Fundsachen

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Anja und der Faulenzer

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Was wäre die Uni ohne sie – unsere Sachen, die wir in ihr hinterlassen? Wir finden sie wieder an einer Garderobe, im Fundbüro vor B1, in der Bibliothek in einer kleinen Kiste, in der sich schon so einiges befindet, oder aber nie.
Nachdem wir leider feststellen mussten, dass sich der Besitzer des Rucksacks, über den wir in der letzten Ausgabe berichteten, nicht aufgefunden hat, hoffen wir, dass sich bei unseren heute vorgestellten Sachen jemand angesprochen fühlt und sie abholt.
Hier nun einige der sonderbarsten Fundsachen:
Das Namensschild
Ich für meinen Teil habe diesmal immerhin einen Namen: Anja. Ich sah Dein Namensschild bei der Suche nach einem vorstellbaren Gegenstand für die aktuelle Ausgabe. Gleich schon dachte ich die Besitzerin zu kennen und erfreute mich einer tollen Story. Zwar lag ich richtig mit meiner Vermutung, dass diese Anja einen solchen Anhänger besitzt, nur (leider) befand dieser sich in ihrer Tasche – zwar verschollen darin, aber nicht verloren. Und somit suche ich weiterhin nach Dir, Anja, deren rosarotes Namensschild fröhlich im Fundbüro glitzert, während alles andere um es herum einstaubt. Welch Glück hätte Dein Anhänger, wenn er sich auch bald wieder bei Dir befände? Komm, raff Dich auf und hol ihn Dir beim Fundbüro ab.
von Jenniffer Malenz
Faulenzer 42
Scheinbar wird Nichts häufiger zurückgelassen als Stiftbehälter. Doch bei uns ist der Einzelne noch was wert. Die uniVista kämpft wider das Vergessen.
Ich weiß es, kleiner Faulenzer-Freund, Du bist einzigartig. Auch wenn Dich das Schicksal auf so mysteriöse Weise in ein Meer aus Deinen Leidensgenossen gespült hat, bist Du doch so anders. Über und unter Dir türmen sich die Normalen, Farbfreien, Beliebigen. Die, die nicht Du sind. Wie ein Leuchtturm der Personalität reckst Du Dich aus der Masse hervor und strahlst so charismatisch wie ein Faulenzer, der in einem Fundbüro dem Ende seiner Tage entgegen fristet, eben nur strahlen kann. Oh, du leuchtende Sonne des Stiftebeinhaltens, Du Aurora des Kuli-Managements. Wer wagte es Dich achtlos an einem so banalen Ort wie einem Seminarraum zurückzulassen, wo Du doch die Schreibutensilien von Königen sortieren könntest?
Wer da draußen vermisst einen ganz besonderen Teil seines Lebens? Wer da draußen sucht, was ihm zum Fleiß fehlt? Ich weiß, dass es Dich gibt. Du hast nicht nur einen x-beliebigen Faulenzer zurückgelassen, sondern einen Freund. Und Freunde lässt man nicht im Stich. Ich habe doch gespürt, dass es da eine Verbindung gibt. Ihr gehört zusammen und die uniVista will Euch helfen. Einsamer Student, schaue dir das Foto genau an. Kennt ihr euch? Denn ein Student ohne Faulenzer ist doch wie Charlie Sheen ohne Koks: sympathisch, aber nicht in der Lage zu arbeiten.
von Thomas Hülsmann
Alles Gute und frohes Nicht-Vergessen wünscht Eure uniVista-Redaktion.
Fotos: Jenniffer Malenz

Fundsachen

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Was wäre die Uni ohne sie – unsere Sachen, die wir in ihr hinterlassen? Wir finden sie wieder an einer Garderobe, im Fundbüro vor B1, in der Bibliothek in einer kleinen Kiste, in der sich schon so einiges befindet oder aber nie. In dieser Rubrik präsentieren wir Euch heute und auch in Zukunft einen Teil davon.
Der Rucksack im Fundbüro
Nanu? Was ist das? Ein Rucksack? Ähm … ok. Man könnte meinen, dass der neben dem Pack an Autoschlüsseln keine Besonderheit darstellt. Doch wenn man mal genauer darüber nachdenkt, ist es doch wirklich wahrscheinlicher, dass einem ein Schlüssel aus der Tasche entgleitet, als dass mein seine komplette Tasche in der Uni lässt. Erschreckend, wo den armen Studenten manchmal der Kopf steht. Da geht man morgens noch nichts ahnend in die Uni und kehrt am Abend ohne sein Hab und Gut nach Hause zurück, ohne es zu merken. Vermutlich hat derjenige mehrere Rucksäcke tragen müssen und in dem ganzen Durcheinander nicht mehr erkennen können, dass ihm einer fehlt. Und vermutlich liegt in genau diesem das wichtigste Buch für die bald abzugebene Hausarbeit. Die Gebühren der Bibo steigen ins Unermessliche und ihm ist noch gar nicht bewusst, welch ein Schicksal ihm noch bevorsteht. Da können wir nur hoffen und bangen, dass sich der Besitzer dieses Rucksacks bald finden wird und alles ein gutes Ende nimmt. Außerdem nimmt der gute Wegbegleiter ganz schön viel Platz weg. Denn ständig werden Dinge vergessen oder verloren und sammeln sich im Schaufenster des Fundbüros und warten darauf, entweder vernichtet zu werden oder in die Arme des glücklichen Besitzers zurückzukehren.
Solltest Du also Deinen Rucksack vermissen und erkennst ihn auf diesem Bild, solltest Du Dich schleunigst zum Fundbüro begeben und Deinen Rückenwärmer freudig in Empfang nehmen.
Alles Gute und frohes Nicht-Vergessen wünscht Eure uniVista-Redaktion.
von Jenniffer Malenz
Der Fundkasten vor B1 im Büro der Hausmeister; Rechts oben: der Rucksack
Foto: Alexander Dressler

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