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Willkommen in Vechta!
Die nehmen hier fast jeden

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Foto: Alexander Dressler
“Bewerben Sie sich in Vechta, die nehmen fast jeden”, sagte der Studienberater mit nachdenklichem Blick auf mein Abiturzeugnis. Klar, Vechta. Nie gehört. Sechs Wochen und unzählige Absagen später sollte sich das ändern.
Kommilitonen, mit denen ich mich in den ersten Wochen unterhielt, ging es ganz ähnlich. “Eigentlich wollte ich ja nach …, aber der N.C.”, hörte man immer wieder. So richtig freiwillig hatte sich kaum jemand fürs norddeutsche Outback entschieden. Schlechte Abiturienten kommen nach Vechta, gute überall hin. Naja.
Und jetzt? Anfangs musste ich mich ziemlich umstellen. Als Mountainbiker vermisste ich die Berge. Und ja, mir fehlte die Innenstadt. Ich komme aus Braunschweig, das ist schon nicht gerade New York. Aber immerhin bekommt man dort nicht nur, was man braucht, man hat sogar Auswahl. Und hier? Die Große Straße, die in jeder größeren Stadt vermutlich Kleine Straße heißen würde mit ihren paar Geschäften links und rechts, das war’s. Nachts fahren dort getunte Golf GTI mit Schalldruckantrieb auf und ab, Atzenmusik versus Mickie Krause versus Sportauspuff. Jaja, bei uns auf dem Lande ist die Welt noch in Ordnung.
Aber irgendwie war ich ja nie so der Großstadt-Checker, und wenn man die richtigen Leute findet, gefällt’s einem sowieso überall. Ich habe ziemlich gute Freunde kennengelernt, war auf lauten und schmutzigen Partys und habe Theater gespielt. Ja, man kann in Vechta Spaß haben, ob mehr oder weniger als woanders, weiß ich nicht, ist mir auch egal, ich bin gerne hier.
Im ersten Semester war ich bloß von Montagmorgen bis Donnerstagnachmittag Vechteraner, bin jedes Wochenende nach Hause gefahren. Mittlerweile ist mein zu Hause hier. Vechta und ich haben uns aneinander gewöhnt.
Ob ein Lehramtsstudium an anderen, größeren Unis anders ist? Nicht wirklich, oder? Abgesehen von Verbindungsstudenten – statt denen gibt es glückliche Schweine auf saftigen Wiesen – bietet die Uni Vechta alles, was andere Hochschulen auch haben. Klausurenstress und überfüllte Hörsäle inklusive.
Ja, die Uni ist klein. Aber das heißt auch, sie ist überschaubar, Entscheidungsträger sind erreichbar. Will man ein Campusmagazin gründen, wird man dabei unterstützt, erhält Redaktionsraum, Postfach und Druckkostenzuschuss.
Irgendwann wird das Studium geschafft und die Zeit hier vorbei sein. Dann werde ich einerseits froh sein, dass es weiter geht, andererseits wahrscheinlich auch traurig, mein derzeitiges Leben hinter mir zu lassen. Ich bin mir jedenfalls sicher: Auch Lehrer, die in Vechta studiert haben, werden später ihre Schülern mit Geschichten aus der wilden Studentenzeit nerven.
von Stefan Hirsch

Ersti-Tipps

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Nun beginnt wohl der Ernst des Lebens … oder die längste Party der Welt. Wie auch immer Du Dein Studium gestalten wirst, um ein paar grundsätzliche Themen wird auch der hartgesottenste Ersti nicht herumkommen. Damit Du nicht völlig verzweifelst, bevor Du Dein eigenes System entwickelt hast, haben wir für Dich die besten Tipps für die ersten Wochen zusammengestellt.
Stundenplan
Gehe nicht davon aus, dass Dein Stundenplan, Dein Raumplan oder überhaupt ein getätigter Plan von Dir in den ersten Wochen so bleibt, wie er war. Grundsätzlich ist erstmal alles offen und Du solltest es mit Humor nehmen. In den meisten Fällen relativiert sich das Chaos spätestens in der dritten Woche. Gönn‘ Dir lieber einen leckeren Kaffee im Bistro oder der Caféte, glaub mir, dabei wirst Du schnell Deinesgleichen finden.
Seminare
Auch an einer Universität ist Mitarbeit gefragt. Daher heißt es: Vorbereitung ist alles. Sollte diese eher dürftig ausgefallen sein und einschlägige Suchmaschinen sind Dir auch keine Hilfe mehr, heißt es Verstecken. Zunächst gilt: Wenn Du eh schon keine Ahnung hast, Klappe halten. Schamloses Plappern mit dem Nachbarn oder schadenfrohes Kichern, wenn es Dich nicht erwischt haben sollte, werden Dich zwangsläufig auf die Abschussliste bringen. Auch Gähnen empfiehlt sich, ob in leiser oder lauter Form, ganz und gar nicht. Die Kleidung mit Bedacht aussuchen: Der handgestrickte Ernie-Pullover ist eine wirklich tolle Sache, doch lenkt er zwangsläufig die Blicke auf Dich. „Du da in bunt gestreift …”, könnte die Folge sein. Von daher heißt es an solchen Tagen: Weniger ist einfach mehr.
Mensa
Gerade in den ersten Wochen nach Semesterbeginn solltest Du kein Seminar in der Mittagszeit besuchen, Dir einen Sturzhelm für die Schlacht an der Ausgabe anschaffen oder am besten Vegetarier werden. Ansonsten können wir Dir nur raten: Geduld und evtl. ein Pausenbrot für die Wartezeit. Letztendlich wirst Du mit einer großen Auswahl leckerer Menüs belohnt, weswegen sich das Warten durchaus lohnen wird. Innerhalb der Mensa solltest Du Folgendes beachten: Überlege Dir schon auf dem Weg genau, was Du essen willst. Verzichte auf Komponenten, wenn Du bereits an ihnen vorbei bist. Dein Hintermann wird sonst zwangsläufig Dein Tablett rammen und dann überholen. Du wirst den Anschluss an Deine Freunde verpassen und letztlich alleine dastehen. Und allein schmeckt das Essen nie! Gut, vielleicht etwas übertrieben, aber „Im-Weg-Rumsteher” nerven einfach. Punkt!
Verwaltung
Rechne grundsätzlich nie damit, dass Dinge einen einfachen Ablauf haben. Wenn Du einen einfachen Ablauf möchtest, geh zur Bundeswehr! An einer Hochschule ist mitdenken gefordert. Grundsätzlich gilt: Egal was du möchtest, Du wirst es kaum an diesem Tag bekommen. Zunächst ist es ratsam, Dich per E-Mail vorher anzumelden. Benutze dafür bitte Deine hochschulinterne Adresse: Auf geilesstück@web.de wirst Du sehr wahrscheinlich nie eine Antwort erhalten. Sollte es dennoch fehlschlagen, wende Dich persönlich an die jeweiligen Stellen. Grundsätzlich gilt auch hier: Freundlichkeit ist alles. Da unsere Verwaltung an manchen Stellen schlichtweg überlastet ist, ist sie auch erstmal für nichts zuständig. Bleibe hart. Formuliere Deine Frage erneut. Betone dabei die Wichtigkeit deines Anliegens, aber vergewissere Dich im Voraus, ob Du die Frage nicht auch hättest selbst beantworten können (Lesen der Prüfungsordnung, Frage an den Dozenten, Zuhören in der Veranstaltung). Gerade während der Prüfungszeit halten solche Anfragen den Betrieb unnötig auf. Solltest Du Dir sicher sein, dass Du im Recht bist, vertrete Dein Recht. Sollte dennoch nichts fruchten, hast Du unseren Segen, mit der Faust ordentlich auf den Tisch zu hauen. Mitunter wirst Du jedoch feststellen, dass dies nur an den seltensten Stellen notwendig sein wird.
Alles in allem heißt es: Humor bewahren. Letztendlich ist hier noch keiner unter die Räder gekommen. Darüber hinaus freue Dich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn Du dann diese weisen Worte an Deine Nachfolger richten kannst. Viel Spaß und ein erfolgreiches Studium wünscht Dir Dein uniVista-Team!
von Britta Simon

Deine Stimme zählt

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Wir leben in einer Demokratie, in der jede Stimme zählt. Auch an der Universität gilt dieses Prinzip. Es gibt diverse Möglichkeiten, wie Du Deine Stimme einbringen kannst. Um den Universitätsalltag in Deinem Sinne mitzugestalten, kannst Du Dich als Wähler oder aktiver Studentenvertreter engagieren.
Fachrat
Nahezu jedes Fach hat einen Fachrat. Dieser setzt sich aus Studierenden des Faches zusammen, welche ein Mal im Jahr in einer Vollversammlung von den Studierenden des Bereichs gewählt werden müssen. Die Fachräte stehen im engen Kontakt mit dem entsprechenden Fach/Institut und kümmern sich um die speziellen Belange ihres Fachbereichs. Solltet Ihr Probleme mit Dozenten haben oder unzufrieden sein mit dem Angebot, wendet Euch an Euren Fachrat.
Studentenparlament (Stupa)
Dieses Gremium besteht aus Studierenden aller Fachrichtungen. Die Anzahl der Mitglieder ist abhängig von der Gesamtzahl der Studierenden. Sie werden von allen Studierenden ein Mal im Jahr gewählt. Das StuPa kümmert sich um Belange, welche die gesamte Studentenschaft angehen, im Einzelfall aber auch um fachbezogene Probleme. Ferner wählt das Studentenparlament die Mitglieder des AStA, wacht über deren Tätigkeiten und verwaltet die Gelder der Studentenschaft.
Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
Das einzige Gremium, in dem Du als Mitglied eine kleine Vergütung bekommst. Eingesetzt werden die Mitglieder vom Studentenparlament nach einem regulären Bewerbungsverfahren. Der AStA versteht sich als Interessenvertretung der gesamten Studentenschaft. Informationen zum Unialltag und die Sprechzeiten der Referenten findet Ihr auf der AStA Website. (www.asta-vechta.de)
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Gremien, in denen ihr euch beteiligen könnt. Nähere Auskünfte findet ihr auf der Uniseite. (www.uni-vechta.de)
von Stefanie Bruns
Auch bei Demos kannst Du Deiner Stimme Geltung verleihen.
Hier: Bildungsstreikdemo in Vechta
Foto: Alexander Dressler

Das liebe Geld

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Bildung ist teuer, das ist nicht erst seit den Studiengebühren so. Deshalb steht jeder von Euch vor der Frage: Wie soll ich das alles finanzieren? Es gibt die Möglichkeit einen Studienkredit bei der KFW Bankengruppe in Anspruch zu nehmen oder, sofern berechtigt, BAföG zu beziehen. Doch eine wesentlich bessere Alternative wäre ein Studierendenstipendium. Bekommen könnt Ihr das bei den zwölf großen Begabtenförderungswerken (www.begabtenfoerderungswerke.de) oder bei kleineren Stiftungen und Vereinen.
Recherche lohnt sich, denn es gibt mehr Menschen, die Euch fördern wollen, als Ihr denkt. Ein Einser-Abitur ist nicht notwendig. Begabtenförderungswerke legen bei ihrer Auswahl Wert auf gute Schul- und Studienleistungen (um die 2,0) und gesellschaftliches und/oder politisches Engagement. Leitsatz ist, dass Lebenswege gefördert werden sollen, keine Karrieren. Dementsprechend gehört bei den meisten Stiftungen zur finanziellen Förderung auch eine ideelle Förderung, welche Euch die Möglichkeit eröffnet, Euch weiter zu bilden und Kontakte zu knüpfen. Bei der Auswahl Eurer Stiftung solltet Ihr darauf achten, welche zu Euch passt, denn diese repräsentiert Ihr auch als Stipendiat. Zögert nicht Euch zu bewerben.
von Stefanie Bruns

Holzauge sei wachsam …
Kleine Einführung ins Mietrecht für Anfänger

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Foto: Britta Simon
„Als ich nach dem Wochenende zurück in meine Wohnung kam, hatte ich das Gefühl, dass jemand ohne mein Wissen dort gewesen war. Ich rief natürlich gleich bei meinem Vermieter an und erfuhr, dass er Handwerkern Zutritt zu meiner Wohnung ermöglicht hatte. Er wollte keine Zeit verlieren, denn Studenten seien schließlich so schlecht zu erreichen.“
Das Erlebnis der Studentin Verena ist manchem Studierenden in Vechta nicht unbekannt. Obwohl die eigene Wohnung bzw. das WG-Zimmer definitiv einen vom Gesetz geschützten Privatbereich darstellt, verschaffen sich einige Wohnungseigentümer in Abwesenheit ihrer Mieter Zutritt. Auf Nachfragen werden hierfür Gründe wie kleine Reparaturmaßnahmen, Zimmerbesichtigungen für potenzielle Nachmieter oder auch ein allgemeines Nach-dem-Rechten-Sehen angegeben. Der Gedanke, jemand Fremdes bewege sich unbemerkt in den eigenen vier Wänden, kann mitunter beängstigend sein, selbst wenn der Grund dafür, wie im Beispiel der Studentin Katja, jenseits der Neugierde liegt: „Nach dem Wochenende kam ich in meine Wohnung und fand im Wohnzimmer Laminat verlegt. Vorher war dort Teppich gewesen! Meine Vermieterin sah es als freundschaftlichen Dienst an. Sie erklärte mir, dass sie sogar meinen Hamster noch gefüttert hätte. Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte.“
Trotz aller Nächstenliebe für mittellose Studenten bleibt klarzustellen, dass ein Vermieter weder aus sorgenden noch aus überwachenden Gründen das Recht hat, eine vermietete Wohnung ohne Wissen des Mieters zu betreten. Allerdings ist es dem Eigentümer erlaubt, nach vorheriger Anmeldung seine Wohnung zu besichtigen, was ihm dann auch ermöglicht werden muss. Gründe hierfür wären beispielsweise eventuelle Nachmieter oder die Reparatur kleinerer und größerer Schäden, die den Wert der Immobilie auf längere Sicht senken könnten. Generell gilt jedoch, dass Besuche mindestens 24 Stunden vorher angekündigt werden müssen. Bei dieser Ankündigung ist der Vermieter ebenfalls verpflichtet, dem Mieter den Grund des Besuches mitzuteilen und weitere Besucher zu erwähnen. Von dieser Regel ausgenommen sind Notfälle wie ein plötzlicher Wasserrohrbruch oder der Verdacht auf Feuer. In diesem Fall darf auch ohne Benachrichtigung die Wohnung betreten bzw. eine Notöffnung vorgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, einen Zweitschlüssel bei einer vertrauten Person im nahen Umfeld zu hinterlegen und dies dem Vermieter mitzuteilen. Zeiten, in denen die Wohnung besichtigt werden darf, sind gemeinhin auf Wochentage festgelegt. Dabei wird sich an den üblichen Arbeitszeiten orientiert, also 10-18 Uhr. In Ausnahmefällen können auch spätere Termine sowie das Wochenende berücksichtigt werden. Klauseln im Mietvertrag, die dem Vermieter ein Besuchsrecht zu jeder Zeit garantieren, sind ungültig und somit nichtig.
Hilfestellen
Deutscher Mieterbund e.V.
   Website: www.mieterbund.de
   Hotline: 0900 12 000 12 (2 Euro/Min.)
Kostenlose Rechtsberatung beim AStA
   Website: www.asta-vechta.de
Sollte man das Gefühl haben, dass der Vermieter gerne mal einen Spaziergang durch die Wohnung unternimmt und sich dies auf Nachfrage auch bestätigt, besteht das Recht auf eine umgehende Kündigung des Mietvertrages. Kündigungsfristen sowie Schadenersatzansprüche seitens des Vermieters auf entgangene Miete sind in diesem Fall gegenstandslos.
Festzuhalten ist, dass Vermieter sich im Klaren darüber sein müssen, dass Studenten genauso zahlende Mieter sind, wie eine Familie mit Kindern und somit ebenso ein Recht auf Privatsphäre in ihren vier Wänden besitzen. Daher ist ein Eindringen in den Wohnraum ohne Ankündigung nicht tolerierbar. Bei Unklarheiten oder bereits bestehenden Streitigkeiten sollten Studenten sich umgehend Rat beim Deutschen Mieterbund einholen oder direkt einen Anwalt zur Hilfe nehmen. Denn wenn man in den eigenen vier Wänden nicht in Ruhe leben kann, wo dann?
von Britta Simon

Lustige Wörterkunde

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Bevor es richtig losgehen kann, heißt es auch an der Uni: Vokabeln lernen! Damit Ihr auch genau wisst, worüber in den Vorlesungen und unter Studenten geredet wird, solltet Ihr Euch diese Begriffe zu Gemüte führen und am besten auch nicht mehr vergessen.
Ringvorlesung
Eine spezielle Form der Vorlesung. Es handelt sich dabei um eine Vorlesungsreihe, bei der sich mehrere Dozenten zu einem bestimmten Thema äußern. Vorteil: Man muss nicht durchgängig anwesend sein, sondern kann sich die Rosinen herauspicken.
Mensa (lat. Tisch oder Tafel)
Ist die Kantine der Universität. In Vechta bietet die Mensa meist zwei Fleischgerichte, eine Tagessuppe und eine fleischlose Mahlzeit an.
Tutor (lat. Schützer, Beschützer)
Meist ein fortgeschrittener Student, der kleine Gruppen leitet, um so Dozenten und Professoren zu entlasten. Die netten Kommilitonen (ja das Wort ist angebracht), die Euch in der Einführungswoche die Uni zeigen, werden so genannt.
Kommilitone/-in (lat. der Mitsoldat)
EEin recht kriegerischer Begriff wie beinahe alle hier genannten. Gemeint ist ganz einfach Euer Sitznachbar und alle anderen die Seminare mit Euch besuchen, Eure Studienkollegen.
Akademisches Viertel
So bezeichnet man die Viertelstunde, die eine Vorlesung an einer deutschen Universität später beginnt (und früher endet) als im Vorlesungsverzeichnis angegeben. Der Eintrag 10-12 Uhr bedeutet also 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr.
Kolloquium (lat. Colloquium: das Gespräch)
Wissenschaftliches Gespräch zwischen Fachleuten. Wobei in diesem Fall einer davon ein Student ist. Klingt einfach schöner als mündliche Prüfung, oder?
Curriculum (lat. Der Lauf oder auch die Rennbahn)
Wird gelegentlich mit „Lehrplan“ oder Lehrzielvorgabe gleichgesetzt. Es kann aber auch ganz einfach der eigene Lebenslauf gemeint sein.
Campus (lat. Feld)
Das Unigelände. Dazu zählen Lehrgebäude, Mensa, Bibliothek sowie das Freigelände zwischen den Gebäuden.
Blockseminar
Eine besondere Form eines Seminars. Im Gegensatz zu den üblichen Regelungen findet ein Blockseminar nicht an einem festen Termin in der Woche statt, sondern an einem festen Termin im Semester, meist am Wochenende.
von Sebastian Dargel

Einzimmerappartement oder WG?

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Ich bin frei!
Ich wohne alleine … und wisst ihr was?! Es ist geil. Niemand, der mich nervt und den ich nerven kann. Ich muss keine Rücksicht auf irgendwelche Mitbewohner nehmen. Wenn ich meine Sachen irgendwo rumschmeiße, interessiert das niemanden. Am besten finde ich, dass das, was ich mir an Lebensmitteln kaufe, solange in meinem Kühlschrank bleibt, bis mein Magen danach verlangt (oder bis das MHD abgelaufen ist). Ich brauche niemanden zu fragen, ob ich den Fernseher etwas lauter machen darf, oder welches Programm geguckt wird, denn die Herrin der Fernbedienung bin ich ganz alleine. Niemand zickt und zofft, oder labert mich schon morgens, wenn ich noch im Delirium bin, mit sinnlosen Sachen voll. Wenn ich einkaufen gehe, sieht es nicht wie bei einer Großfamilie aus, ich kann meine Sachen leicht in einer Box transportieren. Ich kann duschen und das Klo benutzen, wann immer es mich danach verlangt. Wenn ich Bock habe zu telefonieren, greife ich einfach zum Hörer, ohne dass nach einer halben Stunde jemand an meine Tür klopft, um zu fragen, ob es denn noch lange dauert.
Sollte mich wirklich ein Anflug von „Einsamkeit” plagen, schwinge ich mich in mein Auto und fahre zu meinen Freunden, um dort ein bisschen Chaos zu verbreiten. Wenn ich das erledigt habe, kann ich mich entspannt in meine vier Wände zurückziehen und das Alleinsein in Ruhe genießen.
von Kristin Rothe
Zusammen ist man weniger allein!
“Ach du Schreck! Eine Sechser-WG!”, so reagieren die meisten, wenn sie von meinen Wohnverhältnissen hören. Doch ich kann nur Positives berichten!
Die Vorteile einer Wohngemeinschaft überwiegen meiner Meinung nach ganz klar. So lässt es sich wohl auch erklären, dass ich von Anfang an nur nach WGs gesucht habe, als ich mich damals, vor ca. zwei Jahren, auf Wohnungssuche begab. Auf diese Weise hatte ich in der damals noch unbekannten Stadt direkt Menschen, die ich kannte, mit denen ich zusammen zu Vorlesungen, in die Mensa oder auf Uni-Partys gehen konnte. Immer hatte ich die Rückendeckung meiner Mitbewohner und konnte so die Fühler nach neuen Kontakten ausstrecken.
Neben praktischen Aspekten, wie den geringeren Kosten, Aufteilung der Putzarbeiten usw. hat es auch sonst so einige Vorteile. Zusammen kochen, Filme schauen, zusammen für Klausuren lernen, oder im Schwimmbad entspannen.
Man muss vielleicht dafür geboren sein, gerne die Küche zu teilen, auch mal auf eine freie Dusche zu warten oder aber Rücksicht zu nehmen. Doch wenn man das alles ohne Probleme bewältigen kann, dann ist eine WG – passende Mitbewohner vorausgesetzt – eine Bereicherung! Und wer ist schon gerne allein? Ich finde, eine Wohngemeinschaft ist einfach perfekt. Zurück ziehen kann sich ja jeder in sein eigenes Zimmer. Da kann man dann Musik hören, Filme schauen und so weiter, wie es einem beliebt, natürlich in einer normalen Lautstärke, man will die Mitbewohner ja nicht ärgern!
von Carola Hofmann

Finde die “20″ – Die Gewinner

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Bild: Carolin Makus
Anlässlich unserer Jubiläumsausgabe am Ende des vergangen Jahres präsentierten wir Euch ein Gewinnspiel der besonderen Art. Wir versteckten 20er in der 20. Ausgabe, die von Euch gefunden werden mussten. Wer dabei 45 bzw. 44 zählte, brauchte es uns nur noch auf Facebook oder per Mail mitzuteilen und gewann einen der Preise.
Besonders beliebt war hierbei der freie Eintritt zu allen Unipartys des SoSe 2012 vom Asta. Dieser 1. Preis ging an Tomke zur Brügge, die sich freudestrahlend ihren Ausweis in der Redaktionssitzung abholen kam (siehe Foto). Doch auch Andre R. konnte sich über den zweiten Preis freuen. Wir hoffen, ihm haben die zwei Freikarten für „Özgür Cebe“, einem Comedian, der in der Uni gastierte, einen schönen Abend beschert und der Schlüsselanhänger mit einem Kompass den Weg dorthin gewiesen. Weitere Schlüsselanhänger, Wörterbücher, Kompasse, Wochentimer sowie eine aufblasbare Weltkugel gingen an Sarah K., Semra B. und Sevda B.
Vielen Dank für die Teilnahme am Gewinnspiel und für die Bereitstellung der Preise!
von Jenniffer Malenz

Neues Semester, neues Ich!

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© Gerd Altmann / PIXELIO
Neulich in der Nordwestbahn von Osnabrück nach Vechta habe ich wieder eine sogenannte “Teilzeitpendlerin” kennengelernt. Nein, die allwöchentlichen Unipartys seien ihr fremd, da der Stundenplan es zulasse, nur bis Mittwoch in der Kleinstadt Vechta zu bleiben. Sobald die letzte Vorlesung abgesessen sei, gehe es wieder nach Hause, in Richtung Westen, Süden, Norden, Osten wo auch immer die Heimat sein mag. Vier Tage die Woche grüßt dann wieder die Parallelwelt, fernab von Campusgetratsche, Studentenpartys und Mensaessen. Bei Mutti schmeckt es doch immer noch am Besten!
Lässt man sich allerdings tatsächlich voll und ganz auf das Unileben ein, kann man schon ganz schöne Entscheidungsschwierigkeiten bekommen. Fakt ist: man verpasst immer etwas. Die Frage ist nur, WAS?
In der “Ersti-Woche” fängt der Entscheidungsstress durch den “Markt der Möglichkeiten” schon an. Die gutgemeinte Auswahl an freizeitgebundene Aktivitäten kann neben dem Erkunden des Campus, der Suche nach geeigneten Gleichgesinnten und dem Aufstellen des ersten Studienplanes ganz schön für Überforderungen sorgen.
Die Frage ist, wer möchte ich im Unileben sein, was interessiert mich, wonach richte ich meine Entscheidungen? Möglichkeiten hat man viele, das steht fest. Plane ich für die Zukunft und engagiere ich mich hochschulpolitisch, oder trete ich einem Fachrat bei. Vielleicht nutze ich auch das umfangreiche Sportprogramm um Bekanntschaften zu intensivieren und mich selber in Form zu halten. Oder gehe ich doch lieber meinen Neigungen nach, indem ich mich den Studentenreitern, den UNIted in Christ Mitgliedern oder den schreibebegeisterten uniVista Mitwirkenden anschließe.
Vielleicht muss aber auch das große Geld her und ich nehme neben zahlreichen anderen Jobs auch noch eine Tutorenstelle an.
Nehme ich jede Uniparty mit oder verbringe ich doch lieber einen gemütlichen Kochabend unter Freunden. Ach ja und einen Auslandsaufenthalt wollte ich doch auch noch machen. Der gehört heute praktisch so zum Lebenslauf, wie das eigene Geburtsdatum.
Nicht zu vergessen die Prüfungen, die man ganz nebenbei bestehen sollte. Und ständig erwarten alle, dass man immer so schön ausgeglichen und entspannt ist.
Am Schlimmsten ist die Sommerzeit, wo der “Terror an Möglichkeiten” sich gefühlsmäßig verdoppelt.
Fällt der Sommer nicht gerade ins Wasser “muss” man ständig grillen und wird von jedem Fachrat dazu eingeladen, was den Sportkonsum aufgrund des zu sich genommenen Fleisches auch noch mal erhöhen sollte. Nein, bei schönem Wetter darf man nicht zu Hause vor dem Fernseher sitzen, sondern muss auch wirklich alle Sonnenstrahlen und angebotenen Freizeitaktivitäten mitnehmen.
Der “Markt der Möglichkeiten” spiegelt sich auch in unserer Gesellschaft wieder. Auch bekannt als ein Pluralismus der Lebenslagen. Die Welt wird komplexer, man kann alles machen, jeder sein, der man gerne sein möchte. Und neben den zahlreichen selbst gewählten Ausbildungen, Studiengängen, Bekanntschaften, nachgegangenen Interessen, Leidenschaften, betriebenem Konsum muss einem immer noch genügend Zeit bleiben ausgeglichen zu sein und nicht womöglich an einem Burn-Out zu erkranken.
Bleibt nur noch die Frage offen: Wäre das Leben einfacher, müsste man keine Entscheidungen treffen, weil es gar keine Alternativen gäbe? Wohl kaum, denn dann wäre das Leben doch viel uninteressanter, langweiliger und eintöniger.
Viel Spaß beim Ausprobieren, Herumexperimentieren und Herausfinden der eigenen Vorlieben und Möglichkeiten, welche die Studienzeit mit sich bringen. Wer die Wahl hat, hat die Qual!
von Ina Bushuven

Wie bewältige ich meinen Alltag?
Tipps zum Zeitmanagement

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Wenn einem etwas im Studium fehlt, neben Geld und regelmäßigen Mahlzeiten, dann ist es vor allem Zeit. Ob es sich um Zeit für Freunde, Lernen oder Arbeiten handelt, stets ist zu wenig davon da. Daher kommen hier ein paar hilfreiche Tipps, wie der Aktenstapel auch mal kleiner wird und nicht beständig anwächst.
© Gerd Altmann / PIXELIO
Kenne deine Termine!
Eine der Grundvoraussetzungen um seine Zeit sinnvoll zu nutzen, ist zu wissen, wann was erledigt werden muss. Daher empfiehlt es sich, alle Termine in einen Kalender, Organizer oder Notizheft einzutragen. Nur so kann man sehen, welche Dinge noch anstehen und vor allem wie viel Zeit man noch dafür hat. So ergibt sich auch eine erste Reihenfolge nach Dringlichkeit der Aufgaben. Allerdings sollte nicht der Fehler begangen werden, einen Tag vorher festzustellen, dass Morgen eine Hausarbeit abzugeben ist. Daher muss man kontinuierlich vorgehen und alle Termine sich möglichst sofort notieren. So können unvorhergesehene Ereignisse vermindert werden.
Kenne dich selbst!
Oftmals scheitert der Versuch einer vernünftigen Zeitplanung aber vor allem an einem selbst. Zwar weiß man, dass in einer Woche die Klausur ansteht, dennoch schafft man es nicht, sich vernünftig vorzubereiten. Irgendwie macht man immer etwas anderes. Daher ist es wichtig, sich selbst einschätzen zu können. Anstatt drei Tage am Stück lernen zu wollen, sollte man lieber eine Woche mit einer Vielzahl an Pausen einplanen. Kaum jemand kann so lange am Stück lernen, ohne dass sein Aufnahmevermögen darunter leidet. Lieber gleich den Besuch von Freunden, die Arbeitsschicht oder Uniparty mit in den Zeitplan aufnehmen und sich auch mal einen Tag Pause gönnen. Bei vielen kleinen Lern- bzw. Arbeitseinheiten hat man einerseits das Gefühl, immer etwas geschafft zu haben, andererseits fühlt man sich nicht überfordert.
Kenne deine Prioritäten!
Was ist jedoch zu tun, wenn der Geburtstag der besten Freundin genau vor einer wichtigen Klausur liegt? Immer wenn Kollisionen mehrerer Termine auftreten, gilt es abzuwägen. Dabei spielen vor allem die Einzigartigkeit und die Folgen eine Rolle. Es gilt jedoch stets zu bedenken, dass niemand nur von und fürs Studium alleine leben kann. Soziale Kontakte oder finanzielle Notwendigkeiten sind ebenso wichtig. Ein/e Student/in hat nicht nur die Aufgabe, die universitären Termine wahrzunehmen, sondern muss alle Termine miteinander vereinbaren. Einseitig nur eine Perspektive unterzubringen und andere dafür zu vernachlässigen, kann nicht das Ziel sein. Daher ist es keine Fehlplanung, eine Nachschreibklausur zu wählen, um einen Freund nicht hängen zu lassen, sondern nur eine Frage der eigenen Prioritäten.
Kenne deine Reserven!
Das größte Problem tritt auf, wenn zu viele Termine gleichzeitig auftreten und es gar nicht möglich ist, alle parallel wahrzunehmen. Darum gilt es im Vorfeld bereits, möglichst wenige dauerhafte und feststehende Termine anzunehmen. Bevor man sich daher überreden lässt jeden Donnerstag an einem Treffen teilzunehmen, sollte man erst gucken, ob man dafür nicht etwas anderes vernachlässigen muss. Im schlimmsten Fall kann es sonst vorkommen, dass man weder das eine, noch das andere schafft. Ergänzend, gehört aber auch die Abgabe von Aufgaben dazu. Es ist besser, sich Hilfe zu suchen und andere einige Dinge erledigen zu lassen, als sich selbst dauerhaft zu überfordern. Man muss nicht immer alles selber machen.
von Matthias Christ

Finde die “20″!
Gewinnspiel

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In der aktuellen Ausgabe (Nr. 20) der uniVista hat sich die Zahl “20″ hier und da versteckt und wartet nur darauf, von Dir gefunden zu werden. Findest Du sie alle? Wie viele sind es?
Suche in der gedruckten Version, die in der Uni ausliegt, und poste uns Deine Antwort bei Facebook, lass uns eine E-Mail mit der Lösung an 20@univista.de zukommen oder schreib sie hier in einen Kommentar (unter Angabe Deiner E-Mail-Adresse). Schnelligkeit gewinnt!
Die erste Person, die richtig liegt, erhält einen Ausweis, der ihr freien Eintritt auf allen Uni-Partys im Sommesemester 2012 verschafft. Auch die Nächstlangsameren erhalten kleine Überraschungen, solange der Vorrat reicht ;) Noch bis 9. Januar 2012 habt ihr die Chance mitzumachen.
Besonders bedanken möchten wir uns an dieser Stelle recht herzlich beim International Office und dem AStA, die für diese Aktion attraktive Preise gesponsert haben!
von Carolin Makus

SOS-Tipps

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Nun beginnt wohl der Ernst des Lebens … oder die längste Party der Welt. Wie auch immer Du Dein Studium gestalten wirst, um ein paar grundsätzliche Themen wird auch der hartgesottenste Ersti nicht herumkommen. Damit Du nicht völlig verzweifelst, bevor Du Dein eigenes System entwickelt hast, haben wir für Dich die besten Tipps für die ersten Wochen zusammengestellt.
Stundenplan
Gehe nicht davon aus, dass Dein Stundenplan, Dein Raumplan oder überhaupt ein getätigter Plan von Dir in den ersten Wochen so bleibt, wie er war. Grundsätzlich ist erstmal alles offen und Du solltest es mit Humor nehmen. In den meisten Fällen relativiert sich das Chaos spätestens in der dritten Woche. Gönn‘ Dir lieber einen leckeren Kaffee im Bistro, glaub mir, dabei wirst Du schnell Deinesgleichen finden.
Seminare
Auch an einer Universität ist Mitarbeit gefragt. Daher heißt es: Vorbereitung ist alles. Sollte diese eher dürftig ausgefallen sein und einschlägige Suchmaschinen sind Dir auch keine Hilfe mehr, heißt es Verstecken. Zunächst gilt: Wenn Du eh schon keine Ahnung hast, Klappe halten. Schamloses Plappern mit dem Nachbarn oder schadenfrohes Kichern, wenn es Dich nicht erwischt haben sollte, werden Dich zwangsläufig auf die Abschussliste bringen. Auch Gähnen empfiehlt sich, ob in leiser oder lauter Form, ganz und gar nicht. Die Kleidung mit Bedacht aussuchen: Der handgestrickte Ernie-Pullover ist eine wirklich tolle Sache, doch lenkt er zwangsläufig die Blicke auf Dich. “Du da in bunt gestreift …”, könnte die Folge sein. Von daher heißt es an solchen Tagen: Weniger ist einfach mehr.
Mensa
Gerade in den ersten Wochen nach Semesterbeginn solltest Du kein Seminar in der Mittagszeit besuchen, Dir einen Sturzhelm für die Schlacht an der Ausgabe anschaffen, oder am besten Vegetarier werden. Ansonsten können wir Dir nur raten: Geduld und evtl. ein Pausenbrot für die Wartezeit. Letztendlich wirst Du mit einer großen Auswahl leckerer Menüs belohnt, weswegen sich das Warten durchaus lohnen wird. Innerhalb der Mensa solltest Du Folgendes beachten: Überlege Dir schon auf dem Weg genau, was Du essen willst. Verzichte auf Komponenten, wenn Du bereits an ihnen vorbei bist. Dein Hintermann wird sonst zwangsläufig Dein Tablett rammen und dann überholen. Du wirst den Anschluss an Deine Freunde verpassen und letztlich alleine dastehen. Und allein schmeckt das Essen nie! Gut, vielleicht etwas übertrieben, aber “Im-Weg-Rumsteher” nerven einfach. Punkt!
Verwaltung
Foto: Karen Ishikawa
Rechne grundsätzlich nie damit, dass Dinge einen einfachen Ablauf haben. Wenn Du einen einfachen Ablauf möchtest, geh zur Bundeswehr! An einer Hochschule ist mitdenken gefordert. Grundsätzlich gilt: Egal was du möchtest, Du wirst es kaum an diesem Tag bekommen. Zunächst ist es ratsam, Dich per E-Mail vorher anzumelden. Benutze dafür bitte Deine hochschulinterne Adresse: Auf geilesstück@web.de wirst Du sehr wahrscheinlich nie eine Antwort erhalten. Sollte es dennoch fehlschlagen, wende Dich persönlich an die jeweiligen Stellen. Grundsätzlich gilt auch hier: Freundlichkeit ist alles. Da unsere Verwaltung an manchen Stellen schlichtweg überlastet ist, ist sie auch erstmal für nichts zuständig. Bleibe hart. Formuliere Deine Frage erneut. Betone dabei die Wichtigkeit deines Anliegens, aber vergewissere Dich im Voraus, ob Du die Frage nicht auch hättest selbst beantworten können (Lesen der Prüfungsordnung, Frage an den Dozenten, Zuhören in der Veranstaltung). Gerade während der Prüfungszeit halten solche Anfragen den Betrieb unnötig auf. Solltest Du Dir sicher sein, dass Du im Recht bist, vertrete Dein Recht. Sollte dennoch nichts fruchten, hast Du unseren Segen, mit der Faust ordentlich auf den Tisch zu hauen. Mitunter wirst Du jedoch feststellen, dass dies nur an den seltensten Stellen notwendig sein wird.
Alles in allem heißt es: Humor bewahren. Letztendlich ist hier noch keiner unter die Räder gekommen. Darüber hinaus freue Dich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn Du dann diese weisen Worte an Deine Nachfolger richten kannst.
Viel Spaß und ein erfolgreiches Studium wünscht Dir Dein uniVista-Team!
von Britta Simon

Deine Stimme zählt

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Wir leben in einer Demokratie, in der jede Stimme zählt. Auch an der Universität gilt dieses Prinzip. Es gibt diverse Möglichkeiten, wie Du Deine Stimme einbringen kannst. Um den Universitätsalltag in Deinem Sinne mitzugestalten, kannst Du Dich als Wähler oder aktiver Studentenvertreter engagieren.
Fachrat
Nahezu jedes Fach hat einen Fachrat. Dieser setzt sich aus Studierenden des Faches zusammen, welche ein Mal im Jahr in einer Vollversammlung von den Studierenden des Bereichs gewählt werden müssen. Die Fachräte stehen im engen Kontakt mit dem entsprechenden Fach/Institut und kümmern sich um die speziellen Belange ihres Fachbereichs. Solltet Ihr Probleme mit Dozenten haben oder unzufrieden sein mit dem Angebot, wendet Euch an Euren Fachrat.
Studentenparlament (Stupa)
Dieses Gremium besteht aus Studierenden aller Fachrichtungen. Die Anzahl der Mitglieder ist abhängig von der Gesamtzahl der Studierenden. Sie werden von allen Studierenden ein Mal im Jahr gewählt. Das StuPa kümmert sich um Belange, welche die gesamte Studentenschaft angehen, im Einzelfall aber auch um fachbezogene Probleme. Ferner wählt das Studentenparlament die Mitglieder des AStA, wacht über deren Tätigkeiten und verwaltet die Gelder der Studentenschaft.
Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
Das einzige Gremium, in dem du als Mitglied eine kleine Vergütung bekommst. Eingesetzt werden die Mitglieder vom Studentenparlament nach einem regulären Bewerbungsverfahren. Der AStA versteht sich als Interessenvertretung der gesamten Studentenschaft. Informationen zum Unialltag und die Sprechzeiten der Referenten findet ihr auf der AStA Homepage. (www.asta-vechta.de)
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Gremien, in denen ihr euch beteiligen könnt. Nähere Auskünfte findet ihr auf der Uniseite. (www.uni-vechta.de)
von Stefanie Bruns
Auch bei Demos kannst Du Deiner Stimme Geltung verleihen.
Hier: Bildungsstreikdemo in Vechta Ende 2009
Foto: Alexander Dressler

Das liebe Geld

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Bildung ist teuer, das ist nicht erst seit den Studiengebühren so. Deshalb steht jeder von Euch vor der Frage, wie soll ich das alles finanzieren? Es gibt die Möglichkeit einen Studienkredit bei der KFW in Anspruch zu nehmen oder, sofern berechtigt, BAföG zu beziehen. Doch eine wesentlich bessere Alternative wäre ein Studierendenstipendium. Bekommen könnt Ihr das bei den sieben großen Begabtenförderungswerken (www.begabtenfoerderungswerke.de) oder bei kleineren Stiftungen und Vereinen.
Recherche lohnt sich, denn es gibt mehr Menschen, die Euch fördern wollen, als Ihr denkt. Ein Einser-Abitur ist nicht notwendig. Begabtenförderungswerke legen bei ihrer Auswahl Wert auf gute Schul- und Studienleistungen (um die 2,0) und gesellschaftliches und/oder politisches Engagement. Leitsatz ist, dass Lebenswege gefördert werden sollen, keine Karrieren. Dementsprechend gehört bei den meisten Stiftungen zur finanziellen Förderung auch eine ideelle Förderung, welche Euch die Möglichkeit eröffnet, Euch weiter zu bilden und Kontakte zu knüpfen. Bei der Auswahl Eurer Stiftung solltet Ihr darauf achten, welche zu Euch passt, denn diese repräsentiert Ihr auch als Stipendiat. Zögert nicht Euch zu bewerben.
von Stefanie Bruns

Ein Wirrwarr an Buchstaben
Auf der Suche nach den Wurzeln der Universität

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Illustration: Universität Vechta
Bearbeitung: Alexander Dressler
Ihr blickt in Euren Studienplaner und entdeckt eine Vielzahl an Gebäuden – unterschieden durch Buchstaben. Doch fällt Euch nach einigen Sekunden auf, dass laut Alphabet eine ganze Menge fehlen. Was war da los? Gibt es diese Gebäude nicht oder sind sie nur nicht sichtbar? Sind sie uninteressant? Steckt in den vorhandenen Buchstaben ein tieferer Sinn?
All diesen Fragen bin ich auf den Grund gegangen und präsentiere Euch nun die Antworten darauf in diesem speziellen Uni-Gebäude-Alphabet:
A: Der A-Trakt gehörte zu Urzeiten der Universität Vechta zu den Lehranstalten der Universität Göttingen, die damals noch mit der Hochschule Vechta zusammenhing.
B: Der B-Trakt war und ist im Prinzip nur der B1 Hörsaal und der Flur davor.
C: Früher gehörten zum C-Trakt die Schwimmhalle sowie einige Sport- und Seminarräume, die nun alle zum S-Gebäude zählen und den Buchstaben C verdrängt haben.
CN: Die Räume CN1 bis CN3 sind die Container-Büros, die sich zwischen N-Gebäude (darum auch CN) und Schotterparkplatz befinden. In CN2 befindet sich das Redaktionsbüro der uniVista.
CV: Ähnlich verhält es sich mit CV1 bis CV6. Das sind die Räume im Container zwischen dem E-Trakt und S-Gebäude, in dem sich die Fachräte befinden.
D: Im D-Gebäude findet man u.a. den AStA
E: Der E-Trakt stellt den Bereich zwischen dem S-Gebäude und F-Trakt dar, wo sich kleinere Seminarräume, die Computerräume, das Präsidium, das KiZ (Kommunikations- und Informationszentrum), der IT-Support, das AVMZ (Audiovisuelles Medienzentrum) sowie das Gleichstellungsbüro befinden.
F: Im F-Trakt sind oben die große und kleine Aula und unten die Räume der Musikstudenten sowie Seminar- und Dienstzimmer beheimatet.
G: Der Buchstabe wurde zwei Mal im Laufe der Universitätsgeschichte vergeben. Bis 1983 war das G-Gebäude eine Anmietung in der Graf-von-Galen-Straße und überwiegend mit Personalräumen und einem Teil der Bibliothek gefüllt, bis diese Dinge am Campus ihren Platz fanden. Von 1999 bis 2004/05 fand sich ein neues G-Gebäude: Interessanterweise das in der Oldenburger Straße, das ja eigentlich besser den noch nicht vergeben Buchstaben O hätte bekommen können. In dem G-Gebäude befanden sich Personalräume der Mathematik, die dann ins X-Gebäude zogen, Räume des Sachunterrichts, die in den A-Trakt zogen, sowie die Umweltwissenschaften, die nach Osnabrück gingen.
H: Im H-Gebäude befinden sich verschiedene Diensträume. Es liegt in der Burgstraße 18. Bis 1997 diente das Gebäude als Finanzamt. Seitdem wird es von dem Amtsgericht und der Uni genutzt.
I: Das I-Gebäude gibt es, aus der Ähnlichkeit mit dem Buchstaben J heraus, nicht.
J: Das J-Gebäude liegt in Füchtel (Füchteler Str. 72) und hätte wohl passender den Buchstaben F bekommen können. Das Gymnasium St. Thomas Kolleg hat hierfür ein Teil ihres Gebäude an die Uni vermietet. Hier findet man einige Seminarräume.
K: Das K-Gebäude hängt mit dem W-Gebäude zusammen und steht für "Kunst und Werken".
KA: Das ist die alte Bezeichnung des Y-Gebäudes. Manchmal taucht sie aber noch in Verbindung mit Räumen im Katasteramt auf.
L: Das L-Gebäude ist schlicht und einfach unsere Library (= Bibliothek).
M: Im M-Gebäude befinden sich die Mensa einschließlich dem Bistro, dem BAföG-Amt und der psychosozialen Beratungsstelle (PSB).
N: Im N-Gebäude findet man die Germanisten und Theologen.
O: Das O-Gebäude gibt es nicht.
P: Das P-Gebäude befindet sich hinter dem Sportplatz am Eichendorfweg und beinhaltet einige Büros der Landschaftsökologen.
Q: Das ist das neue Hörsaalgebäude, dessen Bau im Wintersemester 2012 fertig gestellt sein soll.
R: In den Räumen des R-Gebäudes war bis 2005 die katholischen Fachhochschule beheimatet und beinhaltet heute einige Seminar- und Büroräume, das Immatrikulationsamt, das International Office, den Servicepoint, das StudierendenServiceCenter und die Caféte. Im hinteren Teil befand sich bis vor ca. einem Jahr noch ein Mädchenwohnheim.
S: Das S-Gebäude ist ganz einfach das Sportgebäude und beheimatet im vorderen Bereich das IGK.
T: Das T-Gebäude gibt es nicht.
U: Das U-Gebäude ist das ISPA-Gebäude und beinhaltet einige Seminar- und Büroräume.
V: Das V-Gebäude ist das Veredelungsinstitut der Universität Göttingen.
W: siehe K-Gebäude.
X: Das X-Gebäude enthält u.a. Büroräume des ZEBiD und liegt am Kreuzweg 3 und 5. X steht für Kreuz.
Y: Dieses Gebäude ist das Katasteramt (Neuer Markt 14) befindet sich beim Bahnhof Vechtas und beinhaltet Dienstzimmer.
Z: Hier befindet sich der zentrale Infopoint (Haupteingang).
Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung von Herrn Thilo Haake, Herrn Wolfgang Brinker und Herrn Gunter Geduldig entstanden.
Mehr Informationen zur Belegung der einzelnen Gebäude und die genaue Bezeichnung aller Institute und Einrichtungen der Uni erhaltet in Eurem Studienplaner und unter www.uni-vechta.de.
von Jenniffer Malenz

Holzauge sei wachsam …
Kleine Einführung ins Mietrecht für Anfänger

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Foto: Britta Simon
„Als ich nach dem Wochenende zurück in meine Wohnung kam, hatte ich das Gefühl, dass jemand ohne mein Wissen dort gewesen war. Ich rief natürlich gleich bei meinem Vermieter an und erfuhr, dass er Handwerkern Zutritt zu meiner Wohnung ermöglicht hatte. Er wollte keine Zeit verlieren, denn Studenten seien schließlich so schlecht zu erreichen.“
Das Erlebnis der Studentin Verena ist manchem Studierenden in Vechta nicht unbekannt. Obwohl die eigene Wohnung bzw. das WG-Zimmer definitiv einen vom Gesetz geschützten Privatbereich darstellt, verschaffen sich einige Wohnungseigentümer in Abwesenheit ihrer Mieter Zutritt. Auf Nachfragen werden hierfür Gründe wie kleine Reparaturmaßnahmen, Zimmerbesichtigungen für potenzielle Nachmieter oder auch ein allgemeines Nach-dem-Rechten-Sehen angegeben. Der Gedanke, jemand Fremdes bewege sich unbemerkt in den eigenen vier Wänden, kann mitunter beängstigend sein, selbst wenn der Grund dafür, wie im Beispiel der Studentin Katja, jenseits der Neugierde liegt: „Nach dem Wochenende kam ich in meine Wohnung und fand im Wohnzimmer Laminat verlegt. Vorher war dort Teppich gewesen! Meine Vermieterin sah es als freundschaftlichen Dienst an. Sie erklärte mir, dass sie sogar meinen Hamster noch gefüttert hätte. Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte.“
Trotz aller Nächstenliebe für mittellose Studenten bleibt klarzustellen, dass ein Vermieter weder aus sorgenden noch aus überwachenden Gründen das Recht hat, eine vermietete Wohnung ohne Wissen des Mieters zu betreten. Allerdings ist es dem Eigentümer erlaubt, nach vorheriger Anmeldung seine Wohnung zu besichtigen, was ihm dann auch ermöglicht werden muss. Gründe hierfür wären beispielsweise eventuelle Nachmieter oder die Reparatur kleinerer und größerer Schäden, die den Wert der Immobilie auf längere Sicht senken könnten. Generell gilt jedoch, dass Besuche mindestens 24 Stunden vorher angekündigt werden müssen. Bei dieser Ankündigung ist der Vermieter ebenfalls verpflichtet, dem Mieter den Grund des Besuches mitzuteilen und weitere Besucher zu erwähnen. Von dieser Regel ausgenommen sind Notfälle wie ein plötzlicher Wasserrohrbruch oder der Verdacht auf Feuer. In diesem Fall darf auch ohne Benachrichtigung die Wohnung betreten bzw. eine Notöffnung vorgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, einen Zweitschlüssel bei einer vertrauten Person im nahen Umfeld zu hinterlegen und dies dem Vermieter mitzuteilen. Zeiten, in denen die Wohnung besichtigt werden darf, sind gemeinhin auf Wochentage festgelegt. Dabei wird sich an den üblichen Arbeitszeiten orientiert, also 10-18 Uhr. In Ausnahmefällen können auch spätere Termine sowie das Wochenende berücksichtigt werden. Klauseln im Mietvertrag, die dem Vermieter ein Besuchsrecht zu jeder Zeit garantieren, sind ungültig und somit nichtig.
Hilfestellen
Deutscher Mieterbund e.V.
   Website: www.mieterbund.de
   Hotline: 0900 12 000 12 (2 Euro/Min.)
Kostenlose Rechtsberatung beim AStA
Sollte man das Gefühl haben, dass der Vermieter gerne mal einen Spaziergang durch die Wohnung unternimmt und sich dies auf Nachfrage auch bestätigt, besteht das Recht auf eine umgehende Kündigung des Mietvertrages. Kündigungsfristen sowie Schadenersatzansprüche seitens des Vermieters auf entgangene Miete sind in diesem Fall gegenstandslos.
Festzuhalten ist, dass Vermieter sich im Klaren darüber sein müssen, dass Studenten genauso zahlende Mieter sind, wie eine Familie mit Kindern und somit ebenso ein Recht auf Privatsphäre in ihren vier Wänden besitzen. Daher ist ein Eindringen in den Wohnraum ohne Ankündigung nicht tolerierbar. Bei Unklarheiten oder bereits bestehenden Streitigkeiten sollten Studenten sich umgehend Rat beim Deutschen Mieterbund einholen oder direkt einen Anwalt zur Hilfe nehmen. Denn wenn man in den eigenen vier Wänden nicht in Ruhe leben kann, wo dann?
von Britta Simon

Lustige Wörterkunde

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Bevor es richtig losgehen kann, heißt es auch an der Uni: Vokabeln lernen! Damit Ihr auch genau wisst, worüber in den Vorlesungen und unter Studenten geredet wird, solltet Ihr Euch diese Begriffe zu Gemüte führen und am besten auch nicht mehr vergessen.
Ringvorlesung
Eine spezielle Form der Vorlesung. Es handelt sich dabei um eine Vorlesungsreihe, bei der sich mehrere Dozenten zu einem bestimmten Thema äußern. Vorteil: Man muss nicht durchgängig anwesend sein, sondern kann sich die Rosinen herauspicken.
Mensa (lat. Tisch oder Tafel)
Ist die Kantine der Universität. In Vechta bietet die Mensa meist zwei Fleischgerichte, eine Tagessuppe und eine fleischlose Mahlzeit an.
© RainerSturm / PIXELIO
Tutor (lat. Schützer, Beschützer)
Meist ein fortgeschrittener Student, der kleine Gruppen leitet, um so Dozenten und Professoren zu entlasten. Die netten Kommilitonen (ja das Wort ist angebracht), die Euch in der Einführungswoche die Uni zeigen, werden so genannt.
Kommilitone/-in (lat. der Mitsoldat)
EEin recht kriegerischer Begriff wie beinahe alle hier genannten. Gemeint ist ganz einfach Euer Sitznachbar und alle anderen die Seminare mit Euch besuchen, Eure Studienkollegen.
Akademisches Viertel
So bezeichnet man die Viertelstunde, die eine Vorlesung an einer deutschen Universität später beginnt (und früher endet) als im Vorlesungsverzeichnis angegeben. Der Eintrag 10-12 Uhr bedeutet also 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr.
Kolloquium (lat. Colloquium: das Gespräch)
Wissenschaftliches Gespräch zwischen Fachleuten. Wobei in diesem Fall einer davon ein Student ist. Klingt einfach schöner als mündliche Prüfung, oder?
Curriculum (lat. Der Lauf oder auch die Rennbahn)
Wird gelegentlich mit „Lehrplan“ oder Lehrzielvorgabe gleichgesetzt. Es kann aber auch ganz einfach der eigene Lebenslauf gemeint sein.
Campus (lat. Feld)
Das Unigelände. Dazu zählen Lehrgebäude, Mensa, Bibliothek sowie das Freigelände zwischen den Gebäuden.
Blockseminar
Eine besondere Form eines Seminars. Im Gegensatz zu den üblichen Regelungen findet ein Blockseminar nicht an einem festen Termin in der Woche statt, sondern an einem festen Termin im Semester, meist am Wochenende.
von Sebastian Dargel

Restaurant-Guide
Nahrungsaufnahme für Fortgeschrittene

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© Susanne Beeck / PIXELIO
Kennst Du das? Es ist ein schöner Freitagabend und das Date, auf das man schon so lange wartet, ist endlich zustande gekommen. Doch wohin soll es nun gehen? Welches Lokal macht den Abend perfekt und an welchem sollte man lieber vorbei gehen? Aber fürchte Dich nicht, denn hier kommt der kompetente und vollkommen subjektive uniVista-Restaurantführer für Vechta.
Dank knallharter und schonungsloser Recherche gibt es für Vechta-Neulinge, aber auch alte Hasen, eine Orientierungshilfe sortiert nach Anlässen und Gelegenheiten, die so eh nie auftauchen werden.
Fast, faster, the fastest
Mittag, 12:30 Uhr. In der Mensa gibt es mal wieder nichts für den eigenen Gaumen, außer den leckeren Pommes. Abwechslung ist gefragt an der Fast-Food-Front. Ein Restaurant, was jetzt definitiv angesteuert werden sollte, ist Swen’s Diner. Der 60er Jahre Gourmettempel versucht zahlungswillige Kunden mit einem Flair aus amerikanischen Diner und ausgewählten Fast-Food-Gerichten zu überzeugen. Nicht nur das Ambiente wirkt dabei stimmig, auch die schnelle Küche kann auf ganzer Linie überzeugen. Wer auf die Schnelle etwas essen möchte, das lecker schmeckt und dank Mittagstisch auch nicht so schwer im Geldbeutel liegt, findet hier seine Anlaufstelle. Vor allem sind die Schnitzelteller zu empfehlen, die sowohl reichlich, als auch von der Zusammenstellung einiges hermachen. Da das Restaurant in der Nähe des Combis liegt, ist es auch leicht mit dem lange aufgeschobenen Einkauf zu verbinden. Auch wenn der mit vollem Magen gar nicht so leicht fällt.
Die versteckte Perle
Was aber, wenn Schnitzel und Burger einem eh schon zum Hals heraushängen und man dringend Abwechslung sucht? Eine Alternative wäre das gut versteckte chinesische Jade Garden Auch hier gibt es unter der Woche einen Mittagstisch in Form eines reichhaltigen Buffets, das auf Bestellung frisch zubereitet wird. Eine freundliche Bedienung, asiatische Musik und der kleine Koiteich im Eingangsbereich sorgen für die passende Atmosphäre. Das Essen, besonders das Buffet, ist reichlich und auch der obligatorische Glückskeks ist natürlich mit von der Partie. Für Fans des chinesischen Essens sollte hier gesorgt sein. Lediglich Krupuk-Liebhaber sollten aufpassen, dass ihre Vorspeise nicht von allzu gierigen Mitessern mit einer allgemeinen Vorspeise verwechselt wird. Das Restaurant ist etwas versteckt über der Tappas-Bar in der Oldenburger Straße 4 im Innenhof bei der Bremer-Tor-Apotheke. Aber die Suche lohnt sich spätestens, wenn der nächste Elternbesuch ansteht. Für den kleinen Geldbeutel empfiehlt sich der China Imbiss Wok, der gute Qualität schon ab ca. 5 € liefert.
Griechisch für Fortgeschrittene
Die Alte Druckerei am Visbeker Damm 1 ist besonders zu empfehlen. Das griechische Restaurant, welches nur abends geöffnet ist, bietet neben großen deftigen Portionen der griechischen Küche auch einen freundlichen Service und passende Atmosphäre. Ein Ouzo zu Beginn des Mahls sorgt für die Einstimmung des Magens und lässt so manchen Abend gleich viel lockerer werden. Die Gerichte werden frisch zubereitet und schmecken sehr lecker. Feinde von Fetakäse sollten jedoch bei der Wahl ihres Salates Vorsicht walten lassen. Ansonsten kann es passieren, dass man eine Überraschung erlebt. Wer hier isst, wird definitiv zufrieden nach Hause gehen und den gespendeten Euros nicht lange nachtrauern.
Pizza total
Natürlich gibt es auch jede Menge italienische Restaurants, die Pizza, Nudeln oder Lasagne anbieten. Sehr beliebt ist die Pizzeria Spizzico, die das Essen vor den eigenen Augen zubereitet und gut besucht ist. Der etwas teure, aber stets zuverlässige Bringdienst des Pizzablitzes ist wiederum die ideale Lösung für gemütliche Sofakocher. Neben türkischen Spezialitäten, bieten jedoch auch das SAZ und der Imbiss Istanbul zu angemessenen Preisen ihre Pizzen an. All diese Pizzarefugien haben sich entlang der Großen bzw. Münsterstraße niedergelassen und sind damit alle gut zu erreichen.
Das Hoch-Preis-Segment
Ein echter Geheimtipp befindet sich etwas außerhalb. Das Gut Welpe am Golfplatz ist zwar nichts für den schmalen Geldbeutel am Monatsende, wenn man jedoch ein perfektes Essen genießen möchte, ist es die erste Wahl in Vechta. Die aus heimischen Betrieben stammenden Zutaten, werden alle sowohl ansprechend als auch wohlschmeckend zubereitet und serviert. Der Preis lohnt sich in jeden Fall. Alternativ, kann man auch die Elmendorffburg besuchen, die auf einer gut zusammengestellten Karte unter anderem ein sehr gutes Bruschetta anbietet.
von Matthias Christ

Der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Mündigkeit
Über Studenten und ihre eigene Meinung

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Das Modell “Student” schien beim Kauf außerordentlich bequem zu sein. Das Kleingedruckte im Vertrag? Das muss ich wohl überlesen haben …
Manchmal sind jedoch gerade diese kleinen Dinge die entscheidenden. Student sein, was bedeutet das eigentlich?
Wer die Schule erfolgreich hinter sich gebracht hat, weiß, wie man sich anpasst. Sei es in der Klasse, in den Kursen oder in schriftlichen Arbeiten, in denen für gute Noten genau die Meinung des Lehrers zu treffen ist. Rebellen gegen dieses System haben zwar meist einen besonderen Status, jedoch schlägt sich dieser nicht unbedingt in ihren Noten wieder.
Student sein heißt nun unangepasst zu sein. Es heißt eigene Ideen und Meinungen zu entwickeln und sich nicht mit den einfachen Lösungen zufriedenzugeben. Es heißt vor allem auch, sich selbst immer wieder zu hinterfragen und einen kritischen Blick für Argumente oder Beweise zu entwickeln. Dinge sind eben nicht einfach wahr, nur weil es viele sagen. Letztendlich sind wir alle hier, weil uns diese spezielle Fachrichtung interessiert, weil die Themen für uns Bedeutung haben und die Inhalte uns helfen sollen im späteren Berufsleben wichtige Entscheidungen zu treffen. Dass nicht alles gleich nützlich ist, ist klar. Eine eigene Meinung und vor allem eigene Persönlichkeit jedoch kann wertvoller sein als jedes Fachwissen. Ein langweiliges Seminar wird gleich viel lebendiger, wenn über ein interessantes Thema mit herausfordernden Ansichten gesprochen wird.
Es ist also auch in Eurem Interesse, wenn Ihr versucht die Zeit zu nutzen, indem Ihr Eure Persönlichkeit mit hineinbringt und die Spannung der Vorlesung nicht durch passives Absitzen ins Unerträgliche steigert. Nutzt die Chance, die Ihr habt im Studium und entdeckt Euch und die Welt auf neue Weise.
von Matthias Christ

The Beast within
Über Dozenten und den Umgang mit ihnen

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Kaum etwas wird das Uni-Leben so sehr prägen wie die netten Menschen am Rednerpult, die eine Hand an der Fernbedienung des Beamers, die andere am Over-Head-Projektor.
Wie soll man mit den Halbmenschen, mit der Powerpoint-Präsentation, umgehen? Vereinen sie doch so viele Rollen in sich. Richter, Lehrer, Lebensretter, Mensch.
Dozenten sind viel, aber eben vor allem Letzteres. Auch sie können sich irren, veraltete Meinungen vertreten oder persönliche Probleme mit in die Veranstaltung tragen. Es gibt Exemplare, die halten besonders viel auf sich, andere versuchen sich in ihre eigene Studentenzeit zurückzuversetzen und die Belange der Studenten zu verstehen.
Welcher Typ Dozent Euch auch immer über den Weg läuft, jeder Dozent verdient einen gewissen Respekt, so schwierig sie oder er auch sein mag, allerdings auch nicht mehr. Seine Meinungen sind nicht besser, seine Fachrichtung nicht die Wichtigste, nicht einmal die Inhalte mögen alle besonders wichtig sein. Dozenten sind keine allwissenden nie fehlenden Überwesen. Auch sie berufen sich auf die Dinge, die ihnen beigebracht wurden. Auch sie berufen sich auf Konventionen, die sich nicht immer nur rational begründen lassen.
Man sollte sich also nicht von ihren Worten einschüchtern lassen, viel mehr sollte man sie als Herausforderung ansehen und ernst nehmen, dass ihr Beruf die Vermittlung von wissenschaftlich geprüftem Wissen und der wissenschaftlichen Methode an sich ist. Es sind nicht länger autoritäre Lehrer, die einem gegenübersitzen, es sind Menschen, die potenziell auf Augenhöhe mit einem selbst sind und daher sollte man es ihnen nicht zu einfach machen.
Stellt also Fragen, vertieft Dinge, die Euch interessieren und gebt Euch vor allem nicht mit ihren Meinungen zufrieden. Mit dem nötigen Feingefühl sollte auch die abschließende Note für das Modul kein Problem darstellen.
von Matthias Christ

Hommage à Vechta
Vechta. Was für eine wundervolle Stadt!

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Fotos: Alexander Dressler
Es ist einer dieser schönen Tage in Vechta. Ich sitze im Wohnzimmer meiner WG und schiebe das Lernen erfolgreich auf, indem ich die uniVista lese, von vorne bis hinten, komplett, ganz bis ins kleinste Eck, um möglichst viel Zeit mit Nichtlernen zu verbringen. Da fällt es mir auf. Es nicht das erste Mal, dass ich das denke: Wieso wird hier immer vom “kleinen Vechta” geschrieben, wo nix los ist, wo alle nur studieren, weil sie nichts Besseres bekommen haben, wo am Wochenende alle entschwinden? Das kann doch wohl nicht wahr sein! Was wollen die Studenten denn, die sich beschweren? Ich beschließe, diesen Gerüchten ein Ende zu setzen und einen Bericht für die uniVista zu schreiben, eine Hommage an diese schöne Stadt, denn schließlich bin ich, glaube ich, nicht die Einzige, die das Wochenende hier verbringt, die gerne hier ist und die sich diese Stadt nicht nur zum Studieren sondern auch zum Wohnen und Leben ausgesucht hat. Ich setze mich also an meinen Laptop und hole mir einen Kreativitätsjoghurt. (Hier könnte ich noch eine Geschichte über den vollen Kühlschrank erzählen – darüber, dass es super ist, am Wochenende hier zu sein, weil alle meine Mitbewohner weg sind, und ich alles aufessen kann, was sie gekocht haben, weil es sonst übers Wochenende vergammeln würde! Aber immer der Reihe nach.) Nachdem ich also den übrig gebliebenen Salat gegessen habe (den Joghurt kann ich ja jetzt für später aufbewahren), fange ich an.
Vechta. Was für eine wundervolle Stadt! Hier gibt es doch alles, was das Frauenherz begehrt. Na gut, außer einem H&M. Dafür gibt es gefühlte hundert Schuhläden, es gibt Douglas, Bijou Brigitte, unzählige andere Schmuck- und Taschenläden zum Konto-leer-kaufen (hier könnte mein Konto euch eine Geschichte erzählen … aber lassen wir das!), C&A, Esprit und vieles mehr. Das Shoppen hätten wir also schon mal geklärt. Ich glaube, auch die Friseurläden in Vechta kann man nicht mehr zählen. Außerdem gibt es Nagelstudios und Sonnenstudios, Rossmann und Schlecker. Was will Frau also mehr?
Vechta. Was für eine wundervolle Stadt! Hier gibt es doch alles, was das Männerherz begehrt. Na gut, außer einen Irish Pub. Dafür gibt es McDonalds und Burgerking, Pizza-, Pommes- und Dönerläden, feine Restaurants und schnelle Imbisse. Muckibuden sowieso, und nicht überall findet Mann so einen großen Golfplatz! Fußball gucken und Bier trinken kann man überall, auch Public Viewing gibt es in Vechta. Nicht zuletzt gibt es in Vechta auch noch einen Puff. Was will Mann also mehr? Es gibt sogar Kleidungsgeschäfte nur für Männer!
Vechta. Was für eine wundervolle Stadt! Hier gibt es doch alles, was das Studentenherz begehrt, und trotzdem ist es klein genug, um alles mit dem Fahrrad zu erreichen. Zugegeben, Vechtas Nachtleben mag nicht so abwechslungsreich sein wie in Mega-Metropolen. Aber wenn man mal nachts durch die Große Straße läuft, ist schon so einiges los! (Hier könnte ich eine Geschichte über die Kneipentour erzählen, die ich letztens gemacht habe, aber das würde den Rahmen sprengen. Nur so viel: Man schafft echt nicht alle Kneipen in einer Nacht! Und mal ehrlich: Geht ihr bei euch zuhause jeden Abend in eine andere Kneipe oder Disco?)
Fotos: Alexander Dressler
Ihr wollt Kultur? Wenn man sich mal genauer umschaut, kriegt ihr Kultur satt. Ob Museum, Theater, Konzerte in der Stadt oder in urigen Locations, kulturelle Führungen und Abende, es ist alles da. (Hier könnte ich eine Geschichte über den Stadtwächter in Vechta erzählen, der Interessierte sonntags abends mit auf einen historischen Stadtspaziergang nimmt. Das war kulturig! Ganz schön interessant, was in Vechta alles so passiert ist!) Und nicht zuletzt haben wir schließlich gleich zwei Kulturreferenten im AStA sitzen, die neben regelmäßigen Unipartys auch andere Kulturevents organisieren. Wenn das mal nicht genug Kultur ist!
In Vechta ist also nichts los? Was man hier in der Freizeit so alles tun kann! Schwimmbäder, Bowlingbahn, Kino, Sportvereine, Musikläden, Straßenfeste, Flohmärkte gibt es haufenweise! Und wenn man einfach mal mit ein paar Freunden ein Eis essen gehen will oder sich in ein Café setzen möchte, dann ist das auch kein Problem. Roadshow in der Großen Straße inklusive …
Was braucht Student noch? Vielleicht eine schöne Umgebung? Natur pur in Vechta! Gut, den Güllegestank muss man manchmal aushalten, aber wirklich nur sehr selten. (Sonntags dürfen die sowieso nicht fahren. Aber wer sonntags nicht da ist, kann das wohl nicht wissen …) Dafür kann man schöne Radtouren machen, die ewig lang sind, Picknicks, bei denen man nicht von Autolärm gestört wird, zum nächsten einsam gelegenen See fahren oder zu Fuß einen Waldspaziergang machen. Da kann man sogar ab und zu ein kleines Eichhörnchen beobachten, welches nicht wie in Parks von Menschen dick und rund gefüttert wird.
Und wenn man dann neben der vielfältigen Kultur und stressigen Freizeit noch Zeit für Uni hat, kann man sich dort auch noch engagieren. Die studentische Mitbestimmung klappt hier schließlich viel besser und einfacher als an großen Unis. Egal ob Hochschulpolitik, sprich Fachräte, StuPa und Co. oder andere Freizeitaktivitäten wie Studentenbühne, Unichor, uniVista oder das umfangreiche Sportprogramm, hier lässt sich einiges machen, sollte man mal Langeweile kriegen. Was will Student also mehr?
Also liebe Leute: Vechta hat weit mehr zu bieten, als Ihr vielleicht glaubt. Wieso sagen denn sonst fast alle Sechstsemester: “Was bin ich froh, hier gelandet zu sein!” Und wenn nun Euer Argument ist: “Alle anderen fahren doch auch nach Hause!”, kann ich euch sagen: Stimmt nicht! Und wenn doch: Wenn Ihr selber bleibt und ein paar Leute einladet, werden auch schon welche dableiben. Das ist auch viel entspannter als jedes Wochenende nach Hause zu fahren. Und überhaupt: Es studieren hier schließlich auch einige, die aus Vechta kommen. Was sollen die denn sagen?
von Wiebke Koch
Fotos: Alexander Dressler

SOS-Tipps

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Nun beginnt wohl der Ernst des Lebens … oder die längste Party der Welt. Wie auch immer Du Dein Studium gestalten wirst, um ein paar grundsätzliche Themen wird auch der hartgesottenste Ersti nicht herumkommen. Damit Du nicht völlig verzweifelst, bevor Du Dein eigenes System entwickelt hast, haben wir für Dich die besten Tipps für die ersten Wochen zusammengestellt.
Stundenplan
Gehe nicht davon aus, dass Dein Stundenplan, Dein Raumplan oder überhaupt ein getätigter Plan von Dir in den ersten Wochen so bleibt, wie er war. Grundsätzlich ist erstmal alles offen und Du solltest es mit Humor nehmen. In den meisten Fällen relativiert sich das Chaos spätestens in der dritten Woche. Gönn‘ Dir lieber einen leckeren Kaffee im Bistro, glaub mir, dabei wirst Du schnell Deinesgleichen finden.
Seminare
Auch an einer Universität ist Mitarbeit gefragt. Daher heißt es: Vorbereitung ist alles. Sollte diese eher dürftig ausgefallen sein und einschlägige Suchmaschinen sind Dir auch keine Hilfe mehr, heißt es Verstecken. Zunächst gilt: Wenn Du eh schon keine Ahnung hast, Klappe halten. Schamloses Plappern mit dem Nachbarn oder schadenfrohes Kichern, wenn es Dich nicht erwischt haben sollte, werden Dich zwangsläufig auf die Abschussliste bringen. Auch Gähnen empfiehlt sich, ob in leiser oder lauter Form, ganz und gar nicht. Die Kleidung mit Bedacht aussuchen: Der handgestrickte Ernie-Pullover ist eine wirklich tolle Sache, doch lenkt er zwangsläufig die Blicke auf Dich. “Du da in bunt gestreift …”, könnte die Folge sein. Von daher heißt es an solchen Tagen: Weniger ist einfach mehr.
Mensa
Gerade in den ersten Wochen nach Semesterbeginn solltest Du kein Seminar in der Mittagszeit besuchen, Dir einen Sturzhelm für die Schlacht an der Ausgabe anschaffen, oder am besten Vegetarier werden. Ansonsten können wir Dir nur raten: Geduld und evtl. ein Pausenbrot für die Wartezeit. Letztendlich wirst Du mit einer großen Auswahl leckerer Menüs belohnt, weswegen sich das Warten durchaus lohnen wird. Innerhalb der Mensa solltest Du Folgendes beachten: Überlege Dir schon auf dem Weg genau, was Du essen willst. Verzichte auf Komponenten, wenn Du bereits an ihnen vorbei bist. Dein Hintermann wird sonst zwangsläufig Dein Tablett rammen und dann überholen. Du wirst den Anschluss an Deine Freunde verpassen und letztlich alleine dastehen. Und allein schmeckt das Essen nie! Gut, vielleicht etwas übertrieben, aber “Im-Weg-Rumsteher” nerven einfach. Punkt!
Verwaltung
Foto: Karen Ishikawa
Rechne grundsätzlich nie damit, dass Dinge einen einfachen Ablauf haben. Wenn Du einen einfachen Ablauf möchtest, geh zur Bundeswehr! An einer Hochschule ist mitdenken gefordert. Grundsätzlich gilt: Egal was du möchtest, Du wirst es kaum an diesem Tag bekommen. Zunächst ist es ratsam, Dich per E-Mail vorher anzumelden. Benutze dafür bitte Deine hochschulinterne Adresse: Auf geilesstück@web.de wirst Du sehr wahrscheinlich nie eine Antwort erhalten. Sollte es dennoch fehlschlagen, wende Dich persönlich an die jeweiligen Stellen. Grundsätzlich gilt auch hier: Freundlichkeit ist alles. Da unsere Verwaltung an manchen Stellen schlichtweg überlastet ist, ist sie auch erstmal für nichts zuständig. Bleibe hart. Formuliere Deine Frage erneut. Betone dabei die Wichtigkeit deines Anliegens, aber vergewissere Dich im Voraus, ob Du die Frage nicht auch hättest selbst beantworten können (Lesen der Prüfungsordnung, Frage an den Dozenten, Zuhören in der Veranstaltung). Gerade während der Prüfungszeit halten solche Anfragen den Betrieb unnötig auf. Solltest Du Dir sicher sein, dass Du im Recht bist, vertrete Dein Recht. Sollte dennoch nichts fruchten, hast Du unseren Segen, mit der Faust ordentlich auf den Tisch zu hauen. Mitunter wirst Du jedoch feststellen, dass dies nur an den seltensten Stellen notwendig sein wird.
Alles in allem heißt es: Humor bewahren. Letztendlich ist hier noch keiner unter die Räder gekommen. Darüber hinaus freue Dich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn Du dann diese weisen Worte an Deine Nachfolger richten kannst.
Viel Spaß und ein erfolgreiches Studium wünscht Dir Dein uniVista-Team!
von Britta Simon

Deine Stimme zählt

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Wir leben in einer Demokratie, in der jede Stimme zählt. Auch an der Universität gilt dieses Prinzip. Es gibt diverse Möglichkeiten, wie Du Deine Stimme einbringen kannst. Um den Universitätsalltag in Deinem Sinne mitzugestalten, kannst Du Dich als Wähler oder aktiver Studentenvertreter engagieren.
Fachrat
Nahezu jedes Fach hat einen Fachrat. Dieser setzt sich aus Studierenden des Faches zusammen, welche ein Mal im Jahr in einer Vollversammlung von den Studierenden des Bereichs gewählt werden müssen. Die Fachräte stehen im engen Kontakt mit dem entsprechenden Fach/Institut und kümmern sich um die speziellen Belange ihres Fachbereichs. Solltet Ihr Probleme mit Dozenten haben oder unzufrieden sein mit dem Angebot, wendet Euch an Euren Fachrat.
Studentenparlament (Stupa)
Dieses Gremium besteht aus Studierenden aller Fachrichtungen. Die Anzahl der Mitglieder ist abhängig von der Gesamtzahl der Studierenden. Sie werden von allen Studierenden ein Mal im Jahr gewählt. Das StuPa kümmert sich um Belange, welche die gesamte Studentenschaft angehen, im Einzelfall aber auch um fachbezogene Probleme. Ferner wählt das Studentenparlament die Mitglieder des AStA, wacht über deren Tätigkeiten und verwaltet die Gelder der Studentenschaft.
Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
Das einzige Gremium, in dem du als Mitglied eine kleine Vergütung bekommst. Eingesetzt werden die Mitglieder vom Studentenparlament nach einem regulären Bewerbungsverfahren. Der AStA versteht sich als Interessenvertretung der gesamten Studentenschaft. Informationen zum Unialltag und die Sprechzeiten der Referenten findet ihr auf der AStA Homepage. (www.asta-vechta.de)
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Gremien, in denen ihr euch beteiligen könnt. Nähere Auskünfte findet ihr auf der Uniseite. (www.uni-vechta.de)
von Stefanie Bruns
Auch bei Demos kannst Du Deiner Stimme Geltung verleihen.
Hier: Bildungsstreikdemo in Vechta Ende 2009
Foto: Alexander Dressler

Das liebe Geld

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Bildung ist teuer, das ist nicht erst seit den Studiengebühren so. Deshalb steht jeder von Euch vor der Frage, wie soll ich das alles finanzieren? Es gibt die Möglichkeit einen Studienkredit bei der KFW in Anspruch zu nehmen oder, sofern berechtigt, BAföG zu beziehen. Doch eine wesentlich bessere Alternative wäre ein Studierendenstipendium. Bekommen könnt Ihr das bei den sieben großen Begabtenförderungswerken (www.begabtenfoerderungswerke.de) oder bei kleineren Stiftungen und Vereinen.
Recherche lohnt sich, denn es gibt mehr Menschen, die Euch fördern wollen, als Ihr denkt. Ein Einser-Abitur ist nicht notwendig. Begabtenförderungswerke
legen bei ihrer Auswahl Wert auf gute Schul- und Studienleistungen (um die 2,0) und gesellschaftliches und/oder politisches Engagement. Leitsatz ist, dass Lebenswege gefördert werden sollen, keine Karrieren. Dementsprechend gehört bei den meisten Stiftungen zur finanziellen Förderung auch eine ideelle Förderung, welche Euch die Möglichkeit eröffnet, Euch weiter zu bilden und Kontakte zu knüpfen. Bei der Auswahl Eurer Stiftung solltet Ihr darauf achten, welche zu Euch passt, denn diese repräsentiert Ihr auch als Stipendiat. Zögert nicht Euch zu bewerben.
von Stefanie Bruns

Ein Wirrwarr an Buchstaben
Auf der Suche nach den Wurzeln der Universität

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Illustration: Universität Vechta
Bearbeitung: Alexander Dressler
Ihr blickt in Euren Studienplaner und entdeckt eine Vielzahl an Gebäuden – unterschieden durch Buchstaben. Doch fällt Euch nach einigen Sekunden auf, dass laut Alphabet eine ganze Menge fehlen. Was war da los? Gibt es diese Gebäude nicht oder sind sie nur nicht sichtbar? Sind sie uninteressant? Steckt in den vorhandenen Buchstaben ein tieferer Sinn?
All diesen Fragen bin ich auf den Grund gegangen und präsentiere Euch nun die Antworten darauf in diesem speziellem Uni-Gebäude-Alphabet:
A: Der A-Trakt gehörte zu Urzeiten der Universität Vechta zu den Lehranstalten der Universität Göttingen, die damals noch mit der Hochschule Vechta zusammenhing.
B: Der B-Trakt war und ist im Prinzip nur der B1 Hörsaal und der Flur davor.
C: Früher gehörten zum C-Trakt die Schwimmhalle sowie einige Sport- und Seminarräume, die nun alle zum S-Gebäude zählen und den Buchstaben C verdrängt haben.
CN: Die Räume CN1 bis CN3 sind die Container-Büros, die sich zwischen N-Gebäude (darum auch CN) und Schotterparkplatz befinden. In CN2 befindet sich das Redaktionsbüro der uniVista.
CV: Ähnlich verhält es sich mit CV1 bis CV6. Das sind die Räume im Container zwischen dem E-Trakt und S-Gebäude, in dem sich die Fachräte befinden.
D: Im D-Gebäude befinden sich der AStA und das Gleichstellungsbüro.
E: Der E-Trakt stellt den Bereich zwischen dem S-Gebäude und F-Trakt dar, wo sich kleinere Seminarräume, die Computerräume, das Präsidium, das KiZ (Kommunikations- und Informationszentrum), der IT-Support sowie das AVMZ (Audiovisuelles Medienzentrum) befinden.
F: Im F-Trakt sind oben die große und kleine Aula und unten die Räume der Musikstudenten sowie Seminar- und Dienstzimmer beheimatet.
G: Der Buchstabe wurde 2 Mal im Laufe der Universitätsgeschichte vergeben. Bis 1983 war das G-Gebäude eine Anmietung in der Graf-von-Galen-Straße und überwiegend mit Personalräumen und einem Teil der Bibliothek gefüllt, bis diese Dinge am Campus ihren Platz fanden. Von 1999 bis 2004/05 fand sich ein neues G-Gebäude: Interessanterweise das in der Oldenburger Straße, das ja eigentlich besser den noch nicht vergeben Buchstaben O hätte bekommen können. In dem G-Gebäude befanden sich Personalräume der Mathematik, die dann ins X-Gebäude zogen, Räume des Sachunterrichts, die in den A-Trakt zogen, sowie die Umweltwissenschaften, die nach Osnabrück gingen.
H: Im H-Gebäude befinden sich verschiedene Diensträume. Es liegt in der Burgstraße 18. Bis 1997 diente das Gebäude als Finanzamt. Seitdem wird es von dem Amtsgericht und der Uni genutzt.
I: Das I-Gebäude gibt es, aus der Ähnlichkeit mit dem Buchstaben J heraus, nicht.
J: Das J-Gebäude liegt in Füchtel (Füchteler Str. 72) und hätte wohl passender den Buchstaben F bekommen können. Das Gymnasium St. Thomas Kolleg hat hierfür ein Teil ihres Gebäude an die Uni vermietet. Hier findet man einige Dienstzimmer und Seminarräume.
K: Das K-Gebäude hängt mit dem W-Gebäude zusammen und bedeutet Kunst und Werken.
KA: Dieses Gebäude ist das Katasteramt (Neuer Markt 14), befindet sich beim Bahnhof Vechtas und beinhaltet Dienstzimmer.
L: Das L-Gebäude ist schlicht und einfach unsere Library (= Bibliothek).
M: Im M-Gebäude befinden sich die Mensa einschließlich dem Bistro, dem BAföG-Amt und der psychosozialen Beratungsstelle (PSB).
N: Im N-Gebäude findet man die Germanisten und Theologen.
O: Das O-Gebäude gibt es nicht.
P: Das P-Gebäude befindet sich hinter dem Sportplatz am Eichendorfweg und beinhaltet einige Büros der Landschaftsökologen.
Q: Das Q-Gebäude gibt es nicht.
R: In den Räumen des R-Gebäudes war bis 2005 die katholischen Fachhochschule beheimatet und beinhaltet heute einige Seminar- und Büroräume, das Immatrikulationsamt, das International Office, den Servicepoint, das StudierendenServiceCenter und die Caféte. Im hinteren Teil befand sich bis vor kurem noch ein Mädchenwohnheim.
S: Das S-Gebäude ist ganz einfach das Sportgebäude und beheimatet im vorderen Bereich das IGK.
T: Das T-Gebäude gibt es nicht.
U: Das U-Gebäude ist das ISPA-Gebäude und beinhaltet einige Seminar- und Büroräume.
V: Das V-Gebäude ist das Veredelungsinstitut der Universität Göttingen.
W: siehe K-Gebäude.
X: Das X-Gebäude enthält u.a. Büroräume des ZEBiD und liegt am Kreuzweg 3 und 5. X steht für Kreuz.
Y: Das Y-Gebäude gibt es nicht.
Z: Hier befindet sich der zentrale Infopoint.
Auf längere Sicht sollen die Buchstaben-Bezeichnungen aber durch Zahlennummerierungen ersetzt werden. So wird wohl auch das neue Hörsaal-Gebäude keinen Buchstaben bekommen, dessen Baubeginn für Frühjahr nächsten Jahres angesetzt ist und in dem ab Wintersemester 2012/13 die Studenten Vorlesungen lauschen können sollen.
Dieser Artikel ist mit freundlicher Unterstützung von Herrn Thilo Haake, Herrn Wolfgang Brinker und Herrn Gunter Geduldig entstanden.
Mehr Informationen zur Belegung der einzelnen Gebäude und die genaue Bezeichnung aller Institute und Einrichtungen der Uni erhaltet in Eurem Studienplaner und unter www.uni-vechta.de.
Außerdem gibt es aus Anlass des Universitätstages am 29. Oktober eine Ausstellung in der Bibliothek zur Geschichte und Entwicklung der Uni.
von Jenniffer Malenz

Holzauge sei wachsam …
Kleine Einführung ins Mietrecht für Anfänger

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Foto: Britta Simon
„Als ich nach dem Wochenende zurück in meine Wohnung kam, hatte ich das Gefühl, dass jemand ohne mein Wissen dort gewesen war. Ich rief natürlich gleich bei meinem Vermieter an und erfuhr, dass er Handwerkern Zutritt zu meiner Wohnung ermöglicht hatte. Er wollte keine Zeit verlieren, denn Studenten seien schließlich so schlecht zu erreichen.“
Das Erlebnis der Studentin Verena ist manchem Studierenden in Vechta nicht unbekannt. Obwohl die eigene Wohnung bzw. das WG-Zimmer definitiv einen vom Gesetz geschützten Privatbereich darstellt, verschaffen sich einige Wohnungseigentümer in Abwesenheit ihrer Mieter Zutritt. Auf Nachfragen werden hierfür Gründe wie kleine Reparaturmaßnahmen, Zimmerbesichtigungen für potenzielle Nachmieter oder auch ein allgemeines Nach-dem-Rechten-Sehen angegeben. Der Gedanke, jemand Fremdes bewege sich unbemerkt in den eigenen vier Wänden, kann mitunter beängstigend sein, selbst wenn der Grund dafür, wie im Beispiel der Studentin Katja, jenseits der Neugierde liegt: „Nach dem Wochenende kam ich in meine Wohnung und fand im Wohnzimmer Laminat verlegt. Vorher war dort Teppich gewesen! Meine Vermieterin sah es als freundschaftlichen Dienst an. Sie erklärte mir, dass sie sogar meinen Hamster noch gefüttert hätte. Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte.“
Trotz aller Nächstenliebe für mittellose Studenten bleibt klarzustellen, dass ein Vermieter weder aus sorgenden noch aus überwachenden Gründen das Recht hat, eine vermietete Wohnung ohne Wissen des Mieters zu betreten. Allerdings ist es dem Eigentümer erlaubt, nach vorheriger Anmeldung seine Wohnung zu besichtigen, was ihm dann auch ermöglicht werden muss. Gründe hierfür wären beispielsweise eventuelle Nachmieter oder die Reparatur kleinerer und größerer Schäden, die den Wert der Immobilie auf längere Sicht senken könnten. Generell gilt jedoch, dass Besuche mindestens 24 Stunden vorher angekündigt werden müssen. Bei dieser Ankündigung ist der Vermieter ebenfalls verpflichtet, dem Mieter den Grund des Besuches mitzuteilen und weitere Besucher zu erwähnen. Von dieser Regel ausgenommen sind Notfälle wie ein plötzlicher Wasserrohrbruch oder der Verdacht auf Feuer. In diesem Fall darf auch ohne Benachrichtigung die Wohnung betreten bzw. eine Notöffnung vorgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, einen Zweitschlüssel bei einer vertrauten Person im nahen Umfeld zu hinterlegen und dies dem Vermieter mitzuteilen. Zeiten, in denen die Wohnung besichtigt werden darf, sind gemeinhin auf Wochentage festgelegt. Dabei wird sich an den üblichen Arbeitszeiten orientiert, also 10-18 Uhr. In Ausnahmefällen können auch spätere Termine sowie das Wochenende berücksichtigt werden. Klauseln im Mietvertrag, die dem Vermieter ein Besuchsrecht zu jeder Zeit garantieren, sind ungültig und somit nichtig.
Hilfestellen
Deutscher Mieterbund e.V.
   Website: www.mieterbund.de
   Hotline: 0900 12 000 12 (2 Euro/Min.)
Kostenlose Rechtsberatung beim AStA
Sollte man das Gefühl haben, dass der Vermieter gerne mal einen Spaziergang durch die Wohnung unternimmt und sich dies auf Nachfrage auch bestätigt, besteht das Recht auf eine umgehende Kündigung des Mietvertrages. Kündigungsfristen sowie Schadenersatzansprüche seitens des Vermieters auf entgangene Miete sind in diesem Fall gegenstandslos.
Festzuhalten ist, dass Vermieter sich im Klaren darüber sein müssen, dass Studenten genauso zahlende Mieter sind, wie eine Familie mit Kindern und somit ebenso ein Recht auf Privatsphäre in ihren vier Wänden besitzen. Daher ist ein Eindringen in den Wohnraum ohne Ankündigung nicht tolerierbar. Bei Unklarheiten oder bereits bestehenden Streitigkeiten sollten Studenten sich umgehend Rat beim Deutschen Mieterbund einholen oder direkt einen Anwalt zur Hilfe nehmen. Denn wenn man in den eigenen vier Wänden nicht in Ruhe leben kann, wo dann?
von Britta Simon

Restaurant-Guide

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Kennst Du das? Es ist ein schöner Freitagabend und das Date, auf das man schon so lange wartet, ist endlich zustande gekommen. Doch wohin soll es nun gehen? Welches Lokal macht den Abend perfekt und an welchem sollte man lieber vorbei gehen? Aber fürchte Dich nicht, denn hier kommt der kompetente und vollkommen subjektive uniVista-Restaurantführer für Vechta.
Dank knallharter und schonungsloser Recherche gibt es für Vechta-Neulinge, aber auch alte Hasen, eine Orientierungshilfe sortiert nach Anlässen und Gelegenheiten, die so eh nie auftauchen.
Fast, faster, the fastest
Mittag, 12:30 Uhr, in der Mensa gibt es mal wieder nichts außer den leckeren Pommes für den eigenen Gaumen! Abwechslung ist gefragt an der Fast-Food-Front. Ein Restaurant, was jetzt definitiv angesteuert werden sollte, ist Swen’s Diner. Der erst vor kurzem eröffnete Gourmettempel versucht, den zahlungswilligen Konsumenten mit einem Flair aus einem amerikanischen 60er Jahre Diner und ausgewählten Fast-Food-Gerichten zum Verweilen zu überreden. Nicht nur das Ambiente wirkt dabei stimmig, auch die schnelle Küche kann auf ganzer Linie überzeugen. Wer schnell etwas essen möchte, das lecker schmeckt und dank Mittagstisch auch nicht so schwer im Geldbeutel liegt, findet hier seine Anlaufstelle. Vor allem sind die Schnitzelteller zu empfehlen, die sowohl reichlich, als auch kompositorisch einiges hermachen. Mit der Lage in der Nähe des Combi, ist es auch leicht zu erreichen und ohne Probleme mit dem eh schon lange vor sich hergeschobenen Einkauf zu verbinden.
Die versteckte Perle
Was aber, wenn Schnitzel und Burger einem eh schon zum Hals heraushängen und man dringend Abwechslung sucht? Eine Alternative wäre, das gut versteckte chinesische Lokal Jade Garden zu besuchen. Auch hier gibt es unter der Woche Mittagstisch in Form eines reichhaltigen Buffets, das frisch zubereitet wird, wenn es bestellt wird. Eine freundliche Bedienung und der kleine Koiteich im Eingangsbereich sorgen für die passende Atmosphäre. Das Essen, besonders das Buffet, ist reichlich und auch der obligatorische Glückskeks ist natürlich mit von der Partie. Für Anhänger des chinesischen Essens sollte hier gesorgt sein, lediglich Fans von Krupuk sollten achtgeben, dass ihre Vorspeise nicht von allzu gierigen Mitessern mit einer allgemeinen Vorspeise verwechselt wird. Die Oldenburger Straße 4 ist gut versteckt etwas abseits gelegen in einem Innenhof bei der Bremer-Tor-Apotheke, aber die Suche lohnt sich, da man hier auch den eh schon schwierigen Elternbesuch verbringen kann.
Foto: Alexander Dressler
Griechisch für Fortgeschrittene
Für abends ist besonders die Alte Druckerei am Visbeker Damm 1 zu empfehlen. Das griechische Restaurant, welches nur abends geöffnet ist, bietet neben großen deftigen Portionen der griechischen Küche auch einen freundlichen Service und passende Atmosphäre. Ein Ouzo zu Beginn des Mahls sorgt für die Einstimmung des Magens und lässt so manchen Abend gleich viel lockerer werden. Die Gerichte werden frisch zubereitet und schmecken daher sehr lecker. Feinde von Fetakäse sollten jedoch bei der Wahl ihres Salates Vorsicht walten lassen. Ansonsten kann es passieren, dass man eine Überraschung erlebt. Wer hier isst, wird definitiv zufrieden nach Hause gehen und den gespendeten Euros nicht lange nachtrauern.
Pizza total
Scheiße, es ist schon 23 Uhr und ich hab übelsten Hunger. Was nun? Glücklicherweise hat die Uni Pizzeria noch bis 0 Uhr offen. Hier sind vor allem die Pizzen zu empfehlen. Zu früherer Stunde jedoch sollten vor allem die Pizzeria Spizzico, bei der die Pizza vor den eigenen Augen zubereitet wird, oder der Pizza Blitz für gemütliche Sofakocher aufgesucht werden. Diese Drei liefern, was sie versprechen und sie sind vor allem eines: schnell. Die drei Pizzarefugien haben sich entlang der Großen bzw. Münsterstraße niedergelassen und sind damit alle gut zu erreichen.
Wer nun immer noch nicht zufrieden ist, der kann immer noch die großen Drei in Vechta besuchen und sich dort diverse Burger bzw. Sandwich-Spezialitäten gönnen oder aber das Studentendinner der uniVista nutzen, um sich selbst zu bekochen. In diesem Sinne: “Guten Appetit!”
von Matthias Christ

Lustige Wörterkunde

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Bevor es richtig losgehen kann, heißt es auch an der Uni: Vokabeln lernen! Damit Ihr auch genau wisst, worüber in den Vorlesungen und unter Studenten geredet wird, solltet Ihr Euch diese Begriffe zu Gemüte führen und am besten auch nicht mehr vergessen.
Ringvorlesung
Eine spezielle Form der Vorlesung. Es handelt sich dabei um eine Vorlesungsreihe, bei der sich mehrere Dozenten zu einem bestimmten Thema äußern. Vorteil: Man muss nicht durchgängig anwesend sein, sondern kann sich die Rosinen herauspicken.
Mensa (lat. Tisch oder Tafel)
Ist die Kantine der Universität. In Vechta bietet die Mensa meist zwei Fleischgerichte, eine Tagessuppe und eine fleischlose Mahlzeit an.
© RainerSturm / PIXELIO
Tutor (lat. Schützer, Beschützer)
Meist ein fortgeschrittener Student, der kleine Gruppen leitet, um so Dozenten und Professoren zu entlasten. Die netten Kommilitonen (ja das Wort ist angebracht), die Euch in der Einführungswoche die Uni zeigen, werden so genannt.
Kommilitone/-in (lat. der Mitsoldat)
EEin recht kriegerischer Begriff wie beinahe alle hier genannten. Gemeint ist ganz einfach Euer Sitznachbar und alle anderen die Seminare mit Euch besuchen, Eure Studienkollegen.
Akademisches Viertel
So bezeichnet man die Viertelstunde, die eine Vorlesung an einer deutschen Universität später beginnt (und früher endet) als im Vorlesungsverzeichnis angegeben. Der Eintrag 10-12 Uhr bedeutet also 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr.
Kolloquium (lat. Colloquium: das Gespräch)
Wissenschaftliches Gespräch zwischen Fachleuten. Wobei in diesem Fall einer davon ein Student ist. Klingt einfach schöner als mündliche Prüfung, oder?
Curriculum (lat. Der Lauf oder auch die Rennbahn)
Wird gelegentlich mit „Lehrplan“ oder Lehrzielvorgabe gleichgesetzt. Es kann aber auch ganz einfach der eigene Lebenslauf gemeint sein.
Campus (lat. Feld)
Das Unigelände. Dazu zählen Lehrgebäude, Mensa, Bibliothek sowie das Freigelände zwischen den Gebäuden.
Blockseminar
Eine besondere Form eines Seminars. Im Gegensatz zu den üblichen Regelungen findet ein Blockseminar nicht an einem festen Termin in der Woche statt, sondern an einem festen Termin im Semester, meist am Wochenende.
von Sebastian Dargel

Alle Artikel online

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Am 21. Juli ist es soweit: Vorlesungsfreie Zeit!

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Wir wünschen allen Studierenden erholsame und erfolgreiche drei Monate.

Den frischen und baldigen Alumni gratulieren wir herzlich und wünschen Euch alles Gute für die Zukunft.
Ob im Referendariatsjahr oder für den direkten Einstieg in den Beruf – Viel Erfolg!

Eure uniVista Redaktion

Holzauge sei wachsam …

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„Als ich nach dem Wochenende zurück in meine Wohnung kam, hatte ich das Gefühl, dass jemand ohne mein Wissen dort gewesen war. Ich rief natürlich gleich bei meinem Vermieter an und erfuhr, dass er Handwerkern Zutritt zu meiner Wohnung ermöglicht hatte. „Er wollte keine Zeit verlieren, denn Studenten seien schließlich so schlecht zu erreichen.“
Das Erlebnis der Studentin Verena ist manchem Studierenden in Vechta nicht unbekannt. Obwohl die eigene Wohnung bzw. das WG-Zimmer definitiv einen vom Gesetz geschützten Privatbereich darstellt, verschaffen sich einige Wohnungseigentümer in Abwesenheit ihrer Mieter Zutritt. Auf Nachfragen werden hierfür Gründe wie kleine Reparaturmaßnahmen, Zimmerbesichtigungen für potentielle Nachmieter oder auch ein allgemeines Nachdem- Rechten-Sehen angegeben. Der Gedanke, jemand Fremdes bewege sich unbemerkt in den eigenen vier Wänden, kann mitunter beängstigend sein, selbst wenn der Grund dafür, wie im Beispiel der Studentin Katja, jenseits der Neugierde liegt: „Nach dem Wochenende kam ich in meine Wohnung und fand im Wohnzimmer Laminat verlegt. Vorher war dort Teppich gewesen! Meine Vermieterin sah es als freundschaftlichen Dienst an. Sie erklärte mir, dass sie sogar meinen Hamster noch gefüttert hätte. Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte.“
Trotz aller Nächstenliebe für mittellose Studenten bleibt klarzustellen, dass ein Vermieter weder aus sorgenden noch aus überwachenden Gründen das Recht hat, eine vermietete Wohnung ohne Wissen des Mieters zu betreten. Allerdings ist es dem Eigentümer erlaubt, nach vorheriger Anmeldung seine Wohnung zu besichtigen, was ihm dann auch ermöglicht werden muss. Gründe hierfür wären beispielsweise eventuelle Nachmieter oder die Reparatur kleinerer und größerer Schäden, die den Wert der Immobilie auf längere Sicht senken könnten. Generell gilt jedoch, dass Besuche mindestens 24 Stunden vorher angekündigt werden müssen. Bei dieser Ankündigung ist der Vermieter ebenfalls verpflichtet, dem Mieter den Grund des Besuches mitzuteilen und weitere Besucher zu erwähnen. Von dieser Regel ausgenommen sind Notfälle wie ein plötzlicher Wasserrohrbruch oder der Verdacht auf Feuer. In diesem Fall darf auch ohne Benachrichtigung die Wohnung betreten bzw. eine Notöffnung vorgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, einen Zweitschlüssel bei einer vertrauten Person im nahen Umfeld zu hinterlegen und dies dem Vermieter mitzuteilen. Zeiten, in denen die Wohnung besichtigt werden darf, sind gemeinhin auf Wochentage festgelegt. Dabei wird sich an den üblichen Arbeitszeiten orientiert, also 10-18 Uhr. In Ausnahmefällen können auch spätere Termine sowie das Wochenende berücksichtigt werden. Klauseln im Mietvertrag, die dem Vermieter ein Besuchsrecht zu jeder Zeit garantieren, sind ungültig und somit nichtig.
Ein Blick ins Mietrecht lohnt sich
auch für Studenten
Foto: Britta Simon
Sollte man das Gefühl haben, dass der Vermieter gerne mal einen Spaziergang durch die Wohnung unternimmt und sich dies auf Nachfrage auch bestätigt, besteht das Recht auf eine umgehende Kündigung des Mietvertrages. Kündigungsfristen sowie Schadenersatzansprüche seitens des Vermieters auf entgangene Miete sind in diesem Fall gegenstandslos.
Festzuhalten ist, dass Vermieter sich im Klaren darüber sein müssen, dass Studenten genauso zahlende Mieter sind wie eine Familie mit Kindern und somit ebenso ein Recht auf Privatsphäre in ihren vier Wänden besitzen. Daher ist ein Eindringen in den Wohnraum ohne Ankündigung nicht tolerierbar. Bei Unklarheiten oder bereits bestehenden Streitigkeiten sollten Studenten sich umgehend Rat beim deutschen Mieterbund einholen oder direkt einen Anwalt zur Hilfe nehmen. Denn wenn man in den eigenen vier Wänden nicht in Ruhe leben kann, wo dann?
von Britta Simon
Hilfestellen für Studierende:
Deutscher Mieterbund
- Im Internet unter: www.mieterbund.de
- oder per Telefon unter 0900/12 000 12 ( 2 Euro pro Minute )

Kostenlose Rechtsberatung an der Hochschule Vechta unter
www.asta-uni-vechta.de/home/information/rechtsberatung/

V-City Festival II am 16.01.08

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Am 16.01.08 präsentiert euch uniVista das zweite V-City-Festival.
Line-Up: Do not Dream (OL)
A new page of History (VEC)
Cleva ‘n’ Smart (VEC/SO/DA)
Safet Fotiou (VEC)
ab 00.30 Uhr DJ Crystal & DJ Dave Garland

Beginn: 21.00 Uhr
UKB: 3 EUR
Ort: Gulfhaus, Vechta

Bilderalbum
uniVista No. 07: V-City Festival II
 

Lustige Wörterkunde

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Bevor es richtig losgehen kann, heißt es auch an der Uni: Vokabeln lernen! Damit ihr auch genau wisst worüber in den Vorlesungen und unter Studenten geredet wird, solltet ihr euch diese Begriffe zu Gemüte führen und am besten auch nicht mehr vergessen.
Akademisches Viertel: So bezeichnet man die Viertelstunde, die eine Vorlesung an einer deutschen Hochschule später beginnt (und früher endet) als im Vorlesungsverzeichnis angegeben. Der Eintrag 10 – 12 Uhr bedeutet also 10.15 Uhr bis 11.45 Uhr.
Blockseminar: Eine besondere Form eines Seminars. Im Gegensatz zu den üblichen Regelungen findet ein Blockseminar nicht an einem festen Termin in der Woche statt, sondern an einem festen Termin im Semester, meist am Wochenende.
Campus (lat. Feld): Das Hochschulgelände. Dazu zählen Lehrgebäude, Mensa, Bibliothek sowie das Freigelände zwischen den Gebäuden.
Curriculum (lat. Der Lauf oder auch die Rennbahn): Wird gelegentlich mit „Lehrplan“ oder Lehrzielvorgabe gleichgesetzt. Es kann aber auch ganz einfach der eigene Lebenslauf gemeint sein.
Kolloquium (lat. Colloquium das Gespräch): Wissenschaftliches Gespräch zwischen Fachleuten. Wobei in diesem Falleiner davon ein Student ist. Klingt einfach schöner als mündliche Prüfung oder?
Kommilitone/-in (lat. der Mitsoldat): Ein recht kriegerischer Begriff wie beinahe alle hier genannten. Gemeint ist ganz einfach euer Sitznachbar und alle anderen die Seminare mit euch besuchen, eure Studienkollegen.
Mensa (lat. Tisch oder Tafel): Ist die Kantine der Universität. In Vechta bietet die Mensa meist zwei Fleischgerichte, eine Tagessuppe und eine Mahlzeit für die Vegetarier unter uns an.
Ringvorlesung: Eine spezielle Form der Vorlesung. Es handelt sich dabei um eine Vorlesungsreihe, bei der sich mehrere Dozenten zu einem bestimmten Thema äußern. Vorteil: Man muss nicht durchgängig anwesend sein sondern kann sich die Rosinen herauspicken.
Tutor (lat. Schützer, Beschützer): Meist ein fortgeschrittener Student der kleine Gruppen leitet, um so Dozenten und Professoren zu entlasten. Die netten Kommilitonen (ja das Wort ist angebracht) die euch in der Einführungswoche die Uni zeigen, werden so genannt.
von Sebastian Dargel

Ersti-Guide

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Nun beginnt wohl der Ernst des Lebens…oder die längste Party der Welt. Wie auch immer du dein Studium gestalten wirst; um ein paar grundsätzliche Themen wird auch der hartgesottenste Ersti nicht herum kommen. Damit du nicht völlig verzweifelst bevor du dein eigenes System entwickelt hast, haben wir für dich die besten SOS Tipps für die ersten Wochen zusammengestellt.
Stundenplan
Gehe nicht davon aus, dass dein Stundenplan, dein Raumplan oder überhaupt ein getätigter Plan von dir in den ersten Wochen so bleibt, wie er war. Grundsätzlich ist erstmal alles offen und du solltest es mit Humor nehmen. In den meisten Fällen relativiert sich das Chaos spätestens in der dritten Woche. Gönn‘ dir lieber einen leckeren Kaffee im Bistro, glaub mir, dabei wirst du schnell Deinesgleichen finden.
Seminare
Auch an einer Universität ist Mitarbeit gefragt. Daher heißt es: Vorbereitung ist alles. Sollte diese eher dürftig ausgefallen sein und einschlägige Suchmaschinen sind dir auch keine Hilfe mehr, heißt es Verstecken. Zunächst gilt: wenn du eh schon keine Ahnung hast, Klappe halten. Schamloses Plappern mit dem Nachbarn oder schadenfrohes Kichern, wenn es dich nicht erwischt haben sollte, werden dich zwangsläufig auf die Abschussliste bringen. Auch Gähnen empfiehlt sich, ob in leiser oder lauter Form, ganz und gar nicht. Die Kleidung mit Bedacht aussuchen: Der handgestrickte Ernie- Pullover ist eine wirklich tolle Sache, doch lenkt er zwangsläufig die Blicke auf dich. „Du da in bunt gestreift…“ könnte die Folge sein. Von daher heißt es an solchen Tagen: weniger ist einfach mehr.
Mensa
Gerade in den ersten Wochen nach Semesterbeginn solltest du kein Seminar in der Mittagszeit besuchen, dir einen Sturzhelm für die Schlacht an der Ausgabe anschaffen, oder am besten Vegetarier werden. Ansonsten können wir dir nur raten: Geduld und evtl. ein Pausenbrot für die Wartezeit. Letztendlich wirst du mit einer großen Auswahl leckerer Menüs belohnt, weswegen sich das Warten durchaus lohnen wird. Innerhalb der Mensa solltest du folgendes beachten: Überlege dir schon auf dem Weg genau, was du essen willst. Verzichte auf Komponenten, wenn du bereits an ihnen vorbei bist. Dein Hintermann wird sonst zwangsläufig dein Tablett rammen und dann überholen. Du wirst den Anschluss an deine Freunde verpassen und letztlich alleine dastehen. Und allein schmeckt das Essen nie! Gut, vielleicht etwas übertrieben, aber „Im-Weg-Rumsteher“ nerven einfach. Punkt!
Verwaltung
Foto: Karen Ishikawa
Rechne grundsätzlich nie damit, dass Dinge einen einfachen Ablauf haben. Wenn du einen einfachen Ablauf möchtest, geh zur Bundeswehr! An einer Hochschule ist mitdenken gefordert. Grundsätzlich gilt: Egal was du möchtest, du wirst es kaum an diesem Tag bekommen. Zunächst ist es ratsam, dich per E-Mail vorher anzumelden. Benutze dafür bitte deine hochschulinterne Adresse: Auf guilageilesstück[at]web.de wirst du sehr wahrscheinlich nie eine Antwort erhalten. Sollte es dennoch fehlschlagen, wende dich persönlich an die jeweiligen Stellen. Grundsätzlich gilt auch hier: Freundlichkeit ist alles. Da unsere Verwaltung an manchen Stellen schlichtweg überlastet ist, ist sie auch erstmal für nichts zuständig. Bleibe hart. Formuliere deine Frage erneut. Betone dabei die Wichtigkeit deines Anliegens aber vergewissere dich im Voraus, ob du die Frage nicht auch hättest selbst beantworten können. (Lesen der Prüfungsordnung, Frage an den Dozenten, Zuhören in der Veranstaltung) Gerade während der Prüfungszeit halten solche Anfragen den Betrieb unnötig auf. Solltest du dir sicher sein, dass du im Recht bist, vertrete dein Recht. Sollte dennoch nichts fruchten, hast du unseren Segen, mit der Faust ordentlich auf den Tisch zu hauen. Mitunter wirst du jedoch feststellen, dass dies nur an den seltensten Stellen notwendig sein wird.
Alles in allem heißt es: Humor bewahren. Letztendlich ist hier noch keiner unter die Räder gekommen. Darüber hinaus freue dich jetzt schon auf das nächste Jahr, wenn du dann diese weisen Worte an deine Nachfolger richten kannst.
Viel Spaß und ein erfolgreiches Studium wünscht dir dein uniVista-Team!
von Britta Simon

Das liebe Geld…

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Bildung ist teuer, das ist nicht erst seit den Studiengebühren so. Deshalb steht jeder von euch vor der Frage, wie soll ich das alles finanzieren? Es gibt die Möglichkeit einen Studienkredit bei der KFW in Anspruch zu nehmen oder, sofern berechtigt, BAföG, zu beziehen. Doch eine wesentlich bessere Alternative wäre ein Studierendenstipendium. Bekommen könnt ihr das bei den sieben großen Begabtenförderungswerken (www.begabtenfoerderungswerke.de) oder bei kleineren Stiftungen und Vereinen.
Recherche lohnt sich, denn es gibt mehr Menschen, die euch fördern wollen als Ihr denkt. Ein Einser-Abitur ist nicht notwendig. Begabtenförderungswerke legen bei ihrer Auswahl Wert auf gute Schul-und Studienleistungen (um die 2,0) und gesellschaftliches und/oder politisches Engagement. Leitsatz ist, dass Lebenswege gefördert werden sollen, keine Karrieren. Dementsprechend gehört bei den meisten Stiftungen zur finanziellen Förderung auch eine ideelle Förderung, welche euch die Möglichkeit eröffnet euch weiter zu bilden und Kontakte zu knüpfen. Bei der Auswahl eurer Stiftung solltet ihr darauf achten, welche zu euch passt, denn diese repräsentiert ihr auch als Stipendiat. Zögert nicht euch zu bewerben, denn zur Zeit haben die Begabtenförderungswerke so viel Geld wie noch nie. Die Bundesbildungsministerin will mit ihrer Bildungsoffensive so viele Studierende fördern wie möglich.
Euer Ansprechpartner an der Uni ist Lars Hoffmeier (Referent für Forschungsförderung, e-Mail: lars.hoffmeier[at]uni-vechta. de, Raum: E 021)
von Stefanie Bruns
Stipendium in der Tasche? Zum Studentenvertreter gewählt?
Zwei weitere Gründe sich als Student mal gehen zu lassen
Foto: Karen Ishikawa

Deine Stimme zählt

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Wir leben in einer Demokratie, in der jede Stimme zählt. Auch an der Hochschule gilt dieses Prinzip. Es gibt diverse Möglichkeiten, wie du deine Stimme einbringen kannst. Um den Universitätsalltag in deinem Sinne mitzugestalten, kannst du dich als Wähler oder aktiver Studentenvertreter engagieren.
Fachrat
Nahezu jedes Fach hat einen Fachrat. Dieser setzt sich aus Studierenden des Faches zusammen, welche ein Mal im Jahr in einer Vollversammlung von den Studierenden des Bereichs gewählt werden müssen. Die Fachräte stehen im engen Kontakt mit dem entsprechenden Fach/Institut und kümmern sich um die speziellen Belange ihres Fachbereichs. Solltet Ihr Probleme mit Dozenten haben oder unzufrieden sein mit dem Angebot, wendet euch an euren Fachrat.
Studentenparlament (Stupa)
Dieses Gremium besteht aus Studierenden aller Fachrichtungen. Die Anzahl der Mitglieder ist abhängig von der Gesamtzahl der Studierenden. Sie werden von allen Studierenden ein Mal im Jahr gewählt. Das Stupa kümmert sich um Besatz lange, welche die gesamte Studentenschaft angehen, im Einzelfall aber auch um fachbezogene Probleme. Ferner wählt das Studentenparlament die Mitglieder des AStA, wacht über deren Tätigkeiten und verwaltet die Gelder der Studentenschaft.
Allgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
Das einzige Gremium, in dem du als Mitglied eine kleine Vergütung bekommst. Eingesetzt werden die Mitglieder vom Studentenparlament nach einem regulären Bewerbungsverfahren. Der AStA versteht sich als Interessenvertretung der gesamten Studentenschaft. Informationen zum Hochschulalltag und die Sprechzeiten der Referenten findet ihr auf der AStA Homepage. (www.asta-uni-vechta.de)
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Gremien, in denen ihr euch beteiligen könnt. Nähere Auskünfte findet ihr auf der Hochschulseite (www.uni-vechta.de), dem schwarzen Brett und auch im Vorlesungsverzeichnis. Wenn dann noch Fragen offen sind, kann euch der Asta-Referent für Hochschulpolitik Mathias Pornhagen sicher weiterhelfen.
von Stefanie Bruns

AP-Aktion: and the winner is….

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Nun ist es soweit: Wer fleißig alle APs aus den bisherigen Ausgaben ausgeschnitten, die Sonder-APs runtergeladen, und in das Sammelheft eingeklebt hat, erhält am Freitag, dem 20.07., eine Überraschung.
Dazu begebe man sich in der Zeit von 13.00-15.00Uhr zum uniVista-Büro (A201b).

Lob.[Punkt]

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Wir freuen uns über ein ganz besonderes Lob:
Michael Konken, der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, äußerte sich wie folgt über die vierte Ausgabe:
Liebe Redaktion,
super, wie ihr das Hochschulmagazin zu einer professionellen Zeitschrift entwickelt habt. [...] Macht weiter so. Warte schon gespannt auf die nächste Ausgabe!

uniVista & der AStA der Uni Vechta präsentieren: Das V-City-Festival

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am 13.06.2007 im Gulfhaus
Beginn: 21:00h
UKB: 2 EUR
Live-Bands:
New Page of History (Dinklage)
Rock-Pop-Combo (Vechta)
Swansea (Oldenburg)
Cleva’n’Smart (Vechta)
ab 00:30 mit DJ

Finanzspritzen und Forschergeist – die Links

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schlussbild-stipendien-kl.jpgWettbewerbe

ZEIT Campus: Leichter als man denkt
Competitionline
eurodesk Wettbewerbsübersicht
Egon Eiermann Preis
Jugendfotopreise

Stipendien

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BMBF: Förderung in der Forschung
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ZEIT Campus: Der unbekannte Geldgeber
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Ergänzende Darstellung

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Obwohl wir davon ausgegangen sind, dass unsere Ansicht zum Studiengebührenboykott durch unsere Ausgaben deutlich wurde, weist die Redaktion der uniVista erneut darauf hin, dass wir weder den Boykott an sich ablehnen noch die Einführung von Studiengebühren unterstützen.

Wir distanzieren uns von der gewählten Art der Darstellung in der Boykottista. Dies ist notwenig, da wir in den letzten Tagen vermehrt auf einen Zusammenhang zwischen der uniVista und der Boykottzeitung angesprochen wurden.

Die Redaktion

Boykottista? Nicht mit uns!

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Wir, die Redaktion der uniVista, distanzieren uns ausdrücklich von der “Zeitung” Boykottista zum Studiengebührenboykott in Vechta!

Wir sind nicht zwangsläufig für die Einführung der Studiengebühren, haben in unseren bisherigen Ausgaben aber stets versucht, eine differenzierte Darstellung des Themas Studiengebühren zu gewährleisten. Dies ist unserer Meinung nach in der Boykottista nicht bzw auf einer derart radikalen Art und Weise geschehen, mit der wir uns nicht identifizieren können und wollen.

Wir halten es des Weiteren für fragwürdig, ob eine derart radikale Darstellung, insbesondere in der quasi zu Gewaltanwendung aufgerufen wird, durch Hochschulgelder finanziert werden sollte – denn die Boykottgruppe hat vom AStA für die Organisation des Boykotts in Vechta Gelder erhalten.

Die Redaktion

Kontakt

uniVista
Campusmagazin Vechta
Driverstr. 22
Raum CN 2 (hinter dem N-Gebäude)
Postfach 12 an der Uni (vor B1)
49377 Vechta
fon: 04441-15-617
email: redaktion[at]univista.de