Ist Toleranz intolerant gegenüber Intoleranten?
Toleranz, Akzeptanz und Engstirnigkeit. Wo fängt das eine an, wo hört das andere auf? Die meisten Menschen stellen sich diese Frage nur selten und meist entdeckt man auch gar nicht, wie einige Menschen in der Richtung denken. Sind es anerkannte Wissenschaftler, die fordern man solle sozial-schwachen Familien doch endlich die Fähigkeit zur Fortpflanzung nehmen, da sich sonst das soziale Elend karnickelartig ausbreiten würde oder aber ob in vielen Ländern gerade uns Deutschen immer noch viele Ressentiments der nationalsozialistischen Gräueltaten nachhängen. Wer schon mal von einem aufgebrachten Holländer mit seinem Hund von seiner Einfahrt weggejagt wurde mit den Worten “f[..] german n[..]“(vgl. aufgebrachter Holländer 2005), weiß, wovon ich spreche.
Aber ist es ok, wenn Türken Türkenwitze machen oder Judenwitze von Deutschen erzählt werden? Wo hört es auf, wo sind die Grenzen des Geschmackes? Sollte es Grenzen geben oder sind gerade diese Tabuisierungen schädlich? Fragen über Fragen und wie immer keine Antworten. Daran sind gewiss die da oben Schuld, die sich unser Geld in die Tasche stecken (vgl. Bild immer).
Nachdem so viel über Vorurteile geredet wurde, sind wir eigentlich frei davon? Vorurteile dienen uns gewiss die Realität zu vereinfachen. Das als große Entschuldigung und Neuentdeckung regelmäßig gefeierte Konzept der Vereinfachung, soll hier jedoch nicht gewürdigt werden. Denn es ist schlichtweg einfach eine Ausrede. Jeder kann die Welt herunterbrechen, aber es muss möglich sein, davon auch wieder wegzukommen und jeden Menschen als Individuum zu sehen. Alle fordern es, aber nur wenige gestehen es auch anderen zu, indem sie sie nicht in Schubladen stecken. Nicht umsonst heißt es regelmäßig: Da kommt die Tussi oder da der Streber. Fast immer dienen sie der eigenen Überhöhung. Man ist eben nicht die oberflächliche Tussi oder der „freakige“ Streber. Dummerweise ist man immer irgendetwas und sobald man etwas ist, kann man von anderen darauf reduziert werden und in einer weiteren fiesen Schublade feststecken. Es könnte also langsam Zeit werden für eine etwas komplexe Sicht auf die Menschen, die die eigene Wertigkeit relativiert, aber nicht verneint. Eine beliebte Diskussion in diesem Feld ist das Verbot der NPD. Natürlich ist es fraglich, ob wir zulassen sollten, dass „Feinde der Demokratie“ Mitspracherecht in unserem Land haben und die Vorzüge einer Partei genießen dürfen. Aber, dass wir ihnen die Gründe dafür liefern, wird oft nicht mitbedacht. Menschen wenden sich von ethischen und moralischen Vorstellungen ab und folgen populistischen Strömungen, die kurzfristig Aussicht auf Besserung garantieren, nicht ohne Grund.
Die Tendenz Dinge herabzuwürdigen ist dabei Bestandteil der menschlichen Geschichte seit jeher schon. Angefangen bei Sklaven über Massentierhaltung bis Gen-Mais. Woher nehmen Menschen das Recht zu sagen ihre Art der Homosapiens sapiens wäre mehr wert, als eine andere? Die meisten Begründungen zur Unantastbarkeit des Lebens beruhen auf normativen Setzungen, die sich nur auf Menschen beziehen. Konsequente logische Überlegungen scheitern meist daran zu begründen wo die Unterschiede sind von Mensch zu Tier ohne den Randbereichen (bsp. Kleinkinder oder behinderten Menschen) die Existenzgrundlage zu entziehen. So ein Mist, wir können nicht begründen, warum wir Organismen halten um sie zu töten, bei uns selbst jedoch strikt dagegen sind. Wir bevorzugen uns offensichtlich nur auf Grund unserer Rasse. Diese gewagte These, die u. a. Peter Singer vertritt, zeigt auf, wie labil unsere Sicht auf die Dinge und die in ihr vorhandenen angeblichen Wahrheiten ist. Bevor Menschen sich also anmaßen Dinge zu kategorisieren und zu beurteilen, sollten sie vielleicht erst einmal ihr eigenes Weltbild auf die Probe stellen.
Aber ist es ok, wenn Türken Türkenwitze machen oder Judenwitze von Deutschen erzählt werden? Wo hört es auf, wo sind die Grenzen des Geschmackes? Sollte es Grenzen geben oder sind gerade diese Tabuisierungen schädlich? Fragen über Fragen und wie immer keine Antworten. Daran sind gewiss die da oben Schuld, die sich unser Geld in die Tasche stecken (vgl. Bild immer).
Nachdem so viel über Vorurteile geredet wurde, sind wir eigentlich frei davon? Vorurteile dienen uns gewiss die Realität zu vereinfachen. Das als große Entschuldigung und Neuentdeckung regelmäßig gefeierte Konzept der Vereinfachung, soll hier jedoch nicht gewürdigt werden. Denn es ist schlichtweg einfach eine Ausrede. Jeder kann die Welt herunterbrechen, aber es muss möglich sein, davon auch wieder wegzukommen und jeden Menschen als Individuum zu sehen. Alle fordern es, aber nur wenige gestehen es auch anderen zu, indem sie sie nicht in Schubladen stecken. Nicht umsonst heißt es regelmäßig: Da kommt die Tussi oder da der Streber. Fast immer dienen sie der eigenen Überhöhung. Man ist eben nicht die oberflächliche Tussi oder der „freakige“ Streber. Dummerweise ist man immer irgendetwas und sobald man etwas ist, kann man von anderen darauf reduziert werden und in einer weiteren fiesen Schublade feststecken. Es könnte also langsam Zeit werden für eine etwas komplexe Sicht auf die Menschen, die die eigene Wertigkeit relativiert, aber nicht verneint. Eine beliebte Diskussion in diesem Feld ist das Verbot der NPD. Natürlich ist es fraglich, ob wir zulassen sollten, dass „Feinde der Demokratie“ Mitspracherecht in unserem Land haben und die Vorzüge einer Partei genießen dürfen. Aber, dass wir ihnen die Gründe dafür liefern, wird oft nicht mitbedacht. Menschen wenden sich von ethischen und moralischen Vorstellungen ab und folgen populistischen Strömungen, die kurzfristig Aussicht auf Besserung garantieren, nicht ohne Grund.
Die Tendenz Dinge herabzuwürdigen ist dabei Bestandteil der menschlichen Geschichte seit jeher schon. Angefangen bei Sklaven über Massentierhaltung bis Gen-Mais. Woher nehmen Menschen das Recht zu sagen ihre Art der Homosapiens sapiens wäre mehr wert, als eine andere? Die meisten Begründungen zur Unantastbarkeit des Lebens beruhen auf normativen Setzungen, die sich nur auf Menschen beziehen. Konsequente logische Überlegungen scheitern meist daran zu begründen wo die Unterschiede sind von Mensch zu Tier ohne den Randbereichen (bsp. Kleinkinder oder behinderten Menschen) die Existenzgrundlage zu entziehen. So ein Mist, wir können nicht begründen, warum wir Organismen halten um sie zu töten, bei uns selbst jedoch strikt dagegen sind. Wir bevorzugen uns offensichtlich nur auf Grund unserer Rasse. Diese gewagte These, die u. a. Peter Singer vertritt, zeigt auf, wie labil unsere Sicht auf die Dinge und die in ihr vorhandenen angeblichen Wahrheiten ist. Bevor Menschen sich also anmaßen Dinge zu kategorisieren und zu beurteilen, sollten sie vielleicht erst einmal ihr eigenes Weltbild auf die Probe stellen.
Die alten Vorstellungen von Gut und Böse sind lange hinfällig und spiegeln nicht die komplexen Folgen einer realistischen Denkweise dar. Kausalität kann fast beliebig ausgedehnt werden und gute Dinge können zu schlechten Dingen führen und umgekehrt. Nicht einmal die Sichtweise ob gut oder böse muss immer gleich sein. Während die betrogene Ehefrau den nichts-ahnenden Ehemann als Schwein bezeichnet und ermordet, hat die Geliebte ihr Glück verloren. Aber wie soll der Mensch dann mit der Realität umgehen? Wenn der Müllmann nicht als Ziel des Spottes gelten darf und „Fette“ vielleicht sogar wertvollere Menschen sind als die schlanke Beautyqueen. Und welche Rolle spielt Schönheit überhaupt? Kann der Versuch anderen zu gefallen überhaupt als Schönheit gewertet werden oder ist er nur Ausdruck der eigenen selbstsüchtigen Wünsche nach Akzeptanz? Aber zum Glück haben wir ja noch strikte Anti-Haltungen. Atheismus, Punks, Einzelgänger, sie alle wollen sich von der Masse auf ihre Weise abheben und machen leider häufig eine eigene Sparte der Intoleranz auf. Argumentieren die einen, der Glaube wäre massenhafter Infantilismus und würde die Menschen blenden zum Zweck der Selbstbereicherung und Kontrolle, greifen die anderen die Angepasstheit des normalen Menschen an oder ziehen sich gleich ganz aus der Gesellschaft zurück. Der Schlüssel scheint ein Konzept zu sein, was nicht ohne weiteres einleuchtet.
Entgegen der Prämisse des Selbstbewusstseins, ist es vielleicht ab und an gut zu realisieren, dass Menschen gar nicht so viel wert sind. Sie sind auch nur Organismen, die aufgrund chemischer und elektrischer Prozesse mehr oder minder ihre Aufgaben erfüllen. Trotz allem ist damit nicht Mördern und Unsicherheit Tür und Tor geöffnet. Vielmehr sollte man ihn relativieren und nicht so übertreiben, wie es einige Anhängerin der Emanzipation tun und hinter allem und jedem eine Diskriminierung der Frauen sehen und darüber vergessen, dass Frauen gerade weil sie anders sind als Männer und andere Ansprüche haben, sich zwar nicht im Wert von ihnen unterscheiden (alle sind ja gleich unbedeutend), aber dennoch anders behandelt werden sollten. Eine übertriebene Homogenisierung von Dingen kann also auch schädlich sein.
Unterschiede sind also gar nicht so schlimm und sollten von uns eher als Chance begriffen werden Neues zu entdecken und seine alten Denkmuster verlassen zu können.
Entgegen der Prämisse des Selbstbewusstseins, ist es vielleicht ab und an gut zu realisieren, dass Menschen gar nicht so viel wert sind. Sie sind auch nur Organismen, die aufgrund chemischer und elektrischer Prozesse mehr oder minder ihre Aufgaben erfüllen. Trotz allem ist damit nicht Mördern und Unsicherheit Tür und Tor geöffnet. Vielmehr sollte man ihn relativieren und nicht so übertreiben, wie es einige Anhängerin der Emanzipation tun und hinter allem und jedem eine Diskriminierung der Frauen sehen und darüber vergessen, dass Frauen gerade weil sie anders sind als Männer und andere Ansprüche haben, sich zwar nicht im Wert von ihnen unterscheiden (alle sind ja gleich unbedeutend), aber dennoch anders behandelt werden sollten. Eine übertriebene Homogenisierung von Dingen kann also auch schädlich sein.
Unterschiede sind also gar nicht so schlimm und sollten von uns eher als Chance begriffen werden Neues zu entdecken und seine alten Denkmuster verlassen zu können.
Angemerkt sei noch, dass die vorgestellten Denkströmungen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder mir darstellen, sondern lediglich herausfordernde und aggressive Ansätze sind das Denken der Leute einmal andersherum zu interpretieren.
von Matthias Christ










