Martin Krengel
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Golden Rules
Ein Blick in die „goldene Methoden-Bibel“

Seit 15.9. in der 2. Auflage
Quelle: Martin Krengel und Jolanda Buck
Selbstcoaching, Motivation, Zeitmanagement, Konzentration, Organisation. Dinge, die für jeden im Studium wichtig sind.
Martin Krengel, Referent und Doktorand, hat zu diesen Themen seine Golden Rules entwickelt, aus denen wir Euch hier einen Auszug präsentieren. Weitere Informationen sowie Downloads zum Buch gibt es auch in seinem Online-Ratgeber www.studienstrategie.de.
Martin Krengel, Referent und Doktorand, hat zu diesen Themen seine Golden Rules entwickelt, aus denen wir Euch hier einen Auszug präsentieren. Weitere Informationen sowie Downloads zum Buch gibt es auch in seinem Online-Ratgeber www.studienstrategie.de.
von Alexander Dressler
Gib Dir Ziele für jeden Lebensbereich
“Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.” Damit meinte Erich Fromm wohl das, was Psychologen heute intensiv untersucht haben: Demnach bestimmt die Motivation die Dauer, Intensität und Richtung des Handelns. Es liegt nahe, dass es anspornende Ziele sind, die hinter einer starken Motivation stehen: Je konkreter und detaillierter diese sind, desto besser werden sie Dein Handeln leiten. Während Dein persönliches Leitbild versucht, Deine Persönlichkeit und das “Große Ganze” zu fassen, geht es hier um greifbare Ziele und Motive. Es gilt dabei das Gesetz der Klarheit: Je klarer die Ziele sind, desto effizienter und effektiver kann man auf sie hinarbeiten! Brian Tracy sagt dazu: “Erfolg und Glück verdanken wir wahrscheinlich zu 80 Prozent der Klarheit im Denken.” Je öfter Du Deine Ziele aufschreibst, umschreibst, je mehr Du darüber nachdenkt, desto deutlicher werden sie Dir vor Augen treten! Wenn es eine Sache gibt, in der sich die Erfolgstrainer einig sind, dann ist es, dass Ziele eine Anziehungskraft haben: Ziele haben einen Einfluss auf Dein Denken. Glaubst Du an Dich und daran, dass Du es schaffen kannst, wirst Du Wege und Mittel suchen und finden, es tatsächlich zu realisieren.
Ziele haben eine weitere motivierende Funktion: Sie sind die Kriterien, an denen Du Dich messen kannst. Jedes Erfolgserlebnis hängt davon ab, was wir als Erfolg definieren! Nur durch konkrete Vorstellungen was gut ist und was nicht, können wir Rückmeldungen unseres Handelns einordnen. Bestimme jeweils auch persönliche Lern- und Entwicklungsziele für eine Aufgabe. Wenn der Chef flucht und tobt – Du kannst eine Sache für Dich bewerten und ein eigenes Resümee, gemessen an Deinen Kriterien, ziehen.
Ziele haben eine weitere motivierende Funktion: Sie sind die Kriterien, an denen Du Dich messen kannst. Jedes Erfolgserlebnis hängt davon ab, was wir als Erfolg definieren! Nur durch konkrete Vorstellungen was gut ist und was nicht, können wir Rückmeldungen unseres Handelns einordnen. Bestimme jeweils auch persönliche Lern- und Entwicklungsziele für eine Aufgabe. Wenn der Chef flucht und tobt – Du kannst eine Sache für Dich bewerten und ein eigenes Resümee, gemessen an Deinen Kriterien, ziehen.
Kriterien zur Zielbestimmung
Spezifisch, messbar & terminierbar. Formuliere konkret: Nicht “Statistik vorbereiten”, sondern: “Bis Mittwoch Kapitel 3 durcharbeiten”
Anspruchsvoll, aber dennoch realistisch. Halte es sportlich, das spornt an. Machbar müssen die Ziele aber dennoch sein, sonst frustriert es.
Flexibel. Ziele können niemals absolut sein, denn sowohl Du, als auch Deine äußeren Umstände verändern sich.
Eine Freundin hat das nette Ritual, sich zum Jahresbeginn Ziele für das neue Jahr zu setzen. Sie erzählte mir am Neujahrstag euphorisch von ihren drei großen Zielen. Als ich dann im Juni nachfragte, wie es denn um ihren Fortschritt stünde, konnte sie sich spontan an keines ihrer Ziele mehr erinnern! Was lernen wir daraus? Erstens: Sich einmal im Jahr über die Richtung Gedanken zu machen, ist viel zu wenig. Zweitens: Wir müssen die Dinge aufschreiben und sichtbar machen, sonst können Ziele ihrer Orientierung gebende Funktion im Alltag nicht behaupten.
Durch das Aufschreiben werden Deine Träume konkreter und erhalten mehr Nachdruck. Das Notieren stärkt das Denken und lenkt die Richtung der Gedanken – sie drehen sich nicht mehr im Kreis. Aufschreiben beugt dem Vergessen vor und hat eine wichtige Erinnerungsfunktion. Voll Kraft wird nur dann entfaltet, wenn die Ziele tatsächlich präsent sind. Deswegen brauchst Du eine Zielscheibe vor Augen.
von Martin Krengel


