Illustration: Universität Vechta
Bearbeitung: Alexander Dressler
Ihr blickt in Euren Studienplaner und entdeckt eine Vielzahl an Gebäuden – unterschieden durch Buchstaben. Doch fällt Euch nach einigen Sekunden auf, dass laut Alphabet eine ganze Menge fehlen. Was war da los? Gibt es diese Gebäude nicht oder sind sie nur nicht sichtbar? Sind sie uninteressant? Steckt in den vorhandenen Buchstaben ein tieferer Sinn?
All diesen Fragen bin ich auf den Grund gegangen und präsentiere Euch nun die Antworten darauf in diesem speziellen Uni-Gebäude-Alphabet:
A: Der A-Trakt gehörte zu Urzeiten der Universität Vechta zu den Lehranstalten der Universität Göttingen, die damals noch mit der Hochschule Vechta zusammenhing.
B: Der B-Trakt war und ist im Prinzip nur der B1 Hörsaal und der Flur davor.
C: Früher gehörten zum C-Trakt die Schwimmhalle sowie einige Sport- und Seminarräume, die nun alle zum S-Gebäude zählen und den Buchstaben C verdrängt haben.
CN: Die Räume CN1 bis CN3 sind die Container-Büros, die sich zwischen N-Gebäude (darum auch CN) und Schotterparkplatz befinden. In CN2 befindet sich das Redaktionsbüro der uniVista.
CV: Ähnlich verhält es sich mit CV1 bis CV6. Das sind die Räume im Container zwischen dem E-Trakt und S-Gebäude, in dem sich die Fachräte befinden.
D: Im D-Gebäude findet man u.a. den
AStA
E: Der E-Trakt stellt den Bereich zwischen dem S-Gebäude und F-Trakt dar, wo sich kleinere Seminarräume, die Computerräume, das Präsidium, das KiZ (Kommunikations- und Informationszentrum), der IT-Support, das AVMZ (Audiovisuelles Medienzentrum) sowie das Gleichstellungsbüro befinden.
F: Im F-Trakt sind oben die große und kleine Aula und unten die Räume der Musikstudenten sowie Seminar- und Dienstzimmer beheimatet.
G: Der Buchstabe wurde zwei Mal im Laufe der Universitätsgeschichte vergeben. Bis 1983 war das G-Gebäude eine Anmietung in der Graf-von-Galen-Straße und überwiegend mit Personalräumen und einem Teil der Bibliothek gefüllt, bis diese Dinge am Campus ihren Platz fanden. Von 1999 bis 2004/05 fand sich ein neues G-Gebäude: Interessanterweise das in der Oldenburger Straße, das ja eigentlich besser den noch nicht vergeben Buchstaben O hätte bekommen können. In dem G-Gebäude befanden sich Personalräume der Mathematik, die dann ins X-Gebäude zogen, Räume des Sachunterrichts, die in den A-Trakt zogen, sowie die Umweltwissenschaften, die nach Osnabrück gingen.
H: Im H-Gebäude befinden sich verschiedene Diensträume. Es liegt in der
Burgstraße 18. Bis 1997 diente das Gebäude als Finanzamt. Seitdem wird es von dem Amtsgericht und der Uni genutzt.
I: Das I-Gebäude gibt es, aus der Ähnlichkeit mit dem Buchstaben J heraus, nicht.
J: Das J-Gebäude liegt in Füchtel (
Füchteler Str. 72) und hätte wohl passender den Buchstaben F bekommen können. Das Gymnasium St. Thomas Kolleg hat hierfür ein Teil ihres Gebäude an die Uni vermietet. Hier findet man einige Seminarräume.
K: Das K-Gebäude hängt mit dem W-Gebäude zusammen und steht für "Kunst und Werken".
KA: Das ist die alte Bezeichnung des Y-Gebäudes. Manchmal taucht sie aber noch in Verbindung mit Räumen im Katasteramt auf.
L: Das L-Gebäude ist schlicht und einfach unsere Library (= Bibliothek).
M: Im M-Gebäude befinden sich die Mensa einschließlich dem Bistro, dem BAföG-Amt und der psychosozialen Beratungsstelle (PSB).
N: Im N-Gebäude findet man die Germanisten und Theologen.
O: Das O-Gebäude gibt es nicht.
P: Das P-Gebäude befindet sich hinter dem Sportplatz am Eichendorfweg und beinhaltet einige Büros der Landschaftsökologen.
Q: Das ist das neue Hörsaalgebäude, dessen Bau im Wintersemester 2012 fertig gestellt sein soll.
R: In den Räumen des R-Gebäudes war bis 2005 die katholischen Fachhochschule beheimatet und beinhaltet heute einige Seminar- und Büroräume, das Immatrikulationsamt, das International Office, den Servicepoint, das StudierendenServiceCenter und die Caféte. Im hinteren Teil befand sich bis vor ca. einem Jahr noch ein Mädchenwohnheim.
S: Das S-Gebäude ist ganz einfach das Sportgebäude und beheimatet im vorderen Bereich das IGK.
T: Das T-Gebäude gibt es nicht.
U: Das U-Gebäude ist das ISPA-Gebäude und beinhaltet einige Seminar- und Büroräume.
V: Das V-Gebäude ist das Veredelungsinstitut der Universität Göttingen.
W: siehe K-Gebäude.
X: Das X-Gebäude enthält u.a. Büroräume des ZEBiD und liegt am
Kreuzweg 3 und 5. X steht für Kreuz.
Y: Dieses Gebäude ist das Katasteramt (
Neuer Markt 14) befindet sich beim Bahnhof Vechtas und beinhaltet Dienstzimmer.
Z: Hier befindet sich der zentrale Infopoint (Haupteingang).
Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung von Herrn Thilo Haake, Herrn Wolfgang Brinker und Herrn Gunter Geduldig entstanden.
Mehr Informationen zur Belegung der einzelnen Gebäude und die genaue Bezeichnung aller Institute und Einrichtungen der Uni erhaltet in Eurem Studienplaner und unter
www.uni-vechta.de.
von Jenniffer Malenz