Isabella Mitwollen
Inhaltsverzeichnis:
- [↓] PDF: Ausgabe 8 (PDF-Version)
- [↓] AStA informiert: Neues zum Semesterticket
Neues zum Semesterticket
Ich fuhr mit meinen Freunden nach Bremen. Die Fahrt mit der NWB war kostenlos und ich konnte mir von meinem schon sehr strapazierten Budget gerade noch eine Flasche Wein leisten. Ich war aber frohen Mutes, mit netten Leuten einen entspannten Abend zu verbringen. Die gute Laune verging mir jedoch schnell, als Meike strahlend noch in der Tür erzählte, dass sie und der Rest beschlossen hatten, auf die Reeperbahn nach HH zu fahren. Alle fanden die Idee hervorragend und konnten meine sprachlose Bestürzung nicht verstehen. Als ich erzählte, dass ich pleite bin und mir nicht leisten kann, 40 € einfach so auszugeben, lachten sie nur und schrieen im Chor heraus: „Semesterticket!“. „Toll“, dachte ich – „Semesterticket. War klar“, und antwortete laut: „Ich habe aber keins.“ Diesmal ergriff fast alle stummes Entsetzen. Nur Meike, der nicht mal so etwas die Sprache verschlagen kann, sagte: „Wie? Hast du das Studium aufgegeben? Erzähl!“
Nun, irgendwann wurde der Abend doch noch ganz nett, aber der saure Ticket-Nachgeschmack blieb und nicht mal die Nordwestbahnfahrt konnte ihn versüßen. Kommt Euch dabei was bekannt vor? Ja? Obwohl ich erst seit Kurzem ein Amt im AStA bekleide, habe ich schon einige E-Mails bekommen, die davon zeugen. Um diese zu beantworten, musste ich mich über die Lage und die Bemühungen meiner Vorgänger informieren. Die Situation stellt sich, kurz gefasst, folgendermaßen dar: Es wurden mehrere Versuche unternommen, das Semesterticket zu erweitern. Alle Verhandlungen mit der Bahn scheiterten jedoch nicht nur an den 80,- Euro, die sie für ihr sehr begrenztes Angebot haben wollten, sondern auch an uns Studierenden, die diese Mehrkosten nicht zu tragen bereit waren (s. auch „Unser Semesterticket – ein Streitgespräch“ in uniVista No.7).
Soll das aber alles sein? Nicht doch! Der AStA bleibt weiterhin am Ball und um das zu beweisen, hier unser 3-Schritte- Plan:
Nun, irgendwann wurde der Abend doch noch ganz nett, aber der saure Ticket-Nachgeschmack blieb und nicht mal die Nordwestbahnfahrt konnte ihn versüßen. Kommt Euch dabei was bekannt vor? Ja? Obwohl ich erst seit Kurzem ein Amt im AStA bekleide, habe ich schon einige E-Mails bekommen, die davon zeugen. Um diese zu beantworten, musste ich mich über die Lage und die Bemühungen meiner Vorgänger informieren. Die Situation stellt sich, kurz gefasst, folgendermaßen dar: Es wurden mehrere Versuche unternommen, das Semesterticket zu erweitern. Alle Verhandlungen mit der Bahn scheiterten jedoch nicht nur an den 80,- Euro, die sie für ihr sehr begrenztes Angebot haben wollten, sondern auch an uns Studierenden, die diese Mehrkosten nicht zu tragen bereit waren (s. auch „Unser Semesterticket – ein Streitgespräch“ in uniVista No.7).
Soll das aber alles sein? Nicht doch! Der AStA bleibt weiterhin am Ball und um das zu beweisen, hier unser 3-Schritte- Plan:
1. StadtBus – Ticket
Mit diesem Ticket dürften wir durch Vechta fahren, so viel wir lustig sind. Die Firma Wilmering hat sich Gedanken gemacht und wird speziell für die Hochschulstudenten ihr Angebot erweitern. Außerdem sind Uni- Party-Nachtbusse im Gespräch. Kosten? Das normale Semesterticket kostet 96 €, wir haben die einmalige Chance, es für ca. 10 € zu bekommen.
2. Weser-Ems-Bus
Es geht hierbei um die Linien 660 und 696. Damit wäre auch die Strecke nach Ahlhorn gesichert und wir kämen nach Oldenburg, ohne weitere Kosten auf uns nehmen zu müssen. Herr Schneider, Verkehrsplaner der Weser- Ems GmbH, bemüht sich, die Strecken, die bisher hauptsächlich von Schülern genutzt werden, auch für die Studierenden der Hochschule Vechta attraktiv zu gestalten. Hier seid Ihr alle gefragt! Wann und wohin wollt Ihr fahren, welche Strecken sind für Euch interessant?
3. VBN – Ticket
Zu guter Letzt können wir mit Eurer Zustimmung in den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen aufgenommen werden und somit hätten wir das gleiche Semesterticket wie 9 weitere Unis in Niedersachsen. Darum geht es doch, oder? Alle Unis, die dazu gehören, bezahlen den gleichen Preis (z.Zt. ca. 90,- €) ohne jegliche Abstufungen, was für unsere verhältnismäßig kleine Uni von großem Vorteil wäre. Wo gilt das Ticket? Innerhalb des VBN-, des VEJ- und des VGC- Gebietes gilt es in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Straßenbahnen, Stadtbussen und allen Regionalbuslinien und Nahverkehrszügen (2. Klasse) der NWB, des Metronoms, der EVB, der Nordseebahn und der DB (RE, RB, SE) und weiteren Schienenstrecken. Klartext gefällig? Ein spontaner Reeperbahnbesuch wäre kein Problem mehr. In Hannover shoppen gehen? Aber ja doch, und zwar ohne die lästigen Bahnkosten, dafür aber mit neuen Schuhen in der Tasche.
Das ist unserer Drei-Schritte-Plan. Drei Hürden, die nicht einfach zu überwinden sind. Erstens brauchen wir Eure Unterstützung, Eure Stimmen; zweitens ein wenig mehr Unterstützung (vor allem rechtzeitige Überweisungen des Teils der studentischen Beiträge an den AStA) seitens der Hochschulverwaltung und… Zeit, um die Verhandlungen zu Eurer Zufriedenheit zu führen. Und Ihr seid gefragt. Kommt zur Vollversammlung, zögert nicht, wenn Ihr aufgefordert werdet, an einer Umfrage oder Abstimmung diesbezüglich teilzunehmen.
ABER: Ich will Euch hier kein Verkehrsparadies aufschwatzen und deswegen möchte ich an dieser Stelle unterstreichen, dass die Verhandlungen immer noch im vollen Gange sind. Die genauen Bedingungen müssen noch erarbeitet werden und es ist nicht gesagt, dass die Kooperation mit den Bahn- und Busunternehmen zustande kommt. Das „vollkommene Ticket“ wird auch nicht ab dem kommenden Wintersemester möglich sein, sondern aus Verwaltungsgründen frühestens zum Sommer-semester 2009. Dies erfordert jedoch vor allem Eure Zustimmung. Außerdem hängt auch nicht alles allein vom AStA ab. So ein Ticket ist eine sehr komplizierte Angelegenheit und da wir mit Eurem Geld operieren, können wir uns keine riskanten Investitionen und Verträge erlauben. Habt also bitte noch etwas Geduld mit uns. Über den Verlauf unserer Verhandlungen werden wir Euch auf unserer Homepage informieren.
Aber Kopf hoch! Ich glaube nicht nur daran, ich weiß, dass dieses Vorhaben gute Aussichten auf Erfolg hat.
ABER: Ich will Euch hier kein Verkehrsparadies aufschwatzen und deswegen möchte ich an dieser Stelle unterstreichen, dass die Verhandlungen immer noch im vollen Gange sind. Die genauen Bedingungen müssen noch erarbeitet werden und es ist nicht gesagt, dass die Kooperation mit den Bahn- und Busunternehmen zustande kommt. Das „vollkommene Ticket“ wird auch nicht ab dem kommenden Wintersemester möglich sein, sondern aus Verwaltungsgründen frühestens zum Sommer-semester 2009. Dies erfordert jedoch vor allem Eure Zustimmung. Außerdem hängt auch nicht alles allein vom AStA ab. So ein Ticket ist eine sehr komplizierte Angelegenheit und da wir mit Eurem Geld operieren, können wir uns keine riskanten Investitionen und Verträge erlauben. Habt also bitte noch etwas Geduld mit uns. Über den Verlauf unserer Verhandlungen werden wir Euch auf unserer Homepage informieren.
Aber Kopf hoch! Ich glaube nicht nur daran, ich weiß, dass dieses Vorhaben gute Aussichten auf Erfolg hat.
Mit besten Empfehlungen,
Isabella Mittwollen
AStA- Finanzreferentin
Isabella Mittwollen
AStA- Finanzreferentin

