Auf ein Wort

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Livin‘ la Vida loca – Livin‘ a crazy life
"Germans are very polite people!"

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Bild: Olesja Miller
What is your name?
Marta Larrión Vega.
Where are you from?
I am from Pamplona. It is a city of 300.000 citizens located in the north of Spain.
What do you major in?
English Studies.
Why did you choose the University of Vechta?
Generally, I chose Germany as I thought it was going to be a great challenge for me to survive in a country where I don‘t know the language at all.
Which points about Germany are exactly how you imagined them to be?
Germans are very quiet, punctual and tidy, which are good values. It takes a long time to get to know German people and become friends, but it is okay. Furthermore they really like beer. After 4 months, I have also become German in that aspect ;).
And which aspects are absolutely different as you had imagined them before?
I was surprised that Germans don‘t like dancing as much as Spanish do. Usually, party is the perfect excuse to meet people, but in Germany they don‘t talk a lot. I was also impressed by tobacco machines being everywhere and that there is a specific schedule to pick the rubbish from the houses as well.
Would you consider staying in Germany for an extended period of time?
No, once I do all my exams I will be finishing my degree. Finding a job in Spain afterwards is my priority.
What is your cure for homesickness?
SKYPEEEEEEEEE :)!!!!!! But I never really felt homesick :).
Where is it more fun to party – in Germany or in Spain?
I think everybody in the world associates Spain with party, girls, sangria and siesta. They think we are lazy people who only want to party. Somehow, they are right ;).
What do you like about Germans?
I like that they are usually well organized and neat. Also that once you become friends, you can count on those people. Some Germans I met were also very helpful, always trying to help with problems with a smile on their faces.
Which German habits were hard to get used to?
I like I missed the craziness of Spanish people a little bit. Being all expressive with emotions, being open minded, like saying hello to everyone, even if they don‘t know you at all. Germans seem to be more reserved. They are very polite.
Have you ever been living abroad before?
I like that No, but I used to spend my holidays in England every now and then, since I was two years old.
Would you recommend an academic year abroad?
In my case it is hard to tell. I was the first Spanish exchange student in Vechta. Unfortunately, there were some organizational difficulties, regarding my timetable. I was attending courses that had nothing to do with my studies in Spain in the end. It is a bit upsetting, because it could affect my plans for the future of getting my degree as soon as possible. So, although I enjoyed the lessons, I would say it is better to have things ready in advance for students who are coming.
Please be honest. Did these questions annoy you :)?
Not at all, but it is difficult to find the right words to express myself in order not to hurt Germans when they read this.
Thank you for taking time.
Das Interview führte Johanna-Maria Jaromin.

“Ich glaube, ein Jahr ist genug”
Auf ein Wort mit Austauschstudent Wang Chenye

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In dieser Rubrik stellen wir Euch regelmäßig jemanden vor, der im Rahmen eines Studienaustauschs ein paar Monate oder auch mehr in Vechta verbringt. Die Fragen sind jedes mal die selben, die Antworten hoffentlich nicht.
Du heißt:
Wang Chenye
Du kommst aus:
Ich komme aus der Stadt Chansha und Hunan ist die Provinz. In China sagt man dazu Provinz nicht Bundesland. Das ist in Südchina. Mao Zedong kommt aus der selben Stadt.
Du studierst:
Germanistik und Sozialwissenschaften
Warum hast Du Dich ausgerechnet für Vechta entschieden?
Unsere Deutsche Fakultät hat partnerschaftliche Beziehungen mit Vechta und auch mit Konstanz. In Konstanz muss man für 2 Jahre studieren, in Vechta nur für ein Jahr. Ich glaube, ein Jahr ist genug.
Was ist hier genauso, wie Du es erwartet hast?
Die schöne Landschaft. Ich denke, Deutschland ist ein typisch europäisches Land und hier gibt es nicht so viele ältere Gebäude wie in den anderen EU-Ländern. Hier sind die Häuser sehr modern.
Und was ist völlig anders?
Ehrlich gesagt: Das Essen in Deutschland gefällt mir nicht so.
Der Verkehr in Deutschland ist super, nicht so wie in China. Wenn ein Auto kommt, hält das Auto und ich gehe weiter. In China muss man aufpassen, ob ein Auto kommt oder nicht. Und wir müssen warten, bis das Auto fährt.
Würdest Du gerne länger bleiben als ursprünglich vorgesehen?
Ein Jahr reicht. In China muss ich noch ein Jahr an meiner Heimatuni studieren. Später, wenn ich eine Arbeit habe und die Chance dazu habe, möchte ich noch einmal nach Deutschland, aber auch nicht so lange bleiben.
Was machst Du, wenn Du Heimweh bekommst?
Ich quatsche mit meiner Mutter im Internet.
Wo werden die besseren Partys gefeiert?
In China machen die Jugendlichen oder Studenten nicht so viel Party wie hier. Ich war auf der Uniparty in der Wunderbar, aber die hat mir eigentlich nicht gefallen.
Was gefällt Dir an den Deutschen?
Die meisten Deutschen, die ich getroffen habe, sind sehr nett und sehr hilfsbereit.
Und was stört Dich an ihnen?
Die deutschen Studenten trinken sehr viel Alkohol. Ich mag das nicht so. Viele Mädchen rauchen auf der Straße. Das ist in China nicht so.
Hast Du schon mal vorher im Ausland gelebt?
Nein.
Würdest Du zu einem Studienaustausch raten?
Ja. Besonders weil man die Sprache und die kulturellen Unterschiede sehr gut lernen kann.
Sei ehrlich: Nerven Dich diese Fragen?
Nein! Das finde ich interessant.
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast!
Das Interview führte Tobias Kunz.

Auf ein Wort mit Kyrill Kuritsyn

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In dieser Rubrik stellen wir Euch ab sofort in jeder Ausgabe jemanden vor, der im Rahmen eines Studienaustauschs ein paar Monate oder auch mehr in Vechta verbringt. Die Fragen sind jedes mal die selben, die Leute hoffentlich nicht.
Foto: Stefan Hirsch
Du heißt:
Kyrill Kuritsyn
Du kommst aus:
Schuya, einer kleinen Stadt in Russland
Du studierst:
Germanistik und Sozialwissenschaften
Warum hast Du Dich ausgerechnet für Vechta entschieden?
Die Hochschule Vechta hat mit meiner Universität in Kuritsyn partnerschaftliche Beziehungen.
Was ist hier genauso, wie Du es erwartet hast?
Ehrlich gesagt ist es schwer zu erklären, weil ich vorher noch nie in Deutschland gewesen bin. Nur positives habe ich von dem Wohnheim Sonnenkamp gehört. Und es ist wirklich genauso, wie mir erzählt wurde.
Und was ist völlig anders?
Das Bachelor-/Master-Studium. Und dass man seinen Stundenplan selbst zusammen stellt.
Würdest Du gerne länger bleiben als ursprünglich
vorgesehen?
Ich würde gerne in Deutschland zu ende studieren. Aber bleiben möchte ich nicht, obwohl ich Deutschland sehr mag. Es ist ziemlich kompliziert. Außerdem ist meine Familie in Russland, alle meine Freunde sind auch dort. Ich habe oft Heimweh.
Was machst Du, wenn Du Heimweh bekommst?
Ich besuche Freunde oder telefoniere übers Internet mit meiner Familie oder Freunden in Russland. Manchmal unterhalten wir uns stundenlang, besprechen alle möglichen Themen. Das Heimweh verschwindet dann einfach, die Laune wird sofort wieder gut.
Wo werden die besseren Partys gefeiert?
In Russland. Die Musik ist besser. Außerdem kann ich mit meinen besten Freunden hingehen.
Was gefällt Dir an den Deutschen?
Mir gefällt ihre Mentalität, ihre Hilfsbereitschaft, und das man sich immer gut mit ihnen unterhalten kann.
Und was stört Dich an ihnen?
Ich habe noch nie etwas Negatives mit den Deutschen erlebt.
Hast Du schon mal vorher im Ausland gelebt?
Ich war schon vor dem Studium mehrmals in Deutschland. Zwei Monate habe ich bei einer Gastfamilie gewohnt, im Sommer war ich oft hier, um Bekannte zu besuchen.
Würdest Du zu einem Studienaustausch raten?
Auf jeden Fall! Man lernt die Menschen, die Kultur und die Mentalität des Landes kennen. Die Sprache lernt man irgendwie automatisch. Man bekommt interessante Einblicke. Solche Möglichkeiten darf man auf keinen Fall verpassen.
Sei ehrlich: Nerven Dich diese Fragen?
Nein, diese Fragen nerven mich nicht.
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast!
Das Interview führte Stefan Hirsch.

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