Mathias Dobbeck

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Sexismus, Rassismus und Toleranz
Arbeitskreis Antidiskriminierung gründet sich

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Grafik: tipoyock (flickr), Lizenz: CC (BY 2.0)
„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“

Talmud
Sexismus, Rassismus, Aufklärung und Toleranz. Diese Wörter, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, sind in einen Zusammenhang zu dem Spruch zu stellen. Doch muss das wirklich sein, dass wir zu einem Homosexuellen auf einmal „Schwuchtel“ sagen? Ist es denn gerechtfertigt, die Menschen herabzusetzen, nur weil wir Angst haben oder uns irgendwer einmal etwas Negatives über sie gesagt hat? Ist es gerechtfertigt, dass wir uns über sie stellen? Nein, hören wir auf mit der Diskriminierung und das lieber gestern als heute, denn wie in diesem Zitat schon geschrieben, werden die anfänglichen Gedanken am Ende unser Schicksal werden.
Wer sind wir und was haben wir vor?
Wir, der Arbeitskreis Antidiskriminierung, haben uns im Oktober 2010 unabhängig von jeglichen Gremien der Universität Vechta gegründet.
Es soll ein Forum von Universitätsmitgliedern_innen für Universitätsmitgliedern_innen sein. Auch jede_r Interessierte oder Betroffene von außerhalb ist herzlich eingeladen, sich an der Gruppe zu beteiligen. Eines unserer Ziele ist es, mit zahlreichen Aktionen auf verschiedene Formen von Diskriminierung aufmerksam zu machen. Wir wollen über bestimmte Arten der Diskriminierung aufzuklären und auch eine höhere Toleranz für marginalisierte Menschen in unserer Gesellschaft zu vermitteln. Wir haben es uns weiterhin zum Ziel gemacht, mit anderen Gruppen, die ähnliche Ziele verfolgen, zusammenzuarbeiten, wie beispielsweise dem Gleichstellungsbüro an der Universität Vechta.
Doch was heißt eigentlich Diskriminierung?
Laut Duden bedeuteten die Begriffe “Diskriminierung”/”diskriminieren” die unterschiedliche Behandlung oder Herabsetzung einzelner Menschen oder Menschengruppen. Dabei muss aber jeder Mensch selbst entscheiden können, in welcher Art und Weise er sich diskriminiert fühlt, da wir nicht pauschal sagen dürfen, was jeder Mensch individuell als diskriminierend empfindet. Dies wäre wieder ein Eingriff in seine individuelle Sichtweise und er bekäme wiederum etwas über gestülpt. Doch welche Arten von Diskriminierung gibt es? Dazu zählen zum Beispiel offensichtliche Diskriminierung wie der Rassismus oder Antisemitismus. Diese werden besonders im Alltag durch bestimmte Symbole dargestellt. Auch werden Diskriminierungen im Zusammenhang mit dem Geschlecht, wie Sexismus, Gleichstellung der Geschlechter oder LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) thematisiert. Natürlich werden wir auch einen besonderen Fokus auf die alltäglichen Diskriminierungen legen, die wiederum Unterformen einer Diskriminierung sind. Von indirekter Diskriminierung, über Pauschalierungen bis zum Mobbing, wird jedes Thema dargestellt. Wir freuen uns, wenn wir mit Euch in diesem Jahr in einen regen Austausch treten können.
Gehabt Euch wohl – Euer Arbeitskreis Antidiskriminierung.
von Mathias Dobbeck & Karolin Hartmann

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