Carola Hofmann
Inhaltsverzeichnis:
- [↓] PDF: PDF-Version der 21. Ausgabe
- [↓] Leben: Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage!
- [↓] uniVista: Leise rieselt der Schnee
- [↓] Studentendinner: Möhreneintopf mit Sesam
- [↓] Perlen der Bibo: Nackt schlafen ist bio!
- [↓] PDF: PDF-Version der 20. Ausgabe
- [↓] Geschenkideen: 20 Last-Minute-Geschenke
- [↓] Kolumne: Einzimmerappartement oder WG?
- [↓] Perlen der Bibo: Auch hässliche Perlen können glänzen!
- [↓] PDF: PDF-Version der Sonderausgabe No 4
- [↓] PDF: PDF-Version der 19. Ausgabe
- [↓] Freizeit: Der Blick durch die 3D-Brille
- [↓] Kolumne: Struktur!
- [↓] Perlen der Bibo: Rachegelüste und Mords-Pläne
- [↓] Horoskop: Horoskop Juni 2011
- [↓] uniPlay: Mitbewohneraustausch
- [↓] PDF: PDF-Version der 18. Ausgabe
- [↓] Rätselecke: Kreuzworträtsel
- [↓] Perlen der Bibo: Phantásien einmal anders
- [↓] uniPlay: Die nächste WG-Generation
Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage!
Hilfe im Ernährungsdschungel
Um nicht im Ernährungsdschungel verloren zu gehen, haben wir für Euch im folgenden Artikel einmal die bekanntesten Ernährungsweisen aufgeschlüsselt.
Omnivoren, oder liebevoll „Omnis“ genannt, sind sogenannte Alles(fr)esser.
Vegetarier verzichten auf Fleisch und auch auf Fisch. Motivation ist häufig ein stiller Protest gegen die Massentierhaltung. Da sie jedoch Eier und Milchprodukte sowie Honig konsumieren, könnte man sie auch als Ovo-Lacto-Vegetarier bezeichnen. Prescetarier sind Vegetarier, die auch Fisch essen.

Bild: © Sarah Grazioli (PIXELIO)
Veganer verzichten auf alles Tierische, also auch Eier und Milchprodukte sowie Honig. Veganismus ist zudem mehr eine Lebenseinstellung. Häufig macht sie auch vor Badezimmer und Kleiderschrank nicht halt. Die Vegan Society sagt, dass der Veganismus versucht, „soweit wie möglich und praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden und darüber hinaus die Entwicklung tierfreier Alternativen zu fördern, was dem Nutzen der Tiere, Menschen und der Umwelt dienen soll.“ [1]
Erwähnt werden sollte, dass es auch im Bereich der Veganer Unterformen und Variablen gibt. Diese alle hier aufzuführen, würde jedoch zu weit gehen.
Frutarier akzeptieren auf ihrem Teller keine Lebensmittel, bei deren Produktion oder Ernte ein Lebewesen, also auch keine Pflanze, getötet wird. Mit Fallobst hat das also eher weniger zu tun. Häufig spielen bei der Entscheidung, als Frutarier zu leben, ethische Gründe eine Rolle.
Flexitarier streben eine gesunde Ernährung mit wenig, dafür qualitativ hochwertigem Fleisch an. Sie sind also eigentlich Omnis, die auf Qualität statt Quantität setzen.

Bild: Khalid.aziz / Wikimedia; Lizenz: CC (BY 3.0)
Rohköstler, diese Ernährungs- bzw. Lebensform hat nicht unbedingt etwas mit Meister Lampe zu tun. Sondern es werden nur ungekochte Lebensmittel verzehrt, da so keine Nährstoffe verloren gehen. Nicht zwangsweise ist man als Rohköstler auch Vegetarier, da sich z. B. auch geräuchertes Fleisch auf dem Speiseteller befinden kann.
Makrobioten ernähren sich überwiegend von Getreide. Weiter stehen gekochte Meeresalgen, Hülsenfrüchte und auch Gemüse auf dem Speiseplan. Man verzichtet weitestgehend auf Flüssigkeit, verwendet dafür aber viel Salz. Motivation ist für die Makrobioten nicht das Vermeiden von Tierleid, sondern ihre Nahrung soll eine Grundlage für Glück und Zufriedenheit schaffen.
Freeganer versuchen kostenlos zu leben (man könnte das Fallobst also eher hier verordnen). Freeganer üben Konsumkritik aus, sie verurteilen die Wegwerfmentalität der Menschen. Sie kommen unter anderem durch Kontainern (Suchen nach Lebensmitteln in Mülltonnen vor Supermärkten usw.) und auch durch Schnorren an ihre Lebensmittel. Dabei ernähren sie sich nicht unbedingt vegan oder vegetarisch. Wie auch beim Veganismus lebt der Freeganer seine Einstellung auch außerhalb der Küche aus, versucht also auch (möglichst) kostenlos zu wohnen, sich einzukleiden usw.
Diese Auflistung hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Außerdem findet man zwischen den soeben vorgestellten Ernährungsformen bzw. Lebenseinstellungen häufig auch Mischformen.
von Carola Hofmann
Quellen:
[1] RP Online
Leise rieselt der Schnee
Redaktionsessen – eine vegane Horrorgeschichte!
![]() Bild: geralt (Photoopia)
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Dezember – die Zeit des besinnlichen Beisammenseins, Plätzchenfutterns und der Weihnachtsessen. Für Veganer ein alljährlicher Horrortrip
Das betreffende Ereignis spielte sich im Dezember 2011 ab, es fand in einem mediterranen, vechtaer Restaurant statt. Dort hatte ich bereits Wochen im Voraus einen Tisch für ca. 20 Personen für ein Weihnachtsessen bestellt. Schon damals erwähnte ich, dass der geselligen Runde eine Veganerin beiwohnen werde, nämlich ich. Dem netten Herrn am Telefon erklärte ich natürlich auch im Schnelldurchlauf die relevantesten und wichtigsten Dinge, die es für den Koch zu berücksichtigen gelte. Man versicherte mir, dass das überhaupt kein Problem darstelle. Im Gegenteil, ich hatte sogar das Gefühl, man hätte dort Ahnung von der Materie (ich finde es eigentlich auch nur logisch, dass man sich als Restaurantbesitzer, Koch usw. auch mit dem Thema Ernährungsformen auseinander setzt). Völlig beruhigt legte ich also auf, wartete ab, trank Tee und vegane Plätzchen.
Bevor der Tag der Tage kam, rief ich erneut in dem Restaurant an, um die genaue Teilnehmerzahl durchzugeben. Auch bei diesem Gespräch erwähnte ich, dass eine Veganerin unter den Teilnehmern des Weihnachtsessens sei.
Also machte ich mich am Tag des Weihnachtsessens frohen Mutes und mit einem Bärenhunger auf den Weg ins Restaurant. Dort angekommen war es voll und laut, es fanden mehrere Weihnachtsfeiern statt, in der Mitte stand ein Buffet aufgebaut. Nachdem wir unseren Tisch endlich hatten, wurden nach ca. 45 Minuten auch endlich (auf Aufforderung) vier weitere Speisekarten gebracht.
Nun wurde es spannend: Die Kellnerin konnte mir nicht sagen, welches Gericht für mich essbar war. Alles war mit Sahnesoße, Feta oder in irgendeiner Form überbacken … sehr „vegan“! Also bin ich, wie mir von der netten Dame empfohlen wurde, zum Buffet gelaufen um mich dort umzusehen. Ich habe den dort anwesenden Kellner erneut gefragt und auch auf mein Telefonat hingewiesen – man zeigte mir die Vorspeisen. Also bin ich eher wenig überzeugt zurück zu „meiner“ Karte und habe dort verzweifelt nach einem für mich akzeptablen Essen gesucht.
Ich hatte mich für eine Gemüsepfanne entschieden, bei dieser wollte ich nun einfach Sahnesoße und Feta abbestellen, kein Ding, dachte ich! Die nun doch etwas überforderte Kellnerin rief ihren Kollegen. Er meinte, nachdem ich von meinen Essenswünschen berichtete, dass dies nicht möglich sei. Ich sprach nun auch diesen Kellner auf mein Telefonat an. Er ging, und es kam der nächste Herr in Anzug. Dieser fragte nun nach dem Vegetarier. Als ich ihn korrigierte und sagte, dass ich Veganer sei, war seine Reaktion nur „noch schlimmer“! Er schaute mich völlig überzeugt an und schlug mir dann als einziges vegan umsetzbares Gericht den großen Salatteller mit Öl-Essig-Dressing und OHNE Brötchen (denn in diesen sei sicherlich vielleicht Ei oder Milch) vor …! Ich glaube ja, dass die manchmal Veganismus mit Magersucht verwechseln.
Nachdem ich diesen dann bestellt hatte, wartete ich und wartete. Um die Berichterstattung nun nicht unnötig weiter in die Länge zu ziehen sei gesagt: Ich wartete noch eine längere Weile. Zwischendurch kam erneut ein verärgerter Kellner und fragte mich, was ich denn nun essen wolle, als ich ihm leicht entnervt (Entschuldigung, aber ich hatte wirklich langsam Hunger, denn um mich herum wurde bereits gespeist) sagte, dass ich, wie zuvor BEI IHM bestellt, einen Salatteller wählen würde (ich meine, bei der Auswahl, da kann man ja schon mal durcheinander kommen), war, glaub ich, auch der Kellner am Rande seiner Belastbarkeit angekommen.
Ich bekam nun endlich, nach grauenhaften 90 Minuten des Wartens, einen Teller voller Salat. Ein paar Gurken und Tomaten haben sich doch tatsächlich auch auf meinen Teller verirrt!
Nach weiteren 20 Minuten kam dann ein reumütiger Kellner und brachte noch einen Teller mit Weinblättern, Zucchini, Pilzen und Artischocken. Da musste ich dann doch etwas schmunzeln. Ok, die Pilze mochte ich auch nicht, aber das hab ich mich dann nicht mehr getraut zu sagen.
von Carola Hofmann
Möhreneintopf mit Sesam

(R) vegansociety.com
Vorspeise
Bio Tomatensuppe:
- 1/2 l Wasser
- 8 g Margarine
- 40 g frische Zwiebeln
- 60 g Tomatenmark
- 20 g frische Möhren
- 20 g frische Sellerie
- 80 g frische Tomaten
- ca. 40 g Jodsalz
- Weißer gemahlener Pfeffer, Zucker, Basilikum
- (Alle Produkte bio!)
Zuerst musst Du das Gemüse putzen und die Zwiebeln, die Möhren und den Sellerie in sehr feine Würfel schneiden. Die Tomaten ebenfalls in Würfel schneiden. Nun die Margarine zerlassen und die Zwiebeln sowie Gemüsewürfel (nicht die Tomatenwürfel) darin anschwitzen. Dann das Tomatenmark dazu geben und das Ganze mit Mehl bestäuben. Daraufhin füllst Du alles mit Wasser auf und lässt es 10 Minuten köcheln. Jetzt kannst du die Tomatenwürfel dazu geben und die Suppe aufkochen lassen. Abschließend kannst Du es noch nach Belieben mit Basilikum, Salz, Pfeffer etc. würzen.
Natürlich kann, statt auf Bioprodukte, auch auf sogenannte konventionelle, also „normale“ Produkte zurückgegriffen werde.

Marcel Mommers
Koch-Praktikant im Mensateam Vechta
Koch-Praktikant im Mensateam Vechta
Foto: Lea Seefeld
Hauptspeise
Möhreneintopf mit Sesam:
- 100 g frische Zwiebeln
- 600 g frische Möhren
- 100 g frischen Porree
- 100 g frischen Sellerie
- 20 g frische Möhren
- 700 g Kartoffeln
- 20 g geschälten Sesam
- Liebstöckel, Jodsalz, Pfeffer
Als erstes musst Du die Kartoffeln schälen und waschen und sie dann in Würfel schneiden. Die Kartoffeln werden nun in Salzwasser halb gar gekocht. Währenddessen kannst Du das restliche Gemüse waschen und ebenfalls klein schneiden. Nach und nach werden die Möhren, der Sellerie, die Zwiebeln und der Porree zu den halb garen Kartoffeln gegeben, bis alles gar ist. Abschließend kannst Du die Suppe mit Salz, Pfeffer und Liebstöckel abschmecken. Sollte der Eintopf etwas zu fest sein, mit etwas Brühe aufgießen. Nach dem Portionieren mit dem Sesam bestreuen.
Nachspeise
Obstsalat mit gerösteten Mandeln:
- 200 g Papaya
- 200 g Mango
- 60 g Mandarinen
- 60 g Ananas
- 100 g Banane
- 30 g Mandelsplitter
- Etwas Zitronensaft und Zucker
Zuerst musst Du die Früchte waschen und klein schneiden. Die Mandelsplitter in einer Pfanne ohne Fett auf der heißen Platte hellbraun rösten. Die Früchte vermischen und mit Zucker und etwas Zitronensaft abschmecken. Den Obstsalat portionieren und mit Mandelsplittern bestreuen.
Guten Appetit wünschen das Studentenwerk Osnabrück und die uniVista Redaktion!
Ausarbeitung: Marcel Mommers
Text: Carola Hofmann & Lea Seefeld
Nackt schlafen ist bio!
Aber deshalb auch beliebt?

Cover: Bastei Lübbe
In ihrem durchaus auch amüsanten Buch beschreibt die Journalistin Vanessa Farquharson ihre eigenen Erlebnisse während eines Experimentes, bei dem sie 365 ökologische Korrekturen in ihrem eigenen Leben vornahm. Ein Jahr lang täglich etwas Gutes für Mutter Erde tun, so könnte man es wohl auch nennen.
Das Buch entstand aus ihrem Blog „Green as a Thistle“ (engl. „Grün wie eine Distel“), in dem sie von ihren Erfahrungen berichtete.
Ich habe die 362 Seiten verschlungen. Neben vielen witzigen Anekdoten und natürlich auch einer Liebesgeschichte à la Hollywood regt es durchaus auch zum Nachdenken an. Manche Korrekturen kann man einfach umsetzen und auch in das eigene Leben integrieren. (Wer hat zum Beispiel schon mal darüber nachgedacht, dass sich eine große Handschrift negativ auf die Umwelt auswirken kann?) Andere dienen dann doch eher der Belustigung und man kann niemanden verurteilen, der angesichts dieser Liebe zur Umwelt den Kopf schüttelt (ich sag nur „DivaCup“ …!).
Dieses Buch kann ich nicht nur denjenigen empfehlen, die vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen, denen sich also die zahlreichen Möglichkeiten zum Schutz der Umwelt nicht offenbaren, sondern auch all denjenigen, die bereits engagiert sind, glaubt mir, es gibt noch immer tausend Dinge, die wir nicht beachten!
Vanessa Farquharson: Nackt schlafen ist bio
Signatur: 427868
Signatur: 427868
von Carola Hofmann
20 Last-Minute-Geschenke
Eine Anregung für alle, die mal wieder zu spät sind!

© S. Hofschlaeger / PIXELIO
Wer kennt das nicht? Weihnachten steht kurz vor der Tür. Doch mal wieder hat man bis zur Letzten Minute gewartet, war zu beschäftigt um die passenden Geschenke sorgfältig auszuwählen, zu kaufen und kunstvoll zu verpacken. Hier findet ihr nun 20 Last-Minute-Geschenke.
- Der Klassiker: ein selbst gemaltes Bild – allerdings sollte man dann schon ein Händchen für Pinsel und Farbe haben, oder drei Jahre alt sein …
- Geschenke für die Küche – Kräutersalze, Kräuteröle, Marmelade, der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
- Und natürlich auch Geschenke für das Badezimmer – zum Beispiel Badesalze, Seifen und Co.
- Leckere und selbst gebackene Plätzchen – Rezepte bekommt man bei Oma, oder im Internet.
- Gutschein für ein Verwöhn-Frühstück am Tag danach – wenn sich Mutti am Weihnachtsabend in der Küche mal wieder selbst übertroffen hat und kaum etwas von dem Abend hatte, wird sie sich über einen Gutschein für ein leckeres Frühstück freuen.
- Buchgutscheine – Dank der Internetshops kann man diese jetzt direkt am heimischen PC ausdrucken.
- Wie wäre es mit dem altbekannten Gutscheinheftchen: 1x Spülmaschine ausräumen, 1x Müll runterbringen usw.?
- Immer wieder gern verschenkt – Fotocollagen mit den schönsten Urlaubserinnerungen, Schnappschüssen und Landschaftsaufnahmen – entweder in einem Fotogeschäft, an einem Automaten – wie man sie in namhaften Elektrofachgeschäften und Drogerien findet – oder aber auch am heimischen PC.
- Massagegutscheine, Essenseinladungen und Co lassen sich mit etwas Kreativität auch schön gestalten und basteln.
- Tierpatenschaften und Spenden für einen wohltätigen Zweck lassen sich ebenfalls Dank des Internets schnell tätigen. Für Tierliebhaber und sozial engagierte Menschen genau das Richtige.
- Auch Lose der Aktion Mensch bekommt man nahezu an jeder Ecke (Banken).
- Kleber, Brett, Besteck, Scherben, Glitter, Farbe, Steinchen und und und – mit etwas Zeit und Geschick lässt sich aus nahezu allem ein Kunststück basteln.
- Fresskörbchen, Wellnesspaket oder auch Cocktailequipment – was immer man auch zu Hause hat, wird themengerecht zusammen gepackt und mit etwas Geschenkpapier, Geschenkband und Schleifchen macht auch das was her.
- Für einen selbst unbrauchbare Geschenke, die man zum letzten Geburtstag bekommen hat, wieder verwerten – man sollte sie nur nicht gerade der Person unter den Baum legen, von der man es bekommen hat.
- Selbstgebastelter Schmuck, dafür benötigt man jedoch ein paar Perlen und zumindest Gummiband und zum Beispiel Sicherheitsnadeln.
- Wer mit Nadel und Faden umgehen kann und ein paar Stoffreste oder verwertbare Klamotten hat, der kann auch etwas nähen. Zum Beispiel Puppenkleider für die Cousine oder Kulturbeutel für die Mutter.
- Kinokarten, Konzert- oder Opernkarten und Theaterkarten lassen sich ebenfalls am PC erstellen oder direkt bestellen und ausdrucken.
- Wenn man wirklich dafür einsteht und es rechtfertigen kann, dann wäre es auch denkbar, sich gegen den Konsum zur Wehr zu setzen und Geschenke abzulehnen – logische Schlussfolgerung: Man verschenkt auch nichts.
- Ok, jetzt wird es langsam grenzwertig, aber was spricht dagegen, ein gut erhaltenes Buch, eine noch original verpackte DVD oder CD zu verschenken?
- Für Härtefälle gibt es ja dann auch noch die Tankstellen, die mit zahlreichen Pralinenpackungen, Blumensträußen und Gutscheinen aushelfen können.
Hoffentlich konnten wir euch etwas helfen. Bei allen Geschenken gilt: Wenn man etwas zumindest liebevoll einpackt, dann macht das schon einmal mehr her, als ein langweilig verpacktes Paket.
von Carola Hofmann
Einzimmerappartement oder WG?

© Simon / Photoopia
Ich bin frei!
Ich wohne alleine … und wisst ihr was?! Es ist geil.Niemand, der mich nervt und den ich nerven kann. Ich muss keine Rücksicht auf irgendwelche Mitbewohner nehmen. Wenn ich meine Sachen irgendwo rumschmeiße, interessiert das niemanden. Am besten finde ich, dass das, was ich mir an Lebensmitteln kaufe, solange in meinem Kühlschrank bleibt, bis mein Magen danach verlangt (oder bis das MHD abgelaufen ist). Ich brauche niemanden zu fragen, ob ich den Fernseher etwas lauter machen darf, oder welches Programm geguckt wird, denn die Herrin der Fernbedienung bin ich ganz alleine. Niemand zickt und zofft, oder labert mich schon morgens, wenn ich noch im Delirium bin, mit sinnlosen Sachen voll. Wenn ich einkaufen gehe, sieht es nicht wie bei einer Großfamilie aus, ich kann meine Sachen leicht in einer Box transportieren. Ich kann duschen und das Klo benutzen, wann immer es mich danach verlangt. Wenn ich Bock habe zu telefonieren, greife ich einfach zum Hörer, ohne dass nach einer halben Stunde jemand an meine Tür klopft, um zu fragen, ob es denn noch lange dauert.
Sollte mich wirklich ein Anflug von “Einsamkeit” plagen, schwinge ich mich in mein Auto und fahre zu meinen Freunden, um dort ein bisschen Chaos zu verbreiten. Wenn ich das erledigt habe, kann ich mich entspannt in meine vier Wände zurückziehen und das Alleinsein in Ruhe genießen.
von Kristin Rothe

Bild: Alexander Dressler
Zusammen ist man weniger allein!
“Ach du Schreck! Eine Sechser-WG!”, so reagieren die meisten, wenn sie von meinen Wohnverhältnissen hören. Doch ich kann nur Positives berichten!
Die Vorteile einer Wohngemeinschaft überwiegen meiner Meinung nach ganz klar. So lässt es sich wohl auch erklären, dass ich von Anfang an nur nach WGs gesucht habe, als ich mich vor etwas mehr als einem Jahr auf Wohnungssuche begab. Auf diese Weise hatte ich in der damals noch unbekannten Stadt direkt Menschen, die ich kannte, mit denen ich zusammen zu Vorlesungen, in die Mensa oder auf Uni-Partys gehen konnte. Immer hatte ich die Rückendeckung meiner Mitbewohner und konnte so die Fühler nach neuen Kontakten ausstrecken.
Neben praktischen Aspekten, wie den geringeren Kosten, Aufteilung der Putzarbeiten usw. hat es auch sonst so einige Vorteile. Zusammen kochen, Filme schauen, zusammen für Klausuren lernen, oder im Schwimmbad entspannen.
Man muss vielleicht dafür geboren sein, gerne die Küche zu teilen, auch mal auf eine freie Dusche zu warten, oder aber Rücksicht zu nehmen. Doch wenn man das alles ohne Probleme bewältigen kann, dann ist eine WG – passende Mitbewohner vorausgesetzt – eine Bereicherung! Und wer ist schon gerne allein? Ich finde eine Wohngemeinschaft ist einfach perfekt. Zurück ziehen kann sich ja jeder in sein eigenes Zimmer. Da kann man dann Musik hören, Filme schauen und so weiter, wie es einem beliebt, natürlich in einer normalen Lautstärke, man will die Mitbewohner ja nicht ärgern!
Die Vorteile einer Wohngemeinschaft überwiegen meiner Meinung nach ganz klar. So lässt es sich wohl auch erklären, dass ich von Anfang an nur nach WGs gesucht habe, als ich mich vor etwas mehr als einem Jahr auf Wohnungssuche begab. Auf diese Weise hatte ich in der damals noch unbekannten Stadt direkt Menschen, die ich kannte, mit denen ich zusammen zu Vorlesungen, in die Mensa oder auf Uni-Partys gehen konnte. Immer hatte ich die Rückendeckung meiner Mitbewohner und konnte so die Fühler nach neuen Kontakten ausstrecken.
Neben praktischen Aspekten, wie den geringeren Kosten, Aufteilung der Putzarbeiten usw. hat es auch sonst so einige Vorteile. Zusammen kochen, Filme schauen, zusammen für Klausuren lernen, oder im Schwimmbad entspannen.
Man muss vielleicht dafür geboren sein, gerne die Küche zu teilen, auch mal auf eine freie Dusche zu warten, oder aber Rücksicht zu nehmen. Doch wenn man das alles ohne Probleme bewältigen kann, dann ist eine WG – passende Mitbewohner vorausgesetzt – eine Bereicherung! Und wer ist schon gerne allein? Ich finde eine Wohngemeinschaft ist einfach perfekt. Zurück ziehen kann sich ja jeder in sein eigenes Zimmer. Da kann man dann Musik hören, Filme schauen und so weiter, wie es einem beliebt, natürlich in einer normalen Lautstärke, man will die Mitbewohner ja nicht ärgern!
von Carola Hofmann
Auch hässliche Perlen können glänzen!
Von Momo noch was lernen?

© Thienemann Verlag GmbH
Zeit ist Geld! Wer kennt diesen Ausdruck nicht? Wahrscheinlich haben die meisten Michael Endes Momo bereits einmal gelesen, oder die Verfilmung gesehen, doch wer hat es sich zu Herzen genommen? Ich bin mir sicher, wir Studenten und Studentinnen können von diesem kleinen Mädchen, das sich trotz Gammellook und Bruchbude wohl in seiner Haut fühlt, noch einiges lernen!
Momo hat viele Freunde, die sie in ihrem Amphitheater besuchen. Sie erzählen Geschichten und hören einander zu.
Die Märchenparabel “Momo” erzählt von einer kleinen ordentlichen und sauberen Stadt, die eines Tages von den grauen Herren heimgesucht wird. Diese Männer propagieren Konsum und Verschwendung „Man muss nur immer mehr und mehr haben, dann langweilt man sich niemals“. Sie wollen den Bewohnern die Zeitverschwendung austreiben.
Erst später findet Momo heraus, dass die grauen Herren von der Zeit, die die Menschen für sie einsparen, leben. Obwohl sie den Bewohnern davon berichten, wird nach und nach jeder ihrer Freunde zum Opfer der Zeitdiebe.
Nach einem Jahr bleibt keiner mehr übrig, der Momos Geschichten hören, oder sich mit ihr Unterhalten will. Das Ende soll, der Spannung wegen, natürlich nicht verraten werden.
Doch soviel sei gesagt: Meister Hora und Momo schaffen es, gegen die grauen Herren vorzugehen und ihren Freunden zu helfen.
Michael Ende: Momo
Signatur: 5.1 E end = 343322
Signatur: 5.1 E end = 343322
von Carola Hofmann
Der Blick durch die 3D-Brille
Ein neues Kino kommt nach Vechta

Bild: Nina Gerlach
Juhuuuu! Ein Kinocenter in Vechta! So waren sicher die meisten Studentenreaktionen auf den Neubau nahe der Innenstadt! 1700 qm Grundfläche hat das neue Gebäude. Insgesamt 6 Kinosäle wird es geben, drei davon können Filme in 3D zeigen und auf dem Weg zum Bahnhof, den ja einige von uns wöchentlich antreten, hat sicher der eine oder andere schon mal einen Blick in einen der Säle geworfen. Aber was passiert mit der “alten” Schauburg? Seit 1933 schon gibt es das gute Stück! Wir kommen vom Lande, bei uns gibt es so etwas wie ein Kino nicht.
Als wir uns also vor unserem ersten Semester in Vechta Wohnungen angeschaut haben und so durch die Stadt geschlendert sind, liefen wir an der Schauburg vorbei und waren happy! Endlich ein Kino!
Die Baustelle zwischen Bahnhof und Pferd dagegen wurde von uns keines Blickes gewürdigt! Dann begann das Semester und am 17.11.2010 war es soweit, ca. eine Stunde vor Filmbeginn fanden wir uns vor der Schauburg ein. Bereits auf der Straße standen die Menschen und warteten auf den Einlass – Premierentag – “Harry Potter 7 (Teil 1)” … mehr braucht man wohl nicht zu sagen. Es war die Hölle los! Erstaunlich, dass es nicht zu Unfällen kam. Drinnen begann die Suche nach einem Sitzplatz, möglichst mit Sicht auf die “Leinwand”. Und in solchen Situationen merkt man es – wir sind verwöhnt! Wir können natürlich nur von uns sprechen, aber wir hätten doch gerne, dass man beim Warten vor dem Kino nicht beinahe von einem Auto überfahren wird, und dass es (fast) egal ist, wo man sitzt, dass man also von nahezu jedem Sitzplatz die Leinwand auch sehen kann, und nicht erst eine Lupe auspacken muss! Der Film an sich war natürlich super und wir freuen uns schon, den zweiten Teil im neuen Kinocenter schauen zu können.
Als wir uns also vor unserem ersten Semester in Vechta Wohnungen angeschaut haben und so durch die Stadt geschlendert sind, liefen wir an der Schauburg vorbei und waren happy! Endlich ein Kino!
Die Baustelle zwischen Bahnhof und Pferd dagegen wurde von uns keines Blickes gewürdigt! Dann begann das Semester und am 17.11.2010 war es soweit, ca. eine Stunde vor Filmbeginn fanden wir uns vor der Schauburg ein. Bereits auf der Straße standen die Menschen und warteten auf den Einlass – Premierentag – “Harry Potter 7 (Teil 1)” … mehr braucht man wohl nicht zu sagen. Es war die Hölle los! Erstaunlich, dass es nicht zu Unfällen kam. Drinnen begann die Suche nach einem Sitzplatz, möglichst mit Sicht auf die “Leinwand”. Und in solchen Situationen merkt man es – wir sind verwöhnt! Wir können natürlich nur von uns sprechen, aber wir hätten doch gerne, dass man beim Warten vor dem Kino nicht beinahe von einem Auto überfahren wird, und dass es (fast) egal ist, wo man sitzt, dass man also von nahezu jedem Sitzplatz die Leinwand auch sehen kann, und nicht erst eine Lupe auspacken muss! Der Film an sich war natürlich super und wir freuen uns schon, den zweiten Teil im neuen Kinocenter schauen zu können.
Infos
• 1700 qm Grundfläche
• 400 qm Foyer mit Fussbodenheizung
• 6 Kinos mit digitaler Projektion und Ton
• 3 Säle mit 3D Option!
• 2 Kartenkassen
• Arthouse-Saal für besondere Filme
• alle Säle vollklimatisiert!
Quelle: Schauburg / Central Kinobetrieb GmbH & Co. KG
Dann kann man in einem Foyer mit Fußbodenheizung warten, sich die Figur mit Hilfe von drei Süßigkeitenverkaufsstellen ruinieren und dank der breiteren Sitzreihen beim Futtern die Füße austrecken. Anschließend lässt es sich direkt an Ort und Stelle mit den Freunden noch genüsslich einen Cocktail schlürfen. Bleibt nur zu hoffen, dass man dann auch endlich Sitzplätze reservieren lassen kann. Das wäre doch absolut stressfrei!
Natürlich finden wir kleinere Kinos nach wie vor süß und es ist auch schade, dass die Schauburg und das Metropol dann die Vorführungen weitestgehend einstellen. Aber wenn man die Wahl hat, in welches Kino wird man wohl eher gehen?
Natürlich finden wir kleinere Kinos nach wie vor süß und es ist auch schade, dass die Schauburg und das Metropol dann die Vorführungen weitestgehend einstellen. Aber wenn man die Wahl hat, in welches Kino wird man wohl eher gehen?
von Carola Hoffmann und Lea Seefeld
Struktur!
Nein Danke!
Liebe Studierende,
Hand aufs Herz! Was ist aus diesem Studium geworden? Eine Schule? Ein enger, akademischer Käfig, der uns keine Luft zu freiem Lernen lässt? Der Bachelor aus der Hölle, der uns seine eisigen Finger um den Hals legt! Ja, ist es so schlimm? Ich glaube, so schlimm kann es nicht sein, wenn wir uns jedes mal an den “How I Met Your Mother”-Folgen auf dem Laptop des Vordermannes ergötzen können oder wir uns an dem arhythmischen Stakkato der Leertaste laben dürfen, das die freundliche Kommilitonin aus der hinteren Reihe erschallen lässt, wenn sie sich neue Solitair-Karten gibt. Oder wenn man einem ausladenden Gespräch über den wochenendlichen Alkoholexzess beiwohnen darf . Oder wenn wir den verehrten Mitstudenten, die sich während der Vorlesung der “höheren Literatur” widmen, über die Schulter schauen können. Natürlich bevorzugt nichts aus den aktuellen Veranstaltungen. Am liebsten liest man dicke Wälzer mit möglichst buntem Einband. Oder “Twilight”. An solchem Lesen kann man sich zwar nicht irgendwie passiv beteiligen, hat aber wenigstens die nötige Absolution selber bei studiVZ oder Facebook neue Freunde zu adden und irgendeinem geistreichen Online-Game nachzugehen, in dem man einen virtuellen Bauernhof verwaltet. Hauptsache ist, der Dozent quasselt gegen eine Wand aus surfenden Zombies, deren einziger Höhepunkt des Seminars das Krakeln der eigenen Unterschrift in die Anwesenheitslisten ist. Tja, es ist nicht so, dass der Autor dieses Textes im Bezug auf vieles davon ein Kind von Traurigkeit ist, doch passen die gemachten Schilderungen für meinen Geschmack einfach zu oft . Die Wahrheit liegt vermutlich auf der Mitte. Aber ich glaube manchmal – in seltenen Momenten – dass ein bisschen Struktur und Disziplin den meisten von uns eigentlich ganz gut täte, nähme man sie ernst. Vielleicht ist es ja nicht die Struktur des Bachelors, die uns am lernen hindert, sondern eher die eigene Motivation? Vielleicht sollten wir einfach erst schauen, was wir (an uns?) selbst verändern können, um das Studieren für uns und andere leichter und effektiver zu gestalten, statt gleich die große Keule gegen das böse System zu schwingen.
Hand aufs Herz! Was ist aus diesem Studium geworden? Eine Schule? Ein enger, akademischer Käfig, der uns keine Luft zu freiem Lernen lässt? Der Bachelor aus der Hölle, der uns seine eisigen Finger um den Hals legt! Ja, ist es so schlimm? Ich glaube, so schlimm kann es nicht sein, wenn wir uns jedes mal an den “How I Met Your Mother”-Folgen auf dem Laptop des Vordermannes ergötzen können oder wir uns an dem arhythmischen Stakkato der Leertaste laben dürfen, das die freundliche Kommilitonin aus der hinteren Reihe erschallen lässt, wenn sie sich neue Solitair-Karten gibt. Oder wenn man einem ausladenden Gespräch über den wochenendlichen Alkoholexzess beiwohnen darf . Oder wenn wir den verehrten Mitstudenten, die sich während der Vorlesung der “höheren Literatur” widmen, über die Schulter schauen können. Natürlich bevorzugt nichts aus den aktuellen Veranstaltungen. Am liebsten liest man dicke Wälzer mit möglichst buntem Einband. Oder “Twilight”. An solchem Lesen kann man sich zwar nicht irgendwie passiv beteiligen, hat aber wenigstens die nötige Absolution selber bei studiVZ oder Facebook neue Freunde zu adden und irgendeinem geistreichen Online-Game nachzugehen, in dem man einen virtuellen Bauernhof verwaltet. Hauptsache ist, der Dozent quasselt gegen eine Wand aus surfenden Zombies, deren einziger Höhepunkt des Seminars das Krakeln der eigenen Unterschrift in die Anwesenheitslisten ist. Tja, es ist nicht so, dass der Autor dieses Textes im Bezug auf vieles davon ein Kind von Traurigkeit ist, doch passen die gemachten Schilderungen für meinen Geschmack einfach zu oft . Die Wahrheit liegt vermutlich auf der Mitte. Aber ich glaube manchmal – in seltenen Momenten – dass ein bisschen Struktur und Disziplin den meisten von uns eigentlich ganz gut täte, nähme man sie ernst. Vielleicht ist es ja nicht die Struktur des Bachelors, die uns am lernen hindert, sondern eher die eigene Motivation? Vielleicht sollten wir einfach erst schauen, was wir (an uns?) selbst verändern können, um das Studieren für uns und andere leichter und effektiver zu gestalten, statt gleich die große Keule gegen das böse System zu schwingen.
von Thomas Hülsmann
![]() © Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO
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Tötet Struktur die Kreativität?
Nach 12 bis 13 Jahren Schule haben wir immer noch nicht genug? Wollen wir uns auch jetzt noch vorschreiben lassen, dass wir Mathe montags früh in den ersten beiden Stunden, Sport aber am Freitag Nachmittag haben?
Dank des Bachelors und Dank der damit verbundenen Ablaufpläne kommt es dem nämlich schon sehr nahe.
Als ich damals in die 1. Klasse kam, haben alle gesagt “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” Davon spürte ich in den vier Jahren Grundschulzeit nichts.
Dann kam ich in die 5. Klasse auf einem Gymnasium, wieder mit gut gemeinten Ratschlägen und “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” und wieder kann man von Ernst nicht reden. Natürlich wuchs der Notendruck und um meine Freizeit war es schlechter bestellt als noch zu Grundschulzeiten, aber tatsächlich ernst war es auch hier nicht.
Bereits schon vor der Zeugnisvergabe denkt man ja darüber nach, was man nun machen will. Studieren! Und natürlich, nach 2 Fehlschüssen fängt aber JETZT der Ernst des Lebens an!?
Kaum vorstellbar, bekommen wir doch nahezu vollständig vorgefertigte Stundenpläne, man bekommt genau gesagt, in welchem Semester man welchen Kurs, welches Seminar, welches Modul belegen soll. In den Kursen gibt es selbstverständlich eine Anwesenheitspflicht, natürlich gibt es zur Kontrolle dennoch eine Liste. Man muss sich also keine Sorgen machen, denn den Dozenten entgeht kein Fehltag!
Man sollte doch meinen, dass die Studenten erwachsen und selbstständig sind, aber nein, an der Uni sieht man das wohl anders. Wir werden nicht nur an die Hand genommen, sondern man legt uns gleich eine Kette an.
Freiheiten, die hat man als Bachelor-Student doch kaum. Wenn ich da höre, was Diplom-Menschen berichten, da kann ich nur neidisch zu hören.
Also bitte, etwas mehr Vertrauen wäre schon schön, schließlich wollen wir doch studieren, wir machen das freiwillig. Warum tut man also so, als sei das Zwang?
Dank des Bachelors und Dank der damit verbundenen Ablaufpläne kommt es dem nämlich schon sehr nahe.
Als ich damals in die 1. Klasse kam, haben alle gesagt “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” Davon spürte ich in den vier Jahren Grundschulzeit nichts.
Dann kam ich in die 5. Klasse auf einem Gymnasium, wieder mit gut gemeinten Ratschlägen und “Jetzt fängt der Ernst des Lebens an!” und wieder kann man von Ernst nicht reden. Natürlich wuchs der Notendruck und um meine Freizeit war es schlechter bestellt als noch zu Grundschulzeiten, aber tatsächlich ernst war es auch hier nicht.
Bereits schon vor der Zeugnisvergabe denkt man ja darüber nach, was man nun machen will. Studieren! Und natürlich, nach 2 Fehlschüssen fängt aber JETZT der Ernst des Lebens an!?
Kaum vorstellbar, bekommen wir doch nahezu vollständig vorgefertigte Stundenpläne, man bekommt genau gesagt, in welchem Semester man welchen Kurs, welches Seminar, welches Modul belegen soll. In den Kursen gibt es selbstverständlich eine Anwesenheitspflicht, natürlich gibt es zur Kontrolle dennoch eine Liste. Man muss sich also keine Sorgen machen, denn den Dozenten entgeht kein Fehltag!
Man sollte doch meinen, dass die Studenten erwachsen und selbstständig sind, aber nein, an der Uni sieht man das wohl anders. Wir werden nicht nur an die Hand genommen, sondern man legt uns gleich eine Kette an.
Freiheiten, die hat man als Bachelor-Student doch kaum. Wenn ich da höre, was Diplom-Menschen berichten, da kann ich nur neidisch zu hören.
Also bitte, etwas mehr Vertrauen wäre schon schön, schließlich wollen wir doch studieren, wir machen das freiwillig. Warum tut man also so, als sei das Zwang?
von Carola Hofmann
Rachegelüste und Mords-Pläne

© Diogenes Verlag AG, Zürich
“Der Besuch der Alten Dame” – das weckt in einigen vielleicht Erinnerungen an den letzten Besuch der Großeltern und damit auch an Stress beim Putzen, Waschen, Bügeln, Kochen und Backen! Doch vielleicht kennt der ein oder andere auch das Werk “Der Besuch der Alten Dame” von Dürrenmatt? Ich selbst, bekennende Krimi-Horror-Thriller-Verabscheuerin, habe diese Tragikomödie bereits mehrere Male gelesen, zugegeben nicht immer ganz freiwillig, aber ich finde es gut!
Dürrenmatt berichtet von dem Leben in der Kleinstadt Güllen. Hier lebt Alfred Ill. Clair Zachanassian, die Besucherin, ist als junges Mädchen und schwanger von Alfred von hier fort gegangen und hat es in der weiten Welt zu Reichtum und zahlreichen Ehemännern gebracht! Ihre Erscheinung ist wahrhaft unbeschreiblich. So reist sie mit dem Zug an und bringt einen Sarg mit. Sie wird von einigen ihrer Ex-Ehemännern begleitet. Diese sind “kastriert und geblendet!”.
Einmalig mit welchen Mitteln dem Kaufmann Alfred klar gemacht wird, dass er “in der Scheiße” sitzt. Stellt man sich die Szene einmal bildlich vor dem eigenen Auge vor, wie ein Gast mit dem Zug anreist, und einen Sarg mitbringt. Was wird der arme Alfred dabei wohl gedacht haben? Clair schafft es, ihm unmissverständlich aber dennoch gut verschlüsselt mitzuteilen, dass er ihren Besuch nicht überleben wird. Sie will sich an Alfred Ill. rächen, der damals die Vaterschaft geleugnet hatte, und sie somit unehrenhaft, allein und mittellos die Stadt verlassen musste. Überraschend ist auch, dass die ganze Stadt bei ihrem Theater mitspielt, doch Clair hat schon im Voraus dafür gesorgt, dass sie die Fäden der Stadt in der Hand hält. Einzig und allein der Lehrer der Stadt erkennt die Gefahr, in der Alfred Ill. schwebt, doch helfen kann auch er ihm nicht. Unvergessen bleibt auch die Hetzjagd auf den entlaufenen Panther, auch hier wieder in deutlicher Analogie zu Alfred, den Clair in Jugendtagen Panther nannte …
Friedrich Dürrenmatt schreibt sein Theaterstück “Der Besuch der alten Dame” 1956. Das Rachemotiv der Clair Zachanassian ist sehr deutlich hervorgehoben, das Werk thematisiert die Annahme, dass man sich mit Geld alles kaufen kann. Und gerade dieses Thema ist es auch, was mich an diesem Buch so fasziniert!
Friedrich Dürrenmatt: Der Besuch der alten Dame
Signatur: CQYd8699 = 416766
Signatur: CQYd8699 = 416766
von Carola Hofmann
Horoskop Juni 2011
Für das folgende Horoskop hat unsere Spezialabteilung für Astrologie (uniVista ASTRA) wieder den exklusiven Langzeittrend für alle Sternzeichen ermitteln können. Die folgenden Angaben entbehren wie immer jeder wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Grundlage, beanspruchen aber uneingeschränkt die einzige astrologische Wahrheit zu verkünden. Jedes andere Horoskop ist falsch und verachtenswert. Daher solltest Du, geneigter Leser, die folgenden Zeilen umso aufmerksamer aufnehmen, denn sie sind so wahr, dass man eher von einer Prophezeiung Nostradamusscher Genauigkeit reden sollte, als von “Horoskopen”(Pah!). Lies nun von Deiner Zukunft:
Krebs
Nächstes Semester wäre es klug, alles etwas früher anzugehen. Gegen Ende erwarten Dich einige unerwartete Überraschungen, die zwar Deinen Zeitplan durcheinander werfen, aber nicht unbedingt negativ sein müssen!
Löwe
Lieber Löwe, der König der Tiere bringt Dir diesmal Glück. Das neue Semester hält für Dich neue Chancen bereit, nutze sie! In Freundschaft und Liebe musst Du lernen geduldiger zu sein, es kann nicht immer alles von heute auf morgen gehen!
Jungfrau
Warte nicht weiter darauf, dass Dir gebratene Tauben in den Hals fliegen. Jetzt ist die Zeit zu handeln! Im Grunde weist Du, was Du willst, Du musst es Dir nur noch nehmen! Für Dich gibt es jetzt kein “zu wagemutig”. Zeig den Leuten, was in Dir steckt und es wird ein spannendes Semester.
Waage
Die Erfahrung lehrt uns, dass das Leben niemals leichter wird. Im Gegenteil, die Aufgaben werden immer komplexer. Verliere Deine Ziele nicht aus den Augen, nutze die an Dich gestellten Aufgaben, um an ihnen zu wachsen.
Skorpion
Du hast gezeigt, dass Du Deine Ziele erreichen kannst, wenn Du willst. Mach weiter so und lass Deinen inneren Motor der Motivation nicht ausgehen. Tritt Problemen mutig in den Weg und vergiss nicht, dass Dich die Natur mit “Waffen” ausgestattet hat, mit denen Du Dich wehren kannst.
Schütze
Auch wenn es angenehm zu sein scheint, dass Dir vieles in den Schoß fällt, solltest Du erkennen, dass es sich nicht lohnt alles zu besitzen. Den wahren Wert erkennst Du erst, wenn Du darum kämpfst. Außerdem scheint die Liebe ein Auge auf Dich geworfen zu haben, bleib also wachsam und halte Augen und Ohren offen!
Steinbock
Mit dem Kopf durch die Wand? Im nächsten Semester empfiehlt es sich jedoch lieber einen Gang runterzuschalten und anderen den Vortritt zu lassen. In der Ruhe liegt die Kraft und Schadenfreude ist – nach landläufiger Meinung – die schönste Freude.
Wassermann
Nur weil es hier und dort Differenzen zwischen anderen und Dir gibt, brauchst Du Dich nicht zurückzuziehen. Deine Ideen werden Dich noch weit bringen, wenn Du sie besser verständlich machst und ausarbeitest. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!
Fische
Für Dich steht jetzt eine ruhige Zeit an. Dein Studium läuft super und Du hast endlich einmal wieder Zeit, um Dich zu entspannen und etwas Kraft zu tanken. Aber man muss sich ja nicht alleine erholen: Wie wäre es mal mit einem gemütlichen Abend mit Freunden?
Widder
Lieber Widder, nicht immer ist es ratsam, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen! Auch wenn Du mit deinen “Hörnern” bestens ausgerüstet bist, übe dich in Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft! Im Unileben läuft es für Dich sonst ganz gut, sofern Du nicht alles schleifen lässt.
Stier
Die nächste Zeit wird ganz schön wild für Dich! Das Studium, die Arbeit … das alles wird jetzt erst einmal sehr hektisch. Und dann wollen deine Freunde auch noch Zeit mit Dir verbringen. Wie sollst Du da eine ruhige Minute für Dich haben? Aber Du hast im Moment so viel Power in Dir, dass Du das locker packst!
Zwillinge
Das ist Dein Jahr! Dein Charme und Witz zieht andere magisch an und sorgen damit für Dein Seelenwohl. Die Finanzlage scheint für einen Studenten akzeptabel und exmatrikuliert wurdest Du auch nicht. Vor der Zukunft brauchst Du Dich deshalb wahrlich nicht fürchten!
von Thomas Hülsmann, Johanna-Maria Jaromin, Nina Gerlach, Matthias Christ, Carola Hofmann, Jenniffer Malenz und Lea Seefeld
Hintergrundbild: © Martin Kolb / PIXELIO
Mitbewohneraustausch
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![]() Irgendwo klingelte ein Telefon und Hannah begann danach zu suchen. Im Badezimmer fand sie ein Handy, das, wie sie wusste, keinem aus der WG gehörte, also ging sie ran. |
![]() Ein wenig später kam Susi von der Uni wieder und brachte die Post mit. Sie klopfte an Rüdigers angelehnte Tür und wollte ihm die Post wie üblich auf den Schreibtisch legen. Im Zimmer blieb sie verwundert stehen. Auf Rüdigers Bett lag ein Koffer mit Walki-Talkies, Headsets und Kameras. |
![]() Später am Nachmittag kam Hannes nach Hause. Unter dem Arm trug er ein Paket. |
![]() Als Rüdiger am Abend nach Hause kam und die drei mit all den gefundenen Dingen im Wohnzimmer warteten, blieb er vorsichtig an der Tür stehen. |
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Fotos: Nina Gerlach
Idee: Carola Hofmann Texte: Nina Gerlach und Carola Hofmann Kulissen: Carola Hofmann, Nina Gerlach und Lea Seefeld |
Phantásien einmal anders

© Verlagsgruppe Droemer Knaur, München
Das ist die Geschichte von einem jungen Mann, der neben einem Job auch das große Abenteuer findet.
Die Hauptfigur Karl Konrad Koreander lebt im Jahr 1938. Er verliert seinen Job, da er sich gegen das System stellt. Der unkonventionelle Bibliothekar Thaddäus Tillmann Trutz stellt ihn als „Buchverkäufer und Nachfolger“ in seinem Antiquariat ein. Schon beginnt es auch richtig spannend zu werden:
Thaddäus berichtet vom Nichts, einer Krankheit, die die Bibliothek befallen hat, und ihr nach und nach die Bücher stiehlt, einer Kindlichen Kaiserin mit goldenen Augen und einer Inneren Welt – Phantásien! Doch dann verschwindet der alte Mann spurlos und Karl ist auf sich allein gestellt. Einzig und allein der Bücherdrill Alphabetagamma kann nun dafür sorgen, dass der eingeschüchterte und selbstzweifelnde Nachwuchsbibliothekar durch das Tor in die Innere Welt gelangt und Thaddäus sucht.
Dort wartet ein Abenteuer nach dem anderen auf ihn, von dem wohl das Größte ist, dass er sich in Qutopía, die Tochter des berühmten Kartenzeichners und Weltenbummlers Querolat, verliebt. Zusammen brechen sie auf, um die Phantastische Bibliothek zu retten!
Die Hauptfigur Karl Konrad Koreander lebt im Jahr 1938. Er verliert seinen Job, da er sich gegen das System stellt. Der unkonventionelle Bibliothekar Thaddäus Tillmann Trutz stellt ihn als „Buchverkäufer und Nachfolger“ in seinem Antiquariat ein. Schon beginnt es auch richtig spannend zu werden:
Thaddäus berichtet vom Nichts, einer Krankheit, die die Bibliothek befallen hat, und ihr nach und nach die Bücher stiehlt, einer Kindlichen Kaiserin mit goldenen Augen und einer Inneren Welt – Phantásien! Doch dann verschwindet der alte Mann spurlos und Karl ist auf sich allein gestellt. Einzig und allein der Bücherdrill Alphabetagamma kann nun dafür sorgen, dass der eingeschüchterte und selbstzweifelnde Nachwuchsbibliothekar durch das Tor in die Innere Welt gelangt und Thaddäus sucht.
Dort wartet ein Abenteuer nach dem anderen auf ihn, von dem wohl das Größte ist, dass er sich in Qutopía, die Tochter des berühmten Kartenzeichners und Weltenbummlers Querolat, verliebt. Zusammen brechen sie auf, um die Phantastische Bibliothek zu retten!
Es gibt noch weitere Bände, die unter dem Titel Die Legenden von Phantásien zusammengefasst werden:
- Der König der Narren
- Die Seele der Nacht
- Die Stadt der vergessenen Bücher
- Die Verschwörung der Engel
- Die Herrin der Wörter
Die Märchen sind zwar von verschiedenen Autoren, alle lehnen jedoch an Michael Endes Die unendliche Geschichte an.
Obwohl das Buch ab 12 ist, und somit zu den Jugendbüchern zählt, finde ich es geradezu geeignet um auch die rauchenden Köpfe 20-30jähriger Studenten zu besänftigen. Das Buch lässt uns die Flügel ausspannen und in eine Welt der Phantasie abheben!
Da ich nicht zu viel verraten will, bleibt nur noch zu sagen, dass die Geschichte durchaus nicht immer den Weg geht, den man vermutet!
Da ich nicht zu viel verraten will, bleibt nur noch zu sagen, dass die Geschichte durchaus nicht immer den Weg geht, den man vermutet!
Ralf Isau wurde 1956 in Berlin geboren, sein erstes Werk Drache Gertrud schrieb er für seine Tochter Mirijam. Auf Anraten seiner Frau traf er sich im Herbst 1992 mit Michael Ende, der das Drachen-Manuskript an einen Verlag weiter gab und so Isau aus den Kinderschuhen half!
Ralf Isau: Die Legenden von Phantásien – Die Geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz
Signatur: 5.2 R isa = 413602
Signatur: 5.2 R isa = 413602
von Carola Hofmann
Die nächste WG-Generation
Auf Schokoladen-Suche
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Hallo Leute, ich bin die Hannah, bin 20 Jahre alt, komme ursprünglich aus Schleswig-Holstein und studiere seit Anfang dieses Semesters Biologie und Germanistik hier in Vechta. Zusammen mit vier anderen wohne ich in einer WG, nicht weit von der Uni. Eigentlich verstehen wir uns echt super und das Zusammenleben funktioniert. Am besten stelle ich alle kurz vor:
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Jess ist ganz anders. Sie ist 22 und studiert im dritten Semester Soziale Arbeit. Aber eigentlich steht sie den ganzen Tag nur vor dem Spiegel.
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Hannes ist 21. Er ist auch im ersten Semester und studiert Sport und Geografie. Er ist super unordentlich und faul, die Uni nimmt er eher nur nebenbei wahr.
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Die Susi ist echt ´ne Liebe. Sie ist im gleichen Semester wie ich und studiert auch Germanistik. Ihr zweites Fach ist Geografie. Susi ist sehr zielstrebig und fleißig und weiß genau was sie will.
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Rüdiger ist zu unserem WG-Papa geworden. Er ist schon 27 und studiert im 7. und hoffentlich letzten Semester Gerontologie. Leider zieht er nach diesem Semester aus, wenn er denn endlich seine Abschlussklausur besteht.
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Mein erstes Semester neigt sich dem Ende zu und wir bereiten uns alle auf unsere Klausuren vor. Wenn ich lernen muss, bin ich ein wahrer Schokojunky. Ich glaube, die Menge, die ich in einer Klausurphase konsumiere, reicht für eine vierköpfige Familie für ein halbes Jahr.
![]() Damit mein Lernen nicht völlig aus dem Ruder läuft, wollte ich die anderen nach Schokolade fragen. |
![]() Auch wenn Susi‘s Angebot nett gemeint war, konnte ich mich nur auf die Suche nach Schokolade konzentrieren. |
![]() Das war typisch für Jess. Sie hatte nichts anderes als ihre Figur und ihr Aussehen im Kopf. Dabei kann man mit Schokolade so viel besser lernen. |
![]() So hatte ich Rüdiger wirklich noch nie erlebt. Er sah aus, als hätte er seit Tagen nicht geschlafen und sich ausschließlich von Koffein ernährt. |
![]() Als ich wieder ins Wohnzimmer kam, fand ich Hannes vor dem Fernseher vor. |
![]() Ich war begeistert. Der einzige Mitbewohner, der sich nichts aus seinen Klausuren macht, besitzt das einzig wahre Hilfsmittel überhaupt. Das hätte ich wirklich nicht von Hannes erwartet. |
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Texte: Nina Gerlach
Kulissen: Nina Gerlach, Carola Hofmann & Lea Seefeld Fotos: Nina Gerlach & Carola Hofmann |
























