Hier gehts zur Umfrage zu Eurem Leseverhalten

Kultur

Inhaltsverzeichnis:

The End is Near!

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Über Sex, Brustvergrößerung und was das alles in der Überschrift zu suchen hat.
Ach, meine lieben Freunde, wir wissen es doch alle: Die Welt geht unter! Nichts ist offensichtlicher. Niemand rettet Tibet, niemand rettet das Weltklima, niemand rettet die Babyrobben! Und die Kultur macht da keine Ausnahme.
Besser als Fernsehen!
© I. Friedrich / PIXELIO
Um uns das alles vor Augen zu führen, gab uns Gott ein mächtiges Instrument, welches über jeden Zweifel erhaben ist und dem geschulten Betrachter aufzeigt, warum Nostradamus, Scientology und 100.000 Mayas nicht irren können: das Nachmittagsfernsehen. Nirgendwo sonst wird dem Interessierten so deutlich vorgeführt, warum der Weltenbrandt, zumindest auf kultureller Ebene, gar nicht mehr zu löschen ist.
Wenn Mister Methan bei Oliver Geißen zeigt, wie toll er auf Kommando furzen kann oder das kleine Nachbarsmädchen (14) davon erzählt, dass sie auf jeden Fall eine Brustvergrößerung von Körbchengröße B auf Doppel-D braucht, um den als Leguan ganzkörpertätowierten Sexpartner (46) der Mutter (26) zu verführen – ja, dann hört man die Apokalyptischen Reiter doch praktisch schon mit den Hufen scharren.
Die kulturelle Gosse, in der sich Barbara Salesch mit 9live zusammen auf die alten Zeitungen legen, K11 und Mitten im Leben ein paar Euro erbetteln und sich Lenßen und Partner mit Sturm der Liebe um den billigen Fusel zanken, ist das wahre Orakel vom Armageddon. Ohne irgendwas mit Sex, Titten, Drogen und Gewalt reißt man den abgestumpften 15-jährigen halt nicht mehr vom Hocker. Trash ist Quote.
Aber, lieber Leser, meckern hilft nichts und dem doofen Nachbarskind im Rahmen einer zünftigen Gehirnwäsche zwei Streichhölzer in die Augen zu klemmen und ihn von früh bis spät mit französischen arte-Kunstfilmen aus den frühen 70ern vollzustopfen, erscheint auch nicht sehr fruchtbringend (obwohl ich den Gedanken irgendwie reizvoll finde).
Anmerkungen des Autors: Zwei bei Kalwass erscheint nicht in der Aufzählung, da “ihre Therapiestrategien grundsätzlich nachvollziehbar sind.” (Zitat: Stefanie Bruns, Diplompädagogin)
Desweiteren trauern wir um Lenßen und Partner, von dem keine neuen Folgen produziert werden.
Eine echte Lösung hatte nur einer: Der letzte “vorderste Front”-Kämpfer der Kultur, den wir jemals im Nachmittagsfernsehen bewundern durften, war ironischerweise ein quasi geisteskranker Bauwagenbewohner in Latzhosen.
Peter Lustig‘s prägnant-passendes Postulat lautete: “Abschalten!”
von Thomas Hülsmann
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Erbarmungslos schlecht und irgendwie auch traurig

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Verleihung der Goldenen Himbeere
Eine unauslöschliche Lichtgestalt des internationalen Filmbusiness ist ohne Zweifel: Uwe Boll. Nach Ed Wood als schlechtester Regisseur aller Zeiten verschrien, dreht und produziert dieser gleichwohl stur und eigenwillig einen Film des Grauens nach dem anderen. Viele kennen sicher Bruchstücke aus seiner tragischen, filmischen Laufbahn. Hinter trashigen Meisterwerken mit schauspielerischen Minimaltalenten wie Far Cry (Til Schweiger), Alone in the Dark (Christian Slater) oder Dungeon Siege (Jason Statham) steht sein Name.
Der Gebürtige Wermelskirchener erblickte am 22. Juni 1965 das Licht der Welt, um sie Jahre später mit seiner Kunst zu bestrafen. Zunächst jedoch studierte er Filmregie sowie Literatur, Film- und Betriebswirtschaft, um anschließend Mitte der Neunziger zum Doktor der Philosophie zu promovieren.
Wenn auch unbegabt im Filme drehen, hat Boll ein gutes Händchen als Geschäftsmann. Als Mitgründer und Geschäftsführer der Boll-KG (BOLU – Filmproduktions- und Verleih GmbH) ist es ihm erlaubt, seine Filme aus daraus entstehendenden Gewinnen und zusätzlich aus deutschen Medienfonds zu finanzieren. Des einen Freud (Boll), des anderen Leid (Publikum), staatliche Filmförderung für die Machwerke kam logischerweise bisher noch nie zu Stande, weshalb sich Boll überwiegend darauf “spezialisiert”, einschlägig bekannte Computerspiele mit hohem Gewaltfaktor zu verfilmen, in der Hoffnung die spielwütige Playstation-Generation würde die Kinos stürmen und damit kostendeckendes Geld einspielen.
Trotz eines gewissen Charmes, welcher von seinen dilitantischen Filmen zeitweilig ausgeht, muss man im Endeffekt zugeben: Uwe Bolls Machwerke sind für den kultivierten Filmliebhaber purer Schmerz. Nach ersten Erfahrungen mit Kurzfilmen auf Super 8 und Video stieg Boll 1991 mit seinen ersten Langspielfilmen in das Geschehen deutscher Filmproduktionen ein. Bis 2003, bevor er sich an die erste Verfilmung eines Computerspieles wagte (House of the Dead), versuchte Boll mit provokanten Themen das Publikum auf seine Werke aufmerksam zu machen. Unter anderem inszenierte er 1993 eine fingierte Dokumentation über den Tod des ehemaligen Politikers Uwe Barschel (Barschel – Mord in Genf). Das brisante Thema über Verschwörung und Machenschaften, welche dem realen Sterbetag Barschels vorangingen, setzt Boll unbedarft in den Sand. Weiterhin setzt sich der talentfreie Regisseur mit dem sensiblen Thema des Amoklaufes auseinander (Amoklauf, 1994). Allerdings wurde mehr Wert auf die Gewaltveranschaulichung und pornographischen Sequenzen gelegt als den psychologischen Werdegang des Protagonisten. Was bleibt, ist ein sinnfreies Filmwerk unterster Klasse.
Im Jahre 2006 schien Uwe Boll die ständigen (jedoch meist berechtigten) Einwände gegenüber seinem filmischen Schaffen nicht mehr zu verkraften und organisierte mit viel Promotion einen Boxkampf gegen seine fünf größten Kritiker: “Wenn ihr immer schreibt, ihr wollt mich umhauen, foltern, kreuzigen, erschießen, dann kommt nach Vancouver und wir boxen.” Gesagt und getan: Boll, welcher selbst über Boxerfahrung verfügt, gewann alle fünf Kämpfe. Der symbolisch amüsante Akt gegen sämtliche Kritiker hielt 2008 Computerspiele-Qualitätstester Robert Harvey nicht davon ab, eine Petition im Internet gegen Boll zu veröffentlichen. Virtuelle Unterschriften von ca. 330.000 Menschen forderten den Regisseur auf, seine verheerenden Aktivitäten im Filmgeschäft aufzugeben. Eine Million Namen wären laut Boll jedoch nötig gewesen um seine Tätigkeiten einzustellen. Die daraufhin von ihm selbst ins Leben gerufene Pro-Boll-Petition erreichte nicht einmal annähernd 10.000 Unterschriften. Die Kaugummimarke Stride bot dafür jedem Teilnehmer einen Warengutschein an, welcher sich für die Anti-Boll-Petition engagieren würde, bis das Ziel der Unterschriften von einer Million erreicht würde. Das ganze Unterfangen blieb jedoch folgenlos und so dreht Boll heute noch Filme.
Im Jahre 2009 kam der lang ersehnte Durchbruch auf der Karriereleiter des Schrottfilmers. Er erhielt gleich zweimal die Goldene Himbeere. Er wurde als schlechtester Regisseur geehrt. Daneben erhielt er die Auszeichnung für das “schlechteste, bisherige Lebenswerk”.
Zurzeit verhunzt Boll sicherlich die Biographie über Max Schmeling, welche noch dieses Jahr in unsere Kinos kommen soll. Henry Maske verkörpert übrigens die Boxlegende. Der Trailer lässt schon jetzt das nächste typische Boll-Werk vermuten: Erbarmungslos schlecht und irgendwie auch traurig.
von Tobias Kunz
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Der Circus eröffnet seine Pforten

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Ja, liebe Studenten, es stimmt, nach einem Jahr der schmerzlichen Entbehrung ist es endlich soweit! Der Circus Musicus hat seine Pforten wieder geöffnet! Eingebüßt hat er nur den zweiten Teil seines Namens und wird ab sofort die Menschheit unter dem Namen Circus rocken.
uniVista war live bei der grandiosen Neueröffnung dabei und hat mal ganz direkt nachgefragt, was der Circus Studenten zu bieten hat und was uns demnächst alles erwartet.
Peter Hilker und Christoph Snaadt standen uns gern für unsere Fragen zur Verfügung und verrieten uns, dass Peters Bruder den Zuschlag für 45.000 Euro bekommen hat und dass es jetzt, nach 7 Wochen der harten Renovierungsarbeit, am 09.03.2007 endlich losgehen konnte. Die Gegend, so die jetzigen Inhaber, solle endlich wieder belebt werden und eine vergleichbare Location finde man in Vechta und Umgebung nirgends. Wer den Circus kennt, wird beim Betreten feststellen, dass er von seinem Flair nichts verloren hat, der Stil ist derselbe, d.h. man kann sich auf eine rockige Partynacht gefasst machen, die im Landkreis ihresgleichen sucht. Peter und Christoph verrieten, dass den geneigten Besucher demnächst auch 80er, 90er, Coyote Ugly Parties, jede Menge Live-Acts und Ähnliches erwarten wird Mit 1,50 Euro für einen Cola-Korn, 2 Euro für ein Bier, 1 Euro für eine Cola und i.d.R 3 Euro Eintritt (ausgenommen Sonderveranstaltungen), ist der Circus sicher eine gute Anlaufstelle, um die Nacht zu feiern und den angrenzenden Morgen zu begrüßen. Kulinarische Unterstützung erhält der Circus durch Edi´s Stübchen, für die Verpflegung ist also auch gesorgt. Den Studenten hatte Peter Hilker nur eines zu sagen: „Kommt vorbei und guckt euch den Laden an, wird euch gefallen…“ und grinsend fügte er hinzu: „… nur vielleicht denen nicht, die in die WuBa gehen.“ Dem begeisterten WuBa-Gänger sei aber hier gesagt, dass wir am Eröffnungsabend auch Houseklänge vernommen haben.
uniVista sagt Daumen hoch für diese Kultstätte (und wünschen Peter, Christoph und ihrem Team ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr 2007).
von Melanie Ehlert
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Mein Gott kanns besser als deiner (Teil 2)

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Wie versprochen, findet ihr hier nun den zweiten Teil des uniVista-Religionsvergleichs. Nachdem wir im ersten Teil den Buddhismus, das Christentum und den Islam vorgestellt haben, wird euch dieses mal das Judentum und der Hinduismus näher gebracht. Zwei weitere Chancen also, den richtigen Gott zu finden und sich selbst damit den Weg in den Himmel zu bereiten. Garantiert wird von uns natürlich nichts!
Judentum
Zur Zeit gibt es ca. 17 Mio. Menschen, die der jüdischen Religionsgemeinschaft angehören. Der Großteil von ihnen lebt in den USA und Israel. Das Judentum hat eine besondere Stellung unter den Weltreligionen, weil Christentum und Islam aus ihm hervorgingen.
Der Chef: Das Judentum versteht sich als monotheistische Religion. JHWH (auch Jahwe oder Jehova) ist allwissend, allmächtig und allgütig. Er hat die Welt nach seinem Willen geschaffen und wird meistens nur „Herr“ genannt.
Der größte Held: Schwierige Sache, aber Moses hat als Jehovas Prophet eine hohe Stellung bei den Juden. Die im Christentum bekannten 5 Bücher des Moses kennen die Juden als Thora (die Lehren Jehovas), sie gehören zum wichtigsten Teil ihrer Bibel und stellen im Christentum das alte Testament dar.
Erlaubt und verboten: Das Judentum hat 613 Gebote. Juden ist es z. B. nicht erlaubt, Nicht-Juden zu heiraten. Diese müssen vor der Ehe zum jüdischen Glauben konvertieren. Es gibt einige Regeln, die man vor allem beim Essen einhalten sollte: Milch und Fleisch etwa dürfen nicht zusammen verspeist werden; auch wird nur Fleisch von Tieren gegessen, dessen Hufe gespalten sind.
Nach dem Tod: Es gibt mehrere Arten des Judentums, deshalb scheiden sich die Geister der Gläubigen, wie es denn nach dem Leben weitergeht. Juden sind eher auf das Diesseits ausgerichtet. Manche glauben, dass es einen jenseitigen Ort der Gerechtigkeit gibt, andere wiederum, dass das Leben einfach aufhört oder dass Sünder nach ihrem Tod von Dämonen gequält werden.
Hindusimus
Auf Platz 3 der beliebtesten Religionen steht der Hinduismus mit ca. 1 Mrd. Gläubigen. Diese Religion stammt aus Indien und hat dort den Großteil ihrer Anhängerschaft.
Der Chef: Es gibt mehrere Chefs oder sagen wir lieber, es gibt mehrere hinduistische Richtungen, die jeweils eine eigene Gottheit mit sich bringen, beispielsweise den Shivaismus oder den Vishnuismus. Im Gegensatz zu anderen Religionen werden im Hinduismus die Gottheiten gerne dargestellt, wahlweise als Figur oder Symbol. „Einheit in der Vielfalt“ ist eine oft verwendete hinduistische Redewendung.
Der größte Held: Wo sich viele Gottheiten tummeln, dort bleibt wenig Platz für Helden. Allerdings kann man die 10 Avatare des Vishnu (seine Inkarnationen) wohl als solche ansehen. Unter ihnen auch Krishna, nach dem die religiöse „Hare Krishna-Bewegung“ benannt ist.
Erlaubt und Verboten: Erlaubt ist der Konsum von Haschisch, das im Hinduismus die Stelle des Weines im Christentum einnimmt. Das Fleischessen ist zwar nicht verboten, aber es wird empfohlen, es zu unterlassen.
Nach dem Tod: Die Reinkarnation ist ein zentraler Punkt des hinduistischen Glaubens. Leben und Tod gelten als stetiger Kreislauf. Der Körper, in dem man wiedergeboren wird, variiert aber. Es ist immer eine gute Idee, reichlich positives Karma anzuhäufen, um nicht als Tier das nächste Leben durchstehen zu müssen. Am Ende des Kreislaufes steht dann hoffentlich die Erlösung.
von Stefan Hirsch und Sebastian Dargel
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Mein Gott kanns besser als deiner (Teil 1)

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Nicht nur nach Rom, sondern auch ins Paradies führen viele Wege. Doch welcher von ihnen ist der sicherste? Was passiert mit denen, die sich für einen entscheiden, der sich nach dem Tod als frustrierende Sackgasse entpuppt? Wird religiöses Engagement belohnt oder erwartet Gott Strenggläubige nach ihrem Lebensende knüppelschwingenderweise mit den Worten: „So, jetzt werde ich dir mal zeigen, was ich von Strebern halte!”
Fragen, die Freundschaften entzweien, die die Grundlage für enervierende Diskussionen bilden und manch einen dazu bringen, einen Völkermord für eine sinnvolle und ethisch wenig bedenkliche Sache zu halten. Dabei will Religion doch vor allem eins: Dem Menschen Halt geben, Werte und Normen vermitteln und begründen, und zeigen, wie man seinem Seelenheil näher kommt.
uniVista stellt euch die beliebtesten Strategien vor, im Jenseits einen Platz an der Sonne zu ergattern. (Natürlich gibts auch andere Ziele.)
Buddhismus
Der Buddhismus hat ca. 375 Mio. Anhänge Verglichen mit anderen Religionen, wird de Buddhismus zumeist ausgesprochen positiv beurteilt.
Der Chef: -sessel bleibt leer. Es gibt keinen allmächtigen Gott und es wird nicht angenommen, dass unsere Existenz einem Schöpfer zu verdanken ist.
Der größte Held: ist Siddhartha Gautama, der 563 v. Chr. geboren wurde und den Buddhismus gegründet hat. Er schaffte es, sich von allen Fehlern und geistigen Hindernissen zu befreien, erlangte die Erleuchtung und wurde zur Buddha.
Erlaubt und verboten: Nicht erlaubt ist es, Tiere z töten. Deswegen müssen Buddhisten auf Fleisch verzichten. Ansonsten kommt vieles gut an, was sich auch in anderen Religionen bewährt: Spenden, mehrmals täglich beten und eine Fastenzeit einhalten.
Nach dem Tod: geht es wieder von vorne los. Nach dem Tod eines Lebewesens manifestieren sich die noch nicht erloschenen Kräfte in einer neuen Existenz, die nicht unbedingt menschlich sein muss. Zu was man wir( hängt davon ab, wie man sich in seinem vorherige Leben verhalten hat. Erst wenn man zum Buddha wir( kommt man in das Nirvana, einer Art Paradies, das m irdischen Begriffen nicht zu fassen ist.
Übrigens: Der dicke, grinsende Mann ist nicht de Religionsstifter Siddhartha Gautama, sondern ei chinesischer Mönch, der behauptete, die Erleuchtung erlangt und Buddha geworden zu sein. Sein Abbild gilt als Glückssymbol.
Christentum
Die größte Religion der Welt ist mit knapp 2 Mrd. Gläubigen das Christentum. Das Christentum ist monotheistisch und basiert auf dem Judentum.
Der Chef: Der christliche Gott ist ein einzelnes Wesen, das in drei Erscheinungen existiert: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Gott ist Schöpfer von Himmel und Erde, allmächtig und allwissend.
Der größte Held: Das kann nur Jesus Christus, der Messias, sein. Im Neuen Testament als Sohn Gottes bezeichnet, wurde er von einer Jungfrau geboren, um das Menschenschicksal zu teilen und ihre Herzen zu befreien. Er war nicht tot zu kriegen. Nicht lange nach seiner Kreuzigung stand er einfach wieder auf. In Zukunft wird er eine weitere Rolle spielen Er soll den Antichrist besiegen.
Erlaubt und Verboten: Die Katholiken haben ein paar mehr Regeln, Sünden und Pflichten als die Protestanten, deswegen werden hier nur die Gemeinsamkeiten aufgezeigt Vor allem sollte man sich an die zehn Gebote halten: ua. soll man nicht töten, stehlen oder eines anderen Frau begehren… Unterm Strich also Dinge, die man sowieso unterlasen sollte.
Nach dem Tod: Es gibt gleich zwei Möglichkeiten für die Seele, nachdem der Tod des Leibes eingetreten ist Entweder gelangt man zu Gott in den Himmel oder aber in die Hölle. Lediglich einer dieser Orte ist wirklich freundlich.
Übrigens: ‘Wir’ sind Papst!
Islam
Mit ca. 1,3 Mrd. Anhängern ist der Islam die zweitgrößte Weltreligion. Zum Christentum und jüdischen Glauben finden sich viele Parallelen.
Der Chef: Der Islam ist monotheistisch. Der Gott – Allah – hat keine Gestalt und kein Geschlecht Er wird als gütig und wohlwollend beschrieben, ein wichtiges Koran-Zitat lautet. „Wenn ein Gläubiger sich mir mit einem Schritt nähert, nähere ich mich mit 1000 Schritten.”
Der größte Held: ist Mohammed, der Gründer des Islam. Er hat von einem Erzengel den Koran erhalten und mit dessen Verbreitung begonnen
Erlaubt und Verboten: Im Koran stellen die Suren in Geschichtenform die Gesetze dar, an die sich Gläubige halten müssen Als schlimmste Sünden gelten Mord und Selbstmord. Auch verboten sind unter anderem Sex vor und außerhalb der Ehe, sowie alles, was die körperliche Integrität beeinträchtigt, wie zum Beispiel das Trinken von Alkohol oder Tattoos und Piercings.
Nach dem Tod: geht es vor Gericht und von da aus entweder ins Paradies oder, bis alle Sünden bestraft sind, in die Hölle. Im Paradies werden alle Wünsche erfüllt. Wirklich alle.
Übrigens: Dass ein Selbstmordattentäter nach seinem Ableben von 75 Jungfrauen erwartet wird, gilt unter Muslimen als Irrglaube und ist nichts weiter als radikalpolitisches Gewäsch. Im Koran steht, dass auch andere Religionen respektiert werden müssen.
Im zweiten Teil werden wir das Judentum und den Hinduismus vorstellen.
von Stefan Hirsch und Sebastian Dargel
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