Hier gehts zur Umfrage zu Eurem Leseverhalten

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Inhaltsverzeichnis:

Kilo stemmen und Beulen drücken!

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Wir befinden uns heute in Rico‘s WG-Zimmer. Eine Ansammlung von motivierten Studenten versucht sich einen geeigneten Tagesplan zu erstellen, in welchem vorgesehen ist, weiterhin ihre Genialität in der Welt zu verbreiten …

Es ist Sonntag Nachmittag und unsere WG ergießt sich wieder mühselig in heiterem und anspruchsvollem Geplauder. Studierende sind halt auch außerhalb ihrer Lerntätigkeit stets auf dem Gipfel ihrer geistreichsten Begeisterungsfähigkeit.

So wird sich ereifert über ihre Frische und Jugend. Ihren Stil, ihren Anmut! Es ist nicht zu leugnen, Energie ist in diesem Zimmer quasi so konzentriert, dass man sie förmlich anpacken kann!

Seht sie Euch an! Die Elite! Die zukünftig oberste soziale Klasse unserer Gesellschaft! Das vollkommene Maß an kollektiver Intelligenz!
… aber vorspulen. Und so könnt ihr in der nächsten Ausgabe den weiteren Fortgang auf höchstem Niveau verfolgen. Humor, Anspruch, Action, Spannung und Erotik in einem. Bis zum nächsten Mal!
Texte: Thomas Hülsmann und Tobias Kunz
Kulissen: Thomas Hülsmann
Inspiration: Bistro Geplapper
Fotos: Alexander Dressler
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San Francisco

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Nachdem in der letzten Episode die gesamte WG unter einer Schneelawine begraben wurde, scheint alles vorbei. Ist dies das Ende? Und was wurde aus der Waschmaschine?

Gedanken wabern durch den Nebel des Bewusstseins. War dies tatsächlich der Himmel? Wo war Bob?

Stimmen. Worte. Bobs Verstand schien zu bersten. Bobs Verstand? Etwas war merkwürdig.

Oh, zum Glück war die Lawine und das Jenseits nur eine drogeninduzierte Halluzination von Bob. Da haben wir alle ja gerade noch mal Glück gehabt.
Jetzt, wo die WG gerettet ist (naja, streng genommen nur Bob), stellen sich jedoch nur noch mehr Fragen, die nach Antworten schreien. Warum halluziniert Bob sich in fremde Körper? Was ist mit der Waschmaschine?
Und wer zu Hölle ist Arno Dübel? All das erfahrt Ihr nächstes Mal (wer´s glaubt…)
Texte: Thomas Hülsmann
Kulissen: Thomas Hülsmann und Tobias Kunz
Inspiration: Arno Dübel
Fotos: Alexander Dressler
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Fliegerbombe und Schleudergang

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Ein Tag wie jeder andere. Eines drögen Morgens, an dem sich alle WG-Mitglieder so ganz wunderbar bei nebenbei laufendem TV entspannen, flattert eine fröhliche Neuigkeit durch die Gemächer und erhellt die verstaubten Gemüter. Bob hat gelernt seine Wäsche zu waschen.

Die Botschaft reißt sofort alle in einen berauschenden Bann. Jeder scheint sich zu freuen und Bob in seinem neu eroberten Lebensabschnitt das Beste zu wünschen, was man halt so jemanden wünschen kann, der allmählich sämtliche Facetten des schwierigen Lebens in den Griff zu bekommen scheint.

Alle sind sich einig. Bob ist von nun an ein anderer Mensch. Sein neuer Lebensmut und die damit einhergehenden verschärften Sinne strahlen eine unendliche Energie aus, welche sich in die noch so winzigste Pore der WG-Räumlichkeiten ausbreitet und alle restlichen Mitbewohner gleichwohl beflügelt.

Doch da ein unverhoffter Schicksalsschlag. Von einem Moment zum nächsten fliegt der doch eben noch so energiegeladene Wohngemeinschaftspalast in die Luft und wird von einer wuchtigen Schneelawine begraben. Doch bevor einer unserer tapferen Helden auch nur das Ausmaß des Schreckens verarbeitet hat, wird schon wieder an die Zukunft gedacht.
Doch wie wird diese Zukunft wohl aussehen? Wird Bob einen jämmerlichen Tod sterben oder doch noch bügeln lernen? Wird er es überhaupt überwinden mit dreckigen Sachen in das Krankenhaus gebracht zu werden? Und was ist mit Nadine und Enrico? Werden sie Kinder bekommen und sich den teuflischen Krallen der Ehe hingeben oder einfach nur ins Gras beißen? Ist das ganz und gar das Ende?
Text und Kulissen: Tobias Kunz
Inspiration: Robert Betz
Fotos: Alexander Dressler
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Fernweh

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Eine eindeutige Erkenntnis zwang unsere WG heute über gewisse Dinge nachzudenken. Seit Bestehen der aufregenden Ansammlung unserer lustigen Gesellen ist uns klar geworden, dass zwar viele Menschen unsere Räumlichkeiten betreten haben, jedoch selten einer von uns diese verlassen hatte.
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Urlaub! Das ausschlaggebende Stichwort. Wir alle gierten sogleich nach dieser ausgefeilten Idee und ein jeder von uns interpretierte seine eigene Wunschvorstellung in diesen Gedanken. Es wurde Zeit diesem eingebrachten Traum einer Reise eine feste Gestalt zu geben.
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Und so vergingen ein paar Stunden. Keiner sagte ein Wort und keiner machte eine Bewegung. Und in der Stille der Peinlichkeit hofften alle, dass Tequila Tony, unser Vermieter, die Ruhe stören könnte, doch dieser war auf der Jagd nach dem Munkelmann. Bis schließlich…
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Bob unterbrach die grausame Stille und erwähnenswert ist es schon in jeglicher Hinsicht, dass unser Dauerkiffer der einzige war, der den roten Faden nicht verloren hatte. Jedoch wie der Zufall es so will, konnte diesen marihuanaverseuchten Faden auch keiner unserer dauergestressten Studenten wieder aufnehmen.
Und so verließ Luisa unser Paradies vereinter Glückseligkeit. Und als sie später mit Rucksack und gestrecktem Daumen die WG verließ, konnte sich nach einer halben Stunde auch keiner mehr an sie erinnern. Ob Luisa nach ihrer Rückkehr von ihren Mitbewohnern doch wieder erfasst wird, ist fraglich, aber dennoch anzunehmen. Wie wird die WG reagieren? Und wird Bob wieder backen können? All das und noch viel weniger, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe.
Text und Kulissen: Tobias Kunz
Fotos: Alexander Dressler
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Der Munkelmann

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uniplay12a
Nach einer exzessiven WG-Party schien in unserer WG nichts mehr so zu sein wie es war. Die Räume schrien nach Sauerstoff, unsere Körper nach H20. Leider konnte sich keiner mehr an die vergangenen Nächte erinnern, demzufolge gab es untereinander nicht viel zu erzählen.
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Plötzlich betrat unser Vermieter, Tequila-Toni, der reichlich mitgefeiert hatte, unsere Wohnung. Doch irgendwie schien er an diesem Tage verändert und versuchte uns irgendetwas Ominöses mitzuteilen, was ihm wohl sehr zugesetzt hatte.
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Da keiner so richtig etwas verstand, musste Tequila-Toni, unser Vermieter, deutlicher werden. Und so versuchte er alle bemerkenswerten Details des Munkelmannes näher zu erläutern, wobei er nicht wirklich den Kern unseres benebelten Interesses traf.
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Bevor wir in Erwägung zogen, uns dem beängstigenden Thema des Munkelmannes unsere Aufmerksamkeit entgegenzubringen, beschlossen wir Tequila-Tony für verrückt zu erklären, der daraufhin beleidigt die Wohnung verließ. Somit lösten wir zwei Probleme mit einem Schlag und alles schien wieder in bester Ordnung zu geraten. Naja, zumindest fast alles.
Wird Tequila-Tony seinen neuen Gegner, den Munkelmann, in die Flucht schlagen oder ihm sogar eine Wohnung vermieten? Taucht Bobs Armbanduhr wieder auf und wird in der WG alles wieder so sein wie früher? Das alles und viel weniger erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe. Bis dahin und viel weiter… seid gespannt!
Text und Kulissen: Tobias Kunz
Bilder: Alexander Dressler
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und wenn das fünfte Lichtlein brennt…

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uniplay11a
Dass Bob manchmal etwas verpeilt war, war ja nichts Neues. Zugegeben, auch ich irrte mich manchmal im Wochentag. Aber wie man um volle fünf Wochen daneben liegen konnte?
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Bob war wirklich traurig. Also beschlossen wir, Weihnachten zu wiederholen. So gut es ging…
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Als wir mitten in den Vorbereitungen waren, klingelte unser Vermieter Tequila-Toni und fragte, ob er ein bisschen bei uns bleiben könnte. Candy, seine Freundin, war wohl irgendwie sauer auf ihn…
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Statt Glühwein tranken wir warmen Tequlia mit Zimt und Koriander. Nach der vierten Tasse setzte Tequila-Toni sich eine rote Mütze auf und sagte, er würde die Müllgebühren für unsere Wohnung dieses Jahr selber zahlen. Draußen legten sch dicke, wattige Schneeflocken auf die winterkahlen Bäume. Schön.
Auch unsere Playmos verabschieden sich in die vorlesungsfreie Zeit. Ob sie ihre WG auch im Sommersemester 2009 beziehen?
Dies und vieles mehr erfahrt ihr in in der nächsten Ausgabe, im April 2009.
Texte: Stefan Hirsch
Kulissen: Julia Stock
Fotos: René Kohn
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Zimmer frei?

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Heute gab es was zu feiern, und fast alle WG-Mitglieder waren da, außer Nadine, unsere Mo-Di-Mi-Studentin. Bob wird 30! Zur Feier des Tages kredenzte er uns etwas aus seinem Privatanbau.

Da klingelte es an der Tür. Das musste der Typ sein, der sich das leere Zimmer angucken wollte. Tatsächlich, vor der Tür stand unser neuer potenzieller Mitbewohner, Marke „Steve Urkel“, nur dass er Joachim hieß.

Als wir Joachim endlich dazu gebracht hatten, unser Wohnzimmer zu betreten, machten wir ihn mit uns und unseren Gepflogenheiten vertraut.

Das Nächste, was wir dann von Joachim sahen, war die Rückansicht seines Pullunders, als er die Flucht ergriff. Er sagte noch so etwas wie, dass er keine Perspektiven in dieser WG hätte und dass wir unser Leben mal überdenken sollten. Nun gut, 20 Semester zu studieren und es sich nicht anmerken zu lassen, ist schon ne reife Leistung.
Aber so werde ich ja niemals enden. Ich bin ja auch erst im 6., äh… 7. oder doch schon im 8 Semester?
Wird es weitergehen? Wird es eine neue Folge geben? Oder war dies der Abschied von unserer vertrauten WG? Dies und vieles mehr erfahrt ihr in in der nächsten Ausgabe, im Januar 2009.
Texte: Melanie Ehlert und Jessica Barbato
Kulissen: Melanie Ehlert
Fotos: Björn Franke
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Echte Gefühle

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Von meinen Mitbewohnern ging mir Nadine am wenigsten auf die Nerven. Das lag allerdings daran, dass sie so gut wie nie zu Hause war. Sie hielt sich meistens nur von Dienstag bis Mittwoch in Vechta auf, wenn man sie sah, hatte sie immer einen Koffer in der Hand. Deswegen war ich etwas überrascht, dass ausgerechnet sie die Einzige war, die letztes Wochenende hier blieb.

Bob, der sich zu spät um einen Praktikumsplatz bemüht hatte, musste ein Betriebspraktikum bei einer Tretbootvermietung am Steinhuder Meer machen, Charlene war bei einer Freundin, und Enrico war nicht mehr gesehen worden, seitdem in Vechta ein 24-Stunden-Fitnesscenter eröffnet hatte.

Abends guckten wir Fernsehen. Sie lachte, ich blickte sie an. Ihr präzise aufgedrucktes Gesicht. Der seidenmatte Kunststoff ihrer Haare. Mit einem mal wurde mir bewusst, wie schön sie eigentlich war. Konnte das sein? War ich gerade dabei, mich zu verlieben? Obwohl ich sie seit fast drei Jahren kannte? Ihr Handy klingelte.

Ihr Freund war dran, und fragte, ob er sie abholen solle. SIE HATTE EINEN FREUND! Das war gemein, das war grausam. Sekunden zuvor hatte ich noch die Hoffnung auf eine neue Liebe, jetzt stand mir ein sehr einsames Wochenende bevor.

Enttäuscht blieb ich allein vor dem Fernseher sitzen und schlief spät ein. Ich träumte, ich würde in einem staubschwarzen Chevrolet Camaro eine südfranzösische Küstenstraße entlang fahren. Während der Fahrt zündete ich mir eine Zigarette an. Der Fahrtwind trug den Rauch durch das geöffnete Schiebedach davon.

Ich wachte auf, und plötzlich erkannte ich, dass ich meine große Liebe bereits gefunden hatte, dass ich keiner Partnerin bedurfte, sondern dass ich mein begehren darauf konzentrierte, im Tabakrauch zu schwelgen…
Wie wird die WG das Sommerloch überstehen? Erfahrt es in der nächsten Ausgabe, im November 2008.
von: Stefan Hirsch
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Back for Good

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In den Semesterferien hatte sich bei uns nicht viel verändert. Auch unser Vermieter, Tequila-Toni, den seine Freundin rausgeworfen hatte, weil er sie mit ihrer Schwester, ihrer besten Freundin und ihrem Friseur betrogen hatte, wohnte noch immer bei uns und litt unter Liebeskummer.

Blöderweise versuchte er jeden Abend, seinen Schmerz in Tequila zu ertränken, und nölte irgendwem von uns besoffen die Ohren voll. Es war wirklich anstrengend. Doch hätten wir ihm sagen sollen, dass er nervt? Immerhin wohnten wir recht günstig.

Wir hielten Krisenrat. Wir mussten ihn loswerden. Nur wie? Wir trauten uns nicht, ihn einfach rauszuwerfen, und irgendwie tat er uns auch leid. Ausgerechnet Bob sollte Recht behalten, denn…

…plötzlich klingelte es. Tequila-Tonis Freundin stand vor der Tür, und wollte – wahrscheinlich beflügelt durch das Frühlingserwachen – ihrer Beziehung eine zweite Chance geben. Nach einem klärenden Gespräch versöhnten sich beide und gingen gemeinsam nach Hause. Wie schön.
Wird Tequila-Toni seiner Freundin treu bleiben? Und was geschieht mit unserer WG, wenn nicht? Wird Enrico sich in einem 24-Stunden-Fitness-Center einrichten, Bob ein Auslandssemester in Kolumbien auf einer Kaffeeplantage machen und Charlene Studium und Wohnung aufgeben, um endlich die lang ersehnte Modell-Karriere in Angriff zu nehmen? Und wird Nadine in die WG kommen und selbst unseren Normalo nicht mehr antreffen? Ihr werdet es erfahren. Versprochen. In der nächsten Ausgabe im Juli 2008.
von Stefan Hirsch
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Märchenhafter Mieterschutz

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Eines Tages stand unser Vermieter vor der Tür, und fragte, ob er für ein paar Tage bei uns wohnen könne. Seine Freundin hatte ihn rausgeworfen, weil er sie mit ihrer Schwester, ihrer Mutter und ihrem Friseur betrogen hatte.

Eigentlich war uns nicht ganz wohl bei der Sache, aber wir trauten uns nicht, ‚nein‘ zu sagen, immerhin gehörte ihm unsere Wohnung. Besonders Charlene war genervt von seiner ebenso plumpen wie schmierigen Art.

Wir hielten eine Krisensitzung, kamen aber zu keinem Ergebnis. Was sollten wir tun? Einfach abwarten, bis er von selber ging? Ihn rausschmeißen? Selber ausziehen? Seine Freundin bitten, ihm zu verzeihen?

Plötzlich flog eine Fee herein. Sie schoss mit ihrem Zauberstab auf Tequila-Tony, der hinter der Tür gelauscht hatte. In einem gleißenden Lichtblitz schmolzen er und all unsere Probleme zu einem Gedankenpups zusammen. Phantasien können so schön sein…
Können auch Gedankenpupse noch nerven? Befindet sich die WG in der nächsten Ausgabe wieder in trauter Viersamkeit? Zieht Tequila-Tony erneut bei seiner Freundin ein oder hat er ein sportliches Verhältnis mit Enrico? Könnte es sein, dass das immer noch leerstehende Zimmer doch noch vermietet wird? Vielleicht das alles, aber bestimmt vieles mehr erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe. Seid gespannt!
von Stefan Hirsch
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Am Morgen danach

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Als ich am Morgen nach unserer Party aufwachte, hatte ich Gewürz-Ketchup in den Augen, und auf meinem Bauch hatte jemand Tictactoe gespielt. Mit Edding. Wie es dazu gekommen ist, wusste ich leider nicht mehr, aber eigentlich wollte ich das auch gar nicht.

Auch meinen Mitbewohnern machten die Nachwirkungen der Feier zu schaffen. Charlene wachte am nächsten Morgen mit jemand Unbekanntem in ihrem Bett auf…

…und Enrico und Bob komplettierten ihre Erinnerungen an die vergangene verrauchte und alkoholisierten Nacht in einem entspannten Wohnzimmergespräch. Vor allem Bob hätte sich jedoch wohler gefühlt, wenn man eben jene kaltherzig den Furien des Vergessens zum Fraß vorgeworfen hätte.

überhaupt hatte es Bob am meisten übertrieben. Mit einem Joint in der einen, und einem Glas Wein in der anderen Hand, hatte er jedem stundenlang von einer absurden Theorie erzählt, der zu Folge wir Spielfiguren seien, deren Erlebnisse als Bildergeschichten in einem Unimagazin erscheinen.
Auf welche absurden Theorien stößt die WG beim nächsten Mal? Werden sie dahinter kommen, wer sie wirklich sind? Wer liegt am Neujahrsmorgen in Charlenes Bett? Und was geschah auf der legendärsten Silvesterparty zuvor? Das und vieles mehr erfahrt ihr vielleicht schon in der nächsten Ausgabe im Januar 2008.
von Stefan Hirsch
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Bayern ist ein Gefühl

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Herbert Grönemeyer hat mal gesagt, dass Heimat kein Ort, sondern ein Gefühl sei. Mit ähnlichen Gedanken wurde wohl auch unser neuer Mitbewohner Hannes konfrontiert, der aus Bad Tölz in Bayern für ein Auslandssemester nach Vechta gekommen war.

Und man könnte noch hinzufügen, dass auch die Landwirtschaft hier wie dort eine ähnlich große Rolle spielt.Wir fanden noch viele weitere Parallelen zwischen Vechta und dem, was wir so mit Bayern verbanden: Wohlstand, geringe Arbeitslosigkeit, hohe Geburtenrate…

Hannes selbst brachte es schließlich auf den Punkt.
Was geschieht beim nächsten Mal? Wird Charlene Unterwäsche tragen? Wird Bob ein neues Kraut finden? Und wann tritt der schmierige Vermieter in Erscheinung? Das und vieles mehr erfahrt ihr vielleicht schon in der nächsten Ausgabe im Wintersemester.
von Björn Franke, Melanie Ehlert, René Kohn und Stefan Hirsch
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Frühlingsdepressionen

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Der Frühling hatte angefangen und ich war unglücklich. Dem Tod ein Jahr näher gerückt – ich hatte einen Tag zuvor Geburtsag gehabt – und mich so fühlend als wären es zehn Jahre – die Feier war im nachhinein relativ anstrengend -, starrte ich bei Bob aus dem Fenster und überlegte, was der Sinn meines Lebens sei. Ich war jetzt 23, glaubte weder an Gott noch an seine Konkurrenz und besaß kaum mehr als die Fähigkeit, fehlerfrei Wörter wie metamorphosierend zu schreiben und den Wunsch, eines Tages eine Horde verzogener Klingelton-Freaks zu unterrichten.

Auch meine Mitbewohner fühlten sich nicht wohl. Enrico kam mit Liebeskummer aus dem Ski-Urlaub zurück…

…und Charlene unzufrieden vom Friseur…

Trüben Gedanken nachhängend, blätterte ich in einer Zeitschrift. Plötzlich blieb mein Blick an einer Marlboro-Werbung haften, die einen Cowboy zeigte, der durch eine weite, unberührte Prairie der untergehenden Sonne entgegen ritt und mir wurde schlagartig klar, dass das Leben lebenswert und schön ist, dass das Leben durchaus einen Sinn hat, dass man lebt, um zu rauchen.
Was geschieht beim nächsten Mal? Wird jemand Neues einziehen? Wird unser Normalo etwas Unerwartetes, völlig Verrücktes tun? Das alles und mehr erfahrt ihr im Juli
von Björn Franke, Britta Simon, Julia Stock, Melanie Ehlert, René Kohn und Stefan Hirsch
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uniPlay #2

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Neulich stapelte sich in unserem Wohnzimmer der Müll, und ich versuchte meine Mitbewohner dazu zu bewegen, gemeinsam wenigstens so etwas Ähnliches wie Ordnung in das Chaos zu bringen. Leider nicht wirklich erfolgreich…

Ich war echt genervt. Alleine wollte ich natürlich auch nicht aufräumen, also stellte ich den Müll kurzerhand in das leere Zimmer, in dem Stukenbröker bis vor einigen Wochen gewohnt hatte. Beim nächsten Mal machte ich es genauso…

…und beim übernächsten und überübernächsten Mal auch.
Eines Nachts wachte ich auf, weil es in dem Zimmer laut rumpelte. Ich öffnete die Tür, konnte aber nichts Auffälliges entdecken. Ich stolperte durch den dunklen Raum, um zu schauen, ob das Fenster offen war und trat dabei versehentlich auf eine leere Milchtüte. Ein gewaltiges Brüllen zerriss die nächtliche Stille.

Erschrocken fuhr ich herum und sah, wie sich der Müll zu einem entsetzlichen Ungeheuer geformt hatte. *Wieso erdreistest du dich, mich dergestalt zu inkommodieren? **Ich werde dein Leben in ein Jammertal aus Schmerz und Tränen verwandeln!

Plötzlich wachte ich auf und stellte erleichtert fest, dass ich alles nur geträumt hatte. Wirklich alles: Es gab kein Ungeheuer.

Der Traum ließ mich jedoch nicht los und so schnappte ich mir meine Mitbewohner noch vor dem Frühstück und wir brachten zusammen den Müll raus. Tja, und die Moral von der Geschicht`: Bring den Müll raus, sonst (um)bringt er dich.
Idee und Kulisse: Julia Stock und Melanie Ehlert
Texte: Stefan Hirsch
Bilder: Björn Franke
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uniPlay #1

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Das bin ich, Deutsch- und Geschichtsstudent aus Osnabrück. Wir haben uns bestimmt schon mal gesehen. Leider wirst du dich nicht mehr an mich erinnern. Schade, naja…
Das ist Enrico. Er studiert Sport. Nur Sport. Seine Hobbies sind Sport und Sportfernsehen. Außerdem kommt er gut bei Frauen an. Reden ist aber nicht seine Stärke. Enrico kommt aus Greifswald.
Nun Charleen. Tja… Charleen kommt aus Bochum. Ihr Hobby ist Shoppen. Leider wurde sie nirgendwo angenommen, daher ist sie in Vechta.
Bob wird Sozialpädagoge. Irgendwann. Bis dahin kümmert er sich um seine zwei “passiv rauchenden” Wüstenspringmäuse. Sein Lieblingsbuch ist Siddartha.
Über Nadine kann ich nicht viel sagen. Wenn ich Glück habe, sehe ich sie montags oder mittwochs bei Ankunft oder Abfahrt. Sie scheint wohl auch zu studieren.
Außerdem ist ein Zimmer frei, das wir bisher leider nicht langfristig vergeben konnten, aber seht selbst

Das alles schoss mir durch den Kopf, nachdem Claus Stukenbröker, der Bewerber für unser freies WG-Zimmer, gegangen und sein Gestank soweit verflogen war.

Enrico war sofort begeistert von dem rauhen Kerl. Charleen hingegen, die nie einen Hehl daraus machte, dass sie gutes Aussehen mit gutem Charakter gleichsetzte, war entsetzt.
Da Weihnachten vor der Tür stand und Wohltätigkeit verlangte und es eine Wohltat war, mit Stukenbröker und Enrico zwei Menschen und nicht eine einzelne Charleen glücklich zu machen, entschied ich mich für ihn.

Die ersten Tage mit Stulenbröker verliefen nicht unharmonisch, aber auch nicht ohne Höhen und Tiefen. So schlug er einerseits einen GEZ-Vertreter in die Flucht, behauptete aber andererseits, Schuld daran, dass das Waschbecken in der Küche zu Bruch gegangen ist, sei nicht er, sondern unsere WG-Regeln, da sie verlangen, daß man sitzenderweise uriniert.

Eine Woche vor den Ferien veranstalteten meine Mitbewohner und ich eine kleine Weihnachtsfeier. Zuerst sah es nach einem lustigen Abend aus. Die Wohnung duftete nach selbstgebackenen Keksen, wir tranken Glühwein, Bob ließ seine Tüte herumgehen und beklagte sich…

Da hatte Stukenbröker eine Idee und gab sie auch preis, woraufhin Bob entsetzt von sich gab: “Das geht ja mal gar nicht.”

Auf einmal sprang Stukenbröker auf, zog seinen Säbel, hielt Bob die Klinge an den Hals und zitierte Ernst Moritz Arndt. Enrico rettete sich mit einem geschickten Sprung hinters Sofa. Der Abend war natürlich gelaufen.

In den folgenden Tagen hielten wir uns fast nur in Enricos Zimmer auf, um Stukenbröker nicht in die Quere zu kommen.

Als er uns fand, erklärte er uns, dass er lieber bei einem Kumpel wohnen wolle, der für ein Auslandssemester nach Vechta gekommen sei.

Ende. Forsetzung folgt…
von Björn Franke, Melanie Ehlert, René Kohn und Stefan Hirsch
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