Verschiedenes

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Nachgefragt
Diesmal: Die kalte Jahreszeit - Winter im Kreuzverhör

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© Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO
Wann beginnt eigentlich der astronomische Winter?
Anders als der meteorologische Winter beginnt der astronomische Winter in der nördlichen Hemisphäre am 21. oder 22. Dezember (Wintersonnenwende) und dauert 89 Tage. Spätestens am 20. bzw. 21. März sollte der kalte Spuk somit endlich vorbei sein.
© Dieter Schütz / PIXELIO
Weiße Pracht oder eine Finte der Natur, kann Schnee essen gefährlich sein?
Nicht direkt! Schmelzwasser enthält zwar keine Mineralstoffe, jedoch nimmt ein gesunder Mensch genug über die Nahrung auf, um bei gemäßigtem Genuss des „weißen Stoffes“ nicht umzukippen. Lediglich die Verdauung kann der im Magen ankommende Winter auf den Kopf stellen. Aber auch die aus der Atmosphäre aufgenommenen Schmutz- und Schadstoffe würde man sich sonst wohl eher nicht aufs Brot schmieren.
© uschi dreiucker / PIXELIO
Schadet Schlafen im Winter dem Gedächtnis?
Winterschlaf hat nachgewiesener Maßen negative Folgen für die Gedächtnisleistung. Ein kleines Nickerchen in der Vorlesung sollte jedoch folgenlos bleiben. Und so wird aus „Vergeben und vergessen“ „Vergessen und Verschlafen“.
© Anne Wurster / PIXELIO
Effektivste Verhütung im Winter?
Nichts essen! Das gilt zumindest für Eisbärenweibchen. Sollten sie nicht genügend Reserven während der Sommermonate angelegt haben, wird die seit dem Frühling vorhandene Eizelle resorbiert. Eine Schwangerschaft ist aufgrund der internen Nahrungsaufnahme dann nicht mehr möglich. Das Tierreich scheint somit die Verhütungspflicht immer noch bei der Frau zu sehen. Ob das „Ei-danach“ massentauglich wird, bleibt abzuwarten.
© Joujou / PIXELIO
War der größte Mann der Welt knapp 30 Meter groß?
Kein Mensch, aber der größte Schneemann der Welt erreichte 29,43 m. Der Rekordschneemann wurde innerhalb von 10 Tagen in gemeinschaftlicher Arbeit in Ohkura (Japan) erschaffen. Leider blieb von ihm nicht viel übrig, als die Sonne zurückkehrte.
von Matthias Christ

Traumtrash – Recyceln ist sinnvoll!

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Virtuelles Kino. Eintritt frei, beste Sitzplätze. Jede Nacht in Deinem eigenen Kopf. Welche Programmsparte Dich erwartet? Nun, das liegt ganz in Deinem eigenen Empfinden. Träume sind ja, wie man so schön sagt: Der Spiegel unserer Seele. Alles, was in unserem Bewusstsein unformuliert ruht, macht sich in unserer Traumwelt bemerkbar und soll uns somit den Schlüssel zur Erklärung unserer alltäglichen Probleme und Aufgaben überreichen.
Ob man daran nun glaubt oder nicht, was Nacht für Nacht in unserem Kopf projiziert wird, insofern man sich nach dem Aufwachen noch daran erinnern kann, ist eine unsägliche Flut an Bildern und kreativen Auswüchsen, die nur ein benebelter Verstand zu Tage fördern vermag. Bevor man sich jedoch nach bloßem Gefühl in eigenen Erklärungen zur Deutung seiner Träume verirrt, sollte man eventuell doch einmal ein Medium zur Traumdeutung aufsuchen. Es könnte ja sein, dass falsche Interpretationen bzgl. unseres derzeitigen Empfindens uns schlicht an den Rand des Wahnsinns führen.
Angenommen Du liegst in einer lauen Sommernacht unter dem prächtigsten Sternenhimmel, für den sich die Natur gar wirklich sehr aufgeopfert hat. Du schwelgst in Gedanken, die sich alle um Dein wunderbares Leben drehen und dann schläfst Du ein, bevor Du auch nur einmal versucht hast, den großen Wagen über Dir zu entdecken. Stattdessen siehst Du Dich selbst. Einfach so, in einem schwarz gepuderten, unverzierten, leeren Raum. Das ist nichts Ungewöhnliches, könnte man denken, wenn deinem Selbst gegenüber nicht schlicht anfangen würde, das Gesicht wegzufaulen. Da stehst Du also und Du schimmelst. Du kannst den üblen Prozess der Verwesung nicht aufhalten und so siehst Du Dir selbst und den vergammelnden Tatsachen ins Auge. Bis Du aufwachst und Dir stockstarr über Dein doch so angenehm unangetastetes Gesicht streichelst. “Was jetzt?”, denkt sich Dein Verstand. “Was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen? Steht mir Krankheit bevor, Hautkrebs oder Akne?” Nun, schauen wir im TraumWiki nach: “Vor einem Neubeginn steht oft Auflösung, etwa die Beendigung einer Beziehung. In ihnen ist keine Energie mehr vorhanden, sie weiter zu führen. Die Angst davor kann sich in Fäulnis ausdrücken.” Statt des eigenen Leides und Todes zu fürchten, muss man sich nun also Gedanken darüber machen, welche Person man ermüdet aus seinem Leben kickt. Danke, Traumdeutung.
© Marvin Siefke / PIXELIO
Zweiter Fall: Es ist späte Nacht. Du kommst erschöpft von der Arbeit und wirfst Dich direkt mit Anlauf in Dein Bett, um in ein sorgenfreies Schlummerland zu entgleiten. Denkste so. Denn anstatt unbehelligt in ein unaufgeregtes Dunkel zu starren, wird Dir in der eigens erschaffenen Traumwelt ein Päckchen Crack in die Hand gedrückt. Dummerweise befindet sich die Stadt, in der Du Dich aufhältst, soeben in einem Ausnahmezustand. Blaulicht streift durch dunkle Gassen und Polizeikontrollen versperren den Horizont. Du versuchst den Weg zu finden, um mit dem Crack an ein unbekanntes Ziel zu kommen. Auch wenn Du nicht drogensüchtig bist, solch einen Wert schmeißt man nicht weg. Zu spät. Ein liebäugelnder Dackel leckt über Deine Tasche mit erweiterten Pupillen und ein Polizist an seiner Leine packt Dich direkt in den Streifenwagen. “Was jetzt?”, denkt sich Dein Verstand. “Was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen? Werde ich für meine bisherigen illegalen Aktivitäten bestraft? Konflikt mit Polizei oder GEZ? Juckt nach all den Jahren wieder das Pudernäschen?” Nochmals der Blick ins TraumWiki: “Drogen auf illegalem Weg zu erwerben, lässt auf eine überhöhte Risikobereitschaft schließen. Ein unangenehmes Drogenerlebnis im Traum kann auf die Angst, den Verstand zu verlieren, zurückgeführt werden. Von der Polizei abgeführt werden kann Schuldgefühle wegen tatsächlich oder vermeintlich unmoralischer Handlungen anzeigen.” Ja dann, danke Traumdeutung. Du hast wieder einmal den Tag gerettet.
Wusstet Du, dass sämtliche Personen, welche in Deinen Träumen vorkommen und die Du nicht aus Deinem realen Leben kennst, Du selbst bist? Eine Tatsache, wie ich finde, welche sehr interessant ist, wenn man überlegt, was man in seinen Träumen aus dieser Perspektive so alles mit sich selbst anstellt. Dinge, über die Du Dir am Besten selbst Gedanken machst, falls Du mal wieder Deinen Traumtrash recyceln willst.
von Tobias Kunz

Alle Jubeljahre – Jubiläen: It all started with a mouse…

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Jeder von uns hat ja so seine eigenen Helden der Kindheit. Um einen „Held“ ist aber wahrscheinlich ausnahmslos niemand von uns herumgekommen: Mickey Mouse. Auf Bleistiften, Bettwäsche und Zahnbürsten oder als Kuscheltier hat diese Maus uns alle ein Stück weit begleitet (oder tut es auch heute noch) und verkörperte dabei irgendwie immer einen guten Freund, der genau so ist wie man selbst sein möchte – jemand, der immer gute Laune hat, für jeden Blödsinn zu haben ist und der jeden Tag zu einem Abenteuer macht. Dass dieser Jemand in Gestalt einer Maus vom Alter her locker unser Großvater, vielleicht sogar Urgroßvater sein könnte, bemerkt dabei niemand…
Mickey Mouse in Asien
Am 18. November 1928 strahlte das New Yorker Colony-Theatre im Vorprogramm erstmals den Zeichentrickfilm Steamboat Willie (auf YouTube) aus – die Geburtsstunde von Mickey Mouse. Walt Disney selbst lieh Mickey, seiner Freundin Minnie und dem ewigen Bösewicht Kater Karlo (im Original: Peg Leg Pete) seine Stimme und steckte jeden eigenen Cent in die Produktion des ersten bekannteren Zeichentrickfilms mit Ton. Gezeichnet hat die Figuren allerdings Up Iwerk. Disney selbst brachte lediglich die Ideen zu sämtlichen Charakteren.
Nach dem Erfolg des Leinwanddebüts konnten die heiteren Geschichten um die kleine schwarze Maus und ihre Freunde ab Januar 1930 auch als Comic-Strips in amerikanischen Tageszeitungen verfolgt werden. Zur gleichen Zeit kamen die ersten Schulmappen mit Mickey Mouse Motiv auf den Markt – der Startschuss für eine inzwischen kaum vorstellbare Vermarktung von Lizenzprodukten aus dem Hause Disney. Durch die zahlreichen Themenparks, Produktionsfirmen, Fernsehsendern und Merchandise rund um die Maus und ihre Freunde ist der Disney-Konzern inzwischen das zweitgrößte Medienunternehmen der Welt (137 000 Mitarbeiter bei 35,51 Mrd. USD jährlich, Stand 07/08).
Über die Jahre wuchs die Anzahl der gezeichneten Disneyfamilie und auch Mickey selbst wurde einigen äußeren Veränderungen unterzogen: Die einst punktförmigen Augen wurden umrandet und waren so zu einer größeren Mimik fähig, Handschuhe prägten bereits ab 1929 das Auftreten der stilbewussten Maus mit der roten Hose, die Ohren wurden größer, die Hüften breiter und das Gesamtbild runder.
Seit den 1960er Jahren überließ Mickey die Kinoleinwand allerdings überwiegend den anderen Disney-Charakteren. Schade eigentlich. So mit 80 ist doch die Zeit reif für ein pompöses Kino-Comeback, finden wir. Denk doch bei einem Stück Geburtstagstorte mal darüber nach, Mickey!
von Lea Weber

Alle Jubeljahre – Jubiläen: Google dich mal!

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Google: Helfer bei der Suche
nach der Nadel im Heuhaufen
© Rose / PIXELIO
Ja, kein Witz. “Googeln” ist seit 2004 offiziell ein vom Duden akzeptiertes Verb. Für unsere Generation steht diese Tatsache vielleicht weniger zur Diskussion. Im Gegenteil, es gehört zum festen Wortschatz eines jeden von uns. Aber war das schon immer so? Wir blenden einmal zurück…
Die Lovestory Larry Pages und Sergey Brins begann am 7. September 1998 in einer kleinen Garage in Mountain View, Kalifornien. Wie auch bei anderen großen Liebespaaren der Geschichte, konnten sich Larry und Sergey zunächst einmal gar nicht leiden, bis sie die Idee einer Hypertext-Web-Suchmaschine namens Google zusammenschweißte und bis heute nicht losließ. Ihre Idee bestand darin, die Menge der Hyperlinks zu analysieren, die auf eine Webseite verweisen, um herauszufinden, welche Seite am beliebtesten ist. Die Idee dieser Suchmaschine wurde in die Tat umgesetzt und wird heute von mehr als 90% aller Deutschen als erste Wahl genutzt. Studenten nutzen Google bei jeder Gelegenheit, um zum Beispiel an Infos zu gelangen, eine geeignete Lokalität zum Essen zu finden oder das Abendprogramm auszukundschaften. Für die Macher gilt die Devise: Was man dort nicht findet, ist schlichtweg nicht existent.
Durch Kleinanzeigen nach Suchbegriffen wird das Unternehmen finanziert und bietet heute eine Vielzahl von Diensten, wie Bilder- und Videosuche, E-Mail, Kalender, Text- und Tabellenbearbeitung. Doch Google bietet nicht nur Onlinedienste, sondern auch zahlreiche Produkte, wie ein eigenes Handybetriebssystem oder das gut bewährte Medium, das Buch “Die Google-Ökonomie”.
All diese Dinge wurden jedoch nicht an einem Tag geschaffen. Die Lovestory der beiden Computergenies jährte sich in diesem Jahr zum 10. Mal. Und auch nach 10 Jahren lässt Google nicht nach. In den ersten acht Monaten des Jahres 2008 wurden eine kollaborative Wissensplattform (Knol), eine 3D-Chat Anwendung (Lively), Straßenansichten für noch mehr Großstädte und ein eigener Google-Browser (Chrome) gestartet.
Also kann ich nur noch sagen: Alles Gute zum 10-Jährigen und weiter so. Wir Studis brauchen euch!!!!
von Jessica Barbato

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