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Schokolade mit Salzstangen
Wie wir für Euch beim ultimativen Schokoladen-Test beinahe unser Leben aufs Spiel setzten

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“Mädels! WG-Abend!”
“Wie schön”, denke ich mir und befinde einen Mädelsabend mit Glühwein für außerordentlich angemessen, um einen, ebenso wissenschaftlichen wie selbstlosen, Schokotest durchzuführen.
Nach stundenlangen Überredungskünsten war es dann endlich soweit: Vier Sorten Milchschokolade gingen ins Rennen, ein klarer Sieger wurde zu Tage gefördert.
Um eine gewisse Objektivität zu gewährleisten, ging unsere Selbstaufopferung so weit, den Sieger mit weiteren 4 Schokoladensorten zu vergleichen, um Euch den perfekten „PrüfungsVorbereitungsSchokoladen-Kanditaten“ vorstellen zu können. Bewertet wurde nach Konsistenz, Geschmacksstärke und Aroma.
In der folgenden Tabelle seht Ihr nun unsere Ergebnisse gestaffelt nach Geschmack und Preis:
Sorten Geschmack Meinung
  Lindt (1,50 €) ⊗⊗⊗⊗⊗⊗ sehr aromatisch und cremig
  Alpia (0,59 €) ⊗⊗ sehr süß, etwas künstlich
  Milka – Ganze Nüssen (0,69 €) ⊗⊗ angenehm nussig, knackig, schöne Optik
  Ritter Sport Olympia (0,79 €) ⊗⊗ durch Traubenzucker super zum Lernen
  Karina Feine Weiße, gr. Tafel (1,09 €) umstritten, sehr süß
  Minus L, Laktosefrei (1,69 €) wenig Aroma, etwas künstlich
  Lindt Excl. A Touch of Salt (1,95 €) unspektakulär, Salz nur sehr unterschwellig
  Karina Exquisit (0,39 €) zu fluffig, künstlich, kaum Schokogeschmack
Unser Fazit ist, dass die Milchschokolade von Lindt uns am besten schmeckt, für den kleinen Geldbeutel tut´s die Alpia aber auch. In der Prüfungsphase ist die „Olympia“ von „Ritter Sport“ prädestiniert, da sie Traubenzucker und Joghurt enthält und auch noch sehr lecker und knuspernd ist. Letztendlich kommt es aber auf Euren eigenen Geschmack an, mit was Ihr Euch den Prüfungsalltag versüßt ;-). Dafür viel Glück!
von Freya Kuhn
© Zarni / PIXELIO

Opel zu verkaufen

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Opels Zukunft liegt nach wie vor im Nebel. Das deutsche Traditionsunternehmen, das mit 147 Jahren älter ist, als das Automobil selber, gehört seit 1929 zum amerikanischen General-Motors-Konzern (GM). Jahrzehntelang ein Erfolgsmodell: Nachdem GM das im zweiten Weltkrieg zerstörte Werk wieder aufbaute, entwickelten die Rüsselsheimer zusammen mit den Amerikanern eine Modellpalette, die beinahe sämtliche Ansprüche in Nachkriegsdeutschland erfüllen konnte. Von der Luxuslimousine bis zum Kompaktwagen hatte die Traditionsmarke alles im Programm, was Neuwagenkunden damals verlangten. Autos wie Kadett, Ascona und Manta sahen gut aus, galten als zuverlässig, anspruchslos und taugten trotzdem als Statussymbol. Opel setzte auf moderne Technik, der ewige Rivale VW baute mit dem Käfer eine Vorkriegskonstruktion.
Doch Ende der 70er begann man, die ersten Fehler zu machen. Weil man sich vor Investitionen scheute, bot man in dem prestigeträchtigen Luxussegment keine Fahrzeuge mehr an. Der von Opel gesponsorte Rally-Weltmeister Walter Röhrl – damals ähnlich populär wie heute Michael Schumacher – wurde noch vor Vertragsende rausgeworfen. Er fuhr fortan für Audi. Nur zwei Beispiele für eine Geschäftspolitik, bei der schnelle Einsparungen wichtiger erschienen, als die Zukunft des Unternehmens.
Als Opel in den 90ern rote Zahlen schrieb, fuhr das Management einen knallharten Sparkurs. Oft genug wurde am falschen Ende gekürzt und die Qualität vernachlässigt: Die Autos aus dieser Ära litten unter Rostproblemen, ein Opel Omega,
der von der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ in einem Dauertest 100.000 km von der Redaktion genutzt wurde, musste nicht weniger als 40mal in die Werkstatt. Der alte Werbespruch „Opel – Der Zuverlässige“ wurde ad absurdum geführt.
Gleichzeitig wurde die Konkurrenz immer stärker: Aus Japan wurden moderne, hochwertige und preiswerte Fahrzeuge nach Deutschland importiert, der VW-Konzern, dessen Autos lange Zeit technische Rückständigkeit vorgeworfen wurde, entwickelte sich zu einer innovativen und dynamischen Marke, Mercedes entdeckte die Mittelklasse.
2008 stand die Konzernmutter GM als Folge jahrelanger Misswirtschaft, der Automobilkrise in den USA und der Weltwirtschaftskrise kurz vor dem Aus und verlangte nach milliardenschweren Rettungspaketen von der US-Regierung. Es wurde eng für Opel.
Im Februar verkündete GM, man sei bereit, sich von der Marke mit dem Blitz zu trennen. Angebote kamen von einem Konsortium, bestehend aus dem östereichisch-kanadischen Autoteile-Zulieferer Magna und der russischen Sberbank, dem ebensfalls angeschlagenen Fiat-Konzern und einem chinesischen Investor, der jedoch nicht für den Erhalt der Arbeitsplätze garantieren wollte. Ein Radio-Moderator witzelte, dass außerdem eine Fußpflegerin, ein Metzger und ein Kioskbesitzer interessiert seien.
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Opel hat schon bessere Zeiten gesehen.
© A.Dreher / PIXELIO
Zur Zeit gilt eine Übernahme durch Magna und die Sberbank als wahrscheinlich. Eine Art Vorvertrag ist bereits gemacht, über entscheidende Punkte ist man sich aber noch nicht einig: Die Investoren fordern staatliche Kredite in Milliardenhöhe, die Regierung verlangt, dass der Erhalt von Arbeitsplätzen zugesichert wird.
Doch es stellen sich jede Menge Fragen: Darf der Staat viel Geld in die Rettung einer Firma investieren, die letztendlich ein Konkurrent für Unternehmen ist, die es schaffen, auf eigenen Beinen zu stehen? Wie wichtig ist Opel überhaupt für Deutschland? Wäre eine Insolvenz – wie von Wirtschaftsminister zu Guttenberg gefordert – die sinnvollere Alternative?
Fragen, die viele Positionen zulassen und der alten Debatte „Wie stark sollte der Staat in die Wirtschaft eingreifen?“ neuen Stoff geben.
von Stefan Hirsch

Offener Brief an die Verursacher der Finanzkrise

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Auswirkungen für die Studentenschaft:
Die Auswirkungen für die Studierenden werden von eher indirekter Natur sein, da sie selten Aktieneigentümer sind. Die großen Geldmassen, welche jetzt auf den Markt geworfen werden, können eine Inflation zur Folge haben. Das heißt, unser Geld wir immer weniger wert und die Güter des täglichen Bedarfs immer teurer.
Die anhaltende Verunsicherung auf dem Kreditmarkt sorgt dafür, dass Unternehmen keine Kredite mehr für ihre Investitionen bekommen. Dies hat zur Folge, dass Arbeitsplätze in Gefahr sind. Dies macht natürlich auch einem Absolventen der Hochschule den Einstieg ins Berufsleben nicht unbedingt leichter.
Der Staatshaushalt gerät unter Druck und erforderliche Mehrausgaben (Rettungspakete für die Banken, Konjunkturprogramm für bestimmte Wirtschaftszweige) müssen irgendwie kompensiert werden. Es wird also Kürzungen geben. Diese werden traditionell zuerst in Bildung und sozialen Projekten angesetzt. Es werden also weniger Lehrer eingestellt, und die Gelder für Projekte für Straßenkinder, Drogenberatungsstellen etc. werden stark gekürzt oder gestrichen, so dass auch hier Arbeitsplätze wegfallen.
© Hans Peter Dehn / PIXELIO
Liebe Manager,
es ist schlimm, was zurzeit in ihrer Welt passiert. Ihr Posten ist nicht mehr sicher, und Sie bekommen statt 20 Millionen Dollar Abfindung nur noch die Hälfte und das, obwohl Ihr Jahresgehalt doch nur läppische 10 Millionen betragen hat. Mal abgesehen von den Aktien- und Gewinnbeteiligungen. Aber das ist ja eh nur Kleingeld. Schließlich haben Sie gute Arbeit geleistet, und es ist nicht Ihre Schuld, dass die Kreditnehmer in den USA nicht mehr zahlen konnten. Das tut mir wirklich Leid für Sie.
Doch nach all diesen bitteren Erkenntnissen freue ich mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass es Ihnen trotz allem gar nicht so schlecht geht. Denn 1,5 Millionen Häuser werden in diesem Jahr in den USA zwangsversteigert. Das sind 65 Prozent mehr als in den Vorjahren. Können Sie sich das überhaupt vorstellen, wie es wäre, wenn Sie Ihre geliebte Villa und das Penthouse-Appartement nicht mehr hätten? Schrecklich, oder?
Auch mit Ihrem Schicksal des Arbeitsverlustes sind Sie nicht allein. Denn nach Schätzungen werden bis zu
100.000 Arbeitsplätze in der Finanzindustrie im Zuge dieser Krise verloren gehen, und wer weiß, wie viele noch, wenn die Finanzkrise sich auf die Wirtschaft ausweitet.
Aber es kommt noch besser: Stellen Sie sich vor, die Steuerzahler der USA und der EU wollen Ihnen helfen, das kleine Missgeschick wieder auszubügeln und Ihr Unternehmen zu retten. Sie geben Ihnen allein in Deutschland 500 Milliarden Euro! Sie müssen nur noch über ihren Schatten springen und zugreifen.
Das ist doch toll, oder?
Gruß,
uniVista
Die Finanzkrise – ein Abriss der Entwicklung:
Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 senkt die US Notenbank den Leitzins immer wieder (von 2001-2003 von 6,5 auf 1 Prozent) um die Märkte zu stabilisieren.
Eine Senkung des Leitzinses macht Kredite und damit Geld billig. Dies nutzen viele amerikanische Bürger um sich ein Eigenheim zu bauen, finanziert ohne einen Cent Eigenkapital. Die einzige Sicherheit für die Banken ist die Immobilie selbst. Durch die hohe Nachfrage steigen auch die Preise am Immobilienmarkt
Um das Risiko dieser Kredite zu minimieren entwickeln US Banken eine Anlageform, indem Sie die Kredite verkaufen. Kredite werden gestückelt, vermischt. Undurchsichtige Finanzpakete entstehen
Ab 2004 werden die Zinsen wieder angehoben. Da die amerikanischen Kredite an den Leitzins gebunden sind, bringt das die Kreditnehmer in Schwierigkeiten, so dass sie ihre Raten nicht mehr bezahlen können.
2006: Das Angebot an Häusern ist nun größer al die Nachfrage, was die Preise rapide sinken lässt. Damit wird die einzige Sicherheit, welche die Banken haben, quasi wertlos.
Im Sommer 2007 wird das Ausmaß der Krise deutlich. Die riskanten US-Hypothekenkredite liegen nun direkt oder indirekt in vielen Portfolios und bringen damit Banken und Großanleger ins Schleudern. Durch die undurchsichtige Vorgehensweise beim Schnüren dieser Finanzpakete schwindet das Vertrauen der Banken untereinander. Niemand weiß wie weit die Banken involviert sind. Deshalb leihen sich die Banken kein Geld mehr untereinander. Die Zentralbank springt ein und pumpt 300 Milliarden Dollar in den Kreditmarkt.
Im letzten Quartal 2007 müssen die Finanzriesen Farbe bekennen und geben Abschreibungen in Milliarden Höhe an. Die Finanzkrise weitet sich inzwischen global aus, weil auch europäische Banken beim Geschäft mit den US- Hypothekenkrediten mitgemischt haben.
Januar 2008 fallen die Börsenkurse rapide, da Investoren befürchten, dass sich in den Bilanzen weitere Abschreibungen verbergen.
Liebe Politiker,
Sie sind im Moment nicht zu beneiden. Da hatten Ihnen die Manager und Wirtschaftsexperten soviel versprochen und Sie hatten sich die Zukunft schon so rosig ausgemalt. Ein ausgeglichener Haushalt war Ihr Ziel. Doch nun müssen Sie die Banken vor dem Bankrott retten und zusehen, wie ein Wirtschaftszweig nach dem anderen drastische Umsatzrückgänge vermeldet und Arbeitnehmer entlassen will. Jetzt bleibt Ihnen nur noch die Schadensregulierung. Eilig schnüren Sie und Ihre Kollegen nun Rettungspakete, bezahlt vom Steuerzahler. Der ist zwar Ihr Wähler und findet das gar nicht gut. Aber letztlich sitzen Sie dann am längeren Hebel und bis zur nächsten Wahl ist das ganze Debakel sicher wieder vergessen. Das heißt, nur wenn diese Milliarden, welche Sie auf den Markt werfen, nicht zur Inflation führen und somit wieder der kleine Bürger, welcher um seinen Arbeitsplatz bangt, noch weniger Geld zur Verfügung hat. Nein, Sie sind wirklich nicht um Ihren Job zu beneiden.
Dennoch würde ich gern mal mit Ihnen tauschen, um zu verstehen, warum Sie das Geschehen auf dem Geldmarkt nicht stärker regulieren. Selbst in den Landesbanken, in denen Sie Vorstandsmitglieder zur Kontrolle sitzen haben, wurde in die riskanten Papiere investiert. Wie kann das sein?
Gruß,
uniVista
Anmerkung:
Die im vorlegenden Text benannten Statusgruppen sind selbstverständlich nicht die alleigen Verantwortlichen der Finanzkrise. Diese hat vielfältige Ursachen und damit auch viele Beteiligte. Zum Beispiel die Börsianer und auch die Kreditnehmer in den USA, welche über ihre Verhältnisse gelebt haben. Wir haben diese zwei Statusgruppen ausgewählt, weil jene am meisten in der Öffentlichkeit stehen und aus ihren Positionen heraus den größten Einfluss haben.
von Stefanie Bruns

Informatives zum Bausparer-Bier

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Bionade. Im StudVZ beschäftigen sich über 100 Gruppen mit ihr, sie sieht gut aus, schmeckt gut, ist halbwegs gesund, und man kann sie hervorragend mit Wodka mischen. Metrosexuelle Styler mögen sie ebenso sehr, wie doppelnamenbewaffnete Trägerinnen asymetrischer Kurzhaarfrisuren.
Bis aus der bayrischen Bio-Brause ein Trendgetränk mit dem besten Image wurde, das man sich als Hersteller wünschen kann, dauerte es aber seine Zeit. Angefangen hat es bereits 1995, als Dieter Leipold, Miteigentümer der insolvenzbedrohten Peter-Brauerei aus dem bayrischen Ostheim, ein neuartiges Brauverfahren erfand, bei dem kein Alkohol entsteht. Dieses Verfahren, die Grundlage der Bionade, war eine revolutionäre Neuentwicklung in der ca. 5000-jährigen Geschichte des Brauens – und interessierte zunächst niemanden. Leipold hatte ursprünglich geplant, sein Bionade-Herstellungsverfahren an seine Mitbewerber zu verkaufen, diese lehnten dankend ab. Als die finanziell angeschlagene Peter-Brauerei die Gesundheits-Limo schließlich selber produzierte, gab es abgesehen von einigen Fitness-Centern und Kurkliniken keinen, der sich das neue Getränk ins Lager stellen wollte. Erst Ekelfleisch-Skandal und Bio-Boom sorgten dafür, dass das „offizielle Getränk einer besseren Welt“ (Bionade- Werbe-Slogan) zur mutmaßlichen Lieblings-Limo der Neon-Leser und vieler anderer mehr wurde. Seitdem geht es steil bergauf. 2007 wurde in einigen Monaten mehr Bionade verkauft, als 2006 im ganzen Jahr. Immer wieder kommt es wegen der gewaltigen Nachfrage zu Lieferengpässen bei Zutaten aus biologisch überwachtem Anbau wie z.B Holunderbeeren. Die Bionade-GmbH schafft es kaum, genug zu produzieren. Probleme, von denen andere träumen…
Das bemerkenswerte an diesem Erfolg ist, dass kaum Werbegelder flossen. Im Gegensatz zu Firmen wie Coca-Cola, die sich die Markteinführung neuer Geschmacksrichtungen Millionen kosten lassen, war es dem Familienunternehmen unmöglich, kostenintensive Merk-dir-mein-Logo-oder-ich-brech-dir-‘nen-Arm-Kampagnen zu finanzieren. Stattdessen war man auf Guerilla- Marketing und Mundpropaganda angewiesen, und das reichte aus, um in den Jahren des Geiz-ist-geil-Denkens ein hochwertiges und teures Produkt zu etablieren. Kein Wunder, dass Bionade regelmäßig Thema in Wirtschaftsmagazinen ist.
Mittlerweile gibt es die Bio-Brause an jeder Ecke, selbst bei McDonalds. Wie jetzt? Das offizielle Getränk einer besseren Welt in den Regalen der Burger bratenden Hardcore-Kapitalisten? Supersize Me nach EG-Öko-Verordnung?
Nach einem Artikel der Zeitschrift Öko-Test nicht unpassend: Dort fand man in einem Limo-Vergleich heraus, dass Bionade Ingwer-Orange nicht nur deutlichBmehr Zucker enthält als angegeben, sondern, dass auch Spuren von Nickel in der Bio-Brause vorkommen. Bionade erhielt ein peinliches Befriedigend und landete – hinter Nachahmerprodukten – im Test-Mittelfeld. Die Bionade- GmbH ging daraufhin mit einer einstweiligen Verfügung gegen Öko-Test vor, diese wurde aber vom Landgericht Hamburg wieder zurück genommen. Es konnte nicht bewiesen werden, dass die Öko-Test-Messungen fehlerhaft waren.
Ist Bionade also nur das offizielle Getränk einer zweitbesten Welt? Naja, man sollte zwischen verhältnismäßig gesund und auch-in-den-Augen-derer,-die-selbst- Schnaps-und-Kippen-im-Reformhaus-kaufen-gesund unterscheiden. Gesünder als die meisten anderen „kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke“ ist sie sicher, außerdem fehlt ihr dieser Nachgeschmack nach entgangener Lebensfreude, der für alkoholfreies Bier so typisch ist. Prost.
von Stefan Hirsch

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