Maurice Mathéus

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PDF-Version der 20. Ausgabe

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“iSemesterticket”?! Das WIR gewinnt!

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Laut “Vechta für Studenten” (10/2011) einer der am häufigsten gesuchten Begriffe im Suchfeld auf deren Homepage. Zu kaum einem anderen Thema gehen beim AStA mehr E-Mails ein. Im Jahr 2009 wurde eine Abstimmung über diesen Aufhänger studentischer Meinungsdiversifikation an die studentischen Wahlen gekoppelt. Verbunden mit der Hoffnung eine höhere Wahlbeteiligung zu erzielen.
Beim Thema Semesterticket scheiden sich die Geister, – und das völlig zu Recht! Schließlich kommen die Studentinnen und Studenten der Uni Vechta nicht alle geschlossen aus Berlin, Hamburg, München, oder Oberhammelwarden. Wir kommen aus den unterschiedlichsten Ecken in Niedersachsen, Deutschland, Europa, dem Emsland und der ganzen Welt! Hey, ist das nicht toll?! (Das ist es in der Tat!) Am Liebsten wollen wir jetzt auch noch überall hinreisen: Osnabrück, Oldenburg, Bremen, Hamburg, Hannover, Berlin, Köln, München, Malle oder Malediven … Warum auch nicht?! Der letztgenannte Punkt verkompliziert die Angelegenheit in punkto Semesterticket jedoch entscheidend!
Klar, wir wollen alle mobil sein, und das dann nach Möglichkeit günstig! Die einfachste Lösung wäre doch, jede Studentin, jeder Student, bastle sich unter Einbindung des PPOI (personal point of interest) das ultimative iSemesterticket zusammen, bestelle vor Semesterbeginn beim iAmt und die Sache wäre ein für alle Mal appgehakt. Wäre Sie?! Leider nicht.
Das Prinzip “iSemesterticket” ist in der Realität vorhanden. Die Deutsche Bahn zum Beispiel bietet es in Form sogenannter “Job-Tickets” an. Das Maß an Vergünstigung ist mit dem des Semestertickets jedoch in keiner Weise zu vergleichen.
Beim Semesterticket gilt das Solidaritätsprinzip: Alle Studierenden beziehen das Ticket zum Einheitspreis. Nur so lassen sich erhebliche Vergünstigungen erzielen.
Wintersemester 2011/12
Ein Blick auf die Rückseite des Studierendenausweises und vor euch seht ihr den Gültigkeitsbereich des aktuellen Semestertickets. In diesem Jahr gab es unter den Studierenden eine Urabstimmung, wobei 61% für eine umfangreiche Erweiterung des Semestertickets stimmten.
Sommersemester 2012
Die Erweiterung wird zum Sommersemester 2012 umgesetzt. Zusätzlich werden ab dann alle Regionalbahnen, Regionalexpresszüge und S-Bahnen in Niedersachsen, die Züge der metronom Eisenbahngesellschaft, die Züge der Regio-S-Bahn und der Stadtbus Vechta ohne Aufpreis nutzbar sein.
Urabstimmung 2012
Findet ihr spitzenmäßig?! Passt euch nicht in den Kram?! Eure Meinung ist gefragt! Schon für Anfang Januar 2012 ist die nächste Urabstimmung geplant. Es geht dann um das Semesterticket für das Wintersemester 2012/13 und das Sommersemester 2013! Bei Fragen oder Anregungen zum Semesterticket wendet euch an den AStA. Aktuelle Infos zum Semesterticket findet ihr unter www.asta-vechta.de/information/semesterticket oder immer auf dem Laufenden, dank “AStA Vechta”, jetzt auch bei facebook.
von Maurice Mathéus
© Erich Westendarp / PIXELIO

PDF-Version der 16. Ausgabe

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Unser Semesterticket
NordWestBahn will Preise deutlich erhöhen

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“Andere Unis haben ein viel geileres Semesterticket! – Die fahren damit durch ganz Niedersachsen!” “Wieso zahle ich jedes Semester rund 650 € und kann dafür gerade mal mit der Nordwestbahn umherdümpeln?” “Ich brauche das Teil eh nicht, ich fahre mit dem Auto.”
Dieser Artikel befasst sich mit dem Semesterticket der Studierendenschaft der Hochschule Vechta, gibt Hintergrundinformationen und zeigt, wie das Semesterticket ab dem Wintersemester 2011/12 aussehen kann.
Die oben genannten Statements sind nur Einzelne von unzählig Verschiedenen, die man erhält, wenn man sich über unser Semesterticket unterhält. “Unzählig verschieden” meint: Eigentlich hätte gerne jeder sein ganz persönliches Semesterticket oder vielleicht auch: “Am liebsten überhaupt keins!”
Dass sich die Meinungen bei diesem Thema stark unterscheiden, ist logisch. Schließlich befindet sich die Heimat (bzw. Ort von aktuellem Interesse) der an der Uni Vechta eingeschriebenen Studierenden nicht nur in Bremen, Osnabrück oder Oldenburg. Nein!
Wir kommen zum Glück von überall und wollen gerne auch überall hin. Ach ja, und das dann bitte möglichst günstig!!
Die Gruppe der Studierenden spaltet sich grob gesagt in alle Bahnfans, die sich ein möglichst weites Semesterticket wünschen, und die Auto- und Asphaltfetischisten, die das Wort Bahn nur verwenden, um sich ausgiebig über Unpünktlichkeit, Unzuverlässigkeit etc. auszulassen.
Leider ist es nicht möglich, dass sich ein jeder sein persönliches Ticket besorgt, jedenfalls nicht zu solch günstigen Konditionen, wie wir sie zurzeit haben. Denn das Semesterticket basiert auf dem sogenannten Solidarmodell, welches beinhaltet, dass jede Studentin und jeder Student pro Semester den gleichen Betrag für ein und dasselbe Ticket bezahlt, unabhängig davon, ob er es benötigt oder nicht. Dann, und nur dann, lassen die Verkehrsunternehmen mit sich über Semestertickets zu attraktiven Preisen verhandeln. Die Voraussetzung dafür ist eine Übereinkunft in der Studierendenschaft über Art und Umfang des Semestertickets.
Exkurs zum Solidarprinzip
Das Solidarprinzip ist nicht unumstritten. Bereits im Jahr 1992 klagte ein Duisburger Student gegen das Semesterticket. Das Bundesverwaltungsgericht unterstrich zuletzt in einem Urteil vom 12. Mai 1999 die Rechtmäßigkeit des Semestertickets nach dem Solidarmodell: “Sich für eine verbilligte Nutzung des Nahverkehrs durch die Studierenden zu bemühen, gehöre unabhängig von der Art und Weise der Finanzierung zu den einer Studierendenschaft legitimerweise übertragbaren Aufgaben.”
Eine dagegen eingereichte Verfassungsbeschwerde wurde vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen.
Das Gericht argumentierte, die Geeignetheit des Semestertickets zur Verbesserung der sozialen Situation der Studierenden sei an den Vorteilen für die Gesamtheit der Studierenden zu messen. Besonders betont wurde auch die mögliche Verbilligung um 75%, welche mit den sogenannten Jobtickets für Einzelpersonen nicht erreicht werden könnten. Als weitere Aspekte nannten die Verfassungsrichter ökologische Vorteile durch die Nutzung des ÖPNV, die Entspannung der Parkplatzsituation sowie eine mögliche Freizeitnutzung des Tickets. Dies käme allen Studierenden zugute (Bundesverfassungsgericht 04.08.2000).
Die Preise
Nun zurück nach Vechta. Unsere gemeinsame Übereinkunft besteht aktuell in einem Vertrag über ein Semesterticket mit der NordWestBahn, welches die Nutzung des Weser-Ems-Netzes plus der Strecke Osnabrück-Halle-Bielefeld zu einem Preis von 8,45 € beinhaltet. Eine Übersicht der dazugehörigen Strecken findet Ihr übrigens auf der Rückseite Eures Studierendenausweises.
Da die Einführung eines Semestertickets aus verschiedenen Gründen eine relativ lange Vorlaufszeit benötigt, müssen wir uns einmal wieder fragen, auf welchen Schienen wir uns in Zukunft mit unserem Semesterticket bewegen wollen.
Hierzu ein paar Fakten:
Der Vertrag mit der NordWestBahn läuft noch bis einschließlich Sommersemester 2011.
Aus dem laufenden Vertrag zwischen der Studierendenschaft der Hochschule Vechta und der NordWestBahn ergibt sich ein Preis von 9,40 € für das WS 2010/11, genau sowie für das SS 2011.
Für das WS 2011/12 und das SS 2012 liegt dem AStA ein neues Angebot der NordWestBahn vor. Es sieht für das WS 2011/12 einen Preis von 16 € und für das SS 2012 einen Preis von 22,70 € vor.
Es handelt sich hier um Preiserhöhungen von ungeheuerlichem Ausmaß, die wir nicht ohne Weiteres hinnehmen wollen.
Die NordWestBahn begründet das Angebot mit einer erheblichen Steigerung der Nutzung des Semestertickets durch Studierende der Universität Vechta, insbesondere auf der Strecke Osnabrück-Vechta-Bremen. Das private Eisenbahnunternehmen beruft sich dabei auf Daten von eigens in Auftrag gegebenen Erhebungen, welche im September 2005 und Januar 2009 durchgeführt wurden. Es bedarf keiner aufwendigen Analyse, um zu erkennen, dass eine erhöhte Auslastung laut Umfragewerten naheliegend ist: Der Monat September befindet sich in der vorlesungsfreien Zeit, wenn so gut wie kein Pendelverkehr von und nach Vechta zu erwarten ist. Hinzu kommt, dass im Jahr 2005 rund 800 Studierende weniger an der Uni Vechta immatrikuliert waren als im Jahre 2009. In den laufenden Vertragsverhandlungen zählen für die NordWestBahn jedoch nur die eigenen Zahlen, nicht etwa berechtigte Kritik. Die Zeiträume der Erhebungen sind, mit dem Ziel eine Aussage über die Nutzung des Semestertickets der Uni Vechta zu treffen, mehr als unglücklich gewählt. Somit stellen die Erhebungen aus unserer Sicht keine Rechtfertigung für Preiserhöhung in dieser Höhe dar.
Bis Januar 2011 wird von der NordWestBahn überprüft, ob eine Implementierung des ab Ende 2010 neuen Regio-S-Bahnnetzes zu ähnlichen Konditionen wie in dem oben genannten Angebot möglich ist.
Unsere Verhandlungsposition könnte besser sein. Denn durch Vechta fährt nun einmal nur die NordWestBahn. Doch auch von anderen Verkehrsunternehmen liegen Angebote vor.
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass wir immer mit jedem Verkehrsunternehmen einzeln verhandeln müssen. Eine Abweichung gibt es nur beim VBN-Ticket dar, bei dessen Erwerb der Verkehrsverbund die Verhandlungen übernimmt.
Jetzt seit ihr gefragt. Wie soll unser Semesterticket in Zukunft aussehen?
Demnächst wird auf der AStA-Info-Seite im StudIP eine Umfrage zu diesem Thema geschaltet. Haltet die Augen offen. Bei Umfragestart wird es eine Rundmail geben.
Habt Ihr noch grundsätzliche Fragen oder vielleicht eigene Anregungen zum Semesterticket? Dann sprecht doch einmal mit Eurer/Eurem StuPa-Abgeordneten des Vertrauens (Das StuPa trifft letztendlich die Entscheidung über das Ticket.) oder schreibt mir eine Mail an maurice.matheus[at]asta-uni-vechta.de.
(Alle genannten Preise verstehen sich inkl. MwSt.)
WS 2011/12 SS 2012
NordWestBahn (Infos) 16,- 22,70
DB-Regio: Niedersachsen-Netz (Infos) 50,-* 50,-*
Metronom-Netz (Infos) 20,-* 20,-*
Stadtbus Vechta (Infos) 6,- 6,-
VBN-Ticket SemesterTicket (Infos) 110,-* 110,-*
*) Preisschätzungen basieren auf Angebot WS 2010/11. Die tatsächlichen Preis können abweichen. Alle Angaben ohne Gewähr.
von Maurice Mathéus

PDF-Version der 13. Ausgabe

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Der neue AStA-Referent für überregionale Hochschulpolitik

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asta13
Moin, ich bin‘s, Maurice Mathéus, der neue AStA-Referent für überregionale Hochschulpolitik. An dieser Stelle möchte ich mich euch kurz vorstellen. Ich bin 21 Jahre jung, aufgewachsen zusammen mit meinen vier jüngeren Brüdern in Faßberg in der schönen Lüneburger Heide. Nach meinem Abi in Hermannsburg zog es mich erstmal an die Küste. Ein Jahr lang arbeitete ich in Bremerhaven bei der Deutschen Seemannsmission. Von dort aus gelangte ich dann im Oktober letzten Jahres hier an die Hochschule Vechta. Der in meinen Augen sehr zukunftsorientierte Studiengang Dienstleistungsmanagement überzeugte mich.
Am 27. Mai durch das Studierendenparlament in den AStA gewählt, bin ich nunmehr seit dem 01.06. offiziell im Amt und euer Ansprechpartner, wenn es um Angelegenheiten geht, die über Vechtas Grenzen hinaus auch Studierende anderer Hochschulen etwas angehen. In der kommenden Zeit werde ich an Landes-Asten-Konferenzen (LAK) teilnehmen und diese mitgestalten. Mir ist in diesem Zusammenhang eine Integration der Studierenden wichtig. Wenn die Studierenden viel von dem mitbekommen, was wir im AStA so machen, dann wird automatisch das Interesse der Studierenden an hochschulpolitischen Zusammenhängen zunehmen. Mein Beitrag wird in regelmäßiger Berichterstattung von den Konferenzen bestehen. Für so was gibt es bei uns ja zum Beispiel den UNI-INSIDER!
Meine weiteren Aufgaben bestehen in der hochschulpolitischen Vertretung der Studierendenschaft gegenüber dem niedersächsischen Wissenschaftsministerium und in der Begleitung studienbeitragsrelevanter Fragestellungen und Veranstaltungen, selbstredend unter der Zielsetzung die Studienbeiträge loszuwerden. Sie sind unsozial und nicht hinnehmbar. Bildung sollte für jedermann zugänglich sein, kein Privileg der „High Society“ werden. Ich werde mich stets klar gegen Studiengebühren aussprechen.
Die Arbeit im AStA lebt von Impulsen aus dem Studierendenparlament und insbesondere auch von euch Studenten der Hochschule Vechta! Wann immer euch etwas auf der Seele brennt, euch etwas so richtig gegen den Strich läuft, wenn ihr eine tolle Idee habt, so seit ihr bei mir und, ich möchte für uns alle sprechen, uns AStA-Referenten an der richtigen Adresse. Kommt in meine Sprechstunde (dienstags, 14:30 – 15:30 Uhr), schreibt mir eine Mail an maurice.matheus[at]mail.uni-vechta.de oder sprecht mich einfach mal so nebenbei an.
Ich freu mich drauf,
Euer Maurice
AStA-Referent für überregionale HoPo
von Maurice Mathéus

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