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Johanna-Maria Jaromin

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Ausgabe 22 (PDF-Version)

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Ausgabe 20 (PDF-Version)

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Livin‘ la Vida loca – Livin‘ a crazy life
"Germans are very polite people!"

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Bild: Olesja Miller
What is your name?
Marta Larrión Vega.
Where are you from?
I am from Pamplona. It is a city of 300.000 citizens located in the north of Spain.
What do you major in?
English Studies.
Why did you choose the University of Vechta?
Generally, I chose Germany as I thought it was going to be a great challenge for me to survive in a country where I don‘t know the language at all.
Which points about Germany are exactly how you imagined them to be?
Germans are very quiet, punctual and tidy, which are good values. It takes a long time to get to know German people and become friends, but it is okay. Furthermore they really like beer. After 4 months, I have also become German in that aspect ;).
And which aspects are absolutely different as you had imagined them before?
I was surprised that Germans don‘t like dancing as much as Spanish do. Usually, party is the perfect excuse to meet people, but in Germany they don‘t talk a lot. I was also impressed by tobacco machines being everywhere and that there is a specific schedule to pick the rubbish from the houses as well.
Would you consider staying in Germany for an extended period of time?
No, once I do all my exams I will be finishing my degree. Finding a job in Spain afterwards is my priority.
What is your cure for homesickness?
SKYPEEEEEEEEE :)!!!!!! But I never really felt homesick :).
Where is it more fun to party – in Germany or in Spain?
I think everybody in the world associates Spain with party, girls, sangria and siesta. They think we are lazy people who only want to party. Somehow, they are right ;).
What do you like about Germans?
I like that they are usually well organized and neat. Also that once you become friends, you can count on those people. Some Germans I met were also very helpful, always trying to help with problems with a smile on their faces.
Which German habits were hard to get used to?
I like I missed the craziness of Spanish people a little bit. Being all expressive with emotions, being open minded, like saying hello to everyone, even if they don‘t know you at all. Germans seem to be more reserved. They are very polite.
Have you ever been living abroad before?
I like that No, but I used to spend my holidays in England every now and then, since I was two years old.
Would you recommend an academic year abroad?
In my case it is hard to tell. I was the first Spanish exchange student in Vechta. Unfortunately, there were some organizational difficulties, regarding my timetable. I was attending courses that had nothing to do with my studies in Spain in the end. It is a bit upsetting, because it could affect my plans for the future of getting my degree as soon as possible. So, although I enjoyed the lessons, I would say it is better to have things ready in advance for students who are coming.
Please be honest. Did these questions annoy you :)?
Not at all, but it is difficult to find the right words to express myself in order not to hurt Germans when they read this.
Thank you for taking time.
Das Interview führte Johanna-Maria Jaromin.

“Eine unendliche Geschichte!”
Wie Filme, dank H&M und Primark, zum wahren Leben werden

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Bild: Johanna-Maria Jaromin
Gedrängel der Menschenmassen, ich mittendrin. Der Boden unter meinen Füßen vibriert sanft, der “Schlachtduft”, in Form eines übersüßen Hello Kitty – Bodysprays, bohrt sich hartnäckig in meine Nase. Leicht, ganz leicht – nur mit scharfen Sinnen spürbar. Plötzlich stürzen sie sich von allen Richtungen auf mich: Die Einkäufer mit weißen Tüten! Hier stationiert: H&M und Primark. Mein Atem stockt. Diskret will ich als neutrale Einheit für die Rebellion ergründen, was an folgendem Klischee dran ist: “Junge Leute sehen alle gleich aus – Primark/H&M sind Honig, den hauptsächlich Schüler/Studenten umschwärmen.” Ist etwas Wahres dran? Was spricht dafür und was dagegen?
Zugegebenermaßen fällt auf, dass auf den Straßen gewisse Trends wirklich verstärkt anzufinden sind. Schmunzelnd muss man eingestehen, dass auch im eigenen Schrank Vertreter gewisser Fashionüberflieger hängen. Rückblickend darauf, wo ich meine Herzensstücke ergattert habe, komme ich zu der Erkenntnis, dass ich den Gründern von H&M einen Fanbrief schuldig bin. Lieber Herr H., lieber Herr M., mir gefällt ihre Mode wirklich sehr. Besonders finde ich es genial, dass Sie das Ganze auch noch in guter Qualität und zu erschwinglichen Preisen anbieten, außerdem auch mal Top-Designer für uns “Normalos” an Land ziehen. Die “Klamotten” sind außerdem echt tragbar. Man hat nie das Gefühl, wie eine Alltags-Lady Gaga auszusehen, selbst wenn man den flippigsten Fummel aus Ihrer Kollektion kauft. Beste Grüße, Studentin.”
Diamanten schimmern jedoch nicht aus allen Winkeln. Möchte man beispielsweise bei H&M das Gerücht “Männerbekleidung”, ergründen, muss man sich erst einmal durch die ewigen Weiten des Stoff-Labyrinths, namens “Damenbekleidung”, schlagen. Hat man das Ziel erreicht, ist man wahrscheinlich enttäuscht, da man vermehrt auf immer wiederkehrende Kollektions-Mumien stößt, die hartnäckig jeder Mode-Witterung standhalten und nicht viel Platz für Individualität lassen. Benommen stolpere ich zurück in die Damenabteilung, dem Unterdrücker aller anderen Abteilungen und entdecke auch hier vermehrt dieses Phänomen. Die allgemeine “Schlachttaktik” ist schnell durchschaut. Es scheint also Buch geführt zu werden, über die beliebtesten Produkte der vergangenen Zeit, besonders bei Frauen. Da der Angebotsmarkt mittlerweile “Weltallgröße” angenommen hat, wird den geblendeten Einkäuferinnen ein Placeboeffekt verkauft. Es wird geglaubt, dass man neues “Modeland” erkundet hat. Dabei wird nur selten realisiert, dass alle Jahre wieder ein und dasselbe Kleidungsstück, je Shop und Kollektion, wiederholt in anderen Variationen aufgerollt wird und lediglich die neue Kombination dieser Stücke jeweils den neuen Trend setzen und bestimmen. Designer, die auf Bestellung und für Massenproduktion arbeiten, entwaffnen, indem sie zu bereits Bekanntem ein neues Detail hinzufügen, was wieder extravagant und somit interessant aussehen lässt. Letzten Endes ist es meistens in der Umkleidekabine um jeden geschehen. Mächte, die dem schmeichelnden Charme schlankmachender Spiegel entgegenwirken könnten, müssen in diesem Leben erst noch erfunden werden.
Gruppen von Menschen eilen glücklich mit funkelnden Augen und “Klonware” an mir vorbei. Der dabei entstandene Luftzug weht mir um die Haare. Ein kalter Schauder läuft mir den Rücken herunter. Ich nehme an meinem Ohr ein leises Flüstern wahr. Erschrocken blicke ich hektisch zu meiner Rechten und entdecke sie. Traurig dreinblickende Rabatte. Zumeist unbeachtet, durchwühlt, beschädigt. Bedrückt von dem Anblick, wird mir auf einmal klar, wo die Individualität geblieben ist. Aufgrund der schillernden Farben, der seltsamen Form – aussortiert und gebrandmarkt. Wachgerüttelt adoptiere ich aus Protest einen grünen, hässlichen, für meine Größe viel zu langen Männerschal.
Bild: Ahmad A.
Wieder im Freien und völlig erschöpft vom Tauschhandel, schließe ich meine Augen und atme tief durch.
Als ich sie wieder öffne, stehe ich plötzlich an einem anderen Ort, vor einer anderen einschüchternden Präsenz. Meine linke Hand hält einen Zettel fest umschlossen. Verwirrt beginne ich zu lesen: “Name: Primark. Beliebtheitsgrad: Laut privater Befragung, vier von fünf Sternen. Das Objekt darf nicht unterschätzt werden. Viel Erfolg!” Seufzend durchforste ich all meine Taschen nach brauchbaren Mitteln, im Falle des Gefechts. Fünf Euro. Bei H&M ein “Huteinwurf”, bei Primark dagegen beinahe unbegrenzte Auswahlmöglichkeiten, wie ich in dem großen Waren-Meer feststelle. Begeistert von der Erkenntnis, dass die Kollektion, bis auf die Qualität, ihrer Konkurrenz in nichts nachsteht, motiviert mich dazu, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Das Gefühl, alles nachgeworfen zu bekommen, hat eine überwältigende Auswirkung – ein wahres Studentenparadies. Alles, was das Herz begehrt, so einfach erschwinglich und bei Verlusten leichter zu entbehren. Ein Gefühl, dass man sich leider, nichts desto trotz, mit unzähligen Gleichgesinnten teilen muss, denn die “berauschende” Einkaufszone gleicht einem Schlachtfeld. Auch hier bleibt der Individualitätsverlust nicht fern. Trotz dem für unsere Geschmäcker eher exotischen Angebot, das dem Herkunftsland England angepasst ist, sind auch hier die Beliebtheitsnoten klar verteilt. Wie in einem Trainingslager wird man im Waten geschult, durch unzählige Stoffmassen, die über den Boden verteilt vor sich hin lechzen. Auslagetische, die stolz die beliebtesten Prachtstücke der Kollektion ehren, können einen in Schrecken versetzen. Zerpflückt und durchgewühlt bis zur Unkenntlichkeit. Zu prickelnd ist die Ware, zu stark der Reiz, den ganzen Laden zu erforschen.
Sind die ganzen Eindrücke vom “ersten Mal” bei Primark jedoch erst einmal verebbt, dürfte sich die Suche dort nach dem perfekten “kleinen Schwarzen” und generell größeren Anschaffungen immer schwerer gestalten.
Die Neuheiten verblassen, der Alltag kehrt ein, bloß der Jahreszeitenwechsel schafft Veränderung. Die preisreduzierten Stücke sind aufgrund der schlechten Qualität, trotz Individualität, ein Kleiderfriedhof – nicht zu retten.
Ich schleiche mich seitlich an einen gut verdeckten Ort, von dem aus ich alles überschauen kann. Ich sichte einen weiteren Anti-Sympathen, dessen Name allzu bekannt ist: Warteschlange.
Ein weiterer Dorn im Auge ist, dass es für mich ein ewiges Mysterium bleiben wird, wie Primark’s Umkleidekabinen von innen aussehen. Wie sagt man so schön? “Ein guter Gegner kennt die Schwächen seiner Feinde” – meine Ungeduld wurde entlarvt, in Deckung! Ich stürme etliche Gänge entlang, ohne zu wissen, wohin. Der Boden unter den Füßen bebt heftig. Der Hello-Kitty-Schlachtduft verfolgt mich und drängt sich gewaltsam in meine Nase. Mittlerweile sehe ich sie überall – Einkäufer mit weißen Tüten! Hier stationiert: H&M und Primark. Mich plagt ein elender Durst, ich werde langsamer und bleibe anschließend ganz stehen. Entkräftet sinke ich zu Boden, mir wird übel. Ich setze mich hin und schließe die Augen. In meinem Kopf beginnt sich alles zu drehen. Ich öffne meine Augen und sehe es …
Bild: Lukas J.
von Johanna-Maria Jaromin

Selig in der Verkleidung: Blessed in Disguise
"Ich weiß nicht weiter - von hier an BL.IN.D, von hier an BL.IN.D, von hier an ...!"

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Während “Wir sind Helden” in ihrem Lied “Von hier an blind” das Ausmaß von Verwirrung verdeutlichen, drehe ich dies zum Positiven und rufe dazu auf, gelegentlich ein bisschen BL.IN.D zu sein! “BL.IN.D”, wie Blessed in Disguise.
Hinter diesem Namen stecken vier sympathische Oldenburger, Anfang zwanzig, die sich einst auf lockere Art zusammengefunden haben, um mit einem eigenen Stil dem Mainstream die Stirn zu bieten. Ein besonderes Highlight dieser Band ist, dass es sich bei dem Bassisten um eine weibliche Besetzung handelt, die das Gesamtpaket, nicht bloß optisch vervollständigt, sondern in erster Linie ihren männlichen Bandmitgliedern durchaus in nichts nachsteht. Nach anfänglich experimentellen Versuchen, eine Indie-Band zu erschaffen, entdeckte Blessed in Disguise sehr bald, dass ihre Bestimmung in der Einzigartigkeit wiederzufinden ist.
Bild: Blessed in Disguise
Als musikalische “Kippfigur” verstehen Blessed in Disguise, je nach Gemüt und Inspiration, verschiedene Genre-Gesichter anzunehmen, die sich beispielsweise als Punkrock oder unverschämten Pop-Rock widerspiegeln lassen. Als oberste Priorität gilt es, den eigenen Touch zu finden, dem Medienhype zu entkommen und den ehrlichen Gedanken und Emotionen unbegrenzte Freiheit zu gewähren. Denn genau das ist es, was BL.IN.D für viele so interessant macht. Ihre Erfahrungen werden in ihren Liedern behandelt, die individuelle Note jedes einzelnen eingebracht und mit jeweils unterschiedlichem Genre in Verbindung gesetzt. Trotz allem wird nicht das Gefühl vermittelt, “Handschellen” angelegt zu bekommen, da auf besondere Weise genügend Freiraum für Eigeninterpretation zur Verfügung gestellt wird. Instrumental gesehen, bewegen sich Blessed in Disguise bewusst in dezenten Kreisen. Neben den aktuellen Elektroklängen, bieten sie einen erfrischenden Gegenwind, indem sie sich zu den Ursprüngen der Musik zurückbewegen. Pure, einfache Melodien, weit weg von Reizüberflutungen und Hype-Böen. Gestrandet auf einer Insel, auf der die Politik nicht einfacher sein kann: “Zieht euer eigenes Ding durch!”
Auch wenn ihr Bekanntheitsgrad noch ein wenig zu wünschen übrig lässt, schrecken BL.IN.D keinesfalls zurück, um diesen Zustand zu ändern: Das Cadillac in Oldenburg, sowie Vechta’s Gulfhaus, die Orte Leer, Plön und Jever, durften sich bereits von ihrem charmanten Bühnenbild geehrt fühlen.
Zu ihren bisher größten Errungenschaften gehören die erfolgreiche Teilnahme am Local-Heroes-Bandcontest, bei dem sie es bis ins Regionalfinale schafften. Sowie die Contests “Local Visions” und “All Rock”, bei denen sie ebenfalls zufriedenstellend abschnitten. In Zukunft erhoffen sich Blessed in Disguise künstlerisch nach Hamburg und Bremen expandieren zu können. Ende diesen Jahres wird einer Tour ins Auge geblickt. Auch auf die Erscheinung weiterer CDs wird tatkräftig hingearbeitet. Ihre aktuelle Zusammenstellung, die sie auf den Namen “Too Far From Me” tauften, kann man sich, natürlich kostenlos, auf facebook oder myspace anhören.
An all die Individualisten da draußen, deren Augen schon genug gesehen haben und die sich gelegentlich danach sehnen BL.IN.D zu sein: Hier ist eure Antwort.
von Johanna-Maria Jaromin

Ausgabe 19 (PDF-Version)

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Immer wieder gerne
Vier mal Osna im subjektiven Blick

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Von sachlich bis ironisch – von nüchtern bis völlig überzogen. uniVista war unterwegs für Euch! Wo? In Osnabrück! Was wir dort gemacht haben? Einen netten Tag verbracht!
Sightseeing! Doch aus welcher Sicht? – Die Genderanalyse
In diesem Artikel befasse ich mich nicht mit trockenen Informationen über Sehenswürdigkeiten, sondern viel eher damit, wie unterschiedlich die Erlebnisse von Mann und Frau aufgenommen werden.
Neun Uhr, Vechtaer Bahnhof. Während Ina und ich uns in der morgendlichen Frische bereits sehr motiviert und voller Vorfreude den Tag schön ausmalten, genoss Tobi sein erstes Frühstück – Kaffee und Zigaretten – während Matthias noch in meditativer Haltung seinen Vorabend zu verarbeiten schien.
Auf der Zugfahrt wurde die Stimmung dann langsam aber sicher schließlich lebhafter und wir ergründeten die tiefsinnige Frage, woran man erkennt, dass Mädchen mit Brüdern aufgewachsen sind oder Jungs die Ehre hatten von Schwestern umgeben zu sein.
In Osnabrück angekommen überkam uns Frauen der plötzliche Hunger und eine innere Stimme in uns schrie nach Backfactory. Nachdem die Herren überzeugt wurden, führte uns das weibliche Bauchgefühl dann anschließend, entgegen der männlichen Technik in Form eines iPads, ins Zentrum der Osnabrücker Altstadt, dessen ästhetische Pracht aus weiblicher Sicht geradezu bejubelt wurde. Interessant fand ich jedoch den Unterschied in der Schrittgeschwindigkeit zwischen uns Mädchen und unseren Begleitern. Wir Frauen waren den Schlendrianen stets weit voraus.
Während wir nun unsere Ziele abklapperten und das Dargestellte auf uns wirken ließen, wurde der Unterschied am deutlichsten. Frauen haben den unerklärlichen Drang ihren emotionalen Zustand in die Welt hinauszuschreien. Gelegentlich ertönte also ein entzücktes Quieken, fiel ein „Oh! Ist das süüüß!“ oder es liefen ein paar Tränen über die Wangen, da der Modeladen Zara gerade Sonderschlussverkauf hatte, man selbst jedoch, natürlich, nicht mit dem nötigen Kleingeld dienen konnte.
Zur Sicht der Männer kann ich nicht wirklich viel sagen, jedoch unterschreibe ich als Fakt, dass das männliche Geschlecht eher schwierig zu begeistern ist und sie sich ihrer Umwelt nicht so dringend mitteilen müssen. Was mich jedoch sehr positiv überrascht hat ist, dass Ina und mir, während unseres Ausflugs kein Wunsch abgeschlagen wurde, Tobi und Matthias, trotz gelegentlich fehlender Begeisterung, alles sehr lieb mitgemacht und geduldig ertragen haben, außerdem sehr zuvorkommend waren.
Bild: Tobias Kunz
Natürlich durfte während des Trips die Anmerkung von uns Frauen nicht fehlen, dass es doch seeehr kalt wäre, woraufhin die Männer auf sensible Weise damit konterten, dass dagegen andere bereits ihre Badeutensilien anziehen würden. Mit einem Sixpack Bier auf der Zugrückfahrt, strahlte dann auch der männliche Part unserer Reisetruppe wieder über beide Wangen.
Ich fand den Ausflug wirklich sehr schön und möchte mich an dieser Stelle sehr für den tollen Tag bei Ina, Matthias und Tobias bedanken.
Immer wieder gerne!
von Johanna-Maria Jaromin
On the road …
Der Winter schien es auf uns abgesehen zu haben und gab sich alle Mühe die letzte Wärme aus uns herauszupressen. Die lange Zugfahrt in der Enge einer winzigen Zelle hatte seine Wirkung nicht verfehlt und alle waren trotz der beißenden Kälte froh endlich rauszukommen. Nun aber ging es weiter. Ein langer Marsch erwartete uns, auf dem viele wegen Hunger oder Müdigkeit zurückbleiben werden. Der Weg war beladen mit ihren kleinen Geschäftchen, verwinkelten Gassen und den Orten, die ihren großen Transportmaschinen vorbehalten waren. Schließlich erblickten wir jedoch unser Ziel. Erst nur schemenhaft, dann immer klarer. Es war eine dieser Glaubensstätten ihrer Religion, die ich bisher immer so gemieden hatte. Mit ihrem Gerede über Heil und Erlösung konnte ich noch nie etwas anfangen und wenn man mir das Zeug aufzwingen wollte, noch viel weniger. Aber was sollte ich machen? Es war zu spät, um jetzt irgendetwas zu bereuen. Ich musste die Konsequenzen für meine Taten übernehmen. Als wir reinkamen, waren unsere Vorgänger bereits durch die Mangel gedreht worden und schienen wie leblose Marionetten nur noch der Stimme der Ansagerin zu folgen. Ein Wunder, dass ihnen noch nicht der Sabber aus dem Mund lief. Glücklicherweise war unser Programm erst für den späteren Nachmittag vorgesehen. Die Anstrengungen des Weges, die Entkräftung durch den Schlafentzug und der ständige Hunger jedoch, ließen mich alles nur noch verschwommen und traumartig wahrnehmen. Mein Herz pochte heftig und es war das einzige Geräusch, das ich noch wahrnahm. Alles verlangsamte sich und schien wie eine einzige klebrige Masse zu sein, die sich immer weiterzog, je weiter wir in den Komplex hineingingen. Sie zeigten uns als erstes, wahrscheinlich zur Einschüchterung, die Gräber derer, die vor uns da waren und die nicht gehorcht hatten. Einer meiner Kameraden verlor die Nerven. Sein Totenlicht war quasi bereits entzündet. Nach einer halben Ewigkeit erreichten wir das Heiligtum des Komplexes: den Altar. Jeder, der hier ankam, war zu allem bereit. Es gab weder Hoffnung noch konnte man Gnade erwarten. Einige wimmerten und flehten um Erbarmen, denn sie wollten nur noch zurück zu ihren Familien. Aber wir alle wussten, dass das nie mehr geschehen würde an der Schwelle zur Ewigkeit. Sie trieben uns immer tiefer und tiefer hinein und wir sahen Dinge, die keiner von uns so schnell vergessen wird. Keiner wird mehr der Gleiche sein, wenn er hier herauskommt. Die erdrückende Atmosphäre und die ewigwährende Melodie, die uns von Anfang an begleiteten, wurden zu immer schwereren Lasten. Alles was uns blieb, war die Verzweiflung, dass unser Leiden sich noch länger hinziehen wird und dies nur der Beginn unserer Reise war. Die Glücklichen verloren den Rest ihres Verstandes schnell, über die Unglücklichen vermag ich nicht zu sprechen. Alles was blieb war, nur etwas länger durchzuhalten als die anderen und zu beten, dass dein ehemaliger Freund neben dir etwas früher aufgeben würde, als man selbst. Unsere mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnten Augen wurden durch das gleißende Licht der aufgehenden Sonne geblendet. Es fiel durch die bunten Fenster über dem infernalischem Instrument, das uns die ganze Zeit akustisch gemartert hatte. So erreichten wir das Ende – unser Ende. Nur eines stand fest zu diesem Zeitpunkt: Der nächste Zwischenstopp auf unserer Reise würde weit unangenehmer werden. So brachen wir auf, die Innenstadt von Osnabrück zu erkunden.
von Matthias Christ
Bild: Tobias Kunz
Universität
Eine fremde Stadt zu erkunden – ohne genau zu wissen, wo man ankommt oder was einem auf dem Weg erwartet – war mir schon immer die liebste Art zu reisen. Man lässt die Stadt auf sich wirken und kann somit einige Überraschungen erleben, die man bei einer durchdachten Stadtrundführung verpassen würde. Meine Mitreisenden waren zum Glück der gleichen Meinung. Im Zug stellte sich daher die Frage, wohin wir eigentlich gehen sollten, wenn wir in der niedersächsischen Stadt Osnabrück angekommen sind, gefolgt von dem Gedanken, ob überhaupt jemand einen Stadtplan dabei hat. Das Ergebnis war erst ein Schweigen, dann ein Lachen, sodass wir in Osnabrück angekommen, einfach unserem Bauchgefühl folgend, die Stadt erkundeten.
Die Überraschung ergab sich relativ schnell. An einer Hauptstraße entlanglaufend und in ein Gespräch vertieft, übersahen wir fast das Schloss, dass mitten in der Stadt platziert war. Der Blick auf das angebrachte Schild, welches auf der Außenmauer angebracht war, ließ uns vor Neid erblassen: Universität Osnabrück.
Wir durchquerten den Torbogen und befanden uns in einem Innenhof, der von dem gelben Schlossmauern umrahmt war. Glücklicherweise war der Eingang nicht verschlossen, sodass wir einen Blick in das Schloss erhalten konnten. Es folgte ein gläserner Aufzug, ein kleiner Schlosspark zum Hinterausgang und eine Aula, die mit ihren hohen mit Stuck verzierten Decken, an denen pompöse Kronleuchter hingen, eher an einen Ballsaal erinnerte. Anschließend wurde der gläserne Fahrstuhl ausprobiert, der uns in das oberste Stockwerk brachte, von wo aus man einen imposanten Blick über die Stadt Osnabrück erhalten konnte. Die Räume waren schon nicht mehr schlossähnlich, sondern erinnerten an den umgebauten Gebäudetrakt im 1. Stock des R-Gebäudes der Universität Vechta. Eine abgestellte Kaffeetasse mit dem Logo Studentenwerk Osnabrück, die man auch in Vechta zu Gesicht bekommt, war ein weiterer Beweis für eine gewisse Ähnlichkeit beider Universitäten und ließ uns erfreuen. Die Vorzüge einer kleinen Universität, wie in Vechta, wurden noch einmal aufgezählt, zu denen eindeutig eine gewisse persönliche Atmosphäre, das schnelle Zurechtfinden und das häufige Wiedertreffen von Personen zählten.
Doch eines konnten wir nicht abstreiten. Einen Tag in einem Schloss zu studieren, dass hatte schon etwas Besonderes. Abermals durchquerten wir den Torbogen und waren gespannt, wohin uns unser Bauchgefühl als nächstes leiten würde.
von Ina Bushuven
Wer Tiere mag, liebt oder lustig findet …
Bild: Tobias Kunz
… und vom Studium zu überhitzt ist, sollte den Weg zum Osnabrücker Stadtrand einschlagen. Hinter dem Krankenhaus gelegen, findet sich eine Ansammlung von merkwürdigen, verrückten und allseits bekannten Tieren, die das tun, was Tiere halt so hinter Gittern tun: Sinnlos im Kreis laufen, uns Menschen mitleidig anschauen und fressen. Natürlich sind die knapp 2500 Tiere nicht nur für die Bespaßung da, man kann auch viel Wissenswertes aus der Welt der Tiere lernen. Zum Beispiel warum Nacktmulle so hässlich sind und was für eine Aufgabe sie sonst noch auf dem Planeten haben. Fakt ist, dass sie in einem unterirdischen Teil des Zoos der Öffentlichkeit dargeboten werden, den es in dieser Form nur in Osnabrück gibt. Leider sieht man größtenteils nur Schatten und Stroh. Das soll natürlich alles nicht abschrecken. Auf einem Gebiet von fast 24 Hektar gibt es auch sehr schöne Dinge zu entdecken für groß und klein. Aber mal ehrlich, zu erkennen dass Affen sich fast genauso dämlich benehmen wie man selbst oder einen lieblichen Löwen den Kopf zu streicheln, ist doch immer wieder ein Erlebnis wert.
Außerdem sind wir alle Studenten. Und der positive Effekt, den Tiere auf unser emotionales Befinden ausüben, ist jedem bekannt. Zumindest weiß man am Ende des Ausflugs : Hier ist jemand noch ärmer dran, als man selbst.
Irgendwie ironisch: Der Zoo weist in einem Sonderteil auf die ökologisch bescheidenen Umstände hin, die der Mensch zum Beispiel durch Landwirtschaft erzeugt und somit den Tieren ihren Lebensraum nimmt. Da schaut man dann doch schon etwas besorgter den Elefanten beim Rumtröten zu. Aber immerhin bringt einen der lustige Nacktmull wieder zum Lächeln.
von Tobias Kunz

What Time Is It? It’s Eli Eight!
„Ticket For A Timemachine“

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Wer kennt es nicht? Samstagabend, man möchte einen Ausgleich zur frustrierenden Woche schaffen und das Party-Tier in einem zum Brüllen bringen – doch mit welcher Musik? Eli Eight ist meine Antwort!
Hinter Eli Eight stecken drei kreative Jungs, Mitte zwanzig und aus dem Umkreis Stade bei Hamburg, die sich 2007 zusammengefunden haben, um ihre Leidenschaft zur Musik ausleben zu können.
Während sie anfangs noch in Genres, wie Alternativ- und Punkrock herumirrten, lösten sie sich 2010 und einige Veränderungen später von ihren musikalischen Kinderschuhen, um ein neues, herangereiftes Konzept zu präsentieren.
Das aktuelle Musikangebot hält eine Kombination aus mehreren unterschiedlichen Einflüssen bereit, die spielerisch zu einem abenteuerlichen Ganzen zusammengesetzt werden. Aufregende Rhythmuswechsel, neue Musikstrukturen, das Experimentieren und Entdecken von Instrumenten stehen nun im Vordergrund und bieten dem Hörer ein spannendes Erlebnis.
Bild: Eli Eight
Es werden einem viele neue Eindrücke geboten, der musikalische Horizont wird auf eine futuristische Ebene erweitert und man wird aus dem tristen Alltag in eine irreale Scheinwelt entführt, die sich bei genauerem Hinschauen, trotz allem, mit realen alltäglichen Themen beschäftigt.
Auch wenn der Name Eli Eight nicht sofort bei jedem ein Bild vor Augen aufleuchten lässt, darf die Band bereits stolz auf einige Erfolge zurückblicken.
2007 machten sie auf sich aufmerksam durch Wettbewerbe und Events, waren sehr bald in ihrer Umgebung recht gefragt und hielten bald darauf viele Gigs, unter anderem, in Hamburg, Hannover, Zeven, Stade, Buxtehude und Cuxhaven. Bekannt für ihre energiegeladenen Shows und ihrer wilden Lebensfreude auf der Bühne, konnten sie sich außerdem beim Newcomerband-Contest Local Heroes in die Herzen der Zuschauer und somit ins Niedersachsenfinale spielen. Ihren persönlichen Höhepunkt erreichten sie bis jetzt auf dem Cuxhavener Festival Deichbrand, dessen Bühne in den vergangenen Jahren bereits von Berühmtheiten, wie z. B. Madsen, H-blockx, Tomte, Mando Diao, Jan Delay und vielen anderen geschmückt wurde. Ebenso nahmen sie, als neuste Aktivität, erfolgreich am Bandcontest der Hamburger Morgenpost teil, bei dem sie das stolze Halbfinale erreichten.
Es wäre eine Schande, wenn ich nicht erwähnen würde, dass sie dieses Jahr, als neuste Aktivität, eine EP mit vier neuen Songs unter dem Namen “Ticket For A Timemachine” herausgebracht haben, die man sich freundlicherweise kostenlos auf ihrer Myspace-Homepage anhören kann (www.myspace.com/elieight).
Auch die Konzertgänger unter euch kommen nicht zu kurz, da auch Eli Eight eine außerordentliche Vorliebe für Liveauftritte hegt und mit ihrer neuen EP ein Comeback für 2011 vorgesehen hat.
Wer sich nun also mit Bands wie Angels und Airwaves, U2 und 30 Second to Mars identifizieren kann, sollte sich die Chance auf jeden Fall nicht entgehen lassen!
Falls nun wiedermal die Frage aufkommen sollte, was man an einem unorganisierten Samstagabend mit sich und seiner Zeit anstellen könnte, bietet diese frische Band eine attraktive Antwort, schaut rein!
von Johanna-Maria Jaromin

Mystisch, Märchenhaft

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© Philipp Reclam jun. Verlag GmbH, Stuttgart
“Mein Name ist XY, ich interessiere mich für Fantasy und bin abhängig von romantischen Romanen.”
“Hallo XY!”
Wer sich in diesem Dialog wiedererkennt, der sollte sich diese Perle auf jeden Fall nicht entgehen lassen! Auch wenn es sich hierbei um ein älteres Werk aus der Romantik handelt, wird Joseph von Eichendorffs Novelle sicherlich nicht enttäuschen.
Wie es zu der Zeit damals so üblich war, handelt es sich auch in dieser netten Geschichte um einen abenteuerlustigen Reisenden, der sich für eine Weile in einer idyllischen Gegend irgendwo in Italien niederlässt. Er lernt viele nette Leute kennen und verliebt sich natürlich Hals über Kopf in ein hübsches Mädel mit roten Apfelbäckchen, dass ihn ebenfalls begehrt. Was die Geschichte jedoch so interessant macht, ist, dass das kleine Örtchen – in dem viel gefeiert wird – nicht das zu sein scheint, als was es am Anfang der Handlung ausgegeben wird. Sehr bald geschehen etliche mysteriöse, Dinge, die dem Leser gelegentlich auch ein Schaudern über den Rücken laufen lassen. Ein unheimlicher Ritter taucht auf, dessen Charakter und Erscheinungsbild man in heutiger Zeit als Freak bezeichnen würde. Die gerade erst erblühende Liebe zwischen dem Reisenden und dem Mädchen, scheint durch das Buhlen einer weiteren Grazie gefährdet zu werden und last but not least verhalten sich alle seltsam und alles andere als vertrauenswürdig.
“Das Marmorbild” ist eines meiner persönlichen Highlights und mit neunundvierzig Seiten, ohne Zusatzmaterial, leicht und schnell gelesen.
Joseph von Eichendorff: Das Marmorbild
Signatur: CLSei239 = 353258
von Johanna-Maria Jaromin

“Jeder Mensch an sich ist ein Künstler”
Einsamkeit ist unsere Gemeinsamkeit

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Meine Mission: Eine Quelle in Vechta ausfindig zu machen, an der ein recht seltenes Gut anzutreffen ist – der nette, männliche Uni-Single. Einige gehobene Sektgläser später und angetrieben von dem Gedanken, einsame, weibliche Single-Herzen von ihrem Leid zu erretten, brachten mich meine tödlichen Stöckelschuhe wacklig, jedoch entschlossen zur Uni-Party in die Wunderbar, wo ich ihn auch schließlich für Euch erspähen konnte. An all die Frauen da draußen, die gnadenlos der Schlagfertigkeit, einem frechen Humor, der Feierlust, dem politischem Engagement und einer sportlichen Ader verfallen könnten … hier ist Euer Mann: umsonstkaffee[at]gmx.de
© Nimkenja / PIXELIO
Name:
(wollte anonym bleiben, da es auf den Charakter ankommt)
Geschlecht:
Männlich
Alter:
Knackige 22 Jahre alt
Geburtsdatum:
15. Mai 1989, Stier
Studiengang:
Politik und Geschichte
Augenfarbe:
Blau
So sieht er aus:
Groß,schlank, brünett, voller Lockenkopf, nicht zu kurze Haare
Image:
Freundlicher, keinesfalls langweiliger, frecher Nerdbrillenträger
Hobbys:
Ich spiele Basketball, Fußball, treffe mich gern mit Freunden Hinzu kommt die Wunderbar, die ich sehr gerne mag und Bier, noch mehr Bier … feiern.
SSo sollte sie sein:
Politisch interessiert, evtl. auch engagiert, jung und dynamisch
So sollte sie aussehen:
Gesund, selbstbewusst, einfach toll
Dein Lebensmotto:
Jeder Mensch an sich ist ein Künstler, deswegen hat es jeder Mensch an sich, an sich, an sich.
Liebe Grüße an …
… alle lieben Politikstudenten und Politikstudentinnen, besonders an den lieben Olli, weil er einfach ein toller Mann ist.
Zum Schluss ein paar Worte an die Single-Frauen:
Wir sehen uns ;o)
Die Fragen stellte Johanna-Maria Jaromin.

Horoskop Juni 2011

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Für das folgende Horoskop hat unsere Spezialabteilung für Astrologie (uniVista ASTRA) wieder den exklusiven Langzeittrend für alle Sternzeichen ermitteln können. Die folgenden Angaben entbehren wie immer jeder wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Grundlage, beanspruchen aber uneingeschränkt die einzige astrologische Wahrheit zu verkünden. Jedes andere Horoskop ist falsch und verachtenswert. Daher solltest Du, geneigter Leser, die folgenden Zeilen umso aufmerksamer aufnehmen, denn sie sind so wahr, dass man eher von einer Prophezeiung Nostradamusscher Genauigkeit reden sollte, als von “Horoskopen”(Pah!). Lies nun von Deiner Zukunft:
Krebs
Nächstes Semester wäre es klug, alles etwas früher anzugehen. Gegen Ende erwarten Dich einige unerwartete Überraschungen, die zwar Deinen Zeitplan durcheinander werfen, aber nicht unbedingt negativ sein müssen!
Löwe
Lieber Löwe, der König der Tiere bringt Dir diesmal Glück. Das neue Semester hält für Dich neue Chancen bereit, nutze sie! In Freundschaft und Liebe musst Du lernen geduldiger zu sein, es kann nicht immer alles von heute auf morgen gehen!
Jungfrau
Warte nicht weiter darauf, dass Dir gebratene Tauben in den Hals fliegen. Jetzt ist die Zeit zu handeln! Im Grunde weist Du, was Du willst, Du musst es Dir nur noch nehmen! Für Dich gibt es jetzt kein “zu wagemutig”. Zeig den Leuten, was in Dir steckt und es wird ein spannendes Semester.
Waage
Die Erfahrung lehrt uns, dass das Leben niemals leichter wird. Im Gegenteil, die Aufgaben werden immer komplexer. Verliere Deine Ziele nicht aus den Augen, nutze die an Dich gestellten Aufgaben, um an ihnen zu wachsen.
Skorpion
Du hast gezeigt, dass Du Deine Ziele erreichen kannst, wenn Du willst. Mach weiter so und lass Deinen inneren Motor der Motivation nicht ausgehen. Tritt Problemen mutig in den Weg und vergiss nicht, dass Dich die Natur mit “Waffen” ausgestattet hat, mit denen Du Dich wehren kannst.
Schütze
Auch wenn es angenehm zu sein scheint, dass Dir vieles in den Schoß fällt, solltest Du erkennen, dass es sich nicht lohnt alles zu besitzen. Den wahren Wert erkennst Du erst, wenn Du darum kämpfst. Außerdem scheint die Liebe ein Auge auf Dich geworfen zu haben, bleib also wachsam und halte Augen und Ohren offen!
Steinbock
Mit dem Kopf durch die Wand? Im nächsten Semester empfiehlt es sich jedoch lieber einen Gang runterzuschalten und anderen den Vortritt zu lassen. In der Ruhe liegt die Kraft und Schadenfreude ist – nach landläufiger Meinung – die schönste Freude.
Wassermann
Nur weil es hier und dort Differenzen zwischen anderen und Dir gibt, brauchst Du Dich nicht zurückzuziehen. Deine Ideen werden Dich noch weit bringen, wenn Du sie besser verständlich machst und ausarbeitest. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!
Fische
Für Dich steht jetzt eine ruhige Zeit an. Dein Studium läuft super und Du hast endlich einmal wieder Zeit, um Dich zu entspannen und etwas Kraft zu tanken. Aber man muss sich ja nicht alleine erholen: Wie wäre es mal mit einem gemütlichen Abend mit Freunden?
Widder
Lieber Widder, nicht immer ist es ratsam, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen! Auch wenn Du mit deinen “Hörnern” bestens ausgerüstet bist, übe dich in Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft! Im Unileben läuft es für Dich sonst ganz gut, sofern Du nicht alles schleifen lässt.
Stier
Die nächste Zeit wird ganz schön wild für Dich! Das Studium, die Arbeit … das alles wird jetzt erst einmal sehr hektisch. Und dann wollen deine Freunde auch noch Zeit mit Dir verbringen. Wie sollst Du da eine ruhige Minute für Dich haben? Aber Du hast im Moment so viel Power in Dir, dass Du das locker packst!
Zwillinge
Das ist Dein Jahr! Dein Charme und Witz zieht andere magisch an und sorgen damit für Dein Seelenwohl. Die Finanzlage scheint für einen Studenten akzeptabel und exmatrikuliert wurdest Du auch nicht. Vor der Zukunft brauchst Du Dich deshalb wahrlich nicht fürchten!
von Thomas Hülsmann, Johanna-Maria Jaromin, Nina Gerlach, Matthias Christ, Carola Hofmann, Jenniffer Malenz und Lea Seefeld
Hintergrundbild: © Martin Kolb / PIXELIO

Ausgabe 18 (PDF-Version)

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Semesterticket – Pro und Contra

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Herzlich willkommen erweitertes Semesterticket!
Auch ich gehöre zu den Betroffenen, die mit dem Nachgeschmack der eingeschränkten Freiheit zu kämpfen haben und die Erweiterung durchaus begrüßen würden.
Man muss sich mit den Zukunftsvisionen der Uni weiterentwickeln. Es widerspricht sich, wenn die Uni bereits das Feuer entdeckt hat, offene Arme für Entwicklung und Fortschritt sowie für angehende Studenten von überall her ausgestreckt hält, während das Semesterticket immer noch in Fellbekleidung durch die Wälder irrt und sich egoistischerweise auf die Menschen in unmittelbarer Nähe beschränkt.
Des Weiteren ist es ein Fakt, dass die NordWestBahn eine Preiserhöhung plant. 2012 wird der Preis für das bereits vorhandene Ticket 22,70 Euro betragen und weitere Preiserhöhungen sind nicht auszuschließen. Wenn dieser Fall eintrifft, lohnt sich das alte Ticket in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis dann noch? Oder wollen wir mehr Qualität für einen, im Verhältnis zu den neuen Möglichkeiten kleinen Aufpreis?
© Erich Westendarp / PIXELIO
Ich halte mir vor Augen, wie flexibel ich dank des neuen Tickets wäre. Ich halte mir vor Augen, wie günstig ich beispielsweise meine Semesterferien gestalten könnte! Wieso nutzen wir nicht die zentrale Lage von Vechta und erleben kleine Abenteuer in den etwas weiter weg liegenden Städten, die eigentlich leicht zu erreichen wären? Was spricht dagegen, dass wir unsere Uni mit der Erweiterung des Semestertickets für unsere zukünftigen Mitstudenten attraktiver gestalten und ihnen ihre Heimfahrten erleichtern?
Ob man will oder nicht, in Zukunft wird sich noch so einiges mehr verändern und man wird es nicht verhindern können. Warum passen wir uns demnach nicht einfach an und ziehen Vorteile daraus?
Dann wäre Vechta kein „B-Plan“ mehr, sondern schon sehr bald eine nette Option, um die sich die Studenten reißen.
von Johanna-Maria Jaromin
Semesterticket – Mal wieder …
Auf ein Neues: Die Semesterticket-Welle rollt wieder. Der Dauerbrenner für die StuPa-Wahlen, dem Dies academicus oder in der Umfrage des AStA wurde mal wieder entstaubt. Zwar schaffte man erstmalig eine etwas repräsentativere Umfrage dank StudIP, dennoch sollte man irgendwie langsam mal merken, dass es eine Frage ohne Ziel ist. Den Leuten aus Cloppenburg, Bersenbrück, Sullingen oder Lohne bringt das Semesterticket in seiner jetzigen Form fast nichts. Sie dürfen aber trotzdem kräftig löhnen. Im Gegenteil, sie müssen sogar noch Sprit und andere Unterhaltungskosten zahlen, was bei der Verlässlichkeit der Bahn verständlich ist. Viele kennen es vielleicht, wenn der Zug mal wieder 1 ½ Std. Verspätung hat und dafür der Übernächste mit 5 Minuten Verspätung einen irgendwann aus der Kälte erlöst. Die Zug-Ersatz-Lösungen will ich erst gar nicht erwähnen. Eine Erweiterung um einige Strecken, die sie eh nicht nutzen, wäre also nicht gerade zur Freude des Geldbeutels. Und das obwohl bereits viele Studenten auf einen Nebenjob, Bafög oder Studienkredite angewiesen sind. Die außerhalb Niedersachsens Wohnenden Saarländer, Sachsen oder NRWler machen sich erst gar keine Hoffnung auf einen wirklichen Nutzen vom Semesterticket. Am Ende wäre es dann wohl einfach am fairsten wenn jeder seine Zeche zahlt und nicht zu Lasten einiger eine geringe Ersparnis anderer erzeugt wird. Wer fahren will, der soll auch zahlen. Aber wer nicht fahren will, warum sollte der für jemand anderen bezahlen? Schulden machen per BAföG für jemand anderes? Immerhin ist selbst die günstigste Erweiterung noch unterhalb der „deutlichen Erhöhung“ auf 16 Euro und selbst die 22,70 Euro im SoSe 2012 liegen nur geringfügig oberhalb des Metronom-Netzes, mit dessen Hilfe man nicht einmal aus Vechta wegkommt. Anstatt also über eine Neukonzipierung nachzudenken, wäre es vielleicht angebrachter einfach die Kosten runterzuhandeln.
von Matthias Christ

Vechta ist …!
Eindrücke von Jung und Alt

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Fotos: Johanna-Maria Jaromin
Weihnachten und Neujahr sind überstanden, gegebenenfalls sind auch die Erinnerungen daran erhalten geblieben und man kann stolz auf ein beinahe vollendetes erstes oder vorletztes Semester zurückblicken.
Neue Eindrücke von Vechta wurden gewonnen, alte wurden nochmal bestätigt und ein neues Image wurde erlangt: Unistadt Vechta!
Doch was genau bedeutet Vechta für uns?
Mithilfe von einigen Befragten aus unterschiedlichen Semestern bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:
Vechta ist eine süße Kleinstadt, die mit ihren freundlichen Bewohnern ein angenehmes Klima verkörpert. Man fühlt sich behütet, sicher und im Gegensatz zu Großstädten sind die Wohnungen recht günstig.
In den Läden wird man meistens mit einem Lächeln willkommen geheißen und selbst auf der Straße wird man oft freundlich gegrüßt.
Vechta ist für viele ein Ort, der nicht allzu weit weg von zuhause liegt und besonders die Familienmenschen unter uns aufatmen lässt. Kinder von Heimweh können jederzeit nach Hause fahren und gleichzeitig die Vorteile des Alleinlebens genießen. Auch die Adventszeit hat vielen imponiert und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Von dem kuscheligen Weihnachtsschmuck und den gemütlichen Verzierungen wurde man auf ein gelegentliches Tässchen oder sogar Fässchen Glühwein überredet. Man musste nicht einmal alleine trinken, denn Vechta ist ebenfalls als geselliges Fleckchen anerkannt, wo man schnell Kontakte knüpfen kann – und sei es am Bahnhof.
Auch die Uni konnte die Herzen vieler gewinnen. Zu ihren Stärken gehört, dass sie viel persönlicher ist, sehr gut betreut und außerdem ungewöhnlich gut unterstützt. Man hat sich während der Einführung in das Studium nie allein und im Stich gelassen gefühlt. Des Weiteren empfindet man es als sehr lobenswert, dass die Uni ihre Studenten verwöhnt. Weihnachtsfeiern, wöchentliche Unipartys, der Uniball und vieles mehr sind Erlebnisse, die viele nicht mehr missen wollen.
Doch während das verträumte Vechta für die Einen eine kleine Idylle ist, ist es für die Anderen der unspektakuläre Notfallplan. Abenteuerlustige Herzen sind von der andauernden Stille unterfordert. Ihr Tatendrang kann mit dem aktuellen Angebot in Vechta nicht gestillt werden. Viele würden es sehr begrüßen, wenn die Stadt gelegentlich etwas wildere Möglichkeiten bieten und somit die Jugend besser ansprechen würde. Aspekte, die die Jugend von heute prägen, sind in Vechta nur im klassischen, nicht jedoch im modernen Sinne wiederzufinden. Beispielsweise ist das Nichtvorhandensein eines H&M-Shops vielen Studentinnen ein Dorn im Auge, den Musikliebhabern unter uns dagegen fehlt eine Konzerthalle mit regelmäßigem populären Besuch.
Vechta bietet auch für viele keinen attraktiven Ort, um dort gegebenenfalls die Semesterferien zu verbringen, wofür zum Teil das eingeschränkte Semesterticket verantwortlich gemacht wird. Obwohl Vechta von attraktiven Städten umgeben ist, wird die Chance kaum genutzt, da es vielen durch die halben Weltreisen, die stark begrenzte Gültigkeit des Tickets und somit den Zusatzkosten, madig gemacht wird.
Last, but not least bleibt zu sagen, dass Vechta ein Ort ist, an dessen Universität sich der Testosteronspiegel gerne erhöhen darf und es kein besseres Plätzchen zum Studieren gibt, wo man(n) besser aufgehoben ist.
Was ist Vechta für dich?
von Johanna-Maria Jaromin

Bilderalbum
uniVista No. 18: Vechta im Winter

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