gut zwei Monaten war es dann soweit. Ich führte meine ersten eigenverantwortlichen Kundengespräche. Nun war ich es die eine Eingliederungsvereinbarung schloss, zur Bewerbung aufforderte und in den weiten der Jobbörse die passende Stelle für den vor mir sitzenden Menschen zu finden versuchte, was für eine Herausforderung.
Zwar fühlte ich mich als Diplom Pädagogin der Gesprächssituation gewachsen, dennoch war der Perspektivwechsel nicht einfach. Denn häufig sind die Biographien der Menschen geprägt von Brüchen und Problemlagen, welche den Fokus auf Arbeit verstellen. Doch die Arbeitsvermittlung ist der Kern dieser Tätigkeit. Hinzu kommen Arbeitgeber, welche die Eier legende Wollmilchsau suchen, die es, wie wir alle wissen, nicht gibt. Hinzu kommen Zielvorgaben durch den eigenen Arbeitgeber und die Politik. Gefühlt sitze ich als Arbeitsvermittlerin immer zwischen diesen Stühlen.
Doch Arbeitsvermittlung ist nicht nur inhaltlich vielfältig und komplex, sondern auch von den Voraussetzungen, welche jeder Kollege mitbringt.
Denn Arbeitsvermittlung ist kein wirklicher Lehrberuf. Es gibt zwar den einen oder anderen Absolventen der BA- Hochschule, aber diese sind in der Minderheit. Der große Rest besteht aus Quereinsteigern. Denn um bei der BA für den höheren Dienst eingestellt zu werden ist lediglich ein absolviertes Studium (egal welches) oder entsprechende Berufserfahrung Voraussetzung. Dementsprechend sind unter den Kollegen, Juristen, Psychologen, Biologen, Archäologen, Historiker, Verlagskaufleute und vieles mehr zu finden.
Diese Vielfalt spiegelt einerseits eine Qualität wieder, da diese unterschiedlichen Erfahrungen auf den verschiedensten Fachgebieten auch bedeuten, dass viel Fachwissen im Jobcenter vertreten ist. Andrerseits ist das auch Ergebnis einer hohen Fluktuation innerhalb der Bundesagentur für Arbeit. Denn die Ansprüche an einen Arbeitsvermittler sind hoch. In einem normalen Jobcenter betreut ein einziger Arbeitsvermittler oft bis zu 400 Menschen auf einmal. Betreuung bedeutet dabei nicht nur die Gespräche zu führen, sondern auch alle Verwaltungsaufgaben zu erledigen, die anfallen. Dazu kommt, dass die Verträge häufig befristet sind. Arbeitsvermittler also selbst von der Arbeitslosigkeit bedroht werden.
Vorteilhaft ist, dass die Arbeitszeit durch Gleitzeitregelungen flexibel handhabbar ist und Überstunden unkompliziert abgegolten werden können. Auch das Anfangsgehalt, welches sich durchaus auch an der eigenen Qualifikation bemisst, ist zumindest für Arbeitnehmer aus dem sozialpädagogischen Bereich durchaus lukrativ.
Zwar fühlte ich mich als Diplom Pädagogin der Gesprächssituation gewachsen, dennoch war der Perspektivwechsel nicht einfach. Denn häufig sind die Biographien der Menschen geprägt von Brüchen und Problemlagen, welche den Fokus auf Arbeit verstellen. Doch die Arbeitsvermittlung ist der Kern dieser Tätigkeit. Hinzu kommen Arbeitgeber, welche die Eier legende Wollmilchsau suchen, die es, wie wir alle wissen, nicht gibt. Hinzu kommen Zielvorgaben durch den eigenen Arbeitgeber und die Politik. Gefühlt sitze ich als Arbeitsvermittlerin immer zwischen diesen Stühlen.
Doch Arbeitsvermittlung ist nicht nur inhaltlich vielfältig und komplex, sondern auch von den Voraussetzungen, welche jeder Kollege mitbringt.
Denn Arbeitsvermittlung ist kein wirklicher Lehrberuf. Es gibt zwar den einen oder anderen Absolventen der BA- Hochschule, aber diese sind in der Minderheit. Der große Rest besteht aus Quereinsteigern. Denn um bei der BA für den höheren Dienst eingestellt zu werden ist lediglich ein absolviertes Studium (egal welches) oder entsprechende Berufserfahrung Voraussetzung. Dementsprechend sind unter den Kollegen, Juristen, Psychologen, Biologen, Archäologen, Historiker, Verlagskaufleute und vieles mehr zu finden.
Diese Vielfalt spiegelt einerseits eine Qualität wieder, da diese unterschiedlichen Erfahrungen auf den verschiedensten Fachgebieten auch bedeuten, dass viel Fachwissen im Jobcenter vertreten ist. Andrerseits ist das auch Ergebnis einer hohen Fluktuation innerhalb der Bundesagentur für Arbeit. Denn die Ansprüche an einen Arbeitsvermittler sind hoch. In einem normalen Jobcenter betreut ein einziger Arbeitsvermittler oft bis zu 400 Menschen auf einmal. Betreuung bedeutet dabei nicht nur die Gespräche zu führen, sondern auch alle Verwaltungsaufgaben zu erledigen, die anfallen. Dazu kommt, dass die Verträge häufig befristet sind. Arbeitsvermittler also selbst von der Arbeitslosigkeit bedroht werden.
Vorteilhaft ist, dass die Arbeitszeit durch Gleitzeitregelungen flexibel handhabbar ist und Überstunden unkompliziert abgegolten werden können. Auch das Anfangsgehalt, welches sich durchaus auch an der eigenen Qualifikation bemisst, ist zumindest für Arbeitnehmer aus dem sozialpädagogischen Bereich durchaus lukrativ.
Nach meinem ersten halben Jahr im Bereich Arbeitsvermittlung SGB II kann ich folgende Bilanz ziehen: Die Arbeit ist anspruchsvoll, gerade wenn es darum geht , sowohl dem Menschen, als auch dem Gesetz genüge zu tun. Der Alltag ist neben den Gesprächen vor allem durch Verwaltung geprägt.
Als Arbeitsvermittler ist man Teil der Exekutive. Das heißt, man führt geltendes Recht aus. Gerade im SGB II Bereich oftmals gegen viel Widerstand. Hinzu kommt, dass die Politik sich gern mit möglichst geringen Arbeitslosenzahlen schmückt und deshalb häufig Neuerungen eingeführt und wieder abgeschafft werden um politisch gewollte Ziele, in der Regel Zahlen zu erreichen.
Als Arbeitsvermittler ist man Teil der Exekutive. Das heißt, man führt geltendes Recht aus. Gerade im SGB II Bereich oftmals gegen viel Widerstand. Hinzu kommt, dass die Politik sich gern mit möglichst geringen Arbeitslosenzahlen schmückt und deshalb häufig Neuerungen eingeführt und wieder abgeschafft werden um politisch gewollte Ziele, in der Regel Zahlen zu erreichen.
von Stefanie Bruns
Neues Semester, neues Ich!

© Gerd Altmann / PIXELIO
Neulich in der Nordwestbahn von Osnabrück nach Vechta habe ich wieder eine sogenannte “Teilzeitpendlerin” kennengelernt. Nein, die allwöchentlichen Unipartys seien ihr fremd, da der Stundenplan es zulasse, nur bis Mittwoch in der Kleinstadt Vechta zu bleiben. Sobald die letzte Vorlesung abgesessen sei, gehe es wieder nach Hause, in Richtung Westen, Süden, Norden, Osten wo auch immer die Heimat sein mag. Vier Tage die Woche grüßt dann wieder die Parallelwelt, fernab von Campusgetratsche, Studentenpartys und Mensaessen. Bei Mutti schmeckt es doch immer noch am Besten!
Lässt man sich allerdings tatsächlich voll und ganz auf das Unileben ein, kann man schon ganz schöne Entscheidungsschwierigkeiten bekommen. Fakt ist: man verpasst immer etwas. Die Frage ist nur, WAS?
In der “Ersti-Woche” fängt der Entscheidungsstress durch den “Markt der Möglichkeiten” schon an. Die gutgemeinte Auswahl an freizeitgebundene Aktivitäten kann neben dem Erkunden des Campus, der Suche nach geeigneten Gleichgesinnten und dem Aufstellen des ersten Studienplanes ganz schön für Überforderungen sorgen.
Die Frage ist, wer möchte ich im Unileben sein, was interessiert mich, wonach richte ich meine Entscheidungen? Möglichkeiten hat man viele, das steht fest. Plane ich für die Zukunft und engagiere ich mich hochschulpolitisch, oder trete ich einem Fachrat bei. Vielleicht nutze ich auch das umfangreiche Sportprogramm um Bekanntschaften zu intensivieren und mich selber in Form zu halten. Oder gehe ich doch lieber meinen Neigungen nach, indem ich mich den Studentenreitern, den UNIted in Christ Mitgliedern oder den schreibebegeisterten uniVista Mitwirkenden anschließe.
Vielleicht muss aber auch das große Geld her und ich nehme neben zahlreichen anderen Jobs auch noch eine Tutorenstelle an.
Nehme ich jede Uniparty mit oder verbringe ich doch lieber einen gemütlichen Kochabend unter Freunden. Ach ja und einen Auslandsaufenthalt wollte ich doch auch noch machen. Der gehört heute praktisch so zum Lebenslauf, wie das eigene Geburtsdatum.
Nicht zu vergessen die Prüfungen, die man ganz nebenbei bestehen sollte. Und ständig erwarten alle, dass man immer so schön ausgeglichen und entspannt ist.
Am Schlimmsten ist die Sommerzeit, wo der “Terror an Möglichkeiten” sich gefühlsmäßig verdoppelt.
Fällt der Sommer nicht gerade ins Wasser “muss” man ständig grillen und wird von jedem Fachrat dazu eingeladen, was den Sportkonsum aufgrund des zu sich genommenen Fleisches auch noch mal erhöhen sollte. Nein, bei schönem Wetter darf man nicht zu Hause vor dem Fernseher sitzen, sondern muss auch wirklich alle Sonnenstrahlen und angebotenen Freizeitaktivitäten mitnehmen.
Der “Markt der Möglichkeiten” spiegelt sich auch in unserer Gesellschaft wieder. Auch bekannt als ein Pluralismus der Lebenslagen. Die Welt wird komplexer, man kann alles machen, jeder sein, der man gerne sein möchte. Und neben den zahlreichen selbst gewählten Ausbildungen, Studiengängen, Bekanntschaften, nachgegangenen Interessen, Leidenschaften, betriebenem Konsum muss einem immer noch genügend Zeit bleiben ausgeglichen zu sein und nicht womöglich an einem Burn-Out zu erkranken.
Bleibt nur noch die Frage offen: Wäre das Leben einfacher, müsste man keine Entscheidungen treffen, weil es gar keine Alternativen gäbe? Wohl kaum, denn dann wäre das Leben doch viel uninteressanter, langweiliger und eintöniger.
Viel Spaß beim Ausprobieren, Herumexperimentieren und Herausfinden der eigenen Vorlieben und Möglichkeiten, welche die Studienzeit mit sich bringen. Wer die Wahl hat, hat die Qual!
von Ina Bushuven
Livin‘ la Vida loca – Livin‘ a crazy life
"Germans are very polite people!"

Bild: Olesja Miller
What is your name?
Marta Larrión Vega.
Where are you from?
I am from Pamplona. It is a city of 300.000 citizens located in the north of Spain.
What do you major in?
English Studies.
Why did you choose the University of Vechta?
Generally, I chose Germany as I thought it was going to be a great challenge for me to survive in a country where I don‘t know the language at all.
Which points about Germany are exactly how you imagined them to be?
Germans are very quiet, punctual and tidy, which are good values. It takes a long time to get to know German people and become friends, but it is okay. Furthermore they really like beer. After 4 months, I have also become German in that aspect ;).
And which aspects are absolutely different as you had imagined them before?
I was surprised that Germans don‘t like dancing as much as Spanish do. Usually, party is the perfect excuse to meet people, but in Germany they don‘t talk a lot. I was also impressed by tobacco machines being everywhere and that there is a specific schedule to pick the rubbish from the houses as well.
Would you consider staying in Germany for an extended period of time?
No, once I do all my exams I will be finishing my degree. Finding a job in Spain afterwards is my priority.
What is your cure for homesickness?
SKYPEEEEEEEEE :)!!!!!! But I never really felt homesick :).
Where is it more fun to party – in Germany or in Spain?
I think everybody in the world associates Spain with party, girls, sangria and siesta. They think we are lazy people who only want to party. Somehow, they are right ;).
What do you like about Germans?
I like that they are usually well organized and neat. Also that once you become friends, you can count on those people. Some Germans I met were also very helpful, always trying to help with problems with a smile on their faces.
Which German habits were hard to get used to?
I like I missed the craziness of Spanish people a little bit. Being all expressive with emotions, being open minded, like saying hello to everyone, even if they don‘t know you at all. Germans seem to be more reserved. They are very polite.
Have you ever been living abroad before?
I like that No, but I used to spend my holidays in England every now and then, since I was two years old.
Would you recommend an academic year abroad?
In my case it is hard to tell. I was the first Spanish exchange student in Vechta. Unfortunately, there were some organizational difficulties, regarding my timetable. I was attending courses that had nothing to do with my studies in Spain in the end. It is a bit upsetting, because it could affect my plans for the future of getting my degree as soon as possible. So, although I enjoyed the lessons, I would say it is better to have things ready in advance for students who are coming.
Please be honest. Did these questions annoy you :)?
Not at all, but it is difficult to find the right words to express myself in order not to hurt Germans when they read this.
Thank you for taking time.
Das Interview führte Johanna-Maria Jaromin.
Überbackene Tomate-Mozzarella-Kartoffelpuffer mit Basilikumdip

Michael Hockemeyer, Koch im Mensateam Vechta
Foto: Carolin Makus
Vorspeise
Möhren-Orangensuppe:
- 150 g Möhren
- 1/2 Orange
- 50 g Butter
- 40 g Mehl
- 200 ml Sahne
- Prise Salz und Zucker
Zunächst raspelst Du die Möhren und schneidest die halbe Orange in kleine Stückchen. Im Anschluss wird die Butter leicht erhitzt und die Hälfte der Möhren, die halbe Orange und das Mehl hinzugegeben. Danach wird ein 3/4 Liter kaltes Wasser hinzugefügt und die gesamte Masse glattgerührt und zum Kochen gebracht. Nachdem dann die Sahne untergerührt worden ist, wird alles durch ein Sieb passiert sowie mit Salz und Zucker abgeschmeckt. Zu guter Letzt gibst Du die andere Hälfte der zuvor geraspelten Möhren als Einlage dazu, rührst sie kurz unter und fertig ist die Vorspeise.
Hauptspeise
Überbackene Tomate-Mozzarella-Kartoffelpuffer mit Basilikumdip:
- 1 kg Kartoffeln
- 1 Zwiebel
- 3 Eier
- 2 EL Kartoffelstärke
- Öl zum Braten
- 200 g Mozzarella
- 250 g Tomaten
- 200 g Quark
- 200 g saure Sahne
- Salz, Pfeffer, Muskat, Basilikum
Reibe zunächst die Kartoffeln und Zwiebeln und schwitze sie in einer Pfanne mit Öl kurz an. Danach werden die Eier, die Kartoffelstärke und die Gewürze untergehoben und vermengt. Von dieser Masse portionierst Du mit einer Kelle Plätzchen und backst diese sofort in heißem Fett aus. Schneide nun den Mozzarella und die gewaschenen Tomaten in kleine Würfel. Lege die gebackenen Plätzchen auf ein Backblech und lasse sie im Backofen bei 180 Grad mit den Tomaten und dem Mozzarella überbacken. Währenddessen verrührst Du den Quark und die saure Sahne und hebst kleingeschnittene Basilikumblätter unter. Eventuell rührst Du noch Salz und/oder Zucker ein. Diesen Dip reichst Du zu den überbackenen Kartoffelpuffern.
Nachspeise
Quark mit frischen Kirschen:
- 500 g Magerquark
- 200 g Kirschen
- 200 g Kirschen
- Etwas Mineralwasser
Zu Beginn muss der Quark kräftig durchgerührt und bei Bedarf mit etwas Mineralwasser verdünnt werden. Im Anschluss daran, hebst Du die entsteinten sowie halbierten Kirschen unter und schmeckst alles mit etwas Zucker ab. Am Ende kannst Du die Quarkschälchen noch mit ein paar Kirschen garnieren, et voilà, c’est fini! Bon Appétit.
Guten Appetit wünschen das Studentenwerk Osnabrück und die uniVista Redaktion!
Ausarbeitung: Michael Hockemeyer
Text: Jenniffer Malenz & Carolin Makus
Nachbarn
Nett, listig, krank
![]() © Klaus-Peter Wolf / PIXELIO
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In schlechten Hollywoodfilmen sind sie die Frau oder der Mann von nebenan, der sich beim Salz ausleihen schon bald als Traumpartner entpuppt. Sie sind hilfsbereit, liebenswürdig, füttern unsere Tiere und gießen die Blumen während wir auf den Kanaren in der Sonne braten. Sie achten auf unsere Kinder, backen Kuchen und laden uns auf gemütliche Gartenpartys ein. Eier, Mehl und Zucker scheinen immer für uns vorrätig, die Ohren für unsere Sorgen stets geöffnet.
Vechta zählt für die meisten wohl eher zur Kategorie “Dorf” und das nicht ohne Grund. In der Studentenstadt gibt es wohl insgesamt mehr Einfamilienhäuser als Tretminen. Die Kinder der Nachbarn gehen in die gleiche Klasse, besuchen den gleichen Verein, oder teilen andere Interessen. Man kennt sich schon lange und weiß um den Klatsch der ganzen Straße.
“Der Jonas geht nicht auf´s Gymnasium, hast du das schon gehört?”, ertönt es über den Gartenzaun und erzeugt eine wildentbrannte Diskussion darüber, warum die Eltern dagegen nichts unternehmen. Denn sie wissen doch, was besser ist. Warum in aller Welt wird hierbei nicht um ihre Meinung gefragt?
Integrierter als integriert könnte man vermuten, ist man, wenn man in Vechta lebt. Man winkt dir fröhlich zu und du fühlst dich verstanden und akzeptiert. Man weiß mehr über dich, als du über dich selbst. Spätestens, wenn du ausgegrenzt wirst, weil du grob gegen die “Nachbarschaftsregeln” verstoßen hast, weil du vergessen hast, die “1. Nachbarn” zu einer Party einzuladen, merkst du, wie diese überfreundliche Spezies wirklich von dir denkt. Gartenpartys werden ohne dich geplant, deine Kinder verlieren plötzlich ihre Sachen in der Schule, deinem Hund hat man die Beine rasiert und jemand ganz lustiges hat Goldfische in deinen Pool gesetzt.
Doch bekanntlich sind nicht alle gleich. Neben den überinteressierten Nachbarn, kann man in Vechta auch durchaus dem desinteressierten Nachbarn begegnen. Jeder macht das, was er will. Wann er will, wo er will, wie laut er will. Ohne Rücksicht auf Verluste. Schreiende Plagen, knallende Türen, brüllende Mütter. Zigarettenstümmel in deinem Blumenkasten, zerklopfte Flaschen auf dem Gehweg und mit Kondomen überzogene Gartenzwerge. Die Polizei guckt gerne mal vorbei und sorgt regelmäßig dafür, dass du alle paar Monate andere Leute kennenlernst, da die alten Mieter ausgezogen sind. Die Paparazzi lauern hinter deinem Auto, um die Razzia bei den Leuten nebenan zu fotografieren und dich selbst hat noch nie einer gesehen. Kurzum: Anonym und asozial.
Was für eine Welt. Kaum zu glauben, dass es Nachbarn jenseits dieser beiden Extreme gibt. Verständige Menschen, die es schaffen die Balance zwischen Freundlichkeit und Akzeptanz zu halten. Nachbarn, die weder Furcht noch Abscheu auslösen. Ich habe sie selten getroffen.
von Jenniffer Malenz
![]() © D/G / PIXELIO
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“Eine unendliche Geschichte!”
Wie Filme, dank H&M und Primark, zum wahren Leben werden

Bild: Johanna-Maria Jaromin
Gedrängel der Menschenmassen, ich mittendrin. Der Boden unter meinen Füßen vibriert sanft, der “Schlachtduft”, in Form eines übersüßen Hello Kitty – Bodysprays, bohrt sich hartnäckig in meine Nase. Leicht, ganz leicht – nur mit scharfen Sinnen spürbar. Plötzlich stürzen sie sich von allen Richtungen auf mich: Die Einkäufer mit weißen Tüten! Hier stationiert: H&M und Primark. Mein Atem stockt. Diskret will ich als neutrale Einheit für die Rebellion ergründen, was an folgendem Klischee dran ist: “Junge Leute sehen alle gleich aus – Primark/H&M sind Honig, den hauptsächlich Schüler/Studenten umschwärmen.” Ist etwas Wahres dran? Was spricht dafür und was dagegen?
Zugegebenermaßen fällt auf, dass auf den Straßen gewisse Trends wirklich verstärkt anzufinden sind. Schmunzelnd muss man eingestehen, dass auch im eigenen Schrank Vertreter gewisser Fashionüberflieger hängen. Rückblickend darauf, wo ich meine Herzensstücke ergattert habe, komme ich zu der Erkenntnis, dass ich den Gründern von H&M einen Fanbrief schuldig bin. Lieber Herr H., lieber Herr M., mir gefällt ihre Mode wirklich sehr. Besonders finde ich es genial, dass Sie das Ganze auch noch in guter Qualität und zu erschwinglichen Preisen anbieten, außerdem auch mal Top-Designer für uns “Normalos” an Land ziehen. Die “Klamotten” sind außerdem echt tragbar. Man hat nie das Gefühl, wie eine Alltags-Lady Gaga auszusehen, selbst wenn man den flippigsten Fummel aus Ihrer Kollektion kauft. Beste Grüße, Studentin.”
Diamanten schimmern jedoch nicht aus allen Winkeln. Möchte man beispielsweise bei H&M das Gerücht “Männerbekleidung”, ergründen, muss man sich erst einmal durch die ewigen Weiten des Stoff-Labyrinths, namens “Damenbekleidung”, schlagen. Hat man das Ziel erreicht, ist man wahrscheinlich enttäuscht, da man vermehrt auf immer wiederkehrende Kollektions-Mumien stößt, die hartnäckig jeder Mode-Witterung standhalten und nicht viel Platz für Individualität lassen. Benommen stolpere ich zurück in die Damenabteilung, dem Unterdrücker aller anderen Abteilungen und entdecke auch hier vermehrt dieses Phänomen. Die allgemeine “Schlachttaktik” ist schnell durchschaut. Es scheint also Buch geführt zu werden, über die beliebtesten Produkte der vergangenen Zeit, besonders bei Frauen. Da der Angebotsmarkt mittlerweile “Weltallgröße” angenommen hat, wird den geblendeten Einkäuferinnen ein Placeboeffekt verkauft. Es wird geglaubt, dass man neues “Modeland” erkundet hat. Dabei wird nur selten realisiert, dass alle Jahre wieder ein und dasselbe Kleidungsstück, je Shop und Kollektion, wiederholt in anderen Variationen aufgerollt wird und lediglich die neue Kombination dieser Stücke jeweils den neuen Trend setzen und bestimmen. Designer, die auf Bestellung und für Massenproduktion arbeiten, entwaffnen, indem sie zu bereits Bekanntem ein neues Detail hinzufügen, was wieder extravagant und somit interessant aussehen lässt. Letzten Endes ist es meistens in der Umkleidekabine um jeden geschehen. Mächte, die dem schmeichelnden Charme schlankmachender Spiegel entgegenwirken könnten, müssen in diesem Leben erst noch erfunden werden.
Gruppen von Menschen eilen glücklich mit funkelnden Augen und “Klonware” an mir vorbei. Der dabei entstandene Luftzug weht mir um die Haare. Ein kalter Schauder läuft mir den Rücken herunter. Ich nehme an meinem Ohr ein leises Flüstern wahr. Erschrocken blicke ich hektisch zu meiner Rechten und entdecke sie. Traurig dreinblickende Rabatte. Zumeist unbeachtet, durchwühlt, beschädigt. Bedrückt von dem Anblick, wird mir auf einmal klar, wo die Individualität geblieben ist. Aufgrund der schillernden Farben, der seltsamen Form – aussortiert und gebrandmarkt. Wachgerüttelt adoptiere ich aus Protest einen grünen, hässlichen, für meine Größe viel zu langen Männerschal.

Bild: Ahmad A.
Wieder im Freien und völlig erschöpft vom Tauschhandel, schließe ich meine Augen und atme tief durch.
Als ich sie wieder öffne, stehe ich plötzlich an einem anderen Ort, vor einer anderen einschüchternden Präsenz. Meine linke Hand hält einen Zettel fest umschlossen. Verwirrt beginne ich zu lesen: “Name: Primark. Beliebtheitsgrad: Laut privater Befragung, vier von fünf Sternen. Das Objekt darf nicht unterschätzt werden. Viel Erfolg!” Seufzend durchforste ich all meine Taschen nach brauchbaren Mitteln, im Falle des Gefechts. Fünf Euro. Bei H&M ein “Huteinwurf”, bei Primark dagegen beinahe unbegrenzte Auswahlmöglichkeiten, wie ich in dem großen Waren-Meer feststelle. Begeistert von der Erkenntnis, dass die Kollektion, bis auf die Qualität, ihrer Konkurrenz in nichts nachsteht, motiviert mich dazu, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Das Gefühl, alles nachgeworfen zu bekommen, hat eine überwältigende Auswirkung – ein wahres Studentenparadies. Alles, was das Herz begehrt, so einfach erschwinglich und bei Verlusten leichter zu entbehren. Ein Gefühl, dass man sich leider, nichts desto trotz, mit unzähligen Gleichgesinnten teilen muss, denn die “berauschende” Einkaufszone gleicht einem Schlachtfeld. Auch hier bleibt der Individualitätsverlust nicht fern. Trotz dem für unsere Geschmäcker eher exotischen Angebot, das dem Herkunftsland England angepasst ist, sind auch hier die Beliebtheitsnoten klar verteilt. Wie in einem Trainingslager wird man im Waten geschult, durch unzählige Stoffmassen, die über den Boden verteilt vor sich hin lechzen. Auslagetische, die stolz die beliebtesten Prachtstücke der Kollektion ehren, können einen in Schrecken versetzen. Zerpflückt und durchgewühlt bis zur Unkenntlichkeit. Zu prickelnd ist die Ware, zu stark der Reiz, den ganzen Laden zu erforschen.
Sind die ganzen Eindrücke vom “ersten Mal” bei Primark jedoch erst einmal verebbt, dürfte sich die Suche dort nach dem perfekten “kleinen Schwarzen” und generell größeren Anschaffungen immer schwerer gestalten.
Die Neuheiten verblassen, der Alltag kehrt ein, bloß der Jahreszeitenwechsel schafft Veränderung. Die preisreduzierten Stücke sind aufgrund der schlechten Qualität, trotz Individualität, ein Kleiderfriedhof – nicht zu retten.
Ich schleiche mich seitlich an einen gut verdeckten Ort, von dem aus ich alles überschauen kann. Ich sichte einen weiteren Anti-Sympathen, dessen Name allzu bekannt ist: Warteschlange.
Ein weiterer Dorn im Auge ist, dass es für mich ein ewiges Mysterium bleiben wird, wie Primark’s Umkleidekabinen von innen aussehen. Wie sagt man so schön? “Ein guter Gegner kennt die Schwächen seiner Feinde” – meine Ungeduld wurde entlarvt, in Deckung! Ich stürme etliche Gänge entlang, ohne zu wissen, wohin. Der Boden unter den Füßen bebt heftig. Der Hello-Kitty-Schlachtduft verfolgt mich und drängt sich gewaltsam in meine Nase. Mittlerweile sehe ich sie überall – Einkäufer mit weißen Tüten! Hier stationiert: H&M und Primark. Mich plagt ein elender Durst, ich werde langsamer und bleibe anschließend ganz stehen. Entkräftet sinke ich zu Boden, mir wird übel. Ich setze mich hin und schließe die Augen. In meinem Kopf beginnt sich alles zu drehen. Ich öffne meine Augen und sehe es …
![]() Bild: Lukas J.
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von Johanna-Maria Jaromin
Einzimmerappartement oder WG?

© Simon / Photoopia
Ich bin frei!
Ich wohne alleine … und wisst ihr was?! Es ist geil.Niemand, der mich nervt und den ich nerven kann. Ich muss keine Rücksicht auf irgendwelche Mitbewohner nehmen. Wenn ich meine Sachen irgendwo rumschmeiße, interessiert das niemanden. Am besten finde ich, dass das, was ich mir an Lebensmitteln kaufe, solange in meinem Kühlschrank bleibt, bis mein Magen danach verlangt (oder bis das MHD abgelaufen ist). Ich brauche niemanden zu fragen, ob ich den Fernseher etwas lauter machen darf, oder welches Programm geguckt wird, denn die Herrin der Fernbedienung bin ich ganz alleine. Niemand zickt und zofft, oder labert mich schon morgens, wenn ich noch im Delirium bin, mit sinnlosen Sachen voll. Wenn ich einkaufen gehe, sieht es nicht wie bei einer Großfamilie aus, ich kann meine Sachen leicht in einer Box transportieren. Ich kann duschen und das Klo benutzen, wann immer es mich danach verlangt. Wenn ich Bock habe zu telefonieren, greife ich einfach zum Hörer, ohne dass nach einer halben Stunde jemand an meine Tür klopft, um zu fragen, ob es denn noch lange dauert.
Sollte mich wirklich ein Anflug von “Einsamkeit” plagen, schwinge ich mich in mein Auto und fahre zu meinen Freunden, um dort ein bisschen Chaos zu verbreiten. Wenn ich das erledigt habe, kann ich mich entspannt in meine vier Wände zurückziehen und das Alleinsein in Ruhe genießen.
von Kristin Rothe

Bild: Alexander Dressler
Zusammen ist man weniger allein!
“Ach du Schreck! Eine Sechser-WG!”, so reagieren die meisten, wenn sie von meinen Wohnverhältnissen hören. Doch ich kann nur Positives berichten!
Die Vorteile einer Wohngemeinschaft überwiegen meiner Meinung nach ganz klar. So lässt es sich wohl auch erklären, dass ich von Anfang an nur nach WGs gesucht habe, als ich mich vor etwas mehr als einem Jahr auf Wohnungssuche begab. Auf diese Weise hatte ich in der damals noch unbekannten Stadt direkt Menschen, die ich kannte, mit denen ich zusammen zu Vorlesungen, in die Mensa oder auf Uni-Partys gehen konnte. Immer hatte ich die Rückendeckung meiner Mitbewohner und konnte so die Fühler nach neuen Kontakten ausstrecken.
Neben praktischen Aspekten, wie den geringeren Kosten, Aufteilung der Putzarbeiten usw. hat es auch sonst so einige Vorteile. Zusammen kochen, Filme schauen, zusammen für Klausuren lernen, oder im Schwimmbad entspannen.
Man muss vielleicht dafür geboren sein, gerne die Küche zu teilen, auch mal auf eine freie Dusche zu warten, oder aber Rücksicht zu nehmen. Doch wenn man das alles ohne Probleme bewältigen kann, dann ist eine WG – passende Mitbewohner vorausgesetzt – eine Bereicherung! Und wer ist schon gerne allein? Ich finde eine Wohngemeinschaft ist einfach perfekt. Zurück ziehen kann sich ja jeder in sein eigenes Zimmer. Da kann man dann Musik hören, Filme schauen und so weiter, wie es einem beliebt, natürlich in einer normalen Lautstärke, man will die Mitbewohner ja nicht ärgern!
Die Vorteile einer Wohngemeinschaft überwiegen meiner Meinung nach ganz klar. So lässt es sich wohl auch erklären, dass ich von Anfang an nur nach WGs gesucht habe, als ich mich vor etwas mehr als einem Jahr auf Wohnungssuche begab. Auf diese Weise hatte ich in der damals noch unbekannten Stadt direkt Menschen, die ich kannte, mit denen ich zusammen zu Vorlesungen, in die Mensa oder auf Uni-Partys gehen konnte. Immer hatte ich die Rückendeckung meiner Mitbewohner und konnte so die Fühler nach neuen Kontakten ausstrecken.
Neben praktischen Aspekten, wie den geringeren Kosten, Aufteilung der Putzarbeiten usw. hat es auch sonst so einige Vorteile. Zusammen kochen, Filme schauen, zusammen für Klausuren lernen, oder im Schwimmbad entspannen.
Man muss vielleicht dafür geboren sein, gerne die Küche zu teilen, auch mal auf eine freie Dusche zu warten, oder aber Rücksicht zu nehmen. Doch wenn man das alles ohne Probleme bewältigen kann, dann ist eine WG – passende Mitbewohner vorausgesetzt – eine Bereicherung! Und wer ist schon gerne allein? Ich finde eine Wohngemeinschaft ist einfach perfekt. Zurück ziehen kann sich ja jeder in sein eigenes Zimmer. Da kann man dann Musik hören, Filme schauen und so weiter, wie es einem beliebt, natürlich in einer normalen Lautstärke, man will die Mitbewohner ja nicht ärgern!
von Carola Hofmann
Wie bewältige ich meinen Alltag?
Tipps zum Zeitmanagement
Wenn einem etwas im Studium fehlt, neben Geld und regelmäßigen Mahlzeiten, dann ist es vor allem Zeit. Ob es sich um Zeit für Freunde, Lernen oder Arbeiten handelt, stets ist zu wenig davon da. Daher kommen hier ein paar hilfreiche Tipps, wie der Aktenstapel auch mal kleiner wird und nicht beständig anwächst.

© Gerd Altmann / PIXELIO
Kenne deine Termine!
Eine der Grundvoraussetzungen um seine Zeit sinnvoll zu nutzen, ist zu wissen, wann was erledigt werden muss. Daher empfiehlt es sich, alle Termine in einen Kalender, Organizer oder Notizheft einzutragen. Nur so kann man sehen, welche Dinge noch anstehen und vor allem wie viel Zeit man noch dafür hat. So ergibt sich auch eine erste Reihenfolge nach Dringlichkeit der Aufgaben. Allerdings sollte nicht der Fehler begangen werden, einen Tag vorher festzustellen, dass Morgen eine Hausarbeit abzugeben ist. Daher muss man kontinuierlich vorgehen und alle Termine sich möglichst sofort notieren. So können unvorhergesehene Ereignisse vermindert werden.
Kenne dich selbst!
Oftmals scheitert der Versuch einer vernünftigen Zeitplanung aber vor allem an einem selbst. Zwar weiß man, dass in einer Woche die Klausur ansteht, dennoch schafft man es nicht, sich vernünftig vorzubereiten. Irgendwie macht man immer etwas anderes. Daher ist es wichtig, sich selbst einschätzen zu können. Anstatt drei Tage am Stück lernen zu wollen, sollte man lieber eine Woche mit einer Vielzahl an Pausen einplanen. Kaum jemand kann so lange am Stück lernen, ohne dass sein Aufnahmevermögen darunter leidet. Lieber gleich den Besuch von Freunden, die Arbeitsschicht oder Uniparty mit in den Zeitplan aufnehmen und sich auch mal einen Tag Pause gönnen. Bei vielen kleinen Lern- bzw. Arbeitseinheiten hat man einerseits das Gefühl, immer etwas geschafft zu haben, andererseits fühlt man sich nicht überfordert.
Kenne deine Prioritäten!
Was ist jedoch zu tun, wenn der Geburtstag der besten Freundin genau vor einer wichtigen Klausur liegt? Immer wenn Kollisionen mehrerer Termine auftreten, gilt es abzuwägen. Dabei spielen vor allem die Einzigartigkeit und die Folgen eine Rolle. Es gilt jedoch stets zu bedenken, dass niemand nur von und fürs Studium alleine leben kann. Soziale Kontakte oder finanzielle Notwendigkeiten sind ebenso wichtig. Ein/e Student/in hat nicht nur die Aufgabe, die universitären Termine wahrzunehmen, sondern muss alle Termine miteinander vereinbaren. Einseitig nur eine Perspektive unterzubringen und andere dafür zu vernachlässigen, kann nicht das Ziel sein. Daher ist es keine Fehlplanung, eine Nachschreibklausur zu wählen, um einen Freund nicht hängen zu lassen, sondern nur eine Frage der eigenen Prioritäten.
Kenne deine Reserven!
Das größte Problem tritt auf, wenn zu viele Termine gleichzeitig auftreten und es gar nicht möglich ist, alle parallel wahrzunehmen. Darum gilt es im Vorfeld bereits, möglichst wenige dauerhafte und feststehende Termine anzunehmen. Bevor man sich daher überreden lässt jeden Donnerstag an einem Treffen teilzunehmen, sollte man erst gucken, ob man dafür nicht etwas anderes vernachlässigen muss. Im schlimmsten Fall kann es sonst vorkommen, dass man weder das eine, noch das andere schafft. Ergänzend, gehört aber auch die Abgabe von Aufgaben dazu. Es ist besser, sich Hilfe zu suchen und andere einige Dinge erledigen zu lassen, als sich selbst dauerhaft zu überfordern. Man muss nicht immer alles selber machen.
von Matthias Christ
Selig in der Verkleidung: Blessed in Disguise
"Ich weiß nicht weiter - von hier an BL.IN.D, von hier an BL.IN.D, von hier an ...!"
Während “Wir sind Helden” in ihrem Lied “Von hier an blind” das Ausmaß von Verwirrung verdeutlichen, drehe ich dies zum Positiven und rufe dazu auf, gelegentlich ein bisschen BL.IN.D zu sein! “BL.IN.D”, wie Blessed in Disguise.
Hinter diesem Namen stecken vier sympathische Oldenburger, Anfang zwanzig, die sich einst auf lockere Art zusammengefunden haben, um mit einem eigenen Stil dem Mainstream die Stirn zu bieten. Ein besonderes Highlight dieser Band ist, dass es sich bei dem Bassisten um eine weibliche Besetzung handelt, die das Gesamtpaket, nicht bloß optisch vervollständigt, sondern in erster Linie ihren männlichen Bandmitgliedern durchaus in nichts nachsteht. Nach anfänglich experimentellen Versuchen, eine Indie-Band zu erschaffen, entdeckte Blessed in Disguise sehr bald, dass ihre Bestimmung in der Einzigartigkeit wiederzufinden ist.
Hinter diesem Namen stecken vier sympathische Oldenburger, Anfang zwanzig, die sich einst auf lockere Art zusammengefunden haben, um mit einem eigenen Stil dem Mainstream die Stirn zu bieten. Ein besonderes Highlight dieser Band ist, dass es sich bei dem Bassisten um eine weibliche Besetzung handelt, die das Gesamtpaket, nicht bloß optisch vervollständigt, sondern in erster Linie ihren männlichen Bandmitgliedern durchaus in nichts nachsteht. Nach anfänglich experimentellen Versuchen, eine Indie-Band zu erschaffen, entdeckte Blessed in Disguise sehr bald, dass ihre Bestimmung in der Einzigartigkeit wiederzufinden ist.

Bild: Blessed in Disguise
Als musikalische “Kippfigur” verstehen Blessed in Disguise, je nach Gemüt und Inspiration, verschiedene Genre-Gesichter anzunehmen, die sich beispielsweise als Punkrock oder unverschämten Pop-Rock widerspiegeln lassen. Als oberste Priorität gilt es, den eigenen Touch zu finden, dem Medienhype zu entkommen und den ehrlichen Gedanken und Emotionen unbegrenzte Freiheit zu gewähren. Denn genau das ist es, was BL.IN.D für viele so interessant macht. Ihre Erfahrungen werden in ihren Liedern behandelt, die individuelle Note jedes einzelnen eingebracht und mit jeweils unterschiedlichem Genre in Verbindung gesetzt. Trotz allem wird nicht das Gefühl vermittelt, “Handschellen” angelegt zu bekommen, da auf besondere Weise genügend Freiraum für Eigeninterpretation zur Verfügung gestellt wird. Instrumental gesehen, bewegen sich Blessed in Disguise bewusst in dezenten Kreisen. Neben den aktuellen Elektroklängen, bieten sie einen erfrischenden Gegenwind, indem sie sich zu den Ursprüngen der Musik zurückbewegen. Pure, einfache Melodien, weit weg von Reizüberflutungen und Hype-Böen. Gestrandet auf einer Insel, auf der die Politik nicht einfacher sein kann: “Zieht euer eigenes Ding durch!”
Auch wenn ihr Bekanntheitsgrad noch ein wenig zu wünschen übrig lässt, schrecken BL.IN.D keinesfalls zurück, um diesen Zustand zu ändern: Das Cadillac in Oldenburg, sowie Vechta’s Gulfhaus, die Orte Leer, Plön und Jever, durften sich bereits von ihrem charmanten Bühnenbild geehrt fühlen.
Zu ihren bisher größten Errungenschaften gehören die erfolgreiche Teilnahme am Local-Heroes-Bandcontest, bei dem sie es bis ins Regionalfinale schafften. Sowie die Contests “Local Visions” und “All Rock”, bei denen sie ebenfalls zufriedenstellend abschnitten. In Zukunft erhoffen sich Blessed in Disguise künstlerisch nach Hamburg und Bremen expandieren zu können. Ende diesen Jahres wird einer Tour ins Auge geblickt. Auch auf die Erscheinung weiterer CDs wird tatkräftig hingearbeitet. Ihre aktuelle Zusammenstellung, die sie auf den Namen “Too Far From Me” tauften, kann man sich, natürlich kostenlos, auf facebook oder myspace anhören.
An all die Individualisten da draußen, deren Augen schon genug gesehen haben und die sich gelegentlich danach sehnen BL.IN.D zu sein: Hier ist eure Antwort.
Zu ihren bisher größten Errungenschaften gehören die erfolgreiche Teilnahme am Local-Heroes-Bandcontest, bei dem sie es bis ins Regionalfinale schafften. Sowie die Contests “Local Visions” und “All Rock”, bei denen sie ebenfalls zufriedenstellend abschnitten. In Zukunft erhoffen sich Blessed in Disguise künstlerisch nach Hamburg und Bremen expandieren zu können. Ende diesen Jahres wird einer Tour ins Auge geblickt. Auch auf die Erscheinung weiterer CDs wird tatkräftig hingearbeitet. Ihre aktuelle Zusammenstellung, die sie auf den Namen “Too Far From Me” tauften, kann man sich, natürlich kostenlos, auf facebook oder myspace anhören.
An all die Individualisten da draußen, deren Augen schon genug gesehen haben und die sich gelegentlich danach sehnen BL.IN.D zu sein: Hier ist eure Antwort.
von Johanna-Maria Jaromin
8000 km
Ein langer Weg aus der Einsamkeit

© Arena Verlag GmbH
Sie sieht nicht besonders gut aus, in der Schule wird sie gemobbt und gemieden – Sie ist einsam. Doch ihre Einsamkeit kommt nicht durch die Hänseleien ihrer Klassenkameraden, sondern durch den schmerzhaften Verlust ihrer Mutter. Die 15jährige Sophie und ihr Vater kommen nur schwer über ihren Tod hinweg und beide trauern auf ihre eigene, einsame Weise. Auf einer Reise an die Nordwestküste Amerikas, wo ihr Vater einen alten Indianerstamm fotografieren soll, wollen die beiden wieder zu sich selbst und vor allem wieder zueinander finden.
Doch als Sophie den Sohn ihrer Hotelwirtin, den Makah-Indianer Javid, kennenlernt, gehen sie und ihr Vater die meiste Zeit getrennte Wege. Denn Javid und Sophie arbeiten heimlich an einem Kanu und fahren fast täglich mit einem Schlauchboot auf den Ozean hinaus, um eine kleine Orca-Schule zu besuchen. Nachdem sie in einen schweren Sturm gerieten, verbietet ihr Vater Sophie den Umgang mit Javid, obwohl sie sich in seiner Gesellschaft zum ersten Mal seit dem Tod der Mutter wieder glücklich fühlt.
Dennoch muss ihre Freundschaft einige Prüfungen bestehen, nicht zuletzt wegen Sophies Hautfarbe, die für Javids besten Freund ein Problem darstellt. Doch bei diesem Roman handelt es sich keinesfalls um eine langweilige Teeny-Romanze. Auf 349 Seiten erfährt man in diesem spannenden Jugenddrama viel über die fremden Kulturen der nordamerikanischen Fischindianer, über Orcas und zugegeben auch ein bisschen was über die erste große Liebe. Allerdings schafft es Antje Babendererde dabei auf jeglichen Kitsch zu verzichten.
Ich denke, auch nach dem 20sten Mal lesen, werde ich noch Spaß an dem Buch haben.
Antje Babendererde: Der Gesang der Orcas
Signatur: 5.1 K bab = 422938
Signatur: 5.1 K bab = 422938
von Nina Gerlach
Auch hässliche Perlen können glänzen!
Von Momo noch was lernen?

© Thienemann Verlag GmbH
Zeit ist Geld! Wer kennt diesen Ausdruck nicht? Wahrscheinlich haben die meisten Michael Endes Momo bereits einmal gelesen, oder die Verfilmung gesehen, doch wer hat es sich zu Herzen genommen? Ich bin mir sicher, wir Studenten und Studentinnen können von diesem kleinen Mädchen, das sich trotz Gammellook und Bruchbude wohl in seiner Haut fühlt, noch einiges lernen!
Momo hat viele Freunde, die sie in ihrem Amphitheater besuchen. Sie erzählen Geschichten und hören einander zu.
Die Märchenparabel “Momo” erzählt von einer kleinen ordentlichen und sauberen Stadt, die eines Tages von den grauen Herren heimgesucht wird. Diese Männer propagieren Konsum und Verschwendung „Man muss nur immer mehr und mehr haben, dann langweilt man sich niemals“. Sie wollen den Bewohnern die Zeitverschwendung austreiben.
Erst später findet Momo heraus, dass die grauen Herren von der Zeit, die die Menschen für sie einsparen, leben. Obwohl sie den Bewohnern davon berichten, wird nach und nach jeder ihrer Freunde zum Opfer der Zeitdiebe.
Nach einem Jahr bleibt keiner mehr übrig, der Momos Geschichten hören, oder sich mit ihr Unterhalten will. Das Ende soll, der Spannung wegen, natürlich nicht verraten werden.
Doch soviel sei gesagt: Meister Hora und Momo schaffen es, gegen die grauen Herren vorzugehen und ihren Freunden zu helfen.
Michael Ende: Momo
Signatur: 5.1 E end = 343322
Signatur: 5.1 E end = 343322
von Carola Hofmann
Fesselnd, amüsant und anspruchsvoll
Satan besucht Moskau

© Verlag Volk und Welt
Finstere Gestalten mischen sich unter die russische Gesellschaft der 30er Jahre. Köpfe werden von Straßenbahnen getrennt, Menschen verschwinden spurlos und tauchen am anderen Ende des Landes wieder auf. Frauen stehen plötzlich entblößt auf den Straßen.
Der Leser weiß: Der Teufel und seine Gesellen hinterlassen bei einer jeden Begegnung mit korrumpierten Menschen ihre Spuren. Dies ist sehr düster beschrieben, jedoch bleibt der Humor dabei nie auf der Strecke. Während man einer mysteriösen Episode nach der Anderen folgt, in deren Fortsetzung sich die städtische psychiatrische Klinik auffällig füllt, wird die Liebesgeschichte vom Meister und seiner Margarita erzählt, deren bisheriges tragisches Schicksal durch die lenkende Hand des Teufels ein glückliches Ende finden kann.
Die facettenreiche Handlung ist zu komplex um sie auf einen Punkt zu bringen. Bulgakow (1891 – 1940), der als einer der größten russischen Satiriker gehandelt wird, arbeitete 12 Jahre an diesem Werk. Ob es einem gelingt, des Autors Auseinandersetzung mit der sowjetischen Vergangenheit unter Stalin und einer der Religion zunehmend abgeneigten Gesellschaft in seinen Worten zu erkennen, oder man sich lediglich an den unglaublich fantastischen Ideen erfreut, ist jedem selbst überlassen. Was bleibt, ist ein unvergleichliches Leseerlebnis und die Gewissheit, ein wichtiges Buch der Literaturgeschichte gelesen oder im besten Fall, verschlungen zu haben.
Michail Bulgakow: Der Meister und Margarita
Signatur: 422811
Signatur: 422811
von Tobias Kunz
Emails: vertraut, geliebt, verlangt
Dem Alltag entflohen

© Goldmann Verlag
Sie wissen nicht viel voneinander und finden sich doch anziehend. Es könnte Liebe sein oder auch Illusion. Verlangen nach mehr oder einem Ende mit Stil. Oder der Wunsch danach, dass alles so bleibt. Verrannt in einer Welt, in der es nur sie und ihn gibt.
Genau dort befindet sich der Leser – im Emailwechsel zwei sich eigentlich fremder Personen. Mitten in einer Kommunikation der besten Art. Voller Witz, Ehrlichkeit und Tiefsinn. Ohne vorgespielter guter Laune, ohne Geschichten und leere Worte. Sie sind nur sie selbst. Und scheinbar ohne einem Leben außerhalb dieser Welt. Alles virtuell, zurechtgemalt. Ein Bild des anderen allein aus geschriebenen Worten und das, was sie sich daraus zusammenreimen. Entsprungen der Fantasie. Zu perfekt, um wahr zu sein. Oder auch nicht? Vielleicht ist es möglich. Vielleicht könnte diese Art von Liebe, dieses Bild des anderen, trotz Kennenlernens Bestand haben. Würde es dazu führen, dass sie sich weiter und mehr lieben könnten? Oder würden sie erkennen, dass zu viel zwischen ihnen steht? Der Alltag, das Leben, ihr Mann. Und vor allem: Würden ihre geliebten Mails aussterben? Zwischen dem Wunsch nach Gewissheit und der Angst vor dem Zerfall des Vertrauten entsteht ein Konflikt, der unüberwindbar scheint. Süchtig nach den Zeilen des anderen. Süchtig nach den Mails, die Trost und Sicherheit bringen.
Die Turbulenzen dieser Gefühlsachterbahn sensationell beschreibend, mit Witz geschrieben und nah am Leben, schafft es „Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer somit einen Platz in den “Perlen der Bibo” zu ergattern!
Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind
Buch-Signatur: CQYg4662 = 401453
Hörbuch-Signatur: 806426
Hörbuch-Signatur: 806426
von Jenniffer Malenz
Horoskop Dezember 2011
Schütze
Auch wenn es angenehm zu sein scheint, dass Dir vieles in den Schoß fällt, solltest Du erkennen, dass es sich nicht lohnt alles zu besitzen. Den wahren Wert erkennst Du erst, wenn Du darum kämpfst. Außerdem scheint die Liebe ein Auge auf Dich geworfen zu haben, bleib also wachsam und halte Augen und Ohren offen!
Steinbock
Hier ein Keks, da eine Zuckerstange und vielleicht noch einen Schokoweihnachtsmann? Deine Auswahl ist groß im Moment, und das betrifft nicht nur die Süßigkeiten. Es gibt ja auch anderes, an dem man naschen kann. Aber bitte aufpassen: Wer mit dem Feuer spielt, kann sich schnell mal die Finger verbrennen.
Wassermann
In deinem Leben sieht es zur Zeit leider etwas mau aus. Dein Liebesleben läuft nicht so wie du es willst und um dich auf dein Studium zu konzentrieren, fehlt dir im Moment die Energie. Aber keine Angst, es wird nicht mehr lange so weitergehen. Auf Dürre folgt irgendwann Regen.
Fische
Es ist Freitag der 13. und während du unter einer Leiter durchläufst kreuzt eine schwarze Katze von rechts nach links deinen Weg. Du bist abergläubisch? Wie kann das sein, in nächster Zeit ist das Glück dir hold! Achte auf die weißen Katzen, die von links kommen.
Widder
“Nase bohr‘n und Eier schaukeln” heißt es im schönen alten Traumschiff Surprise. Vielleicht bist Du in der Schule damit durchgekommen. Aber hier die traurige Nachricht: Du bist nicht mehr in der Schule. Wie auch Du vielleicht schon bemerkt haben magst, ist das Studium kein Kinderspiel. Vielleicht denkst Du mal darüber nach, ob Du nicht doch hin und wieder die Nase in die Bücher stecken solltest.
Stier
Du kannst dich auf turbulente Zeiten gefasst machen! Aufgrund deiner anziehenden Ausstrahlung fällst du jedem auf, an dem du vorbei gehst. Doch Vorsicht, nicht immer meinen es die Leute ernst mit dir! Und falls du grad in einer festen Beziehung bist: Deinem/r Partner/ in könnte es nicht so gut gefallen, wenn du von allen so bewundert wirst.
Zwillinge
“Soll das etwa alles sein?” ist die Zeile einer Deutschen Band. Auch Du solltest Dir diese Frage hin und wieder stellen, denn tief in Deinem Innern weißt Du, dass Du mehr willst. Rufe es Dir hin und wieder ins Gedächtnis und Du wirst es auch erreichen.
Krebs
Die Anspannung der letzten Zeit fällt langsam von Dir ab, das ist gut. Weiter so, es geht wieder bergauf. Und wenn Du oben angekommen bist, genieße für eine Weile die Aussicht, bevor Du Dich wieder an den Abstieg machst.
Löwe
Hallo, guten Morgen! Wach mal auf und setz Dich auf Deine vier Buchstaben. Im echten Leben fliegen die Tauben nicht gebraten durch die Luft und warten darauf, dass Du Deinen Mund einladend zur Landebahn umfunktionierst. Beiß in den sauren Apfel und tu was für Dein Glück.
Jungfrau
Achtung: Blitzeis droht! Du solltest einige Einstellungen und Taten noch einmal gründlich überdenken. Nicht all deine Freunde sind mit deiner momentanen Lebensweise einverstanden.
Waage
“Chill doch mal!” Diese drei Wörter solltest Du Dir ruhig mal an die Wand deines Zimmers schreiben, aber bitte in XXL. Das Leben ist viel zu schön und viel zu kurz, um immer in die Bücher zu gucken. Was ist aus dem guten alten Studentenleben geworden? Nimm Dir einfach auch mal Zeit für Dich.
Skorpion
Es ist zu schön um wahr zu sein: Es steht ein super Sommer vor der Tür. Ja, auch vor Deiner Tür. Versteck Dich nicht länger. Geh raus und genieß das Wetter. Mach Dich nicht länger klein, dann kann Dich auch keiner übersehen …
von Nina Gerlach und Lea Seefeld
Hintergrundbild: © Martin Kolb / PIXELIO
Saubermachen
![]() |
![]() In einem Anfall kritischer Reflexion der Menschheit, der Erde und allem, was auf ihr und um sie herum so läuft, fliegt und schwimmt, fiel Hannes in einen vorübergehenden Verwirrtheitszustand und liegt seit nun fast 5 Stunden bewegungslos auf dem Boden und starrt an die Zimmerdecke. |
![]() Neiiiiiiiiiiin, sie will saubermachen??? Nur über meine Hausstaubmilbenleiche! Wie auch immer. Hannes hat sich nicht vom Fleck bewegt. Plötzlich verdreht er die Augen und beginnt unverständliche Wortfetzen durch den Raum zu rufen. Jess wird das allmählich zu unheimlich. Deshalb ruft sie Susi, den Chuck Norris der WG. |
![]() Susi kommt herbei geeilt und ist sofort Herrin der Lage. Hannah, die das Geschrei hörte, hat ebenfalls den Raum betreten und hat einen überdimensionalen USB-Stick bei sich. |
![]() Gesagt, getan. Schnell schließen Hannah und Susi den plappernden Hannes an den heiligen USB-Stick an. Plötzlich wird Jess von einer nicht wahrnehmbaren Kraft aus dem Raum geschleudert. |
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Text, Bilder, Zeichnung, Kulisse & Idee: Carolin Makus
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